Tagged astrophysik

Naturwissenschaft und Gott

„Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott!“ Dieser Satz stammt von der Werner von Heisenberg, dem Entdecker der nach ihm benannten Heisenbergschen Unschärferelation. Dabei geht es darum, wie die Welt im kleinsten aufgebaut ist, was also die Materie überhaupt ist. Werner von Heisenberg entdeckte, dass man das so nicht ohne weiteres sagen kann. Die Materie besteht, je nachdem mit welcher Messmethode man sie misst, einerseits aus kleinsten Teilchen, andererseits aber aus energetischen Wellen. Philosophisch ist somit die Frage eröffnet, was das Universum und alles, was es gibt, eigentlich ist.…

Gab es den Urknall eigentlich?

Der Urknall ist ja schon ein bisschen abstrakt. Vor etwas mehr als 13 Milliarden Jahren soll also alles entstanden sein, die Zeit, der Raum und das ganze Universum. Was davor war, keine Ahnung. Auf spektrum.de wird der Angelegenheit mal etwas hinter den Vorhang geschaut. Wenn Sie glauben, danach Bescheid zu wissen, liegen sie vielleicht richtig. Vielleicht aber auch nicht. Lesen Sie mal rein. https://scilogs.spektrum.de/das-zauberwort/gab-es-den-urknall/ . .

Wie wird es im Himmel sein? Oder: Gibt es da noch was nach dem Tod?

In vielen Kulturen und Religionen gibt es Vorstellungen von dem, was nach dem Tode kommen mag. Es gibt natürlich auch die Kritiker, die glauben, mit dem Tod ende im Grunde das menschliche Leben und alles, was es ausmacht. Nun ist es Ansichtssache, welcher Denkrichtung man sich anschließen möchte, allerdings bin ich der Meinung, dass es doch einige Hinweise gibt, die den Schluss zulassen, dass es mehr gibt, als die sichtbare Welt. Da ist z.b. das Problem mit dem Bewusstsein. Wäre die Welt so aufgebaut, wie manche Leute es glauben, nämlich aus kleinsten Teilchen, was ja prinzipiell keine verkehrte Ansicht ist,…

Erkenntnisse der Naturwissenschaft

Seit die Erforschung der Welt auf naturwissenschaftlicher Grundlage begonnen wurde, hat die Menschheit mehr und mehr nützliches Wissen erworben. Was in der Antike noch angenommen wurde, dass es nämlich kleinste Teilchen gibt, ist heute bewiesen, wenngleich diese Atome noch aus mehreren kleinen Unterteilten bestehen, wie man heute weiß. Alle dieser kleinsten Teilchen bestehen letztlich aus Energie, und auch wenn man sich fragen kann, was denn Energie philosophisch gedacht eigentlich ist, kann man doch immerhin eine wissenschaftliche Beschreibung der Materie abgeben. Wir wissen heute, dass Photonen durch die Luft fliegen, wenn wir Licht sehen, dass Elektronen sich bewegen, wenn Strom fließt,…

Warum es überhaupt etwas gibt

Gestern hörte ich einen längeren Vortrag von Hans Küng und später eine Diskussion mit ihm und dem Astrophysiker Harald Lesch, der übrigens bekennender Protestant ist, also gläubig. Gegen Vorstellungen wie Intelligent Design und Kreationismus wurde immer wieder ins Feld geführt, dass die Welt durchaus mit ihren Naturgesetzen funktionieren kann, auch im biologischen und chemischen Bereich,…

Der Tag ohne gestern

Professor Harald Lesch, Astrophysiker, beschreibt in seinem Buch „Die kürzeste Geschichte allen Lebens“, wie alles entstand. Zumindest aus naturalistischer Sicht, denn nur darüber kann ein Physiker gesicherte Angaben machen. Der Urknall stand am Anfang von allem und mit ihm kam innerhalb unglaublich kurzer Zeit, kürzer als der Bruchteil eines Bruchteils eines Wimpernschlags, nämlich in 10…

Der Weltraum

Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Wir sind unterwegs mit dem Raumschiff Erde und dringen vor in Galaxien, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Zumindest mit modernsten Teleskopen schauen wir mittlerweile weit in die Galaxien und den scheinbar unendlichen Weltraum, woraus sich folgende extrem detaillierte Karte, die weltweit derzeit detaillierteste Karte des…

Der sonderbare Urknall

Manchmal wundert man sich, dass beispielsweise Menschen, die naturwissenschaftlich gebildet sind, nur selten darüber nachdenken, wie seltsam und unverständlich das ist, was heute als Big Bang oder Urknall bezeichnet wird. Es ist das bis heute gängige Modell, wie man die Entstehung allen Seins erklärt. Aus einem winzigen Punkt, kleiner als die Spitze einer Nadel, kleiner…

Rätselhafter Schutzschild um die Erde

Ein Hauch von Startrek kommt auf, wenn man sich die neueste Entdeckung von Astronomen ansieht: die Erde wird von einem bislang völlig unerklärbaren Schutzschild geschützt: Boulder . Ein unsichtbarer Schutzschild knapp 12.000 Kilometer über der Erde stoppt energiereiche Elektronen aus dem Kosmos. Das berichten US-Forscher der Universität von Colorado in Boulder im Fachblatt „Nature“. Eine…

Der Geist, der zu den Sternen reist

Kaum jemand hat die Rätsel des Kosmos wohl besser vermittelt als Stephen Hawking. Seine Gedanken faszinieren die Menschen. Heute feiert der Astrophysiker 70. Geburtstag. Wenn Stephen Hawking etwas sagt, dann hören ihm Menschen auf der ganzen Welt zu. Seit Jahren kann sich der schwer kranke Astrophysiker nur noch über einen Sprachcomputer mitteilen. Doch für die meisten sind seine Themen ohnehin kaum in Worte zu fassen: Gibt es einen Gott? Warum sind wir Menschen auf der Welt? Ist da noch anderes Leben in den Weiten des Universums – und wenn ja, sollten wir Kontakt aufnehmen? Was auch immer Hawking dazu meint,…

Urknall

Der Urknall ist nach dem Standardmodell der Kosmologie der Beginn des Universums. Im Rahmen der Urknalltheorie wird auch das frühe Universum beschrieben, das heißt, die zeitliche Entwicklung des Universums nach dem Urknall. Der Urknall bezeichnet keine „Explosion“ in einem bestehenden Raum, sondern die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität. Als Begründer der Theorie gilt der Theologe und Physiker Georges Lemaître, der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“ verwendete. Der Begriff Urknall (engl. Big Bang, wörtlich also großer Knall) wurde von Sir Fred Hoyle geprägt, der als Kritiker diese Theorie unglaubwürdig erscheinen lassen wollte. Der deutschen Übersetzung fehlt dieser ironische Unterton. Nach Carl Friedrich…

„Der Mensch wird herausfinden, ob es im All Leben gibt“

Der Nobelpreisträger John C. Mather untermauerte die Urknalltheorie. Im Videointerview spricht er über die Faszination des Kosmos und die Suche nach einer zweiten Erde. John Cromwell Mather erhielt zusammen mit seinem Kollegen George Smoot den Nobelpreis für Physik des Jahres 2006. Die Jury der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften honorierte damit ihre „Entdeckung der schwarzen Strahlungsform und Anisotropie des kosmischen Mikrowellen-Hintergrunds“ mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung. > mehr. foto: NASA’s Marshall Space Flight Center,flickr.com

Astrophysik: Geister als Geburtshelfer

Von Olaf Stampf. Im Supercomputer erzeugt ein deutscher Himmelsforscher künstliche Universen. Die Simulationen sollen helfen zu enthüllen, was sich hinter der rätselhaften Dunklen Materie verbirgt. Volker Springel spielt gern Gott. Das Universum, das er erschaffen hat, hat die Form eines Würfels. Um die 20 Millionen Galaxien kreisen darin, und in jeder davon leuchten Milliarden von Sonnen. > mehr. Hier das > Videointerview ansehen. Lesen Sie auch: > „Die Materie existiert nicht. Alles ist Geist. Wir sind ein Gedanke Gottes.“ foto:NASA’s Marshall Space Flight Center,flickr.com

Was die Welt im Innersten zusammenhält ?

Alle suchen Einsteins Wellen. Nach der Relativitätstheorie gibt es Gravitationswellen. Um das zu beweisen, durchforsten Tausende Privatrechner Weltraum-Daten. Jetzt wurde dabei ein Stern entdeckt. Seit einem Jahr durchforsten Hunderttausende Computer riesige Datenmengen aus dem All. Gesammelt hat sie das Radioteleskop Arecibo im Norden Puerto Ricos. Einstein@Home heißt das Projekt, das im Weltraum Himmelskörper aufspüren und nach Gravitationswellen suchen soll. > mehr. foto: nasa1fan/MSFC,flickr.com