Epikur und Zenon

In der antiken griechischen Philosophie gibt es zwei Gegenpole. Der eine davon war der Philosoph Epikur, der meinte, die Welt sei aus Atomen zusammengesetzt und die menschliche Seele ebenso, wenngleich aus besonders feinen Atomen. Sobald sich die Atom-Verbindungen auflösen, aus denen die Seele besteht, löse sich also automatisch auch die Seele auf. Es gebe demnach also nichts, wovor der Mensch Angst haben müsse, da er nach der Auflösung der Seele ja nicht mehr existiere, also auch keine Wahrnehmung mehr habe. Sagt sich natürlich so leicht. Der Mensch ist ja irgendwo einen sinnsuchendes Wesen und allein dieser Tatbestand könnte darauf hinweisen, … Epikur und Zenon weiterlesen

Vom Wirken Gottes in der Welt

Übel und Leid in einer Welt, deren Entwicklung als Selbstorganisation beschrieben wird – wo wirkt da Gott? Schöpfung und Vollendung, Wunder und Gebetserhörung, gar die Rede von Allmacht scheinen einer naiven, weil magischen Vorstellungswelt zu entstammen. Hans Kessler stellt zur Diskussion, wie man heute angesichts der genannten klassischen wie modernen Herausforderungen sinnvoll von Wirken Gottes reden kann. >mehr. foto:  praveen Alchimiæ,flickr.com Vom Wirken Gottes in der Welt weiterlesen

seeing is believing

Ein berühmter Satz, der ziemlich gut die Einstellung vieler (der meisten?) Menschen zum Ausdruck bringt. “Ich glaube nur, was ich sehen und anfassen kann!”, war auch die Einstellung von Thomas, einem der Jünger, der den auferstandenen Jesus als einer der letzten gesehen hat. Er konnte die Begeisterung der Anderen nicht teilen, die ihm von der Auferstehung berichteten. “Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.[1] Thomas wollte nicht glauben, was er nicht sieht, er war nicht bereit, Tatsachen anzuerkennen und zuzulassen, die unsichtbar sind. „seeing is believing“ weiterlesen

Gottesbilder: wir sind, was wir glauben

Glaubt man, die Welt sei rein durch Zufall entstanden, in einem Meer der Unendlichkeiten, und glaubt man, es gebe die Unendlichkeit in der Gestalt, dass alles durch bloßen Zufall im Lauf der Äonen entstanden ist und wieder vergeht, so ist man in einem materialistischen Weltbild lokalisiert. Glaubt man dagegen, dass in letzter Instanz ein Gott / der Gott hinter den Kulissen für alle Existenz verantwortlich ist, dass es eine Wirklichkeit hinter unserer Wirklichkeit gibt, so hat man einen ganz anderen Weltzugang. Was ist aber der richtige ? > mehr. Lesen Sie auch: > Vom Urknall und Bescheidenheit > Universum: der Spielraum … Gottesbilder: wir sind, was wir glauben weiterlesen