Neonazis und die „Weiße Rose“

Via süddeutsche.de. Missbrauch einer Ikone. Neonazis benutzen historisches Foto von Widerstandskämpfern der ‚Weißen Rose‘ für ihre Propaganda. München – Am 23. Juli 1942 nahm ein junger Fotograf am Münchner Ostbahnhof eine Reihe von Bildern auf, die Soldaten vor ihrer Abreise an die Ostfront zeigen – mittendrin eine nachdenkliche, manchmal auch lachende Frau. Die bekannteste dieser Aufnahmen ist wohl jene, die Sophie Scholl neben ihrem Bruder Hans und dem dritten Widerstandskämpfer im Bunde, Christoph Probst, zeigt. Das Porträt dieser jungen Frau, die Stirn in Falten gelegt, das dicke Haar streng zur Seite gescheitelt, wurde zu einem Symbol für die Widerstandsgruppe Weiße Rose. … Neonazis und die „Weiße Rose“ weiterlesen