Naturwissenschaft und Gott

„Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott!“ Dieser Satz stammt von der Werner von Heisenberg, dem Entdecker der nach ihm benannten Heisenbergschen Unschärferelation. Dabei geht es darum, wie die Welt im kleinsten aufgebaut ist, was also die Materie überhaupt ist. Werner von Heisenberg entdeckte, dass man das so nicht ohne weiteres sagen kann. Die Materie besteht, je nachdem mit welcher Messmethode man sie misst, einerseits aus kleinsten Teilchen, andererseits aber aus energetischen Wellen. Philosophisch ist somit die Frage eröffnet, was das Universum und alles, was es gibt, eigentlich ist. … Naturwissenschaft und Gott weiterlesen

Wie ist die wirkliche Antwort auf die Frage nach „life, universe and everything“?

In Douglas Adams‘ Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ lautet die Antwort: 42. Einerseits nicht sehr überzeugend, in ihrer Schlichtheit andererseits auch wieder durchaus überzeugend, diese Antwort. Was steht aber hinter allem? Wenn Sie nun erwarten, ich komme hier gleich mit Gott, liegen Sie zunächst einmal falsch. Mit menschlicher Logik könnte man zunächst einmal unterteilen in zwei mögliche Antworten. Es steckt etwas hinter allem oder es steckt nichts dahinter. Wenn nichts dahinter steckt, dann ist das Universum eben „einfach so“ entstanden. Vielleicht gibt es viele Universen, Multiversen, vielleicht unendlich viele. So what. Es gibt sie einfach, aber mehr kann man … Wie ist die wirkliche Antwort auf die Frage nach „life, universe and everything“? weiterlesen

Gab es den Urknall eigentlich?

Der Urknall ist ja schon ein bisschen abstrakt. Vor etwas mehr als 13 Milliarden Jahren soll also alles entstanden sein, die Zeit, der Raum und das ganze Universum. Was davor war, keine Ahnung. Auf spektrum.de wird der Angelegenheit mal etwas hinter den Vorhang geschaut. Wenn Sie glauben, danach Bescheid zu wissen, liegen sie vielleicht richtig. Vielleicht aber auch nicht. Lesen Sie mal rein. https://scilogs.spektrum.de/das-zauberwort/gab-es-den-urknall/ . . Gab es den Urknall eigentlich? weiterlesen

Wie wird es im Himmel sein? Oder: Gibt es da noch was nach dem Tod?

In vielen Kulturen und Religionen gibt es Vorstellungen von dem, was nach dem Tode kommen mag. Es gibt natürlich auch die Kritiker, die glauben, mit dem Tod ende im Grunde das menschliche Leben und alles, was es ausmacht. Nun ist es Ansichtssache, welcher Denkrichtung man sich anschließen möchte, allerdings bin ich der Meinung, dass es doch einige Hinweise gibt, die den Schluss zulassen, dass es mehr gibt, als die sichtbare Welt. Da ist z.b. das Problem mit dem Bewusstsein. Wäre die Welt so aufgebaut, wie manche Leute es glauben, nämlich aus kleinsten Teilchen, was ja prinzipiell keine verkehrte Ansicht ist, … Wie wird es im Himmel sein? Oder: Gibt es da noch was nach dem Tod? weiterlesen

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ?

Die Floskel aus der Überschrift, allerdings mit einem Ausrufezeichen am Ende, findet man oft bei Rechtspopulisten. Irgendwelche vermeintlichen oder tatsächlichen Tabubrüche werden mit dieser Floskel eingeleitet. „Man wird doch wohl noch sagen dürfen, dass Flüchtlinge… Dass Ausländer… Dass Andersdenkende…“. Und so weiter. Es ist die eingespielte Floskel der Tabubrüche. Dennoch gibt es, wenn wir mal diesen politischen und ausländerfeindlichen Kontext verlassen, Zusammenhänge, in denen einem fast eine solche Formel unterstellt wird, obwohl man selber liberal orientiert ist. Nämlich dann, wenn es darum geht, die Wunder der Natur zu bestaunen und einen Gottesbezug dabei herzustellen. Wenn man z.b. sagt, es ist … „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ ? weiterlesen

Göttliches Spiel. Evolutions-Theologie.

o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schreiner. Sind wir von Gott mit Ziel und Plan erschaffen, oder ein Zufallsprodukt der Evolution? Christen glauben an eine planvolle Schöpfung durch einen liebenden Gott. Im Gegensatz dazu erfolgen laut Evolutionstheorie die Änderungen im menschlichen Genom weitgehend zufällig. Wie ist diese angeblich planvolle Schöpfung eines gütigen Gottes mit den Zufällen der Evolution zu vereinbaren? Der Autor versucht, christliche Inhalte so zu formulieren, dass sie mit den Naturwissenschaften zusammenpassen und findet so einen neuen Weg, Evolution und Theologie miteinander zu verbinden.>mehr. Bild: o.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schreiner Göttliches Spiel. Evolutions-Theologie. weiterlesen

Universum aus dem Nichts

Stephen Hawking, britischer Astrophysiker und Autor bekannter Bestseller, legte zusammen mit dem Physiker Leonard Mlodinow kürzlich den „großen Entwurf“ vor, der „eine neue Erklärung des Universums“ liefern soll. Zum einen glaubt er, der Weltformel nahe zu sein, zum anderen will er damit die letzten Fragen der Menschheit beantworten. Seine Naturwissenschaft beerbt damit die Philosophie, die Hawking schon im zweiten Absatz des Buches schlicht für tot erklärt…>mehr. foto:Carl Jones c@rljones,flickr.com Universum aus dem Nichts weiterlesen

Urknall

Der Urknall ist nach dem Standardmodell der Kosmologie der Beginn des Universums. Im Rahmen der Urknalltheorie wird auch das frühe Universum beschrieben, das heißt, die zeitliche Entwicklung des Universums nach dem Urknall. Der Urknall bezeichnet keine „Explosion“ in einem bestehenden Raum, sondern die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität. Als Begründer der Theorie gilt der Theologe und Physiker Georges Lemaître, der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“ verwendete. Der Begriff Urknall (engl. Big Bang, wörtlich also großer Knall) wurde von Sir Fred Hoyle geprägt, der als Kritiker diese Theorie unglaubwürdig erscheinen lassen wollte. Der deutschen Übersetzung fehlt dieser ironische Unterton. Nach Carl Friedrich … Urknall weiterlesen

Der Urknall-Klassiker

Das kosmologische Big-Bang-Modell ist und bleibt erste Wahl, um den Beginn des Universums zu erklären. Der Big Bang ist der Vater aller Dinge – ob diese materieller oder immaterieller, organischer oder anorganischer Natur, ob sie extrem klein, groß oder komplex sein mögen. Von allen kosmologischen Modellen, die den Beginn bzw. die Anfangsphase oder Vor-Urknallphase des Universums zu erklären versuchen, kann das klassische Urknall-Modell nach wie vor als einzige Theorie mit einer stringenten Indizienkette aufwarten, die sich sehen lassen kann, gleichwohl aber nicht garantieren kann, dass der Urknall jemals stattgefunden hat.>mehr. foto:steve jurvetson,flickr.com Der Urknall-Klassiker weiterlesen

Naturwissenschaft trifft Religion

Anfangs verlieft die Begegnung von Religion und Naturwissenschaften friedlich: im 17.Jahrundert wurden die Naturwissenschaften zumeist von gläubigen Christen begründet, die überzeugt waren, das Werk Gottes wissenschaftlich aus einem anderen Licht zu untersuchen. Im 18. Jahrhundert wich zwar der Glaube vieler Naturwissenschaftler an einen persönlichen Gott, der aktiv in die Welt und das menschliche Schicksal eingreift – aber dennoch blieb die Überzeugung, dass Gott der Ursrpung allen Seins war, dass er das gesamte Universum erschaffen hatte. Wie aber sieht es heute aus ? Lesen Sie hier > mehr. foto: NASA’s Marshall Space Flight Center,flickr.com Naturwissenschaft trifft Religion weiterlesen

„Der Mensch wird herausfinden, ob es im All Leben gibt“

Der Nobelpreisträger John C. Mather untermauerte die Urknalltheorie. Im Videointerview spricht er über die Faszination des Kosmos und die Suche nach einer zweiten Erde. John Cromwell Mather erhielt zusammen mit seinem Kollegen George Smoot den Nobelpreis für Physik des Jahres 2006. Die Jury der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften honorierte damit ihre „Entdeckung der schwarzen Strahlungsform und Anisotropie des kosmischen Mikrowellen-Hintergrunds“ mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung. > mehr. foto: NASA’s Marshall Space Flight Center,flickr.com „Der Mensch wird herausfinden, ob es im All Leben gibt“ weiterlesen

Urknall-Experiment geglückt – Auf der Suche nach dem „Gottesteilchen“

Forscher: Das hat noch kein Mensch vorher geschafft. Mit Rekord-Kollisionen ist der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC dem Urknall so nahe gekommen wie nie zuvor. In der Maschine prallten fast lichtschnelle Atomkernteilchen mit der bislang unerreichten Energie von sieben Tera-Elektronenvolt aufeinander. > mehr. > Bilderserie > Gottesteilchen ist nur ein Schlagwort > “Die Materie existiert nicht. Alles ist Geist. Wir sind ein Gedanke Gottes.” foto: picapp.com Urknall-Experiment geglückt – Auf der Suche nach dem „Gottesteilchen“ weiterlesen

Die Welt ohne Urknall

Bereits seit 40 Jahren sammelt der Astronom Halton Arp Indizien gegen die Urknalltheorie. Nach dieser soll das gesamte Universum aus einem unendlich kleinen Punkt mit einem Schlag spontan entstanden sein. Zuerst wurde er von seinen Kollegen gefeiert, aber mit der Zeit wurde er zur größten Nervensäge der Astronomie. Für die Wissenschaft aber sind Menschen wie er unentbehrlich. Aus theologischer Sicht ist es allerdings weniger wichtig, wie genau das Universum in Existenz kam – wichtiger ist die Frage, welche Kraft dies veranlasste. Dennoch sind auch hier die naturwissenschaftlichen Ansichten aus fächerübergreifender Sicht sehr interessant.  > mehr. foto:vidiot,flickr.com Die Welt ohne Urknall weiterlesen

Gott als der Schöpfer

Am Anfang war physikalisch nichts. Unvorstellbar für uns. Keine Zeit, kein Raum, nichts, woran Orientierung möglich wäre. Doch Du, Gott, bist nicht von dieser Welt. Du warst vor Zeit und Raum. Und dann riefst Du, Gott. Du riefst aus dem Nichts etwas ins Dasein. Von einem Punkt aus breitete sich der Kosmos aus. Raum und Zeit begannen. Astrophysiker sprechen heute vom Urknall. Noch heute breitet sich der Kosmos aus. > mehr. foto: flickr.com Gott als der Schöpfer weiterlesen

Zutaten für ein Universum – Welt des Allerkleinsten

Die Suche nach den fundamentalen Bausteinen unseres Universums gehört zu den ältesten wissenschaftlichen Bemühungen überhaupt. Immer kleinere Objekte kamen dabei zum Vorschein und immer größer wurden die Forschungsgeräte der Teilchen-, Hadronen- und Kernphysik, die die Welt des Allerkleinsten sichtbar machen. > mehr.  Zutaten für ein Universum – Welt des Allerkleinsten weiterlesen

12 große Fragen: WORAUS besteht das Universum ?

„Nur ein Bruchteil unseres Kosmos besteht aus Materie, der Rest scheint ins „Nichts“ gehüllt. Die Kosmologen haben keine Ahnung, worüber sie reden: Die Materie, wie wir sie kennen, ist ein Randphänomen. Sie macht nur fünf Prozent des Universums aus. Und der Rest? Ist ein Rätsel.“ > mehr. Lesen Sie auch: > Die 12 großen Fragen der Wissenschaft – ein Überblick > Das umgekrempelte Universum Bild: miss blackbutterfly,flickr.com 12 große Fragen: WORAUS besteht das Universum ? weiterlesen

Das umgekrempelte Universum

„Wie ist unsere Welt entstanden? Und was war vor dem Urknall? Der Physiker Martin Bojowald hat versucht, es auszurechnen. “ Das Interview endet mit der Frage: „Können Sie sich auch vorstellen, dass der Versuch, das Universum als Ganzes zu beschreiben, eine Nummer zu hoch ist für die Physik ?“ Die Antwort gibt es > hier. Bild: miss blackbutterfly,flickr.com Das umgekrempelte Universum weiterlesen

About life, universe and everything.

Jubel in Genf: die ‚Größte Maschine aller Zeiten‘ ist ans Netz gegangen. Und die Erde wurde nicht zerstört bislang – wie schön. Dabei soll diese Maschine keine geringere Frage klären, als den Ursprung des Universums, den Urknall. Aus theologisch-philosophischer Sicht kann man aber schon heute sagen: ein vergebliches Unterfangen. Dennoch wird – sofern wie gesagt unsere Erde dabei nicht in einem schwarzen Loch verschwindet – die Physik womöglich um ein paar Erkenntnisse reicher werden. Welch Aufwand, welch Risiko ? Aber angeblich sei letzteres ja gering, denn derartiges geschehe tagtäglich im Universum. Unwillkürlich muss man an den Film Quiet Earth denken – … About life, universe and everything. weiterlesen

Antony Flew: Der Atheist, der keiner ist

Derzeit gibt es eine rege Diskussion darüber, ob Gott existiert oder nicht. Atheisten wie Richard Dawkins versuchen, die Religion als Scheingeschäft abzutun, Theologen weisen auf den Unsinn ihres Strebens hin. Nun hat einer der bekanntesten Atheisten ein Buch veröffentlicht, in dem er darlegt, warum er nun doch an die Existenz Gottes glaubt. Hier lesen. Lesen Sie auch: > Warum es keinen Gott gibt Antony Flew: Der Atheist, der keiner ist weiterlesen