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Was passiert nach dem Tod?

Dieser Frage soll hier in Rückgriff auf zwei Philosophenschulen der Antike einmal nachgegangen werden, die im vierten und dritten vorchristlichen Jahrhundert ihren Ursprung haben. Gemeint sind die Stoa, gegründet von Zenon und der Kepos, gegründet von Epikur. Epikur gilt als einer der Atomisten, die also als erste theoretisch postulierten, dass die ganze Materie letztlich aus kleinsten Teilchen aufgebaut sein müsse, aus den Atomen nämlich. Diese seien unendlich in Bezug auf ihre Dauer und unteilbar. Der Mensch nun so wie alle Lebewesen seien im Grunde nur eine Ansammlung von Atomen. Die menschliche Seele bestehe aus besonders feinen Atomen. Nach dem Tod…

Was ist der Mensch?

Ist der Mensch eine biologische Maschine, die womöglich sogar deterministisch abläuft, oder ist der Mensch mehr? Nach einer Fortbildung von Herrn Dr. Franz Hauber in München bin ich immer wieder am überlegen, was denn eigentlich der Mensch sei. Laut Herrn Hauber ist die wissenschaftliche Sicht derzeit die, dass beispielsweise die Evolution auch völlig ohne ein…

Existieren Ideen eigentlich?

Nach Platons Ideenlehre sind Ideen eine ontologisch wirkliche Entität, aus der heraus dann sich die sichtbare Welt abbildet. Etwas ins Hier und Heute geholt könnte man etwas klarer formulieren, existieren Ihre Gedanken und Ideen eigentlich realiter? Vordergründig würde man erstmal natürlich sofort mit ja antworten. Geht man aber etwas in die naturwissenschaftliche Sicht hinein, so…

Entstand unser Gehirn durch Zufall?

In der aktuellen Printausgabe der ZEIT wird im Wissensteil eine Frage gestellt und beantwortet. Die Frage lautet, gibt es im Gehirn so viele Verbindungen (Synapsen), wie es im Amazonasregenwald Blätter gibt? Unser Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Gehirnzellen, wobei jede Gehirnzelle mit anderen Gehirnzellen verknüpft ist. Jede Gehirnzelle hat zwischen 1000 und 10000 Verknüpfungen.…

Nahtoderfahrungen: der Pam Reynolds Fall

Gibt es ein Leben nach dem Tod ? Manche Naturwissenschaftler sind kritisch bezüglich allem, was sie nicht durch empirische Versuche nachweisen können. Der Fall der Pam Reynolds allerdings ist etwas Besonderes. Während einer Hirnoperation wurde ihr Körper auf ca. 15 Grad Celsius heruntergekühlt, das Gehirn wies keine Aktivitäten mehr auf. Und, was den Fall noch besonders macht: ihre Körperdaten wurden natürlich während der Operation gemessen. Hier ansehen:  foto: National Institutes of Health Library,flickr.com

Woher wissen wir, was Realität ist?

Diese Frage stellt sich der Schauspieler Christoph Waltz. Ein Psychologieprofessor, ein Astrophysiker und ein Medienwissenschaftler versuchen ihm zu antworten. Eine Erfindung des Gehirns »Die Realität ist nur eine Interpretation des Gehirns. Nehmen wir als Beispiel die Farbe Rot. Eigentlich sind es die Hirnzellen, die ein Wirrwarr von Lichtstrahlen so ordnen, dass wir uns orientieren können. Rot ist eine Erfindung des Hirns, das Wellenlängen als Farbe deutet.>mehr. foto:h.koppdelaney Hartwig HKD,flickr.com

Streit um Geist und Seele

Wie die Hirnforschung das Menschenbild prägt Im Gefolge rasanter technischer Fortschritte in der Hirnforschung hat die uralte Frage nach den Besonderheiten des Menschseins, nach der Bestimmung der Seele, des Bewusstseins bzw. des Geistes neu an Aktualität gewonnen. Manche Hirnforscher sind der festen Überzeugung, mit ihren Einsichten ein neues und viel zutreffenderes Bild vom Menschen zeichnen zu können. Neben den unbestreitbaren Erfolgen in der Diagnose und Behandlung von Hirnerkrankungen habe die Hirnforschung „den folgenschwersten Wandel des Menschenbildes hervorgerufen“.Würde man die aktuellen Erkenntnisse der Neurowissenschaften ernst nehmen, müsse man sich von vielen herkömmlichen Vorstellungen über Geist und Seele verabschieden und Wesen und…

Gehirn-Forschung: Was der Mensch vom Glauben hat

Sind wir zum Glauben geboren ? Forscher ergründen die Evolution der Religion. Die neueste Ausgabe des Psychologie-Magazins „Gehirn und Geist“ widmet sich diesem Thema. Forscher gehen dort der Frage nach, warum die Menschen auch in unserer naturwissenschaftlich geprägten Zeit noch immer religiös sind. Ergebnis: der Glaube liege in den Genen. – Nun, warum auch nicht. Glaubt man an einen Gott, der alles geschaffen hat: warum sollte seine Schöpfung nicht eine Ahnung von ihm haben ? > mehr. Lesen Sie auch:  > Eine neue Theorie, wie die Evolution funktioniert haben soll   Bild: alles-schlumpf,flickr.com

Gehirn, Evolution, Religion

„Wie mag Religion evolutiv entstanden sein, und welchen evolutiven Nutzen hat sie? Michael Blume, der als Religionswissenschaftler über Neurotheologie promoviert hat, bietet neurowissenschaftliche und evolutionsbiologische Perspektiven auf Religion. Eine seiner Thesen:“ > hier. Bild: Cayusa,flickr.com