Wenn Gevatter Tod ruft

Manchmal kann es so schnell gehen. Etwas erschütternd ist es trotzdem. Auch, wenn man natürlich weiß, dass es immer und überall und jedem passieren könnte. Aber dann sowas. Habe eben über einem entfernten Bekannten erfahren, dass er heute Nacht zweimal notoperiert wurde, weil er Gehirnblutungen hatte. Offenbar hatte er schon länger immer mal wieder Kopfweh … Wenn Gevatter Tod ruft weiterlesen

Stimmt das eigentlich mit der Auferstehung?

Der Theologe Karl Barth formulierte es ähnlich wie schon Paulus: Christentum ohne Auferstehung ist irgendwo Unsinn. Aber gut, als Theologe kann man das ja noch glauben, wie sieht es jedoch mit dem Normalbürger aus? Auferstehung ist eine seltsame Vorstellung. Sie widerspricht zunächst einmal völlig unserer naturalistisch und rational geprägten Lebenswelt. Dort hat man sich dran … Stimmt das eigentlich mit der Auferstehung? weiterlesen

Wie befürchtet | Matthias Möller

Er ist tot. Das Drama der letzten Tage ist beendet. Das Unausweichliche wurde erst verkündet, dann vollstreckt. Nazarener, Du hättest Dich wenigstens seitwärts in die Büsche schlagen können. Den Sadisten wäre ihr Höhepunkt gründlich verdorben worden. Uns wäre Zeit geblieben, am Ölberg zu sitzen und zusammen auf die Stadt zu schauen. Du bist fort und … Wie befürchtet | Matthias Möller weiterlesen

Braucht man Karfreitag eigentlich?

Am Karfreitag gedenken Christen einer höchst dramatischen Angelegenheit. Jesus, der den Beinamen Christus erhält, wird gekreuzigt. Das allein war im römischen Reich nichts besonderes und auch keine Seltenheit, in dem Reich, das von der imperialen Staatsmacht schlechthin kontrolliert wurde. Wo die Römer waren, wuchs zunächst kein Kraut mehr. Sie brachten Frieden, indem sie Krieg brachten. … Braucht man Karfreitag eigentlich? weiterlesen

Denn keiner lebt sich selber – Uwe Hermann

Diese Verse werden oft bei Beerdigungen gesprochen. Es scheint eine ganz besondere Kraft von ihnen auszugehen. Vielen Menschen geben sie Trost, wenn sie vor dem Sarg oder der Urne eines geliebten Menschen stehen. Ich glaube, das hat etwas mit der Blickrichtung zu tun, die Paulus uns hier zeigt. Gerade angesichts des Todes helfen sie dabei, … Denn keiner lebt sich selber – Uwe Hermann weiterlesen

Als meine Mutter Flüchtling war und beinahe starb

Es war am Ende des Zweiten Weltkrieges, den die Deutschen verursacht hatten und der sie nun zu Flüchtlingen machte. Man gönnte es dem Volk kollektiv, dass es nun bluten sollte für das, was es durch seine Führung angerichtet hatte. Einerseits verständlich. Oder zumindest psychologisch nachvollziehbar. Aus der Nähe von Königsberg brachen sie auf, die Flucht … Als meine Mutter Flüchtling war und beinahe starb weiterlesen