Antisemitismus in Deutschland: Vorsicht beim Tragen einer Kippa. Und was das bedeutet.

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung warnt aktuell Juden davor, dass man nicht überall in Deutschland und jederzeit gefahrlos eine Kippa tragen könne. Früher habe er die Lage positiver eingeschätzt, nun habe sie sich aber leider verschärft. Die Kippa ist eine religiös … Antisemitismus in Deutschland: Vorsicht beim Tragen einer Kippa. Und was das bedeutet. weiterlesen

Rafik Schami: „Islamophobie ist der salonfähige Antisemitismus“

Der syrisch-deutsche Autor Rafik Schami wirft deutschen Intellektuellen vor, Hass auf den Islam zu schüren. Sloterdijk und Safranski seien zu feige, sich mit der arabischen Kultur auseinanderzusetzen. http://www.sueddeutsche.de/kultur/rafik-schami-islamophobie-ist-der-salonfaehige-antisemitismus-1.2909723 Rafik Schami: „Islamophobie ist der salonfähige Antisemitismus“ weiterlesen

Brauchen wir einen Volkstrauertag?

Uwe Seibert. Am Sonntag ist Volkstrauertag. Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt. Es ist ein Gedenktag, der gut in den trüben November passt. Ins Leben gerufen wurde der Volkstrauertag 1919 vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Toten des 1. Weltkriegs. Das ist lange her. In unserem Land ruhen seit Jahrzehnten die Waffen und die Mauer, die einst Deutschland teilte, ist friedlich gefallen. Brauchen wir daher heute überhaupt noch einen Volkstrauertag?…>mehr. foto: Daniel Foster, danielfoster437,flickr.com Brauchen wir einen Volkstrauertag? weiterlesen

Islamfeindlichkeit: „Der Gott des Gemetzels“

Via Zeit.de.Im globalen Medien-Raum tobt ein symbolischer Weltbürgerkrieg. Viele geben der Religion die Schuld. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt von Immanuel Kant einen Satz, der so fantastisch ist, dass man ihn gar nicht oft genug zitieren kann. »Unter den Völkern der Erde«, schrieb er 1795, sei es nun »so weit gekommen, dass eine Rechtsverletzung an einem Platz der Erde an allen gefühlt wird«. Kant hatte die Weltöffentlichkeit entdeckt und feierte sie als Fortschritt der »Vernunft« – zu einer Zeit, als die Landkarten noch mit weißen Flecken übersät waren.>mehr. foto:Ethan Lofton, Eleaf,flickr.com Islamfeindlichkeit: „Der Gott des Gemetzels“ weiterlesen

Neues vom Massenmörder

Wer wundert es, dass die Islamhasser der rechtsradikalen Plattform „Politically incorrect“ doch tatsächlich eine Pilgerfahrt nach Norwegen unternehmen, um ihrem Idol, dem Massenmörder Breivik, zu huldigen ? Das ist leider kein Witz.  Sie pilgern zum Massenmörder Breivik, um angeblich auf die „Verislamisierung“ der westlichen Welt „aufmerksam zu machen“. Wer aber zu Massenmördern pilgert, hat sicherlich ganz andere Motive im Keller. „Freiheit“ wird wohl kaum eines der Motive im Gepäck sein. Sie nennen es „counter jihad“, also „Gegen-Heiliger-Krieg“, und spielen dabei auf den Egoshooter „Counter Strike“ an, bei dem es einzig und allein darum geht, Menschen zu töten – und zwar … Neues vom Massenmörder weiterlesen

Guter Moslem, schlechter Moslem

Wir gestalten die Gesellschaft nicht, wenn wir Muslime aussortieren. Unser Umgang mit dem Islam ist unzeitgemäß, kommentiert Felix Stephan. Die Globalisierung hat in ihrem Kern etwas zutiefst Unbequemes, denn sie zwingt einen durch ihren Hang zur fortschreitenden Vernetzung auch dort zum Austausch, wo man sich jahrzehntelang an gleichmütige Stille gewöhnt hat. Plötzlich ist es auch in Dithmarschen oder Chemnitz eine realistische Option, dass man sich im Alltag mit Hindus beschäftigen muss oder mit senegalesischen Evangelikalen. Damit können nicht alle gleich gut umgehen. …>mehr. foto:Viktor Nagornyy,flickr.com Guter Moslem, schlechter Moslem weiterlesen

Hotels dürfen Rechtsextreme abweisen

Urteil – Hotelbetreiber dürfen grundsätzlich Rechtsextremisten wegen ihrer politischen Überzeugung als Gäste ablehnen. Dies gelte jedoch nicht, wenn die Buchung des Gastes bereits bestätigt wurde, urteilte der Bundesgerichtshof. Er hatte über eine Klage des früheren NPD-Chefs Udo Voigt zu entscheiden. Hotels sind nicht verpflichtet, rechtsextremen Gästen eine Unterkunft zu bieten. Grundsätzlich könnten nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen auf ihr Hausrecht pochen, urteilte am Freitag der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Hat der Hotelbetreiber jedoch einmal eine Buchung bestätigt, sei er an die Erfüllung des Vertrages in der Regel gebunden, so die Richter. (AZ: V ZR 115/11)>mehr. foto:kersy83,flickr.com Hotels dürfen Rechtsextreme abweisen weiterlesen

Radikale Islamkritik und Islamophobie

Via quantara.de. Entindividualisierung einer Minderheit. Auf einer Fachtagung der Eugen-Biser-Stiftung und der Evangelischen Akademie Tutzing zum Thema „Radikale Islamkritik“ herrschte Konsens, dass Politik und Gesellschaft sich endlich mit der wachsenden Diffamierung von Muslimen auseinandersetzen müssen. Von Claudia Mende Hasspropaganda gegen Muslime wurde lange Zeit kaum als ernstzunehmende Gefahr für die Demokratie wahrgenommen. Das hat sich nach dem Attentat von Norwegen und nach der Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle NSU geändert. Der Amoklauf des Anders Breivik mit seinen islamophoben Wahngebilden und die rechtsradikalen Morde an Migranten in Deutschland machen deutlich,…>mehr. foto: abou ilias,flickr.com Radikale Islamkritik und Islamophobie weiterlesen

Worte als Waffen

Islam und Terror. Kurzschluss im Kopf. Islamkritik – Islamophobie – Massenmord: Ein übler Dreisprung. Von Josef Joffe Diese Kolumne bitte aufheben für den nächsten Amoklauf, sei’s aus politischem oder schulischem Anlass. Die Debatte gewinnt, wer die steilste These schnitzt, also alle möglichen Ursachen auf die eine herunterkocht und so den Einzelfall durch eine Großtheorie erklärt. Zwar lernt jeder Student der Sozialwissenschaften, dass solche Sinnstiftung tabu ist, dass zum Beispiel das »Klima« nicht die Springflut in Sylt erklärt, wenn alle anderen friesischen Inseln trocken bleiben. Aber das macht nichts. »Makro« schlägt garantiert »Mikro« – und erspart das Nachdenken obendrein.>mehr. foto:Will De … Worte als Waffen weiterlesen

Oslo-Attentat: Wie aus Rufmord Mord wird

Andacht – Gedanken zur Woche im Deutschlandfunk: Diesmal von Pfarrer Jürgen Wandel aus Berlin über Anders Breivik, den mutmaßlichen Massenmörder von Oslo, und die schleichende Entwicklung zu Mord. Von Jürgen Wandel Auf den ersten Blick gewinnt man den Eindruck, dass Anders Breivik, der mutmaßliche Massenmörder von Oslo, verrückt ist. Die Zeitungen haben Fotos veröffentlicht, die ihn in einer Fantasieuniform zeigen, als Freimaurer verkleidet oder als Kampfschwimmer ausstaffiert. Und überhaupt, wer Menschen eiskalt ermordet, darunter Kinder und Jugendliche, kann doch nicht normal sein. Und vielleicht hat Breiviks Anwalt recht, der seinen Mandanten für geistesgestört hält. Aber das wird das Gericht klären.>mehr. … Oslo-Attentat: Wie aus Rufmord Mord wird weiterlesen

Oslo-Attentat. – „Auch in einem christlichen Umfeld kann Extremismus entstehen“

Warum fiel Breivik den Sicherheitsbehörden nicht auf? Weil Leute wie er aus dem üblichen Raster der Fahnder fallen, meint die Expertin Liz Fekete im Interview mit dem „Tagesspiegel“. Frage: Frau Fekete, viele Experten nennen den norwegischen Attentäter einen fanatisierten fremdenfeindlichen Einzeltäter. Ist damit alles erklärt? Liz Fekete: Der Fall Breivik erinnert mich an den „Lasermann“, der Anfang der 90er Jahre in Schweden auf Migranten schoss und einen von ihnen tötete. Auch er hat klar gesagt, dass er sich moralisch gerechtfertigt sieht – wie Breivik behauptete er, er habe für das Gemeinwohl gehandelt. Frage: Wie rechtfertigen sich die Täter? >mehr. Lesen Sie auch: > Stoppt … Oslo-Attentat. – „Auch in einem christlichen Umfeld kann Extremismus entstehen“ weiterlesen

Oslo-Attentate: Deutschlands Rechtspopulisten fürchten um ihr Image

Via Zeit.de Die Anschläge von Norwegen haben die Rechtspopulisten in Deutschland verunsichert. Militante Neonazis dagegen zeigen offen Sympathie für den Massenmord. „Berlin solidarisch mit Oslo: Hauptstadt der Angst? Nicht mit
 uns!“ Unter diesem Motto sind am Montag knapp 20 Mitglieder der ultrarechten Gruppierung Pro Deutschland vor der norwegischen Botschaft in Berlin aufmarschiert. Bei  Anders Behring Breivik handele es sich lediglich um einen „fanatisierten Einzeltäter“, der weder „konservativ“ noch „christlich“ sei, behaupten die Rechtspopulisten. Die Demonstration ist ein Beleg dafür, wie sehr sich Deutschlands Rechtspopulisten nach den Anschlägen in Norwegen um ihr Image sorgen. Kein Wunder, stehen sie dem Attentäter ideologisch sehr … Oslo-Attentate: Deutschlands Rechtspopulisten fürchten um ihr Image weiterlesen

Oslo: Wie virtueller Hass zu echtem Terror wird

Ein Kommentar von Matthias Drobinski. Anders Behring Breiviks „Manifest“ mag krude sein, es ist aber nicht kruder und aggressiver als das, was auf islamfeindlichen Internetseiten diskutiert wird. Vom virtuellen Kampf im weltweiten Netz zum echten Terror – das ist das beunruhigend Moderne, das sich im Massaker von Oslo offenbart. Deshalb muss man den Hasspredigern dort, im Internet, entgegentreten. Im Letzten gibt es keine Antwort auf die Frage, warum einer unschuldige Menschen tötet im festen Glauben, Gutes zu tun. Es gibt keine wirkliche Erklärung für die Mischung aus höchster Rationalität und tiefstem Wahnsinn, die Anders Behring Breivik trieb, die Mischung aus … Oslo: Wie virtueller Hass zu echtem Terror wird weiterlesen

Gedanken nach dem Norwegen-Attentat – 10 Dinge, die ich nicht mag

Von Günther.  1. Menschen, die fast 100 Leute erschiessen und sich kurz vorher zur Selbstdarstellung ein Facebook-Profil erstellen, wo sie sich als “christlich” und “kulturkonservativ” darstellen. Was bitte schön ist daran kulturkonservativ? 2. Einen christlichen Prediger wie Terry Jones, der sich mit einer Pistole auf dem Schreibtisch liegend, an die Welt wendet: “Islam is of the Devil”. 3. Ein ZDF-Spezial, bei dem ein jugendlicher Christ wie ein suspekter Terrorist mit einem Balken über dem Gesicht sagen darf:….>mehr. foto:johsgrd,flickr.com Gedanken nach dem Norwegen-Attentat – 10 Dinge, die ich nicht mag weiterlesen

Terror in Norwegen: „Der Moslem war’s!“

Anmerkungen zu einem ganz normalen Arbeitstag – von Michael Vosatka Freitag Nachmittag um 15:36 erreicht die erste Alarm-Meldung der Nachrichtenagentur Reuters die Redaktion von derStandard.at: „Mehrere Verletzte bei Explosion in Oslos Zentrum“. Während der folgenden Minuten wird rasch klar: der Abend wird arbeitsreich und stressig. Nach kurzer Recherche geht die erste Meldung um 15:43 auf derStandard.at online. Vier Minuten später hat schon ein User im allerersten Posting zu der Meldung, die zu dem Zeitpunkt nur aus einer Überschrift besteht, die Schuldigen parat: „Emigranten, Habn wohl was gegen die grenzen„. Selbiger User ist sich ein paar Minuten später sicher: „Das waren … Terror in Norwegen: „Der Moslem war’s!“ weiterlesen

„Islamophobe sind verbreiteter als Islamisten“

Der Staat konzentriere sich zu sehr auf islamischen Fundamentalismus – und zu wenig auf islamophoben, sagt Politologe Harald Schmid derStandard.at: Was haben islamische und islamophobe FundamentalistInnen gemeinsam? Harald Schmid: Beide erklären sich die Welt durch ein einfaches Modell, und dieses Modell setzen sie absolut. Sie operieren gegen Pluralismus, gegen Toleranz. Egal, ob religiöser oder säkularer Fundamentalismus – beide Strömungen unterminieren die Demokratie. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht aber derzeit der islamische Fundamentalismus, der mit Gewaltbereitschaft identifiziert wird. derStandard.at: Zu Recht? >mehr lesen. Lesen Sie auch: > Was jeder vom Islam wissen muss. foto:scottnj,flickr.com „Islamophobe sind verbreiteter als Islamisten“ weiterlesen

Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren

Via Zeit.de. Kaum jemand in den USA unterstützt den Koran verbrennenden Hassprediger Terry Jones. Die Muslime sollten lernen, solche irrationalen Blasphemien zu ertragen. In den USA lässt ein Pastor den Koran verbrennen – und in Afghanistan tobt die Gewalt. Erst wenn die Gesellschaft dort versteht, dass sie auch Meinungen dulden muss, die ihr elementar zuwider sind, wird sie notwendige zivilisatorische Reife hervorbringen.>mehr. foto: M.V. Jantzen / M.V. Jantzen,flickr.com Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren weiterlesen

Niederlande: Wilder(s) Islamhass – und eine treffende Karikatur

Via geistdergesetze. wordpress.com. Der niederländische Politiker Geert Wilders ist empört. Eine Karikatur auf dem Internetportal www.joop.nl der öffentlich-rechtlichen niederländischen Rundfunkanstalt Vara zeigt ihn von hinten als Aufseher in einem Internierungslager, der einige der Gefangenen in einen Duschraum geleitet. Die gedankliche Assoziation mit den nationalsozialistischen Konzentrationslagern liegt natürlich auf der Hand und ist auch beabsichtigt. Dass er auf diese Weise mit den Nazis verglichen wird , macht Wilders sehr wütend. Im drohendem Ton forderte er Vara auf, die strittige Karikatur umgehend zu entfernen. Bisher vergeblich.>mehr. foto: Collin David Anderson / Collin Anderson,flickr.com Niederlande: Wilder(s) Islamhass – und eine treffende Karikatur weiterlesen

Wo der Islam sich ausbreitet

Autoren wie Thilo Sarrazin schüren Ängste vor einer Islamisierung Europas. Wie unrealistisch solche Annahmen sind, zeigt jetzt eine US-Studie: Zwar wächst die Zahl der Muslime in den kommenden Jahren weltweit – aber deutlich langsamer als bislang vermutet. Berlin – Er wolle, dass seine Enkelkinder noch in Deutschland leben, schreibt Thilo Sarrazin in seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“. „Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird.“ Das Szenario von der Machtübernahme … Wo der Islam sich ausbreitet weiterlesen

Die Anti-Sarrazin-Studie

Thilo Sarrazin behauptet gern, selbst seine schärfsten Kritiker zögen sein Zahlenmaterial nicht in Zweifel. Berliner Forscher machen die Gegenrechnung auf. Thilo Sarrazin will kein Polemiker sein, er gibt sich seriös. Sein Bestseller Deutschland schafft sich ab strotzt vor Zahlen und Tabellen. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb er jüngst: „Die von mir genannten Statistiken und Fakten hat keiner bestritten.“ Das ist schon mal falsch. > mehr. foto:laverrue/Ludovic Bertron,flickr.com Die Anti-Sarrazin-Studie weiterlesen

Islamfeinde und ihr internationaler Hass

Dutch politician Geert Wilders speaks at a demonstration against the proposed Islamic cultural centre and mosque on the ninth anniversary remembrance of the attacks on New York and Washington, in New York, September 11, 2010. REUTERS/Chip East (UNITED STATES - Tags: POLITICS RELIGION)

Wird es künftig bedrohlich für Leib und Leben werden, wenn man Moslem ist ? Auch das Bild, das Geert Wilders zeigt, erinnert in seiner Pose leicht an eine andere unselige Figur der Zeitgeschichte um 1933 herum.

Die SZ schreibt dazu: „Es hat lange gedauert, bis der rabiate Islamhass à la Geert Wilders in den USA Fuß gefasst hat. Doch jetzt agieren die Islamgegner dies- und jenseits des Atlantiks gemeinsam. Der Tag der Trauer „Islamfeinde und ihr internationaler Hass“ weiterlesen

Was würde Adolf tun ?

Denkt man ein paar Jahrzehnte zurueck, hiessen die Moslems noch Juden und mussten ertragen, was nun vermutlich gerade der juengsten Abrahamsreligion – dem Islam – geschieht. Damals wurden die Juden in unertraeglicher Weise und speziell in Deutschland an den Pranger gestellt und Opfer von Verfolgungen, Rufmord und letztlich sogar Voelkermord. Wiederholt sich heute die Geschichte, nur diesmal mit den Moslems ? Wie sind demagogische Aeusserungen eines Thilo Sarrazin zu werten ? Wird hier der Grund gelegt, der einen neuen Rassenhass herzurufen vermag ? Oder ist dieser bereits da ? Hat Deutschland so schnell vergessen ? > Lesen Sie hier. foto:picapp.com Was würde Adolf tun ? weiterlesen

„Völlige Rechtsgleichheit für alle Religionen“

Via qantara.de. Der französische Politologe Olivier Roy zählt zu den renommiertesten Islamexperten in Europa. Sein neues Buch, „Heilige Einfalt. Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen“, erscheint demnächst auf Deutsch. Mit Roy hat sich Eren Güvercin über die gegenwärtige Islamdebatte in Europa unterhalten. Die Mehrheit der Schweizer Wähler hat sich unlängst für ein Minarettverbot ausgesprochen, in Frankreich und Belgien diskutiert man das Verbot von Burkas. Auch in Deutschland ist der Islam ein Dauerthema. Was irritiert die Europäer so sehr an religiösen Symbolen oder „fremden“ Religionen? > mehr. foto: khoogheem,flickr.com „Völlige Rechtsgleichheit für alle Religionen“ weiterlesen

Religion an der Schule: Urteil der Angst im Gebetsstreit

Berliner Schulen dürfen muslimischen Kindern verbieten, auf dem Schulgelände in der Pause zu beten. Der Richterspruch mag vertretbar sein, mutig ist er nicht. An Berliner Schulen wird es keine Gebetsräume für muslimische Schulkinder geben. Mit diesem Urteil hob das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstag eine Entscheidung der Vorinstanz auf. Konkret besagt der Richterspruch: Eine Schule darf einem muslimischen Schüler das Gebet auf dem Schulgelände außerhalb des Religionsunterrichts verbieten. > mehr. foto: picapp.com Religion an der Schule: Urteil der Angst im Gebetsstreit weiterlesen

Zur Heirat verurteilt

Sabatina, Jasmin und Sarah teilen ein Schicksal: sie wurden zwangsverheiratet.

Mit ihrem Schicksal wollen sie wachrütteln in Deutschland, in dem die Verfassung Zwangsheirat zwar verbietet, jedoch nicht unbedingt durchsetzen könne – angeblich auch nicht für deutsche Staatsbürgerinnen.

Ich habe den Beitrag von „37Grad“ gestern gesehen und kann einerseits sagen: erschütternd natürlich. Andrerseits fragte ich mich: wie kann es denn sein, dass  dieser Zustand über so viele Jahre anhält, dass Frauen sich nach so vielen Jahren immer noch verfolgt fühlen ? Ist dieser Zustand psychisch dann ein Selbstläufer, oder besteht die Bedrohung real ?

Wie vertrauenswürdig ist der Bericht von Sabatina James ? Ich für meinen Teil hege leichte Zweifel an „Zur Heirat verurteilt“ weiterlesen

Wi(e)der Islamophobie

Warum Polarisieren und Polemisieren nicht immer unwichtig und unrichtig sind! Sich über Diskriminierung und Islamophobie beklagen, hinter den Kulis sen im religiös-​kollektiven Wahn, im in akzeptablen Antisemitismus verstricken und gegen alles Jüdische wettern, anders denkende MuslimInnen auf grund ihrer Meinung schikanieren, Homosexualität als Perversion unter drü­cken, Mädchen, die sich frei kleiden wollen, mit Höllenversen ermahnen und sie in Ganzkörperuniformen zwingen, Men­schen, die nicht mitlaufen, als Ungläubige bezichtigen, Nicht-​MuslimInnen nur im Missionarsgedanken human und offen be­gegnen, sonst als Menschen zweiter Klassen betrachten. > mehr. foto:~Firas,flickr.com Wi(e)der Islamophobie weiterlesen

Die Achse des Bösen – in Hamburg ?

Lesen Sie hier den persönlichen Bericht einer deutschen Muslima zu einem in den Medien umstrittenen Treffen in Hamburg.  (bes. auch letzter Link – Abschlussbericht) Via meryemdeutschemuslima. Immer im Einsatz, werde ich das dann mal erkunden, mit diesen Zusammenhängen. Soll heißen, morgen ganz früh mach ich mich auf die Reise nach Hamburg, da soll ja auch das Wetter besser sein. Heute Abend hatte ich noch das Vergnügen, Dr. Sabine Schiffer in der Initiativgruppe zu hören. Ausführlich wird sicherlich Leo im dortigen blog vom heutigen Abend berichten. Inhaltlich war vieles nicht neu für mich in dem Vortrag, den ich so ähnlich schon mal gehört hatte, aber … Die Achse des Bösen – in Hamburg ? weiterlesen

Rechtsextreme lieben und fördern die Angst vor dem Islam

Wahlkampf – Auf den Wahlplakaten fällt ein Minarett zu Boden, darunter prangen populistische Sprüche: „Bildung statt Moscheen“ oder „Heimat statt Minarette“. Für ihren Landtags-Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen hat die rechtsextreme NPD ihr Feindbild klar definiert: den Islam. Spätestens seit dem erfolgreichen Volksbegehren gegen den Bau von Minaretten in der Schweiz liegt das Thema bei den Parteien rechtsaußen voll im Trend. > mehr. foto:picapp.com Rechtsextreme lieben und fördern die Angst vor dem Islam weiterlesen

Islamdebatte: Wo endet Toleranz ?

Von Josef Joppe (Herausgeber der ZEIT). Gedankenverwirrung im Streit der Islamversteher und -verächter. Jeder Religion kann Schreckliches nachgesagt werden. Die Juden haben die Kanaaniter beim Einfall ins Gelobte Land gemeuchelt; ihr »Jahwe« ist sowieso ein »rächender Gott«. Den Christen darf man die Kreuzzüge und Torquemada anhängen, den Muslimen Ehrenmord, Steinigung und Terror im Namen Allahs. Anderseits haben die Juden nicht nur den einen und einzigen Gott erfunden, sondern auch »Liebe deinen Nächsten«. Das Christentum hat die Würde des Individuums und die Trennung von Kirche und Staat vorgezeichnet. Dem Islam verdankt der Westen Schätze, die von A wie Algebra bis Z … Islamdebatte: Wo endet Toleranz ? weiterlesen

Broder und der Islam

Eigentlich habe ich Texte von Henryk M. Broder immer äußerst gern gelesen und eigentlich war ich auch immer bemüht, ihn von dem Vorwurf ein geistiger Brandstifter zu sein, freizusprechen, obgleich ich seinen Thesen zur “Islamisierung” Europas nie viel abgewinnen konnte. Nachdem ich nun im SPIEGEL sein Essay “Das grüne Band der Sympathie” gelesen habe, muss ich mein Urteil über Broder wohl revidieren. > mehr. foto: wikicommons,wikipedia.de: Henryk M. Broder Broder und der Islam weiterlesen

München: Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe

Die Anhänger der (rechtsextremen) Website „Politically incorrect“ stören zunehmend Veranstaltungen, die sie als pro-muslimisch empfinden. Er war jetzt lange genug still. 25 Minuten lang hat sich Eckhardt Kiwitt, 54-jähriger Verlagsarbeiter aus Freising, einen Vortrag über das Paradies im Islam angehört. Andre Elfiky, ein Muslim, hat in der St.-Korbinian-Pfarrgemeinde in der Münchner Valleystraße über den Koran und über Mohammed gesprochen, der am „Ende seines Lebens schon ins Paradies greifen konnte“. Ein paar ältere Zuhörer sind zwischenzeitlich eingeschlafen. Eckhardt Kiwitt ist hellwach. Er hebt die Hand, einmal, zweimal, dann wird er endlich aufgerufen. „Sie sagten, man könne den Koran interpretieren“, fragt er … München: Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe weiterlesen

Islamgegner: Liberaler Rassismus

Die Gegner des Islams tun so, als würden sie Aufklärung und Moderne verteidigen. In Wahrheit predigen sie den Fremdenhass. Von dem afroamerikanischen Komiker und Entertainer Bert Williams stammt der Satz: »Es ist keine Schande, schwarz zu sein. Aber es ist enorm ungünstig.« Dieser Tage gilt: Es ist keine Schande, Muslim in Europa zu sein, aber es ist enorm ungünstig. > mehr. foto:picapp.com: Islamhasser Nummer 1: Geert Wilders. Islamgegner: Liberaler Rassismus weiterlesen

Wilders und das Prinzip Angst

Niederlande: Rechtspopulist im Aufwind. Der Aufstieg des Islamfeindes Geert Wilders ist beispiellos. Die Methoden des Niederländers sind berüchtigt: Wie Wilders Wähler mobilisiert – und warum seine Macht bald schon wachsen könnte. Geert Wilders hat es fast geschafft – und die Polit-Konkurrenz bebt seit Jahren: Zunächst aus Wut und Empörung über seine islamfeindlichen Ausfälle, inzwischen zittern Liberale, Konservative und Sozialdemokraten aber längst aus Furcht. Die Mitte-links-Regierung von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende ist zerbrochen, die Niederlande wählen am 9. Juni neu – aus Wilders Warte zur rechten Zeit. > mehr. Lesen Sie auch: > PI – Deutschlands beliebtester (rechtsextremer) Blog foto: picapp.com Wilders und das Prinzip Angst weiterlesen

Antisemiten und Islamfeinde: Hetzer mit Parallelen

Außenansicht von Wolfgang Benz. Antisemiten des 19. Jahrhunderts und manche „Islamkritiker“ des 21. Jahrhunderts arbeiten mit ähnlichen Mitteln an ihrem Feindbild. Das Feindbild „Westen“ im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild „Islam“ erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. > mehr. foto: picapp.com Antisemiten und Islamfeinde: Hetzer mit Parallelen weiterlesen

Minarette – Machtsymbol des Islams?

Moscheen-Architektur – Am Sonntag hat die Schweiz per Volksabstimmung beschlossen, dass künftige Moscheen in dem Alpenland nicht mehr mit Minaretten gebaut werden dürfen. Der Grund: Ein Minarett sei ein Machtsymbol des Islams. Ob dies tatsächlich stimmt, zeigt ein Blick zurück in die islamische Geschichte. > mehr. Lesen Sie auch: > Der Islam gehört zu uns > Ist nach dem Minarettverbot nun die Burka dran ? foto: dierk schaefer,flickr.com Minarette – Machtsymbol des Islams? weiterlesen

Meinung: „Darum Israel!“

Linke Antisemiten verhindern in Hamburg einen Film von Claude Lanzmann. – Es gibt immer noch Menschen, für die kommt das Böse, das die Welt bedroht und in Deutschland bekämpft werden muss, aus Israel. Das Böse ist einem alten Dualismus zufolge das Gegenteil des Guten, das Böse sind deshalb immer die Anderen und für manche Zeitgenossen mal wieder die Juden – auch wenn sie in Hamburg vorsichtshalber Zionisten genannt werden. Dort leben beinharte Antizionisten, die den Zionismus als Rassismus und sich selber als „bewusste Linke“ bezeichnen. > mehr. Lesen Sie auch: > Die israelische Regierung mischt sich in Norwegens Wissenschaftsbetrieb ein … Meinung: „Darum Israel!“ weiterlesen

Das Herz von Jenin (DVD-Tipp)

Das Herz von Jenin erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten. „Das Herz von Jenin (DVD-Tipp)“ weiterlesen

Tödliches Risiko Kopftuchtragen

Es ist nur ein gradueller Unterschied, ob man eine kopftuchtragende Frau vom Spielplatz oder aus dem Klassenzimmer verbannt – ZMD plädiert für „verbale Abbrüstung“. Vorurteile gegen Minderheiten sind in Europa in einem „alarmierenden Ausmaß“ verbreitet. Das zeigt eine Studie, die das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld in acht europäischen Ländern durchgeführt hat. > mehr. Lesen Sie auch: > Christenfeindlichkeit in Europa nimmt zu > EU verurteilt religiöse Intoleranz foto: ranoush,flickr.com Tödliches Risiko Kopftuchtragen weiterlesen

EU verurteilt religiöse Intoleranz

Die EU-Aussenminister haben ein stärkeres Engagement für den Schutz der Religionsfreiheit beschlossen. Der Einsatz dafür müsse Vorrang in der EU-Menschenrechtspolitik haben. «In allen Regionen der Welt» komme es derzeit zu Diskriminierung, teilt der EU-Ministerrat mit. > mehr. Lesen Sie auch: > „Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ (+VIDEO) > Die Kreuz-Retter kommen: Italiener schlagen vereint gegen die EU zurück > Null Toleranz in halb Europa foto: jordi.martorell, flickr.com EU verurteilt religiöse Intoleranz weiterlesen

Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt.

Zehn Thesen von Jürgen Todenhöfer. Nicht ein einziges Mal in den letzten zweihundert Jahren hat ein muslimisches Land den Westen angegriffen. Die europäischen Großmächte und die USA waren immer Aggressoren, nie Angegriffene. Seit Beginn der Kolonialisierung wurden Millionen arabische Zivilisten getötet. Der Westen führt in der traurigen Bilanz des Tötens mit weit über 10 : 1. Die aktuelle Diskussion über die angebliche Gewalttätigkeit der muslimischen Welt stellt die historischen Fakten völlig auf den Kopf. > mehr.   Bild:J.Todenhöfer,wikipedia.de Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. weiterlesen

„Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ (+VIDEO)

Das Zitat der Überschrift stammt vom interkulturellen Rat in Deutschland aus dem letzten Jahr. Islamfeindliche Deutsche ?  – Nach der tödlichen Messerattacke auf eine Ägypterin im Dresdner Landgericht wurde der Täter Alex W. zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein Motiv: Hass auf Muslime. Abdul-Ahmad Rashid spricht mit dem Autor Thorsten Gerald Schneiders, der ein Buch zum Thema „Islamfeindlichkeit“ veröffentlicht hat. > mehr. foto: reclabox,flickr.com „Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ (+VIDEO) weiterlesen

Null Toleranz in halb Europa

Auf dem europäischen Kontinent ist jeder Zweite feindlich gegenüber Einwanderern eingestellt und ebenso viele fühlen sich von Muslimen bedroht. Ein alarmierender Befund. Vorurteile gibt es überall, das ist ein Gemeinplatz. Aber irgendwie denkt man immer, das sind nur einzelne Verbohrte, die sie haben. Nein, es sind sehr oft Mehrheiten, überall in Europa. Nun wurde das erste Mal überhaupt die Verbreitung von Vorurteilen in Europa gegenüber Einwanderern, Juden, Muslimen, Schwarzen, Frauen und Homosexuellen untersucht. > mehr. foto: picapp.com Null Toleranz in halb Europa weiterlesen

Gefährliche Hetze gegen Muslime ?

Sind die Deutschen islamfeindlich ? Islamfeindlichkeit bezeichnet die feindselige Ablehnung des Islam als Religion und der Muslime, die als Minderheit in der Mehrheitsgesellschaft leben. Von Sozialwissenschaftlern wie Wilhelm Heitmeyer wird Islamophobie mit Phänomenen wie Rassismus, Xenophobie oder Antisemitismus zum „Syndrom“ gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gerechnet und drückt eine ablehnende Einstellung gegenüber muslimischen Personen und allen Glaubensrichtungen, Symbolen und religiösen Praktiken des Islam aus. > mehr. Vor dem Dresdner Gericht, in dem das Urteil gegen Marwas Mörder gesprochen wurde, protestieren Muslime gegen Islam-Hetze auch im Internet. Wie gefährlich ist die Community der Islamkritiker ? > mehr. Lesen Sie auch: > Der erste Mord von … Gefährliche Hetze gegen Muslime ? weiterlesen

Islamhaß – Mordprozess: Höchststrafe für Mörder von Marwa al-Scherbiny

Der erste Mord der rechtsradikalen Hetzseite „Politically incorrect“ ? Womöglich. Auch, wenn der Täter diese Seite wahrscheinlich nicht kannte, reichte sein Islamhaß dazu aus, eine Muslima in einem deutschen Gericht mit dem Messer zu ermorden. Das einseitige Gedankengut, das Schwarz-Weiß-Denken, das die oben genannte Seite in alle Welt hinausposaunt, wäre durchaus geeignet, die gedanklichen Grundlagen für ein derartiges Verbrechen zu schaffen. Die deutsche Justiz reagierte offensichtlich – und glücklicherweise – gerecht im Sinne des Gesetzes: Ein Dresdner Gericht hat den Russlanddeutschen Alex W. wegen Mordes an der Ägypterin al-Scherbiny zu lebenslanger Haft verurteilt. Vorzeitige Entlassung schloss es aus. > mehr. … Islamhaß – Mordprozess: Höchststrafe für Mörder von Marwa al-Scherbiny weiterlesen

„Offener Brief: An meinen fehlgeleiteten Bruder Bekkay“

Heute sind Bundestagswahlen und ich werde wählen gehen. Und obwohl ich mich innerlich nicht auf deine Drohbotschaft an das deutsche Volk einlassen wollte, verspüre ich doch das dringende Bedürfnis ein paar Dinge loszuwerden, bevor ich meinen Stimmzettel in die Wahlurne einwerfe. Als ich kürzlich in der Bahn-Station auf den Zug wartete, las ich mir die an die Wand projizierten neuesten Nachrichten durch, bis ich auf dein Gesicht stieß. Inmitten von deutschen Bürgern, die wohl zu großen Teilen von der Arbeit auf dem Weg zu ihren Familien waren, las ich mir da beschämt durch, wie du im Namen meiner Religion stellvertretend … „Offener Brief: An meinen fehlgeleiteten Bruder Bekkay“ weiterlesen

Gerichtssaal unter Polizeischutz

In Dresden beginnt am Montag das Verfahren um den Mord an der Ägypterin Marwa El Sherbini. Die Sicherheitsvorkehrungen sind immens. – Die Sicherheitsvorkehrungen sagen eigentlich alles über die Bedeutung dieses Prozesses um den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini. „Unter solchen Bedingungen musste in Sachsen noch nie ein Prozess stattfinden“, erklärt Peter Kiess, Sprecher des Landgerichtes Dresden. 200 Polizisten sichern Schwurgerichtssaal und Gebäude, darunter Hundeführer und eine Reiterstaffel. > mehr. foto:wikicommons,wikipedia.de Gerichtssaal unter Polizeischutz weiterlesen

Muslimische Zuwanderer: Feindbild Islam

Umstrittenes Pauschalurteil: Ein hoher Richter in Nordrhein-Westfalen wendet sich dagegen, dass muslimische Gemeinden den Kirchen gleichgestellt werden. Seine Begründung ist hanebüchen. – Der Vorwurf war kein neuer, doch wer ihn formulierte und wie, das war starker Tobak: > mehr. foto: jim boud,flickr.com Muslimische Zuwanderer: Feindbild Islam weiterlesen

9/11 – Acht Jahre sind vergangen

911 drpVon Günther J. Matthia. Der 11. September 2001 ist bis heute vielen Menschen weltweit in schrecklicher Erinnerung, auch ich habe die Stunden nicht vergessen, in denen ich fassungslos die Bilder und Berichte aus Amerika verfolgt habe.

Niemand kann die Uhr zurückdrehen auf die Zeit vor den Anschlägen von Islamisten auf die Demokratie, auf die freie westliche Welt. Man kann aber versuchen, Misstrauen und Hass zwischen Religionen, Kulturen und Völkern zu beseitigen, wo sie uns im Alltag, in unserer Nachbarschaft begegnen. „9/11 – Acht Jahre sind vergangen“ weiterlesen

Interreligiöser Dialog stärkt inneren Frieden

Bischöfin Maria Jepsen (Hamburg) hat die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für den inneren Frieden in Deutschland herausgestellt. ‚Als Religions- gemeinschaften wollen wir miteinander friedlich das Leben in unserer Stadt mitgestalten‘, sagte sie am 22. Juli bei einem Besuch in der Centrum-Moschee im Hamburger Stadtteil St. Georg. > mehr. foto: ammar abd rabbo,flickr.com Interreligiöser Dialog stärkt inneren Frieden weiterlesen

Gedanken zur Berichterstattung über den “Ehrenmord” in München

ehrenmord kmiloVon dawa-news.de In München hat ein Afghane seine wohl mögliche Frau bzw. Partnerin umgebracht, da sie eine Beziehung mit einem anderen Mann eingegangen ist. Den Mord stützte er mit Quranaussagen – So möchte es uns jedenfalls der Spiegel-Online mit seiner Überschrift “Afghane ersticht Frau und beruft sich auf Koran” klar machen. „Gedanken zur Berichterstattung über den “Ehrenmord” in München“ weiterlesen

Mit eigenen Imamen gegen den Extremismus

Muslimische Geistliche sollen künftig an Schweizer Hochschulen ausgebildet werden – darüber sind sich die muslimische Gemeinde in der Schweiz, Behörden und Hochschulen mehrheitlich einig. Die Schweizer Verhältnisse müssen aber dabei berücksichtigt werden. Dies soll helfen, extremistische Einflüsse abzuwehren. > mehr. foto: papalars,flickr.com Mit eigenen Imamen gegen den Extremismus weiterlesen

ISLAM & DER WESTEN „In Deutschland ist Islamfeindlichkeit sehr verbreitet“

Einst hetzte man in Deutschland gegen Juden. Heute hetzt man gegen Moslems – zumindest diejenigen Menschen, die sich ihrer Identität nicht sicher sind. Ob die Deutschen wirklich etwas gelernt haben ? Rechtsradikale Blogs wie ‚Politically Incorrect‘ heizen das rassistische Gedankengut noch zusätzlich an. Lesen Sie hier, was der Schriftsteller Alaa Al-Aswany über den Mord an der Ägypterin in Dresden, die Reaktionen in ihrer Heimat und das negative Image des Islams im Westen zu sagen hat. > mehr. foto: ranoush,flickr.com ISLAM & DER WESTEN „In Deutschland ist Islamfeindlichkeit sehr verbreitet“ weiterlesen

Marwa S. – ein Fall wie der Karikaturenstreit ?

Vor knapp 3 Wochen wurde eine Ägypterin – aus offensichtlich rassistischen Gründen (sie war Muslima) – mitten in einem Gerichtssaal in Dresden ermordet. In den islamischen Ländern wächst nun die Wut über die deutsche Gleichmütigkeit, die längere Zeit dem Fall gegenüber herrschte. Experten warnen, die Reaktionen nicht zu unterschätzen. > mehr. Lesen Sie auch: > Neuer Hass gegen Moslems ? – Mord in Dresden foto:ranoush,flickr.com Marwa S. – ein Fall wie der Karikaturenstreit ? weiterlesen

Warum der Begriff Islamphobie nichts taugt

Der Begriff Islamphobie taugt eigentlich nichts. Denn mit diesem Konzept werden unterschiedslos irrationale und rationale Ängste in Bezug auf den Islam zu einer psychischen Krankheit erklärt. Eine Phobie aber nimmt einen Menschen in Beschlag und verstellt zugleich die Antwort auf die Frage, ob es sich nicht eventuell um ideologische Voreingenommenheit handelt. > mehr.  Foto:sailing-ronn-between-two-shores, flickr.com Warum der Begriff Islamphobie nichts taugt weiterlesen

„Politically incorrect“ – und rechtsradikal

Der Blog „Politically incorrect„ gibt vor, Deutschland vom Islam ‚befreien‘ zu wollen. In Wirklichkeit findet sich aber hier ganz offensichtlich eine Ansammlung von neuen Rechtsradikalen in ihrem Kampf gegen Ausländer – unter dem Deckmantel der Religion. Und das Gefährliche ist: mit stark zunehmendem Leserkreis. „Alter Hass, alte Methoden – bloß der Sündenbock ist neu. Folgender Kommentar eines Benutzers der Seite fasst es erschreckend deutlich zusammen: ‚Die einzige sinnvolle Reform des Islam ist dessen kompromisslose Vernichtung.‘ Deutschland, hast du wirklich nichts gelernt?„ > hier lesen (auf Seite 2!). Lesen Sie auch: > Trüffel im Schlamm (ZEIT) > Zensur durch das Cicero-Magazin … „Politically incorrect“ – und rechtsradikal weiterlesen