Die lange Nacht

Kaum, dass der heutige Tag hinter dem Horizont hervorgeblinzelt hat, wird er schon wieder im Dunkel verschwinden. Es folgt die längste Nacht des Jahres. Eine politisch durchaus treffende Metapher. Die Briten bereiten ihren Ausstieg, den Brexit, aus der EU vor, welche als Wertegemeinschaft gilt und den Frieden sicherte, indem nicht mehr Waffen zwischen Völkern standen, sondern Finanzströme. Gegen Polen hat die EU ein Verfahren eingeleitet wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit, denn in der EU müsse überall Rechtssicherheit gelten, was natürlich nicht mehr der Fall ist, wenn die Regierung der Judikative und der Legislative hineinreden kann. Viktor Orban aus Ungarn wird … Die lange Nacht weiterlesen

Moskaus Muskelspiel…Zuckerbrot und Peitsche ?

In der Ukraine traut man keineswegs den von Russland entsandten 280 LKWs mit „humanitärer Hilfe“. Denn es leuchtet den Ukrainern nicht ein, dass ein Land zuerst einen Angriffskrieg führt, und dann für humanitäre Hilfe sorgen will.  Was soll daraus werden? … Moskaus Muskelspiel…Zuckerbrot und Peitsche ? weiterlesen

Ist Religionsfreiheit kein Menschenrecht (mehr)?

Josef Bordat. Gestern hatte ich über die Wahl neuer Mitglieder für den UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) berichtet. Es ist eingetreten, was zu befürchten war: Von den „glorreichen“ Sieben wurden sechs gewählt (China, Vietnam, Kuba, Russland, Algerien und Saudi Arabien), einzig Jordanien fiel durch. Dafür kamen mit Marokko und den Malediven zwei andere „Problemstaaten“ hinzu. Die Wahl war geheim. Nun sitzen ab dem 1.1.2014 also folgende 48 Länder im UN-Menschenrechtsrat:…>mehr. Lesen Sie auch: > Christenfeindliche Übergriffe in Deutschland > Gärtnerposten neu zu vergeben. Böcke werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt ! foto: Bestimmte Rechte vorbehalten von ZeroOne Ist Religionsfreiheit kein Menschenrecht (mehr)? weiterlesen

Neues Massaker in Syrien (Hama) – wie reagieren?

Stefan Ehrhardt. Wiederum erschreckende Meldungen aus Syrien: Ein neues Massenverbrechen soll in den letzten Stunden geschehen sein, mehr dazu weiter unten aus einem Bericht in DIE PRESSE. Wie soll man auf die Situation in Syrien reagieren – dieser Gedanke beschäftigt uns alle. Am vergangenen Wochenende hörte ich Interviews mit syrischen Christen, die in Wien leben oder sich derzeit dort aufhalten. Fast einhellige Meinung: …>mehr. foto: Freedom House,flickr.com Neues Massaker in Syrien (Hama) – wie reagieren? weiterlesen

Öl ist wichtiger als Kakao

Libyen und die Elfenbeinküste: zwei Länder, in denen zurzeit heftig gekämpft wird. Doch während die internationale Gemeinschaft in Libyen massiv militärisch interveniert, um „Zivilisten zu schützen“, hat sie in der Elfenbeinküste sehr spät ihre Hubschrauber in die Schlacht geschickt. Es ist unglaubwürdig, Militäraktionen allein mit humanitären Prinzipien zu rechtfertigen.>mehr. foto:fatdeeman,flickr.com Öl ist wichtiger als Kakao weiterlesen

Tausende Christen flüchten aus dem Irak

Der Terror gegen christliche Einrichtungen zeigt Wirkung: Tausende Christen verlassen den Irak. Die Vereinten Nationen sprechen von einem Exodus. Immer mehr Christen kehren dem Irak den Rücken, weil Verbrechen gegen sie kein Ende nehmen. Die Gewalt erreichte Ende Oktober ihren Höhepunkt mit einem Angriff auf eine Kirche in Bagdad, seitdem flüchten Tausende Christen.> mehr. foto: E11World Eddie,flickr.com Tausende Christen flüchten aus dem Irak weiterlesen

Vor Italiens Küste abgefangen und abgeschoben

„Home – ein sicherer Ort zum Neuanfang“ lautet das diesjährige Motto des Weltflüchtlingstags. Diesen Neubeginn erleben aber in Italien immer weniger Menschen. Seit einem Jahr schiebt die Regierung alle Bootsflüchtlinge nach Libyen ab. Das Leid ist seither umso größer. 17. Juni: Ein Boot mit Dutzenden Flüchtlingen an Bord setzt vor Sizilien ein Notsignal ab. Eine Suchaktion der Küstenwache mit Schiffen und Hubschraubern bringt kein Ergebnis. 18. Juni: Im Hafen von Bari entdeckt der italienische > mehr. foto: tarikB,flickr.com Vor Italiens Küste abgefangen und abgeschoben weiterlesen

Die Isolation Gazas ist komplett gescheitert

Israel muss die Blockade beenden, das ist aus humanitären Gründen überfällig und für die Sicherheit Israels unabdingbar. Ein Kommentar. Etwas Gutes hat der blutige Zwischenfall am Ende doch gehabt. Die neun toten türkischen Aktivisten auf dem Schiff Mavi Marmara, erschossen im Kampf mit israelischen Soldaten, holt niemand ins Leben zurück. Aber für ihr Reiseziel ändert sich etwas. Die Blockade von Gaza, fast drei Jahre alt, erscheint plötzlich der ganzen Welt als Skandal. Als ungerechtfertigte Freiheitsbeschränkung von 1,5 Millionen Menschen. Als absurdes Theater, das Israel mehr schadet als nützt. > mehr. foto: picapp.com: U.S. President Barack Obama welcomes Palestinian President Mahmoud … Die Isolation Gazas ist komplett gescheitert weiterlesen

Gaza-Streifen: Israel lockert die Gaza-Blockade

Der internationale Druck zeigt Wirkung, die Gütereinfuhr nach Gaza wird erleichtert. Die Schiffsblockade will Israel aber nicht aufgeben. Tony Blair, der Gesandte des Nahostquartetts aus Vereinten Nationen, USA, EU und Russland, hat ganze Arbeit geleistet. In drei mehrstündigen Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat er für die Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens weitgehende Erleichterungen ihres Alltags durch die Lockerung der Blockade erreicht. Das israelische Sicherheitskabinett beriet über den Vorschlag von Blair und Netanjahu, am Donnerstag hat es nun die Lockerung der Blockade beschlossen. > mehr. foto: picapp.com Gaza-Streifen: Israel lockert die Gaza-Blockade weiterlesen

Israel: Grenzöffnung nach Gaza und Untersuchungskommission

Nahostkonflikt – Israel will die Blockade des Gazastreifens teilweise aufheben. Zugleich wurde bekannt, dass die Regierung in Tel Aviv den blutigen israelischen Militäreinsatz gegen ein Schiff der Gaza-Hilfsflotte vor zwei Wochen untersuchen lässt – doch nur nach eigenen Regeln. Kritik an der Entscheidung folgte sofort. > mehr. foto:picapp.com Israel: Grenzöffnung nach Gaza und Untersuchungskommission weiterlesen

Nahostkonflikt: Papst und Palästina

Zum Nahost-Engagement des Vatikan Vatikanstadt – Es war fast unvermeidlich, dass auch der Papst seine Stimme erhob: Der israelische Schlag gegen die „Free Gaza“-Flotte sei beunruhigend für jeden, dem der Friede in der Region am Herzen liege, sagte Benedikt XVI. nach dem Marineeinsatz, bei dem Anfang der Woche neun Menschen ums Leben kamen. „Ich wiederhole ein weiteres Mal mit betrübter Seele, dass Gewalt die Konflikte nicht löst, sondern die dramatischen Konsequenzen vergrößert und neue Gewalt erzeugt.“ > mehr. foto:picapp.com Nahostkonflikt: Papst und Palästina weiterlesen

Regierung Obama hält Gaza-Seeblockade für „unhaltbar“

Führende US-Regierungsbeamte erklärten … der New York Times, dass die Regierung von Präsident Barack Obama die Seeblockade des Gazastreifens als „unhaltbar“ betrachte. Zudem dränge Washington auf eine neue Politik, mit der mehr Güter in den verarmten Gazastreifen gelangen könnten. „Der Gazastreifen ist in der arabischen Welt zum Symbol dafür geworden, wie Israel die Palästinenser behandelt, und wir müssen das ändern“, wurde ein Regierungsbeamter zitiert. > mehr. foto: picapp.com Regierung Obama hält Gaza-Seeblockade für „unhaltbar“ weiterlesen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: Solidaritätsbesuch in Gaza

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist zu einem Besuch im Gazastreifen eingetroffen. Mit seiner Visite in dem fast vollständig abgeriegelten Palästinensergebiet wollte der UN-Generalsekretär nach eigenen Worten seine „Solidarität“ mit der dort lebenden Bevölkerung demonstrieren und sich für eine Aufhebung der israelischen Blockade stark machen. Im Anschluss will er sich mit den Eltern des seit vier Jahren entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit treffen. > mehr. foto:picapp.com UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: Solidaritätsbesuch in Gaza weiterlesen

Guantanamo – Häftlinge in München aufnehmen ?

Vielleicht waren sie zur falschen Zeit am falschen Ort: 17 Uiguren, die irgendwann nach dem 11. September 2001 von amerikanischen Terroristenjägern aufgegriffen wurden. Sie gehören heute zu den etwa 50 Gefangenen in Guantanamo, die mittlerweile auch von den Amerikanern als unschuldig angesehen werden. Sollen sie nun nach München kommen ? > mehr.  Lesen Sie auch: > Alles okay in Guantanamo Bay Bild:burge5000,flickr.com Guantanamo – Häftlinge in München aufnehmen ? weiterlesen