Machen Sie sich gerne Glaubensdruck ?

Manche Menschen sind Christen und glauben, seit sie das sind, sich auch so verhalten zu müssen. Das ist einerseits gut gemeint, aber wie verhält man sich als Christ eigentlich? Man orientiert sich sicherlich am Doppelgebot der Liebe, wonach man Gott lieben soll und seinen Mitmenschen, wie sich selbst, unter der Voraussetzung natürlich, dass man sich selbst liebt. Darüber hinaus machen sich manche Christen aber gerne mal das Leben zur Hölle, zumal das Glaubensleben, weil sie irgendwie implizit der Meinung sind, als Christ müsse man unglaublich fromm erscheinen, müsse immer fröhlich auf andere wirken, dürfe nie Probleme haben und auch niemals … Machen Sie sich gerne Glaubensdruck ? weiterlesen

Wie man Religion empfindet

Religion ist im Grunde etwas, das durch die persönliche Sozialisation entsteht. Man wird geprägt durch die Eltern, die Familie, die Freunde, die Schule, die Gesellschaft und durch die heimlichen Erzieher, nämlich die Medien. Wer beispielsweise in frühen Jahren der Kindheit vernachlässigt wurde oder in einem wenig emotionalen oder sogar dysfunktionalen Elternhaus oder vielleicht einem Heim aufwuchs, könnte dadurch gewisse psychische „Geschenke“ mit ins Erwachsenenleben nehmen. „Geschenke“ sind in diesem Fall etwas ironisch gemeint, nämlich stellen sie vielleicht das Problem dar, sich vertrauensvoll auf jemanden einzulassen oder die Sorge, nichts wert zu sein, vielleicht auch die Erfahrung von restriktiver und autoritärer … Wie man Religion empfindet weiterlesen

Titel weg, Neymar weg, Jesus weg. Keine gute Woche für den katalanischen Fußball| Jobo72

Atheisten-Deutschland ist sich einig: “Neymar sollte von der UEFA bestraft werden, weil er dieses Fußballereignis als Plattform für seine angebliche Religiösität nutzte”. Begründung: “Ich will als Fußballzuschauer nicht regelmäßig mit diesen Botschaften ach so gläubiger Fußballer konfrontiert werden, ich will … Titel weg, Neymar weg, Jesus weg. Keine gute Woche für den katalanischen Fußball| Jobo72 weiterlesen

Kriminalgeschichte des Christentums

Bild: schubalu (www.pixelio.de)

Heute las ich in meiner „HAZ“ einen interessanten Artikel über das neue Buch von Karl-Heinz Deschner, einem Atheisten und Kritiker des Christentums. Es heißt „Kriminalgeschichte des Christentums“ und soll 10 dicke Bände umfassen. Jetzt kam der neunte Band heraus, der sich mit der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts befasst. Herr Deschner ist nicht irgendein Fuzzi, sondern ein ernstzunehmender Autor, der sehr gut recherchiert hat und dessen Bücher von der theologischen Fachwelt diskutiert werden. Man kann ihm sicher vorhalten, daß er einseitig recherchiert und die guten Seiten der Kirchengeschichte außer acht gelassen hat. „Kriminalgeschichte des Christentums“ weiterlesen

Gott sei Dank, ich bin Atheist !

Nix Gott, nix Glaube, nix Kirche. Ich fühle mich frei und lebe mein Leben. Mache mir ein paar Gedanken, aber nichts schränkt mich ein. Oder. Hier lesen. Lesen Sie auch: > Dawkins contra Gott  > Dawkins und Glaube und Vernunft Bild:Michael Mertes (Aristillus),pixelio.de Gott sei Dank, ich bin Atheist ! weiterlesen

Dawkins und Glaube und Vernunft

„Zwei Zitate sollen … zum Verhältnis zwischen Glauben und Vernunft die Richtung weisen. Das eine Zitat stammt von einem Mathematiker, das andere von einem Theologen. Das eine unterstricht die notwendige Unterscheidung, das andere die ebenso notwendige Zusammengehörigkeit von Glauben und Vernunft.“ Hier lesen. Lesen Sie auch: Dawkins contra Gott  Bild: Werner,pixelio.de Dawkins und Glaube und Vernunft weiterlesen

Antony Flew: Der Atheist, der keiner ist

Derzeit gibt es eine rege Diskussion darüber, ob Gott existiert oder nicht. Atheisten wie Richard Dawkins versuchen, die Religion als Scheingeschäft abzutun, Theologen weisen auf den Unsinn ihres Strebens hin. Nun hat einer der bekanntesten Atheisten ein Buch veröffentlicht, in dem er darlegt, warum er nun doch an die Existenz Gottes glaubt. Hier lesen. Lesen Sie auch: > Warum es keinen Gott gibt Antony Flew: Der Atheist, der keiner ist weiterlesen

Atheismus

jg_fichteDie Zeiten ändern sich. Früher war Atheismus ein Verbrechen, dessen man angeklagt werden konnte. So ging es, dem von mir sehr geschätzten, Johann Gottlieb Fichte, den die Atheismusklage einen Lehrstuhl und einige potentielle Jobs kostete. Heute ist es fast umgekehrt: in manchen Berufen muss man vorsichtig sein, wie man sich als Christ outet – mag sein, dass man dann als fanatisch gilt und Ärger bekommt, Atheismus ist da kein Problem.

Fichte schrieb gegen seine Anschuldigungen:

Die Beschuldigung der Gottlosigkeit ruhig ertragen ist selbst eine der ärgsten Gottlosigkeiten. Wer mir sagt, du glaubst an keinen Gott, sagt mir: du bist zu dem, was die Menschheit eigentlich auszeichnet und ihren wahren Unterscheidungscharakter bildet, unfähig; du bist nicht mehr als ein Tier. (von Unruh 1935, S. 63) „Atheismus“ weiterlesen