Die neuen Schuhe der Bundeswehr. Sie kommen langsam, aber gewaltig.

Der deutschen Bundeswehr fehlt es aktuell nicht nur an funktionsfähigen Panzern, Fahrzeugen, Schiffen, U-Booten, Hubschraubern und Flugzeugen, sondern offenbar auch an Schuhwerk. Seit 2016 sollte nämlich eine große Umstellung stattfinden, von Ganzjahresschuhen hin zu zwei Paar Schuhen. Das zweite Paar … Die neuen Schuhe der Bundeswehr. Sie kommen langsam, aber gewaltig. weiterlesen

Das deutsche Verteidigungsministerium will neue Flugzeuge kaufen

Beispielsweise dafür, dass Regierungsvertreter und Minister auf eine Reise gehen können und von dort auch wieder zurückkommen, ohne eine Linienmaschine nehmen oder sich irgendwelchen Schleppern anvertrauen zu müssen, die sie dann zurück nach Europa bringen. So solle beispielsweise ein Airbus … Das deutsche Verteidigungsministerium will neue Flugzeuge kaufen weiterlesen

Regiment „Berlin“. Besorgniserregende Namen russischer Truppen.

Die russische Armee, die beispielsweise für die sogenannte „Annexion“ der Krim im Jahre 2014 zuständig war, eine verdeckte militärische russische Invasion auf die ukrainische Insel Krim, bekommt nun neue und klingende Namen, die an den Zweiten Weltkrieg erinnern sollen. Es … Regiment „Berlin“. Besorgniserregende Namen russischer Truppen. weiterlesen

Wird ein Atomkrieg wieder wahrscheinlicher?

Nachdem Jahrzehnte der Abrüstung hinter uns liegen, wird nun wieder in die nukleare Bewaffnung investiert. Vielen macht das Sorgen, auch der Papst fürchtet einen Atomkrieg. Aber ist das realistisch? Vor ein paar Tagen erst sah es nach dem Super-GAU aus, zumindest für die Bewohner von Hawaii. Sie bekamen die Meldung, dass eine nukleare Rakete, vielleicht abgeschossen von Nordkorea, im Anflug sein könnte und hatten 15 Minuten Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, jedoch gab es nichts, wohin man sich in Sicherheit hätte bringen können. Panik und Dramatik pur. Die Angst vor einem atomaren Erstschlag ist also wieder in den Köpfen … Wird ein Atomkrieg wieder wahrscheinlicher? weiterlesen

Die Lösung für die Nachwuchsprobleme der Bundeswehr

Seitdem in Deutschland die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt wurde, liegt es besonders an der attraktiven Anziehungskraft der Bundeswehrtruppe, ob sie genug Soldaten und Soldatinnen bekommt oder nicht. Dem Nachwuchsproblem wollte man zwar Herr werden durch die Installation einer flächendeckenden Kinderbetreuung, allerdings ging dieser Plan nur begrenzt auf. Jeder lebt heutzutage zwar gerne sicher, aber kaum einer möchte sich dafür im Kriegsfalle noch erschießen lassen oder gar präventiv in die Bundeswehr eintreten und sich für viele Jahre verpflichten. Im folgenden Lehrvideo kann man gut einen möglichen Trend in der Anwerbung von Soldaten erkennen, der einerseits auf den in Insiderkreisen beliebten, harschen Umgangston … Die Lösung für die Nachwuchsprobleme der Bundeswehr weiterlesen

Was soll die Bundeswehr im Syrienkrieg? | Philippika

Zunächst einmal eines nicht: den sogenannten Islamischen Staat besiegen. Denn das ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Das haben andere mit deutlich besseren militärischen Möglichkeiten auch schon versucht, und die eingesetzten Mittel: Eine Fregatte zum Geleitschutz und Aufklärungs-Tornados werden sicherlich … Was soll die Bundeswehr im Syrienkrieg? | Philippika weiterlesen

Die Bundeswehr liegt in Agonie, während Russland zündelt

Ordentlich, schneidig, korrekt und stets in der richtigen Hierarchie. Das ist Bundeswehr. Das allein wäre noch nicht schlimm, höchstens vielleicht unangenehm für all diejenigen, die mit diesem Soldatenbrimborium nicht allzuviel anfangen können. Schlimm ist aber, dass die Bundeswehr eigentlich Deutschland … Die Bundeswehr liegt in Agonie, während Russland zündelt weiterlesen

Deutsche Außenpolitik: Gauck rechtfertigt seine Position zu Kriegseinsätzen | ZEIT ONLINE

Der Bundespräsident hat den Pfarrern geantwortet, die ihn für seine Haltung zu Krieg als letztes Mittel kritisiert hatten. Zufrieden sind Gaucks Kritiker aber nicht. Die Debatte spaltet die deutsche Öffentlichkeit: Ist Gewalt ein Mittel zur Lösung von Konflikten oder nicht? … Deutsche Außenpolitik: Gauck rechtfertigt seine Position zu Kriegseinsätzen | ZEIT ONLINE weiterlesen

Putin droht Deutschland mit Angriff

Heute am frühen Abend meldete sich der russische Präsident Vladimir Putin im russischen Fernsehen zu Wort. Er wies darauf hin, dass der Einmarsch seiner Truppen in die Ukraine nur dazu diene, die Russen in der Ukraine zu schützen. Dazu müsse die Kontrolle über das gesamte Land errungen werden. Eine feindliche Absicht bestehe nicht. Die Ukraine steht derweil militärisch schlecht aufgestellt da, obwohl sich bereits über 3 Millionen Reservisten gemeldet haben. Im Jahr 1994 verzichtete die Ukraine freiwillig auf ihr riesiges Atomwaffenarsenal, da unter anderem die USA, England und Russland (sowie in der Folge auch Frankreich und China) die Garantien für … Putin droht Deutschland mit Angriff weiterlesen

Gauck provoziert EKD

„Wenn Gewalt notwendig und sinnvoll ist.“ 16.06.2012 ·  Bundespräsident Gauck lobt die Bundeswehr und spricht von einem gerechten Krieg. Damit provoziert der Pastor die Evangelische Kirche, denn die will einen gerechten Frieden. Der Präsident wollte ein Zeichen setzen. Auf dem Rückweg aus China machte er Station bei den deutschen Soldaten in Mazar-i-Sharif. Er zollte ihnen tiefen Respekt und er bat sie, offen mit ihm zu reden, wie mit einem Kameraden. Auf dem Rückweg, schon müde, sprach er sein Lob einem Radioreporter ins Mikrofon:…>mehr. foto: New Zealand Defence Force, NZ Defence Force,flickr.com Gauck provoziert EKD weiterlesen

Bundespräsident Christian Wulff vom Militär aus dem Amt geputscht

Berlin (dpo) – Militärputsch in Deutschland! Am Donnerstagabend gegen sieben Uhr sind Einheiten der Bundeswehr vor Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, aufmarschiert. Trotz heftiger, mit Vuvuzelas vorgetragener Proteste aus dem Volk setzten die Militärs den derzeitigen Amtsinhaber Christian Wulff (CDU) im Zuge eines unblutigen Militärstreichs ab. „Schrecklich! Ich dachte, so etwas gibt es nur in Ländern wie Ägypten oder Myanmar“, berichtet Augenzeuge Ulrich D. vom ARD-Hauptstadtstudio dem Postillon. „Es waren hunderte dunkel gekleidete Soldaten. Sie waren mit Gewehren bewaffnet, die sie…>mehr. foto:Alexander Johmann aj82,flickr.com Bundespräsident Christian Wulff vom Militär aus dem Amt geputscht weiterlesen

Ethik im IT-Zeitalter: Wenn Waffen das Töten lernen

Eine Militärrakete findet heute dank eines Steuerungscomputers vollautomatisch ihr Ziel. Ist der Programmierer für die Folgen – wie Hunderte Todesopfer – verantwortlich? Ein Gespräch mit Sylvia Johnigk, Friedensaktivistin und Informatikerin, über automatische Waffen, künstliche Intelligenz und den moralischen Zeigefinger.>mehr. foto: Official Navy Page Official U.S. Navi Imagery,flickr.com   Ethik im IT-Zeitalter: Wenn Waffen das Töten lernen weiterlesen

Morgens beten, abends in die Kneipe

Morgens beten, abends Feten: Die internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes versetzt den Marienwallfahrtsort in Südfrankreich in den Ausnahmezustand. Stille hat sich auf die kleine Lichtung gelegt, nur das Zwitschern einiger Vögel und die entfernte Marschmusik einer Kapelle dringen durch das dichte Blätterwerk. Ein zarter, würziger Weihrauchduft hängt in der feuchten Luft. Ob er dem Satan entsage, fragt Militärbischof Franz-Josef Overbeck einen jungen Soldaten, der mit ihm unter Laubbäumen vor einem einfachen Altar steht. „Ich entsage“, antwortet Alexander Athmer. Ob er dem Bösen entsage, fragt der Geistliche. „Ich entsage“. Und dessen Versuchungen? „Ich entsage“.>mehr. Sehen Sie auch: >FILM „LOURDES“ – gibt es … Morgens beten, abends in die Kneipe weiterlesen

Guttenberg: Persönliche Stellungnahme

Grüß Gott, meine Damen und Herren, ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die Frau Bundeskanzlerin informiert, dass ich mich von meinen politischen Ämtern zurückziehen werde und um meine Entlassung gebeten. Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens. Ich gehe nicht alleine wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit, wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlass wäre. Der Grund liegt im Besonderem in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlegen, noch nachkommen kann. Ich trage bis zur Stunde Verantwortung in einem fordernden Amt, Verantwortung die möglichst ungeteilte Konzentration und fehlerfreie … Guttenberg: Persönliche Stellungnahme weiterlesen

Guttenberg und Jesus treffen sich nach seinem Rücktritt

Von Günther/Via inmeinerstrasse.de Karl-Theodor Guttenberg ist mit seinem Rücktritt heute definitiv in eine Zwischenphase seines Lebens getreten. Ich habe Respekt vor seiner Entscheidung. In seinen Gesichtszügen standen deutlich die Worte, die er bei seiner Rücktrittserklärung äußerte: “Ich bin am Ende meiner Kräfte.” Hier die Geschichte, die in der Presse wohl nie enthüllt werden wird. Exklusiv auf Cafe Inmeinerstrasse – Frei nach Johannes 4: Karl-Theodor Guttenberg trifft Jesus an einer Tankstelle in Bayern…>mehr. foto: http://www.zuguttenberg.de/medien.php, freigegeben zur Verwendung unter Angabe der Quelle. Guttenberg und Jesus treffen sich nach seinem Rücktritt weiterlesen

Den Kasernenhof rauf und runter marschieren

Jüngst wurde ja darüber verhandelt, inwieweit die Bundeswehr noch verpflichtend für junge Menschen sein soll.

Eine recht originelle Satire zum Thema bietet Monty Python: umfangreiche Demokratie innerhalb der Armee. Was wäre, wenn jeder so könnte, wenn er wollte ? Zudem wird hier zugespitzt dargestellt, inwieweit es sinnvoll ist, blind Befehle zu befolgen und was passiert, wenn das Individuum hinter dem Befehlsempfänger mit seinen Wünschen und seiner Persönlichkeit sichtbar wird.

Nun, in erster Linie ist es aber einfach eine originelle Satire. Schauen Sie mal rein:  „Den Kasernenhof rauf und runter marschieren“ weiterlesen

Meinungsfreiheit in Afghanistan ?

Die Soldaten der Isaf-Truppen sichern auch den islamischen Staat, in dem Meinungs- und Pressefreiheit religiös definiert sind. Afghanistan soll mit westlicher Hilfe zwar nicht mehr unbedingt zu einem demokratischen und befriedeten Rechtsstaat aufgebaut werden, sondern nur noch, man ist bescheidener geworden, stabilisiert werden. Eine Demokratie im westlichen Stil, wie sie früher angestrebt wurde, ist nicht mehr unbedingt notwendig, um möglichst schnell die Truppen abziehen zu können, was der politische Wille nicht nur in den USA, sondern auch in den übrigen Isaf-Ländern ist. In Afghanistan wird nicht nur mit dem Präsidenten Karsai ein umstrittenes und korruptes System unterstützt, sondern auch ein … Meinungsfreiheit in Afghanistan ? weiterlesen

„Wir waren nicht dort, um den Irakern zu helfen“

Der US-Kriegsdienstverweigerer und Irak-Veteran Chris Capps über seine Zeit in Bagdad, die laufenden US-Kriege und General Petraeus. Chris Capps ist ehemaliger US-Soldat und Aktivist der Antikriegsorganisation Irak-Veteranen gegen den Krieg (IVAW). Nach seinem Einsatz in Irak trat er aus der Armee aus. Heute lebt er im hessischen Hanau und ist in der Friedensbewegung aktiv. Im Gespräch mit Telepolis sprach er über seine Erfahrungen auf der US-Militärbasis Camp Victory in Bagdad und die Entscheidung, den Kriegsdienst in Afghanistan zu verweigern. > mehr. foto:picapp.com „Wir waren nicht dort, um den Irakern zu helfen“ weiterlesen

Afghanistan: Obamas geheime Schwadron

Die nun veröffentlichten Geheimdokumente belegen, dass geheime US-Einheiten in Afghanistan Taliban jagen und töten – und ihre Befehle aus dem Pentagon bekommen. Ein solcher Einsatz ist kaum von Isaf-Mandat und Völkerrecht gedeckt. Das Weiße Haus kritisiert die Enthüllung – und gibt Journalisten Tipps, wie sie damit umgehen sollen. Die USA führen Krieg im Irak und in Afghanistan. Und während sich Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama nur ungern mit dem Irakkrieg in Verbindung bringen lässt, war der Einsatz in Afghanistan von Anfang an auch sein Krieg. > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: Obamas geheime Schwadron weiterlesen

Das automatisierte Töten

Eine neue militärische Ära bricht an: Roboter ersetzen Soldaten. Dürfen wir die Entscheidung über Leben und Tod an Maschinen delegieren? Bagdad, 2004: Ein Kommando des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der U. S. Army soll eine Bombe entschärfen. Die Soldaten in Schutzkleidung überspielen ihre Anspannung mit Humor. Witze fliegen hin und her. Sergeant Matt Thompson nähert sich als Erster dem Sprengsatz. Genau in diesem Moment drücken die versteckten Bombenleger die Fernzündung. Die Detonation zerreißt den Sergeant. > mehr. Lesen Sie auch: > Netanjahu und Obama versuchen die Annäherung > IRANISCHES ATOMPROGRAMM Die Bombe ist nah > Böser Soldat, guter Soldat foto:Doctress Neutopia,flickr.com Das automatisierte Töten weiterlesen

Pentagon gegen Weißes Haus?

US-Präsident Obama entlässt renitenten General McCrystal, will aber alles bei verfahrener Afghanistan-Strategie beim Alten lassen. Natürlich ist der angeblich zurückgetretene Oberbefehlshaber der ISAF-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, von US-Präsident Obama entlassen worden. Auch als er noch versuchte, zu Kreuz zu kriechen, lenkte Obama nicht mehr ein. Nach einem kurzen Gespräch war Schluss, die Entscheidung vermutlich längst gefallen. Obama, der Oberbefehlshaber des US-Militärs, musste seine Autorität demonstrieren und vor allem auch deutlich machen, dass nicht die Berufsarmee, sondern die demokratisch gewählte Regierung das Sagen hat. Gleichzeitig musste er aber äußerst vorsichtig vorgehen, um nicht…> mehr. foto: picapp.com Pentagon gegen Weißes Haus? weiterlesen

Guttenberg lobt Käßmanns Afghanistan-Kritik

Diskussion – Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die Kritik der früheren Bischöfin Margot Käßmann am Bundeswehreinsatz in Afghanistan als Ausgangspunkt für eine offene und kritische Debatte gelobt. „Die Äußerungen von Frau Käßmann haben zu einer anderen Diskussionskultur geführt“, sagte Guttenberg am Mittwochabend beim Treffpunkt Gendarmenmarkt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider äußerte sich erneut kritisch zum Afghanistan-Engagement und forderte ein Mandat auch für den Einsatz ziviler Kräfte. > mehr. foto: picapp.com Guttenberg lobt Käßmanns Afghanistan-Kritik weiterlesen

Welch ein Zufall: Afghanistan ist reich an Bodenschätzen

Einst wurden Kriege geführt, um Boden zu gewinnen. Diese Zeiten sind vorbei. Heute werden Menschen aus rein humanitären Gründen totgeschossen. Um das leidende Volk von ihren undemokratischen Regierungen zu befreien. Dass der Irak gleichzeitig auch über Öl verfügt, erlaubt lediglich einigen Ölkonzernen, billig an den unverzichtbaren Rohstoff zu gelangen. Der Krieg selbst wird von Steuergeldern finanziert. Und was gibt es in Afghanistan, außer dem Weg für eine Pipeline und Mohnsamen für Opium? Wird dort also wirklich nur gegen die böse Taliban gekämpft? Neuesten Meldungen entsprechend, schlummern in den afghanischen Bergen enorme Bodenschätze. > mehr. Lesen Sie auch: > Das Zitat, das … Welch ein Zufall: Afghanistan ist reich an Bodenschätzen weiterlesen

Afghanistan: „Man sieht die Bundeswehr inzwischen als Besatzer“

Interview mit der Afghanistan-Expertin Nadia Karim über die Sicherheitslage am Hindukusch, den Bundeswehreinsatz und die Berichterstattung in den deutschen Medien. der Freitag: Frau Karim, Sie sind gerade aus Afghanistan zurückgekehrt. Welche Eindrücke haben Sie mitgebracht? > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: „Man sieht die Bundeswehr inzwischen als Besatzer“ weiterlesen

6 Gründe für den Abzug aus Afghanistan

1. Der Einsatz dauert zu lange und fruchtet zu wenig Seit neun Jahren sind Nato-Soldaten in Afghanistan. Zuerst waren es nur ein paar Tausend, heute sind es 140.000. Das hat in Afghanistan nicht zu mehr Sicherheit geführt, sondern zu mehr Unsicherheit. 2. Ein Ziel ist erreicht Die USA intervenierten 2001 unter anderem in Afghanistan, um dort al-Qaida zu zerschlagen. Das ist > mehr. foto: picapp.com 6 Gründe für den Abzug aus Afghanistan weiterlesen

Die Situation in Afghanistan ? – Neues aus der Anstalt

Wie stehen Sie zu dem deutschen Einsatz in Afghanistan ?

Hier finden Sie 5 Minuten nachdenkliche Satire zum Thema aus der ZDF Sendereihe „Neues aus der Anstalt“.

Georg Schramm als Oberstleutnant Sanftleben beschreibt und interpretiert für Sie die Situation: „Die Situation in Afghanistan ? – Neues aus der Anstalt“ weiterlesen

Afghanistan: Und Käßmann hatte doch Recht

Die EKD bleibt bei ihrer Kritik am militärischen Afghanistan-Einsatz. Die Ende Februar unerwartet zurückgetretene EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin a.D. Margot Käßmann (Hannover), habe mit ihrem am Jahresende 2009 geäußerten Predigtsatz „Nichts ist gut in Afghanistan“ völlig richtig gelegen, sagte ihr Nachfolger, der amtierende Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf). > mehr. Lesen Sie auch: >Der Krieg gegen den “Terrorismus” > Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten foto: evangelisch,flickr.com Afghanistan: Und Käßmann hatte doch Recht weiterlesen

Der Krieg gegen den “Terrorismus”

Die Deutschen sind mehrheitlich gegen den Krieg am Hindukusch. Das gilt aber nicht für die Mehrheit der deutschen Medienleute. Sie streiten zumeist tapfer für diesen Krieg, denn es gibt ja Wichtiges dort zu erledigen: den zivilen Aufbau weiterzubringen, die Demokratie einzuführen, die Frauen von der Vorherrschaft des Patriarchats zu befreien – und nicht zuletzt das Land vom Terrorismus zu säubern. Klingt gut. Nur, wenn das die wirklichen Kriegsgründe wären, müßten NATO-Truppen doch auch in achtzig oder neunzig weitere Länder einrücken, weil es dort ähnliche Defizite gibt. Strategische Gründe für den Krieg – Vorherrschaftsstreben der USA vom Nahen bis zum Fernen … Der Krieg gegen den “Terrorismus” weiterlesen

Die Pflicht ruft: Erschießen wir ein paar Aufständische

Irak – Vor drei Jahren brachte die US-Armee zwei irakische Reuters-Mitarbeiter um, die in Baghdad unterwegs waren. Die Soldaten hatten die beiden für Aufständische gehalten. Das Video des Angriffs ist bezeichnend und zeigt eine Seite des Krieges, die das Militär eigentlich geheim halten will: Die Kaltblütigkeit des Tötens. So etwas kannte man bisher vor allem aus Videospielen. Ein Kampfhubschrauber der US-Armee tötet 2007 eine Gruppe angeblicher Terroristen in Baghdad. Dabei waren auch zwei Reuters-Mitarbeiter, beide Iraker, Namir Noor-Eldeen und Saeed Chmagh. Drei Jahre lang hat die Nachrichtenagentur versucht, das Video vom Tod ihrer Mitarbeiter zu sehen zu bekommen – erfolglos. … Die Pflicht ruft: Erschießen wir ein paar Aufständische weiterlesen

Die Lügen der US-Armee

Zwei erschossene Schwangere in Afghanistan, zwei tote Journalisten im Irak. Beide Fälle zeigen, wie US-Soldaten die Tötung von Zivilisten vertuschten. Amerikanische Soldaten suchen nach einem Taliban, sie durchkämmen in der Nacht einen Häuserkomplex. Als sie Männer mit Gewehren entdecken, schießen die Isaf-Männer sofort und ohne Vorwarnung. Im Kugelhagel sterben fünf Zivilisten – darunter zwei Schwangere. Anschließend sollen die Soldaten versucht haben, ihre Spuren zu verwischen. > mehr. foto: picapp.com Die Lügen der US-Armee weiterlesen

US-Helikopter feuerten auf Zivilisten in Bagdad (VIDEO)

„Hübsch, gut geschossen“: Ein neu aufgetauchtes Video stürzt die US-Armee in Erklärungsnöte. Es zeigt, wie zwei Kampfhubschrauber 2007 im Irak eine Gruppe von Zivilisten angreifen und töten – ohne sichtbare Provokation. Während der Attacke machten die Piloten zynische Witze über ihre Opfer. > hier sehen und lesen. Lesen Sie auch: > Angst vor Bekanntwerden eines Massaker-Videos: CIA jagt Wikileaks > Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten foto: picapp.com US-Helikopter feuerten auf Zivilisten in Bagdad (VIDEO) weiterlesen

Krieg – (das tut uns echt leid…)

Wenn deutsche Soldaten in einem fremden Land potentielle Terroristen, wirkliche Zivilisten und befreundete Soldaten töten und schließlich auch selber getötet werden und der zuständige Minister sogar das Wort “Krieg” in den Mund nimmt und dennoch an der bisherigen Strategie festhält, dann nennt man diesen Minister “Verteidigungsminister“. > mehr. Lesen Sie auch: > Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten Quelle: diskoss. foto: TheAlieness GiselaGiardino²³,flickr.com Krieg – (das tut uns echt leid…) weiterlesen

EKD gegen „Weiter so“ bei Afghanistaneinsatz

Kirchenwort – Acht Jahre nach Beginn des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Kurskorrekturen verlangt. Ein bloßes „Weiter so“ würde dem militärischen Einsatz in die friedensethische Legitimation entziehen, warnen EKD-Spitzenrepräsentanten in einem Kirchenwort zu Krieg und Frieden in Afghanistan, das am Montag in Hannover veröffentlicht wurde. > mehr. foto:picapp.com EKD gegen „Weiter so“ bei Afghanistaneinsatz weiterlesen

Eine Kritik und ihre Folgen – Käßmann und der Afghanistan-Einsatz

Dass die Kirche die Politik aufmischen kann und dass der innere Konflikt bei den Grünen vertieft werden konnte, das ist wirklich einmal eine erfreuliche Nachricht. Die Folgen von Margot Käßmanns Weihnachtspredigt sind erstaunlich. Anfang der Woche hat es ein Treffen zwischen ihr und Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg gegeben, vorher kam Ralf Fücks, der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, unter Druck, weil er die Predigt kritisiert hatte und eine Fülle grüner Funktionsträger in einem Offenen Brief widersprachen, einige auch seinen Rücktritt forderten. Alles hatte aber damit angefangen, dass Käßmann von zahlreichen Politikern harsch kritisiert worden war. Und noch im jüngsten Spiegel wirft ihr der … Eine Kritik und ihre Folgen – Käßmann und der Afghanistan-Einsatz weiterlesen

Afghanistan: Katholischer Bischof findet die evangelische Sicht „radikal“

Afghanistan-Debatte – In Deutschland zeichnet sich ein neuer ökumenischer Dissens ab. Der katholische Bischof Franz-Josef Overbeck hält der EKD in der Afghanistan-Frage „radikale Schlussfolgerungen“ vor. Er meint, allein die Militärs und die Politiker hätten Einblick in die Lage vor Ort, deshalb müsse man ihnen allein überlassen, wie sie dort entscheiden. Die Kirchen hätten hier nichts mitzureden. Diese Meinung kann man recht kritisch sehen, kann sie doch leicht mißverstanden werden dergestalt, dass die Kirchen besser schweigen sollten, wenn sie Politikern oder Militärs im Weg stehen. Eine recht bequeme Position. > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: Katholischer Bischof findet die evangelische Sicht „radikal“ weiterlesen

Afghanistan: Käßmann bleibt bei ihrer Position

Auch nach dem Treffen mit Verteidigungsminister Guttenberg bleibt die EKD-Vorsitzende Margot Käßmann dabei: „Nichts ist gut in Afghanistan„. Sie fordert weiterhin, dass friedliche Lösungen Vorrang haben vor militärischen und ist der Meinung, dass die militärische Perspektive derzeit zu sehr im Vordergrund steht. Eine Position, der man sich sicherlich anschließen kann. > mehr. Lesen Sie auch: > Afghanistan: Käßmann betont Vorrang für zivile Hilfe foto : picapp.com Afghanistan: Käßmann bleibt bei ihrer Position weiterlesen

Friedensbewegung: Obama knickt ein

Stellungnahmen zur neuen Strategie des Weißen Hauses in Afghanistan – Aufruf an Bundestag: NEIN zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes. -Im Folgenden dokumentieren wir vier Stellungnahmen aus der Friedensbewegung zur Rede des US-Präsidenten Barack Obama, worin er die neue Afghanistan-Strategie erläuterte. Die US-Strategie ist auch gut zusammengefasst in einem Fact Sheet, das wir hier dokumentiert haben: Die zukünftige Strategie für Afghanistan und Pakistan. > mehr. Lesen Sie auch: > Obama fordert, Deutschland mauert foto:picapp.com Friedensbewegung: Obama knickt ein weiterlesen

Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen deutschen Oberst

Der für das Bombardement zweier Tanklastzüge in Afghanistan verantwortliche Oberst soll es abgelehnt haben, die Umstehenden zu warnen. Nun steht er im Zentrum der Kritik. > mehr. . . foto:army korea imcom, flickr.com Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen deutschen Oberst weiterlesen

Afghanistan und die Deutschen – Krieg und Wahlkampf

Mit dem Angriff bei Kundus ist das Thema Afghanistan in den deutschen Wahlkampf gebombt worden. Die künftige Regierung muss entscheiden: In welche Richtung soll sich der Bundeswehr-Einsatz bewegen: Gehen? Wenn ja, wann? Bleiben? Und wenn ja, wie lange ? > mehr. . . foto: medmoiselle t,flickr.com Afghanistan und die Deutschen – Krieg und Wahlkampf weiterlesen

AFGHANISTAN – Deutschlands Selbstbetrug am Hindukusch

Krieg darf die Afghanistan-Mission nicht heißen. Die Politik regelt Details, erklärt der Bevölkerung aber nicht den Sinn des Einsatzes. Das deutsche Dilemma am Hindukusch. > mehr. Lesen Sie auch: > Afghanistan darf nicht zu einem „deutschen Vietnam“ werden > Die Großoffensive in Afghanistan ist dumm foto: army.mil, flickr.com AFGHANISTAN – Deutschlands Selbstbetrug am Hindukusch weiterlesen

Die Friedfertigen sind Gottes Kinder

“ „Der Frieden ist der Ernstfall“ hat der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann einmal festgestellt. Als evangelischer Christ hat sich der Politiker immer wieder gegen alle Kriegstreibereien in Zeiten des Kalten Krieges zur Wehr gesetzt. Johannes Rau, auch er bekennender evangelischer Christ, hat diesen Satz als Bundespräsident wieder aufgenommen.“ > mehr. Bild: danny.hammontree,flickr.com Die Friedfertigen sind Gottes Kinder weiterlesen

Nein, meine Söhne geb ich nicht !

„Ich denk, ich schreib Euch besser schon beizeiten, und sag Euch heute schon endgültig ab, ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten, um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab. Ich lieb die beiden, das will ich Euch sagen, mehr als mein Leben, als mein Augenlicht, und die, die werden keine Waffen tragen, nein, meine Söhne geb ich nicht !“ „Nein, meine Söhne geb ich nicht !“ weiterlesen