Ist der Papst ein Ketzer? Das glauben offenbar einige Traditionalisten.

Einige katholische Stimmen von offenbar erzkonservativen Besitzern dieser Stimmen kamen in einer Online-Petition zusammen. Etwa 3400 Stimmen waren ist. Allerdings offenbar keine von Kardinälen. Diese Stimmen vermuten, der Papst könnte ein Ketzer sein. Die erzkonservativen Katholiken, denen diese Stimmen gehören, … Ist der Papst ein Ketzer? Das glauben offenbar einige Traditionalisten. weiterlesen

Warum ist es der Kirche wichtig, eine Position zu Ehe, Familie und Sexualität zu vertreten? | Jobo72

Neben vielen inhaltlichen Anmerkungen zu Detailfragen wird anlässlich der Familiensynode auch die Grundsatzfrage gestellt: Warum ist das überhaupt wichtig für die Kirche: Familie, Ehe, Sexualität? Warum kann sich die Kirche da nicht raushalten? Raushalten – das geht nicht! Zumindest dann … Warum ist es der Kirche wichtig, eine Position zu Ehe, Familie und Sexualität zu vertreten? | Jobo72 weiterlesen

Hexenverfolgung: Der Neun-Millionen-Mythos in Geschichte und Gegenwart

Ich hatte ja vor einigen Wochen referiert, woher er kommt. Auch im Interview mit Radio Horeb im Rahmen der Sendereihe Faktencheck Kirchengeschichte (4. Teil:Hexen und Zauberer) war er am Ende Thema: der „Neun-Millionen-Mythos“… https://jobo72.wordpress.com/2015/08/04/der-neun-millionen-mythos-in-geschichte-und-gegenwart/ Hexenverfolgung: Der Neun-Millionen-Mythos in Geschichte und Gegenwart weiterlesen

Mein Haus, mein Auto, mein Papst | TheoPop – Blog für Religion, Medien und Popkultur

Mein Gott, „Mein Papst“ ist endlich da! Seit Mittwoch erscheint im deutschsprachigen Raum die erste Illustrierte, die sich dem Oberhaupt der Katholischen Kirche widmet. Ausschließlich. 72 Seiten Pontifex aus allen Perspektiven. Schon zum Auftakt liefert das Blatt alles, was das katholische … Mein Haus, mein Auto, mein Papst | TheoPop – Blog für Religion, Medien und Popkultur weiterlesen

„…da rastete er völlig aus“. Christ sein in Deutschland | Jobo72’s Weblog

„Ich freue mich schon sehr darauf, dass Du mir das Sakrament der Heiligen Firmung spenden wirst. Diese Freude kann ich leider mit einigen Menschen an meiner Schule nicht teilen. Als mich unser Klassenlehrer fragte, auf was wir uns in diesem … „…da rastete er völlig aus“. Christ sein in Deutschland | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Der relative Reichtum der Kirche. Nachtrag | Jobo72’s Weblog

„Vermögen ermöglicht Caritas“ titelt das Domradio zu den Finanzen des Erzbistum Köln. Eigentlich müsste es heißen: „Vermögen und vor allen Dingen Einnahmenermöglichen Caritas“, denn das laufende Geschäft muss mit dem Geld bezahlt werden, das kurzfristig verfügbar ist und das sind die liquiden Mittel auf … Der relative Reichtum der Kirche. Nachtrag | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Missbrauch. Ein Skandal in Deutschland | Jobo72’s Weblog

“Fünf Jahre nach der Aufdeckung des Missbrauchsskandals in Deutschland”. So hebt einTagesschau-Bericht an, der über eine als “Bilanz” angekündigte Stellungnahme des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, informiert. “Fünf Jahre nach der Aufdeckung des Missbrauchsskandals in … Missbrauch. Ein Skandal in Deutschland | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Satire darf nicht alles – zumindest nicht, wenn der Friede im Land gewahrt werden soll

Nachdem nach den Anschlägen von Paris zunächst eine immense Welle von Sympathiebekundungen durch Frankreich, Europa und wohl auch weite Teile der Welt ging und ein beinahe reflexartiges Verteidigen der Meinungsfreiheit, fängt allmählich, nachdem der erste Schock ein wenig überwunden ist, … Satire darf nicht alles – zumindest nicht, wenn der Friede im Land gewahrt werden soll weiterlesen

Christmette im Petersdom: Papst betet für mehr Nachsicht und Milde – Gesellschaft – FAZ

Güte, Milde, Zärtlichkeit: Papst Franziskus hat in der Christmette zu mehr Menschlichkeit im Umgang miteinander aufgerufen. Vor rund 5000 Gläubigen kritisierte er „die Arroganten“ und „diejenigen, die die Gesetze nach ihren persönlichen Kriterien machen“. viaChristmette im Petersdom: Papst betet für … Christmette im Petersdom: Papst betet für mehr Nachsicht und Milde – Gesellschaft – FAZ weiterlesen

Nur der halbe Papst | Jobo72’s Weblog

Katholizismus à la carte? Ich ärgere mich. Etwas, das mich bereits bei der Benedikt-Rezeption ärgerte, ärgert mich nun bei der Rezeption seines Nachfolgers Franziskus. Denn die Geschichte wiederholt sich – freilich mit umgekehrten Vorzeichen. Die Rezipienten filetieren Franziskus’ Botschaft, heute … Nur der halbe Papst | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Die Wahrheit der Religion und die wahre Religion

Benedikt XVI.: Wo das Ethos in seinem über das Pragmatische hinausweisenden wahren Wesen und der Blick auf Gott keinen Raum mehr findet, ist der Mensch nicht größer, sondern kleiner geworden. Von Armin Schwibach… viaDie Wahrheit der Religion und die wahre … Die Wahrheit der Religion und die wahre Religion weiterlesen

Der Papst in Korea | Jobo72’s Weblog

Morgen beginnt die Apostolische Reise von Papst Franziskus in die Republik Korea, die am Sonntag mit der Feier der Abschlussmesse des 6. Asiatischen Weltjugendtages einen besonderen Höhepunkt erfahren wird. Heute erscheint ein Beitrag zur Situation der Katholischen Kirche in Korea … Der Papst in Korea | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Tebartz-van Elst | Jobo72’s Weblog

Tebartz-van Elst. Ein Mann schafft nicht nur moderne Diözesanzentren, sondern auch Kultur. Schon wieder Tebartz-van Elst. Diesmal in der TV digital, die wir ein Jahr lang kostenlos zu unserem neuen Fernseharrangement dazu bekommen, warum auch immer. Es geht um Nächstenliebe, … Tebartz-van Elst | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Audienz im Vatikan : Zum Tode verurteilte Christin trifft Papst Franziskus – Nachrichten Politik – Ausland – DIE WELT

Sie sollte sterben, weil sie zum Christentum übertrat. Nach internationalen Protesten ließ der Sudan Meriam Jahia Ibrahim Ishak nach Italien ausreisen. Im Vatikan wurde sie von Franziskus empfangen. Papst Franziskus hat die wegen ihrer Heirat mit einem Christen zum Tode verurteilte Sudanesin Meriam Jahia Ibrahim Ishak zu einer Audienz empfangen. Die Begegnung im Gästehaus Santa Marta dauerte eine halbe Stunde, wie Vatikansprecher Federico Lombardi anschließend mitteilte…Audienz im Vatikan : Zum Tode verurteilte Christin trifft Papst Franziskus – Nachrichten Politik – Ausland – DIE WELT. Audienz im Vatikan : Zum Tode verurteilte Christin trifft Papst Franziskus – Nachrichten Politik – Ausland – DIE WELT weiterlesen

Schmerzliche Zahlen | Jobo72’s Weblog

In Deutschland sind nur noch rund 24,2 Millionen Menschen katholisch (etwa 30 Prozent der Bevölkerung). Das geht aus den heute von der DBK veröffentlichten Zahlen für 2013 hervor. Besonders „schmerzlich“ (Kardinal Marx) ist die Tatsache, dass 2013 fast 180.000 Menschen … Schmerzliche Zahlen | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Maria ohne Sünde

Stefan Ehrhardt. Ich gestehe, dem Katechismus der katholischen Kirche gegenüber nicht immer sehr wohlwollend eingestellt gewesen zu sein. Der handlichen kleinen Ausgabe gegenüber, dem Kompendium, schon, aber der “große Staubfänger”? Diese Einleitung lässt vermuten, dass sich meine Einstellung geändert hat. So ist es, denn mein aktualisiertes Motto lautet: In der Not frisst der Teufel viele Fliegen und der Katechismus alle Zweifel. Nun war es wieder so weit, als ein ungehaltener Leser und Kommentarschreiber aus seinen Ansichten keinen Hehl machte, und ich dachte mir: Wenn die Lehre unserer Kirche in Frage gestellt wird, dann nichts wie her mit dem großen Katechismus! Und tatsächlich: Nicht nur den Zweifeln von … Maria ohne Sünde weiterlesen

Müssten wir Aliens taufen ?

Fabian Maysenhölder. Zugegeben, es ist auf den ersten Blick eine merkwürdige Frage. Aber ich bin gestern über einen sehr interessanten Beitrag des Bayerischen Rundfunks gestolpert, der mich ins Nachdenken gebracht hat. „Jesus, Ufos und Aliens: Bringen Außerirdische das Christentum in Bedrängnis?“ Außerirdische sind … Müssten wir Aliens taufen ? weiterlesen

Tebartz van Elst wird Bischof von St.Petersburg

Die mit 5 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Russlands bekommt unverhofft einen prominenten Bischof. Der aufgrund seines opulenten Lebensstils in die Kritik geratene ehemalige Limburger Bischof Tebartz van Elst ließ heute über einen Sprecher mitteilen, er sei vom Patriarchen der russisch-orthodoxen … Tebartz van Elst wird Bischof von St.Petersburg weiterlesen

Ein (vorläufig) letztes Mal zur Rolle der Medien im Fall Franz-Peter Tebartz-van Elst

Josef Bordat.  Ich habe zu meinem gestrigen Beitrag, der in den ersten 24 Stunden nach Erscheinen bereits etwa 2000 mal aufgerufen wurde, viele Rückmeldungen erhalten – einige zustimmend, andere kritisch bis offen ablehnend. Gerade auch Personen, die ich sehr schätze, haben kein Blatt vor den Mund genommen – wofür ich sehr dankbar bin, denn das spricht für vorhandenes Vertrauen. Ich möchte jetzt nicht nachkarten, ich möchte im Grunde nur, dass zwei Dinge auseinandergehalten werden. Erstens: das Verhalten des emeritierten Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst. Zweitens: die Analyse der Rolle wirkmächtiger Medien bei der entstandenen Vertrauenskrise. Fest steht:…>mehr. Lesen Sie auch: > Hetze … Ein (vorläufig) letztes Mal zur Rolle der Medien im Fall Franz-Peter Tebartz-van Elst weiterlesen

Ein Jahr Papst Franziskus, der Obama der Kirche

Fabian Maysenhölder.  Vor einem Jahr wird der argentinische Kardinal Bergoglio Papst. Ein frischer Wind weht seither im Vatikan, das Oberhaupt ist weit über die Kirche hinaus beliebt. Große Erwartungen ruhen auf seinen Schultern – viele davon wird der Papst enttäuschen. Er ist ein Papst, der für Furore sorgt: Seit einem Jahr ist Franziskus bereits das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Und er hat es, glaubt man der medialen Aufmerksamkeit, geschafft, ein Papst der Herzen zu werden. Negative Berichterstattung gab es im vergangenen Jahr kaum, dafür umso mehr positive: Der argentinische Papst ist ein Mann der Gesten, ein Kirchenoberhaupt, das es versteht, … Ein Jahr Papst Franziskus, der Obama der Kirche weiterlesen

„Owê der bâbest ist ze…

Gardinenpredigerin. …junc: hilf hêrre, dîner kristenheit.“ Heißt es bei Walther von der Vogelweide (die letzten beiden Verse aus „ze rome“). Das ist selbstverständlich ein Problem, über das der moderne Katholik nur noch lächeln kann. Was ich aber sehr gut nachvollziehen kann, ist die Hilflosigkeit, die einen befällt, wenn man als Katholik mit seinem Oberboss so gar nicht kann. Dass man das übrigens ohne Weiteres von sich geben darf, zeigt ja bereits der liebe Walther, dem niemand zu Lebzeiten – und das war im „finsteren“ Hochmittelalter – dafür auch nur ein Haar krümmte (so weit wir wissen, zumindest nicht, aber wir wüssten … „Owê der bâbest ist ze… weiterlesen

Von Abtreibung und Wegwerfen

Josef Bordat. Papst Franziskus hat vor Diplomaten aus aller Welt Abtreibungen als Ausdruck einer „Wegwerfkultur“ verurteilt. „Häufig werden menschliche Wesen wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt“, so der Heilige Vater. Die Äußerungen des Papstes seien „die bislang schärfsten Worte zu diesem Thema“, stellt die FAZ fest. In Erstaunen versetzen können sie mich jedoch nicht. Erstaunlich ist für mich vielmehr, dass es offenbar einige Menschen gibt, die sich vom Papst etwas „anderes“ versprochen haben, eine „andere“ Haltung zur Abtreibung. Doch solange Abtreibung das ist, was es ist, wird die Haltung der Kirche weiterhin die sein, die sie bisher war. > Originalartikel.  foto:  JMG … Von Abtreibung und Wegwerfen weiterlesen

Evangelii Gaudium. Zur Zukunft der Kirche

Josef Bordat. Papst Franziskus schreibt von der Freude des Evangeliums – und wie die Kirche diese nach innen und außen leben kann I. Einführung Franziskus geht in der Standortbestimmung und bei der Entwicklung des Zukunftsprogramms der Kirche vom Evangelium aus, dem Grund ihrer Existenz. Die Würde, die uns die Liebe Gottes schenkt, und die Freude, die uns in Christus zuteil wird, sind die Basis kirchlichen Lebens. Das steht fest. Nun wendet sich der Papst an die Gläubigen, um aus der Freude des Evangeliums („Evangelii Gaudium“) der Kirche neue Impulse zu geben, damit die, die in ihr wirken, die anstehenden Aufgaben besser … Evangelii Gaudium. Zur Zukunft der Kirche weiterlesen

Franziskus‘ “Evangelii Gaudium”: Nicht Regierungserklärung, aber Fahrplan

Stefan Ehrhardt. “In diesem Schreiben möchte ich mich an die Christgläubigen wenden, um sie zu einer neuen Etappe der Evangelisierung einzuladen”, schreibt Papst Franziskus in der Einleitung zu seinem neuen Apostolischen Schreiben “Evangelii gaudium” (>>> Download als PDF-Datei). Es folgt eine Sammlung besonders prägnanter Zitate aus dem Lehrschreiben (mit den nummerierten Abschnitten in Klammer), und anschließend erste Kommentare aus der Presse, aus Sicht der Caritas, und aus Sicht eines Theologen…>mehr. foto:Antonino Alibrando  / pixelio.de Franziskus‘ “Evangelii Gaudium”: Nicht Regierungserklärung, aber Fahrplan weiterlesen

Wenn der Papst predigt …

Dorothee Janssen. Wenn der Papst predigt …ist es manchem eigentlich ziemlich egal, was er so predigt. Es ist ja der Papst. Also kann es nur doof sein. Dann gibt es noch die, die so eine Predigt als Sprungbrett für ihre eigene Botschaft nutzen. Die sind dann Futter für die, die den Papst sowieso doof finden (s.o.). Denn ihrer Argumentation fehlt in der Regel die Tiefe. Was diese Predigt hier angeht, bin ich gefragt worden, was ich davon hielte. Irgendwas mit “denken verboten” und “Zynismus”. Also dann: Die Predigt gefällt mir gut. Ich habe sie gelesen. In ihr kann ich nicht erkennen, … Wenn der Papst predigt … weiterlesen

Papst will Kirchenreformen „auf allen Ebenen“

Papst Franziskus will Reformen auf allen Ebenen der Kirche. Auch sein eigenes Amt schließt er nicht aus, dieses müsste stärker an heutige Anforderungen angepasst werden. Papst Franziskus hat sich zu einer Reformierung seines Amtes bereit gezeigt. Er sei offen für Vorschläge, wie das Papstamt stärker an die von Jesus Christus gewollte Bedeutung und die heutigen Notwendigkeiten der Evangelisierung angepasst werden könne, teilte er in einem Dokument mit dem Titel „Evangelii Gaudium“ („Freude des Evangeliums“) mit. Radio Vatikan veröffentlichte eineZusammenfassung…>mehr. foto:Antonino Alibrando  / pixelio.de Papst will Kirchenreformen „auf allen Ebenen“ weiterlesen

Tebartz van Elst: Es wird immer skurriler!

Josef Bordat. Neue Fakten im Fall van Elst! Ein geheimer Informant ließ am Wochenende die Bombe platzen: Van Elst hat zwei Löcher in der Nase und ernährt sich u. a. von toten Tieren! Geheime Filmaufnahmen zeigen dies ganz deutlich. Viele Menschen in Limburg sind entsetzt. „Wir haben mit allem gerechnet, aber nicht damit“, sagte der Sprecher der Arbeitsgruppe „Mengenlehre“ der Limburger Liebfrauengrundschule. Aber auch das ist scheinbar nicht genug: Der Protz-Bischof, der Gerüchten zufolge bereits mit 18 volljährig wurde, soll ein Prunk-Auto besitzen, das sich schon im ersten Gang anfahren lässt – bequemer geht es nicht! Unterdessen sorgen neue medizinische Analysen für … Tebartz van Elst: Es wird immer skurriler! weiterlesen

Homoxesualität im Priesterseminar. Dunkle Wahrheiten über die katholische Kirche

Daniel Bühling wollte katholischer Priester werden. Das Priesterseminar hat ihn schon dermaßen abgeschreckt, dass er die Kirche verließ. Bühling offenbart in einem Buch, was hinter den Türen der Priesterseminare vor sich geht: Von Frauenfeindlichkeit, schwulen Sexorgien und Karrierismus. Philipp Gessler: Bühling schildert in einem Buch, das kommende Woche erscheint, Kämpfe zwischen Liberalen und Reaktionären im Priesterseminar. Frauenfeindlichkeit, schwule Sexorgien, neu ankommende Seminaristen, die von den Älteren als Frischfleisch oder Bückstücke bezeichnet werden…>mehr. foto: manwalk  / pixelio.de Homoxesualität im Priesterseminar. Dunkle Wahrheiten über die katholische Kirche weiterlesen

Showdown. Die finale Abrechnung mit Tebartz-van Elst

Josef Bordat. Papst Franziskus lässt den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Amt. Er soll sich aber zunächst für zwei bis drei Monate zurückziehen, bevor er wieder in das diözesane Alltagsgeschäft einsteigt. Eine kluge Entscheidung, die allen Beteiligten – und wer wollte in den letzten Wochen nicht beteiligt gewesen sein – Zeit gibt, zur Besinnung zu kommen. Auch die Familie des Bischofs im niederrheinischen Twisteden kann nun hoffen, endlich in Ruhe gelassen zu werden, nachdem sie sich in der letzten Zeit einem massiven Aufgebot an Journalisten und wohl auch der einen oder anderen Morddrohung ausgesetzt sah – als unschönes, aber … Showdown. Die finale Abrechnung mit Tebartz-van Elst weiterlesen

Eskalation und Weiterung. Beobachtungen im Fall van Elst

Josef Bordat. So traurig-tragisch der Fall des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst für die Kirche ist (für alle anderen Beteiligten ist er hoch erfreulich: die Medien haben Stoff für Spekulationen, die Website der Stadt Limburg eine Verdopplung der Zugriffe, das Gaststätten- und Hotelgewerbe in eben dieser Stadt ein dickes Umsatzplus) – er fördert einige Mechanismen medialer Arbeit zu Tage, darunter die Eskalation und vor allem die thematische Weiterung. Zunächst eine Vorbemerkung: Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Person des öffentlichen Lebens wegen eines objektiv betrachtet eher geringen Schadens so intensiv gejagt wurde wie Tebartz-van Elst. Auf dem Hinflug nach…>mehr. foto: asrawolf … Eskalation und Weiterung. Beobachtungen im Fall van Elst weiterlesen

Limburg ist nicht Stuttgart 21

Wer sich sonst nicht für die katholische Kirche interessiert, sollte auch Tebartz-van Elst ignorieren. Die Aufregung um ihn ist vollkommen übertrieben. EIN KOMMENTARVON CHRISTOPHER PRAMSTALLER. Wieso ist eigentlich immer noch nicht bekannt, ob der Limburger Bischof Tebartz-van Elst auf seinem Ryanair-Flug nach Rom ein Essen bestellt hat? Und wenn ja: Hat das Bistum bezahlt? Ein Hotdog an Bord kostet immerhin fünf Euro. Wäre das nicht verschwenderisch? Man kann sich schließlich auch selbst etwas mitbringen…>mehr. foto: asrawolf  / pixelio.de Limburg ist nicht Stuttgart 21 weiterlesen

Religionsfreiheit und Kindeswohl. Einige Anmerkungen zur Beschneidungsdebatte

Josef Bordat. „Nichts, kein Terroranschlag, kein Euro, kein Hunger und kein Krieg, erregt die Deutschen so sehr wie die Vorhaut.“ Das schrieb Harald Martenstein unlängst im Berliner „Tagesspiegel“. Und tatsächlich: Seit einigen Monaten erreichen Berichte über den Stand der Beschneidungsdebatte auf Nachrichtenportalen die meisten Kommentare. Die Mehrheit der Kommentatoren spricht sich dabei gegen ein Recht auf die Durchführung von Beschneidungen an nicht-einwilligungsfähigen Personen aus, lehnt also die rituelle Beschneidung männlicher Säuglinge und (Klein-)Kinder ab, wie sie in Judentum und Islam vorgenommen werden. – Ein kurzer Einblick in eine eigenartige Debatte und ihre stereotypen Argumentationsfiguren…>mehr. Lesen Sie auch: > 15 Jahre Hoffnung … Religionsfreiheit und Kindeswohl. Einige Anmerkungen zur Beschneidungsdebatte weiterlesen

Papst Franziskus – ein “revolutionäres” Interview?

Stefan Ehrhardt. “Ich bin einer, der vom Herrn angeschaut wird. Meinen Wahlspruch Miserando atque eligendo habe ich immer als sehr zutreffend für mich empfunden.“ Der Wahlspruch des Papstes stammt aus den Homilien des heiligen Beda Venerabilis, der in seinem Kommentar zur Episode der Berufung des heiligen Matthäus schreibt: „Jesus sah einen Zöllner, und als er ihn liebevoll anblickte und erwählte, sagte er zu ihm: Folge mir! So fährt Papst Franziskus in dem…>mehr. Lesen Sie auch: > Schnuppertage für Todessehnsucht.  foto: GSRom  / pixelio.de Papst Franziskus – ein “revolutionäres” Interview? weiterlesen

Alte Inhalte in neuem Gewand. Der Papst, ein barmherziger Sünder

Fabian Maysenhölder. In einem erstaunlich offenen Interview spricht Papst Franziskus über Themen wie Homosexualität, Frauen in der Kirche und Wiederheirat. Er ruft zu Barmherzigkeit auf und kritisiert die Einstellung seiner Kirche. Inhaltlich bleibt jedoch alles beim Alten. Wer ist Jorge Mario Bergoglio? Diese Frage stellte der Chefredakteur der Jesuitenzeitschrift „Civiltá Cattolica“ Papst Franziskus zu Beginn eines aufsehenerregenden Interviews. Nach kurzem Zögern antwortet der Argentinier: „Ich bin ein Sünder.“…>mehr. foto: Olla van the see  / pixelio.de Alte Inhalte in neuem Gewand. Der Papst, ein barmherziger Sünder weiterlesen

Papst Franziskus und die Homosexualität

Josef Bordat. Keine neue Lehre. Papst Franziskus vertritt in Sachen „Homosexualität“ und „Frauen in der Kirche“ eine katholische Position. Auch, wenn es überschriftentechnisch etwas anders konnotiert wird (wieder: Tagesschau), sind seine Positionen fest in der Lehre der Katholischen Kirche verankert. Wenn er sich also „gegen eine Ausgrenzung Homosexueller ausgesprochen“ hat, dann nicht, weil er Schwulenfreund wäre, sondern weil die Kirche sich gegen eine Ausgrenzung Homosexueller ausspricht. Wenn er zudem die Forderung ablehnt, Frauen zu Priesterinnen zu weihen, dann nicht, weil er ein Frauenfeind wäre, sondern weil die Kirche diese Tür längst geschlossen hat. Papst Franziskus wörtlich: „Diese Tür ist geschlossen“. Also, … Papst Franziskus und die Homosexualität weiterlesen

99 Tage Pontifex Maximus. Franziskus – ein Papst, der Brücken baut

Fabian Maysenhölder. Rund drei Monate ist Papst Franziskus nun im Amt. Durch kleine Gesten, klare Worte und einen aussagekräftigen Lebensstil steht er für etwas ein, was die katholische Kirche dringend nötig hat: Glaubwürdigkeit. Wer allerdings eine Modernisierung der Kirche nach europäischen Maßstäben erwartet, wird enttäuscht werden. „Habemus Papam!“, hieß es vor 99 Tagen auf dem Petersplatz in Rom. Nach dem historischen Rücktritt des…>mehr. foto: thopix  / pixelio.de 99 Tage Pontifex Maximus. Franziskus – ein Papst, der Brücken baut weiterlesen

Lieber Benedikt!

Josef Bordat. Zu Ihrem Geburtstag wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes reichen Segen! Haben Sie einen wunderschönen Tag, gemeinsam mit Ihrem Bruder! Im Austausch mit vielen Menschen merke ich, wie sehr Ihr fast achtjähriges Pontifikat noch nachwirkt. Besonders der Besuch in der deutschen Heimat und Ihre Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011 sind nach wie vor präsent. Sie haben auf der Reise mit der „Ökologie des Mensch“ und der „Entweltlichung der Kirche“ inspirierte und inspirierende Zeichen gesetzt – nach außen und nach innen. Unter diesen Begriffen werden wir in Zukunft weiterdenken, wie wir die Kirche in Deutschland … Lieber Benedikt! weiterlesen

Ökologie des Menschen. Die Anthropologie Benedikts zwischen Gewissen und Natur

Josef Bordat. Morgen hat Benedikt XVI. Geburtstag. Der emeritierte Papst wird 86 Jahre alt. Einer der Höhepunkte seines fast achtjährigen Pontifikats war aus deutscher Sicht der Besuch in der Heimat im September 2011. Und der Höhepunkt der Deutschlandreise war für mich seine Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011. Es lohnt sich, sie noch einmal in aller Ruhe durchzugehen und Kerngedanken daraus zu destillieren, die über das Pontifikat hinaus Bedeutung haben….>mehr. foto: Olla van the see  / pixelio.de Ökologie des Menschen. Die Anthropologie Benedikts zwischen Gewissen und Natur weiterlesen

Geplante Schritte in Richtung Wiedervereinigung von orthodoxer und katholischer Kirche

Stefan Ehrhardt. Wie hier auf diesem Blog berichtet wurde, gibt es positive Signale für eine sehr weitgehende Annäherung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche. Es gibt eine Chance auf Wiedervereinigung von orthodoxer und katholischer Kirche:Das sagte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. im Gespräch mit Journalisten in Istanbul. Zwar werde diese “wahrscheinlich” zu seinen Lebzeiten nicht vollzogen werden, so das Oberhaupt der Weltorthodoxie. Doch habe er im Vatikan im Zuge seines Gesprächs mit Papst Franziskus nach dessen Amtseinführung eine neue Haltung und einen neuen Stil erlebt, die ihn “optimistisch” stimme. Er sei “überrascht gewesen, dass ihn Papst Franziskus zu einem Essen mit den Kardinälen eingeladen … Geplante Schritte in Richtung Wiedervereinigung von orthodoxer und katholischer Kirche weiterlesen

Historischer Vorstoß zur Ökumene

Josef Bordat. Rom. Papst Franziskus ist immer für eine Überraschung gut! Heute verblüfft er die christliche Welt mit einem historischen Vorstoß zur Ökumene. In einem Motu proprio führt das Oberhaupt der Katholischen Kirche die Konfession „kathestandox“ ein, die – so der Papst wörtlich – für diejenigen „ideal ist, die auf nichts verzichten wollen: nicht auf Frühschoppen, nicht auf Ikonen und auch nicht auf ihre Bach-CDs“. Die Entscheidung wurde in Deutschland mit Hoffnung und Skepsis zugleich aufgenommen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hält den Vorstoß des Papstes für „ein sichtbares Zeichen des Beieinanders, das erst noch … Historischer Vorstoß zur Ökumene weiterlesen

Vatikan: Papst liest täglich theolounge

Vatikankurier. Dass der neue Papst für Überraschungen gut ist, hat er in den letzten Wochen bereits mehrfach gezeigt. Dass er aber regelmäßig deutsche Medien liest, war bislang wenig bekannt.  Ein ranghoher Vatikansprecher sagte Samstag mittag in einer Pressemitteilung, Papst Franziskus habe beim Stöbern im Internet kürzlich eine interessante überkonfessionelle Quelle aus dem deutschsprachigen Raum aufgetan, die er nun beinahe täglich lese. Nachdem anfangs deren Name nicht publik gemacht werden sollte, drang gestern an die Öffentlichkeit, dass es sich um die christlich ausgerichtete münchner Medienplattform theologisch.com handle, die auch unter dem Namen theolounge.de zu erreichen ist. Besonders ansprechend finde der neue … Vatikan: Papst liest täglich theolounge weiterlesen

Kreuzweg mit Papst Franziskus

Josef Bordat. Die Betrachtungen zu den Stationen des Kreuzwegs waren kraftvoll und von großer spiritueller Dichte, gleichwohl konkret und lebensnah. Sie griffen Partei für das Leben, für die Liebe, für den Frieden. Die Jugendlichen aus dem Libanon erinnerten in dankenswerter Klarheit an die Würde des Menschen und den Wert des Lebens und an die vielfältigen Bedrohungen des Lebens durch den Menschen, der sich…>mehr. foto: Marit Peters  / pixelio.de Kreuzweg mit Papst Franziskus weiterlesen

Papst Franziskus: Wer Jesus Christus nicht bekennt, bekennt die Weltlichkeit des Teufels

Stefan Ehrhardt. Manche Beobachter des neuen Bischofs von Rom lassen sich vom sanften Auftreten und den Worten der “Zärtlichkeit” beeindrucken, ohne den bereits erkennbaren programmatischen Inhalten des Papstes rechte Aufmerksamkeit zu schenken. Franziskus I. ist der Mut zuzutrauen, große Veränderungen für die Weltkirche in Angriff zu nehmen, und er strahlt diesen Geist der Konzentration und der Wesentlichkeit aus, der eine wichtige Vorbedingung für Umbrüche darstellt. Wir können gehen, wie weit wir wollen, wir können vieles aufbauen, aber wenn wir nicht Jesus Christus bekennen, geht die Sache nicht. Wir werden eine wohltätige NGO, aber nicht die Kirche, die Braut Christi. Wenn man nicht geht, … Papst Franziskus: Wer Jesus Christus nicht bekennt, bekennt die Weltlichkeit des Teufels weiterlesen

Amtseinführung von Papst Franziskus – “Dienst an der Schöpfung”

Stefan Ehrhardt. Der neue Bischof von Rom zeigt sich auch heute mit seinem offenen und schlichten Wesen. Tief gebeugt betet Franziskus an der Nische unter dem Papstaltar, hinter der die sterblichen Überreste des Apostelfürsten Petrus verehrt werden. Petrus war hier um das Jahr 65 im nahen Zirkus unter Kaiser Nero hingerichtet und dann beigesetzt worden; über seinem Grab wurde schließlich der Petersdom errichtet. Begleitet wird Franziskus von den Patriarchen und Oberhäuptern der katholischen Ostkirchen. Die ersten Tage von Franziskus I. sind davon geprägt, dass…>mehr. foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de Amtseinführung von Papst Franziskus – “Dienst an der Schöpfung” weiterlesen

Erster Angelus von Papst Franziskus I.

Stefan Ehrhardt. Der neue Papst betont gleich zu Beginn des Angelus, wie wichtig es ist, dass wir uns gerade am Sonntag versammeln, um gemeinsam zu beten. Mit Bezug auf das heutige Evangelium (Johannes 8, 1-11) spricht Franziskus über dieBarmherzigkeit. Jesus spreche keine Worte der Verachtung oder Verurteilung gegenüber der vor ihn gebrachten Sünderin, sondern nur Worte der Liebe und der Barmherzigkeit, die zur Umkehr aufforderten. Das Antlitz Gottes „ist das eines barmherzigen Vaters“, so Franziskus, „der immer geduldig ist“. Franziskus weist darauf hin, dass wir manchmal müde werden, in unserem täglichen Leben, unseren Bemühungen, auch in unserem Glauben an die Barmherzigkeit Gottes. Das … Erster Angelus von Papst Franziskus I. weiterlesen

Franziskus in Zeiten der Diktatur

Josef Bordat. Nicht, dass es diejenigen, deren Hauptbeschäftigung es ist, die Suppe mit Haaren zu würzen, beeindrucken wird, doch die Sache mit der „angeblichen“ Nähe zur Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983), die „man“ dem Papst gerne unterstellt, weil oft genug „gesagt wird“, dass da „wohl was dran sei“, „irgendwie“ – diese Sache scheint sich in Wahrheit doch anders darzustellen, und zwar anders, als „man“ denkt, wie einigen Presseberichten (Kath.net, Tagesanzeiger) zu entnehmen ist. Zunächst hat Bergoglio 2010 in einem Zeitungsinterview gesagt, er habe sich…>mehr. Lesen Sie auch: > Der Papst in Zeiten der Diktatur > Von der Entweltlichungsforderung zur Verweltlichungskritik > Danke, Schweinebacke007 foto: … Franziskus in Zeiten der Diktatur weiterlesen

Die andere Hand Gottes

Josef Bordat. Beim Papst kommt es auf den Glauben und die Verkündigung an, auf Überzeugungskraft und Führungsstärke. Das kann ein Schweizer so gut wie ein Ivorer, ein Kanadier so gut wie ein Koreaner. Die Herkunft spielt dabei keine Rolle, den die Ingredienzien eines guten Pontifikats basieren eher auf persönlichen, weniger auf kulturell geprägten Eigenschaften. Dennoch wird in den ersten Kommentaren oft betont, dass Papst Franziskus aus Lateinamerika kommt. Die Zuschreibung „Lateinamerikaner“ ist dabei nicht unproblematisch, zum einen, weil sie oberflächlich ist, wie ja auch die Schublade…>mehr. foto: theolounge Die andere Hand Gottes weiterlesen

Papstwahl: Konklave beginnt kommenden Dienstag

via Stefan Ehrhardt. “In ihrer Nachmittagssitzung haben die Kardinäle an diesem Freitag entschieden, dass dasKonklave am kommenden Dienstag beginnen wird. Das gab der Vatikan noch während der laufenden Sitzung bekannt. Das heißt, die 115 wahlberechtigten und anwesenden Kardinäle werden am Dienstagvormittag die Messe pro eligendo Pontifice feiern und am Nachmittag ins Konklave in der Sixtinischen Kapelle einziehen. Nach jeweils zwei Kongregationen am Montag und Donnerstag und jeweils einer am Dienstag und Mittwoch trafen sich die Kardinäle an diesem Freitagnachmittag zum achten Mal…>mehr. foto: theolounge Papstwahl: Konklave beginnt kommenden Dienstag weiterlesen

Wie soll er sein, der neue Papst?

Josef Bordat. Diese Frage beschäftigt derzeit viele Menschen. Vor allem kirchenferne Nichtkatholiken geben darauf bereitwillig Antwort: jung, modern (was immer das heißen mag), schwarz.   Ja: „schwarz“. Der neue Papst möge „schwarz“ sein, so als sei Hautfarbe eine ekklesiologische Kategorie. Als bräuchte man dem Pfarrer nur eine Zehnerkarte fürs Solarium zu schenken und schon kippt die Mehrheit im Kirchenvorstand. Aber ich weiß schon, wie es gemeint ist: „Schwarz“ steht für „anders“, vor allem „anders als bisher“…>mehr. foto: theolounge Wie soll er sein, der neue Papst? weiterlesen

Nicht ohne Vernunft. Und Demut

Josef Bordat. Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat sich im Domradio zum theologischen Erbe Papst Benedikts XVI. geäußert. Zentral sei, dass sein akademischer Lehrer Joseph Ratzinger mit seinem Leben und Werk verdeutlicht habe, dass “Glaube ohne Vernunft nicht sein kann”. Nicht, dass diese Erkenntnis neu wäre (vgl. Thomas von Aquin), doch ist es wichtig, sie immer wieder neu zu vermitteln. Genau das hat der Papst getan – in klarer, verständlicher Sprache. Er hat die Dinge gut gesagt, gewissermaßen bene dixit. Er war ein liebenswerter Intellektueller, den die Reflexion zur Demut bewegte, der die Devotionen schlicht und einfach gelebt hat, ein frommer Gelehrter, ein Weiser, … Nicht ohne Vernunft. Und Demut weiterlesen

Deutsche Bischöfe erlauben Pille danach

Um nach Vergewaltigungen ungewollte Schwangerschaften zu verhindern, halten die katholischen Bischöfe die Pille danach akzeptabel. Sie machen aber eine Ausnahme. Katholische Krankenhäuser in Deutschland dürfen vergewaltigten Frauen die Pille danach verordnen, wenn sie die Befruchtung der Eizellen verhindert. Nicht zulässig sei das Medikament, wenn es eine bereits befruchtete Eizelle töten würde, beschlossen die deutschen Bischöfe auf ihrer Frühjahrsvollversammlung in Trier. Medikamente, die den Tod des Embryos bewirken, dürften weiterhin nicht angewendet werden. Denn das käme einer Abtreibung gleich. Mit ihrer Entscheidung folgen die Bischöfe der…>mehr. foto:Graeme Sprange, gsprangle,flickr.com Deutsche Bischöfe erlauben Pille danach weiterlesen

Eine Woche danach

Josef Bordat. Unmaßgebliche Beobachtungen Vor einer Woche – es erscheint mir unendlich weit weg – hat unser Heiliger Vater seinen „Rücktritt“ verkündet. Streng genommen ist es ein Amtsverzicht nach Canon 332 Paragraph 2 des Codex Iuris Canonici, aber da Verzicht aus freien Stücken dem Bürger schwer vermittelbar ist (und der ganze Rest auch), sprechen alle von „Rücktritt“. Kennt man aus der Politik oder – seltener – von Fußballtrainern. Und: Ist die Kirche am Ende nicht auch nur ein Verein? Eben. Für die Unbildung der Massen haben wir lange hart arbeiten müssen – gefährden wir sie nicht. Seit einer Woche dürfen sich … Eine Woche danach weiterlesen

“mmh…” Riskier was, Kirche! Aber vorsichtig…

Mechthild Werner. Eigentlich ist sie vorbei, die tolle Zeit. Oder auch nicht. Da springen plötzlich „Rinder“ über Oxer, direkt in die Lasagnetüte. Der Büttengag musste noch sein… Jetzt aber im Ernst. Da tritt einer von einem ewig verliehenen Amt zurück und verleiht ihm und sich dadurch neue Würde. „Ich glaub mich tritt ein Pferd“, hat so mancher gedacht, „dieser Papst kann auch fortschrittlich“. Er hat´s riskiert. Und gewonnen, glaubt man den fast hymnischen Nachrufen auf einen Lebenden. Genauso soll es nun weitergehen: riskant. Nein, nicht zuerst bei den katholischen Geschwistern…>mehr. foto: dslr travel,  Bestimmte Rechte vorbehalten von dslrtravel.com http://www.dslrtravel.com/product.php?id_product=17 “mmh…” Riskier was, Kirche! Aber vorsichtig… weiterlesen

Die Krise der katholischen Kirche kommt zur Unzeit

Die Welt bräuchte dringend den moralischen Rückhalt einer Weltkirche. Ein Gastbeitrag von Harald Braun, Staatssekretär des Auswärtigen Amts in Berlin. Kaum ein Tag, an dem nicht kritische Berichte über den inneren Zustand der katholischen Kirche in den Medien erscheinen. Im Monatsrhythmus machen Themen wie Missbrauch an Schulen, Zurückweisung von Vergewaltigungsopfern  an Kliniken, Diskriminierung von homosexuellen und geschiedenen Mitarbeitern katholischer Einrichtungen Schlagzeilen. Die Tageszeitung DIE WELT titelte am 25. Januar auf Seite eins „Katholiken verlieren die Geduld mit ihrer Kirche“ und berichtete von einer Studie, der zufolge Kirchenglieder zunehmend gegen  Zölibat, Sexuallehre, Laienausgrenzung und den Umgang mit Missbrauchsfällen rebellieren. Die Institution … Die Krise der katholischen Kirche kommt zur Unzeit weiterlesen

Papst Benedikt XVI. – ein lange geplanter Rücktritt

Stefan Ehrhardt. Der Papst hat nach Angaben des vatikanischen Blattes “L’Osservatore Romano” schon vor “vielen Monaten” seinen Rücktrittsbeschluss ergriffen. Seine Entscheidung habe er nach den Reisen in Mexiko und Kuba im März 2012 gefasst, schrieb der Chefredakteur von “L’Osservatore Romano”, Gian Maria Vian. >mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Sergey Gabdurakhmanov,flickr.com Papst Benedikt XVI. – ein lange geplanter Rücktritt weiterlesen

„Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung“ – eine katholische Sicht

Josef Bordat. Der Kirche wird in der Frage „Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung“ vorgeworfen, „menschen- und frauenfeindlich“ zu sein (offenbar muss man hier eine Differenzierung vornehmen, was man an anderen Stellen gerne mal ausspart). In der Tat: Es geht der Kirche nicht nur um die Frau, sondern auch um das ungeborene Kind, das für die Kirche ebenfalls ein Mensch ist. Die Kirche hat Respekt vor jedem Menschen. Gerade das macht die Sache für die Kirche so schwierig: Dass es ihr eben unmöglich ist, das Leben des Kindes, auch wenn es aus…>mehr. > Kölner Erzbischof: Meisner billigt „Pille danach“ für Vergewaltigungsopfer foto: vastateparksstaff,flickr.com „Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung“ – eine katholische Sicht weiterlesen

Blitz schlägt in Petersdom ein

Rom – Es dürfte eines der Fotos des Jahres werden: Wenige Stunden nach der Rücktrittserklärung fährt ein Blitz vom Himmel und schlägt in den Petersdom ein. Die erste Meldung von der Rücktrittsankündigung war fast genau sechs Stunden alt, da folgte auf diesen Donnerschlag ein weiterer. Es ereignete sich, was strenggläubige Menschen als Zeichen deuten könnten: Ein Blitz schlug um…>mehr. foto:  Pete Hunt,flickr.com Blitz schlägt in Petersdom ein weiterlesen

Das Pontifikat Papst Benedikts XVI.

Josef Bordat. Danke, Heiliger Vater! Das Epochale am Pontifikat Papst Benedikts XVI. ist für mich sein unermüdlicher intellektueller Einsatz, mit dem er die Vernunft des Christentums betont, um den Sinnvorrat des katholischen Glaubens einer Welt verfügbar zu machen, die sich als hoch erhaben über Religion betrachtet. Papst Benedikt XVI. hat damit der Kirche im 21. Jahrhundert den Weg gewiesen: Sie muss die selbstbewusste Auseinandersetzung mit den Göttern der Moderne und Nachmoderne suchen, mit Markt und Machbarkeit. Der Hybris einer Selbsterlösung des Menschen setzt der Papst die Hoffnung auf Erlösung durch die Gnade Gottes entgegen. Benedikt XVI. ist wahrhaft petrinisch und marianisch … Das Pontifikat Papst Benedikts XVI. weiterlesen

Papst Benedikt XVI. tritt zurück – ein Überblick

Stefan Ehrhardt. Der 11. Februar 2013 ist ein Datum für die Geschichtsbücher: Zum zweiten Mal überhaupt in der Geschichte der katholischen Kirche, und zum ersten Mal aus freien Stücken (actus plena libertate), verzichtet ein Papst auf die Fortführung seines Amtes. Im Gespräch mit Peter Seewald hatte Benedikt XVI. bereits die Umstände eines päpstlichen Rücktritts skizziert: Wenn ein Papst zur klaren Erkenntnis kommt, dass er physisch, psychisch und geistig den Auftrag seines Amtes nicht mehr bewältigen kann, dann hat er ein Recht und unter Umständen auch eine Pflicht, zurückzutreten.>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Sergey Gabdurakhmanov,flickr.com Papst Benedikt XVI. tritt zurück – ein Überblick weiterlesen

Was unterscheidet uns von Adolf Eichmann ?

Josef Bordat. Adolf Eichmann sprach in dem Jerusalemer Prozess davon, während seiner Zeit im Reichssicherheitshauptamt, als er die Deportation und Vernichtung der europäischen Juden zu organisieren hatte, eine Art Persönlichkeitsspaltung empfunden zu haben. Diese habe dazu geführt, das Gewissen streckenweise auszuklammern, es zum Schweigen zu bringen. Doch ab und an sei es unvermeidlich gewesen, von der einen, der öffentlichen, bürokratischen, funktionalen Seite des Denkens und Fühlens, das – wie Hannah Arendt überzeugend ausführt – gar kein wirkliches Denken und Fühlen einer menschlichen Person war, hinüber zur anderen, der persönlichen, menschlichen Seite des Bewusstseins zu wechseln, ohne es dort lange aushalten zu können. Am … Was unterscheidet uns von Adolf Eichmann ? weiterlesen

Und es geht doch!

Josef Bordat. Achtung: Ausgewogene Berichterstattung über die Missbrauchsstudie in der FAZ Dass man das Zerwürfnis der Deutschen Bischöfe mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer von der KFN auch differenziert und kontextsensitiv darstellen kann, zeigt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem längeren Artikel, der die Ereignisse der letzten Tag so unvoreingenommen wie möglich schildert und diese dabei in einen größeren Zusammenhang stellt, aus dem heraus sich der übliche Reflex („Kirche vertuscht weiter!“) nur noch unter erheblichen Verbiegungen aufrecht erhalten lässt.>mehr. foto: theolounge.de Und es geht doch! weiterlesen

Kann Verhütung zweckdienlich sein?

Josef Bordat. Unter dem Titel Kann Verhütung Sünde sein? berichtet Tagesschau.de über die Philippinen und ein neues Gesetz mit dem Ziel, das Bevölkerungswachstum des asiatischen Inselstaats zu bremsen. Der Einstieg kommt wie gewohnt als Schuldzuweisung an die Kirche: „Die Philippinen sind ein streng katholisches Land. Ihre Religion lehrt die Menschen, Kinder zu kriegen.“ Und trägt damit – so soll es im Kopf des Lesers weitergehen – die Verantwortung für den ganzen Schlamassel. Nun: „Die Philippinen sind ein streng katholisches Land.“ Das stimmt. Über 80 Prozent der Philippinos sind katholisch, die meisten von ihnen…>mehr. Lesen Sie auch zum Thema: EKD: Kondome – ja,aber… Papst: Kondome – nein, aber… … Kann Verhütung zweckdienlich sein? weiterlesen

Der Diskurs über den Missbrauch

Josef Bordat. Vorab: Es geht mir nicht darum, den Finger auf Schulleiter, Moderatoren, Filmregisseure und Schauspieler zu richten und zu sagen: Aha, es gibt auch Missbrauchstäter außerhalb der Kirche! Das sollte ohnehin klar sein. Es geht mir auch nicht darum, durch das Betrachten anderer Fälle die „eigene“ Schuld zu relativieren. Nein, darum geht es mir nicht. Was mich interessiert, ist der Diskurs. Zum Beispiel folgende Frage: Wie wird eine Meldungrezipiert, in der über einen Mann berichtet wird, der in mutmaßlich 214 Fällen zum Missbrauchstäter wurde? Die Rede ist von BBC- Moderator Jimmy Savile, über dessen Fall Tagesschau.de berichtet. Zunächst: Die Meldung wird wesentlich weniger oft kommentiert … Der Diskurs über den Missbrauch weiterlesen

Papst: Kondome – nein, aber…

Josef Bordat.Todesstrafe für den Papst? Oder: Warum ich dann aber auch erschossen werden müsste. Mindestens. I. Alipius hat mich auf einen Text hingewiesen, der u. a. den Gedanken verhandelt, der Papst (und seine engsten Berater) mögen zum Tode verurteilt werden, weil sie die Verantwortung für die Ausbreitung von AIDS und daher für Millionen künftiger Todesfälle trügen. Bei Alipius, der auch auf die Quelle verlinkt, kann die Passage des Textes im englischen Original und in der deutschen Übersetzung nachgelesen werden.>mehr. foto: Tomizak  / pixelio.de Papst: Kondome – nein, aber… weiterlesen

Gott und Mensch

Josef Bordat. Papst Benedikt XVI. erinnerte bei seinem Weihnachtssegen Urbi et Orbi daran, dass Liebe und Wahrheit untrennbar zusammengehören, ebenso Gerechtigkeit und Frieden. In der Christmette hatte er zuvor den Menschen unserer Tage an Gott erinnert, weil jener diesen zu vergessen droht. Die Gottvergessenheit des Menschen und der Mangel an wahrer Liebe und gerechtem Frieden in der Welt – der Zusammenhang ist klar: Ohne Liebe lässt sich die Wahrheit nicht vermitteln. Dazu braucht es ein Gespür, das…>mehr. foto: theolounge Gott und Mensch weiterlesen

Pastorale Notstandsgebiete – und was aus ihnen werden kann.

Ismael Kluever.In der katholischen Kirche Deutschlands geht ein Gespenst um: der Priestermangel. Kein fiktives Gespenst, sondern ein reales. Immer weniger Männer fühlen sich berufen, ein eheloses Leben zu führen und dieses ganz in den Dienst einer Gemeinde zu stellen. Darum selbst soll es hier nicht gehen, sondern um die Folgen für die Kirche am Ort, die mit immer weniger Pfarrern auskommen muss. Zudem ist das Geld knapp. Kirchenaustritte, Wirtschaftsprobleme und eine alternde, immer mehr ins Rentenalter vorrückende Gesellschaft führen zu geringeren Kirchensteuereinnahmen.  Auch die evangelischen Landeskirchen stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wenn auch unter etwas anderen Voraussetzungen. Aber hier möchte ich … Pastorale Notstandsgebiete – und was aus ihnen werden kann. weiterlesen

“Ökumene jetzt” – gut gemeint, aber nicht gut gemacht.

Ismael Kluever. Am 29. August 2012 erschien ein Aufruf unter dem Titel “Ökumene jetzt: ein Gott, ein Glaube, eine Kirche”. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils und der bevorstehenden 5oo-Jahrfeier der Reformation rufen die Initiatoren zu weiterem Voranschreiten im Miteinander zwischen evangelischer und katholischer Kirche auf. Als evangelischer Christ, der in den Lebensvollzügen der katholischen Diaspora zu Hause ist und fließend Katholisch spricht,  sollte ich mich schnurstracks in die illustre Liste der Unterzeichner einreihen, so könnte man meinen. Doch gerade als leidenschaftlicher Ökumeniker habe ich Vorbehalte, und zwar erhebliche. Die Intergität und den guten Willen der Prominenz, … “Ökumene jetzt” – gut gemeint, aber nicht gut gemacht. weiterlesen