Abschiebung: ist Afghanistan jetzt plötzlich sicher ?

Wie unter anderem die ZEIT berichtet, ist diesen Mittwoch Abend zum achten Mal ein Abschiebeflug von Deutschland aus nach Afghanistan gestartet. Das kann man durchaus kritisch sehen. Warum? Vielleicht lesen Sie das am besten selbst in den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zu Afghanistan, von denen sie einen relevanten Auszug im Folgenden finden. Nur soviel sei schon gesagt, Urlaub möchten Sie dort sicherlich nicht machen. Und eine Geschäftsreise ebensowenig. Sie möchten überhaupt nicht dort sein. Aktuelle Hinweise Am 31. Mai 2017 kam es zu einem Anschlag in unmittelbarer Nähe der deutschen Botschaft in Kabul, der viele Todesopfer und Verletzte forderte. Die … Abschiebung: ist Afghanistan jetzt plötzlich sicher ? weiterlesen

Religion – „Raketenbeschüsse prägten meine Kindheit“

Der Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi fand als afghanisches Kriegskind nur im Koran und in der Moschee kostbare Momente des Friedens. Heute empfiehlt er, die Suren zu singen. Vom Flüchtling zum Professor: Ahmad Milad Karimi floh als 13-Jähriger mit seiner Familie … Religion – „Raketenbeschüsse prägten meine Kindheit“ weiterlesen

Winter in Afghanistan: US-Kampfdrohnen fliegen in den Süden

Kabul (dpo) – Es ist ein Naturschauspiel von atemberaubender Schönheit. Wie jedes Jahr um diese Zeit hat in Afghanistan und in Teilen Pakistans die Wanderung der US-Kampfdrohnen begonnen. Weil die unbemannten Luftfahrzeuge aufgrund des strengen Winters im Norden der beiden Länder nicht mehr genug Kanonenfutter finden, ziehen sie in den Süden. Zudem könnten durch die klirrende Kälte Waffen- und Zielsysteme der possierlichen Tötungsmaschinen beeinträchtigt werden. Die afghanische Bevölkerung beobachtet das Spektakel mit gemischten Gefühlen…>mehr. foto:Raphael Reischuk  / pixelio.de Winter in Afghanistan: US-Kampfdrohnen fliegen in den Süden weiterlesen

Koran – „Auf keinen Fall verbrennen“

Jüngst gab ja eine Koranverbrennung durch us-amerikanische Soldaten Anlass zu einem großen Eklat, bei dem dann auch gleich wieder einige Menschen starben.  Sicher sollte man so etwas nicht leichtfertig (bzw. gar nicht) tun, zumal man ja weiß, wie wichtig er manchen Gläubigen ist. Auch ich würde übrigens keine Bibel verbrennen, da mich dies doch zu sehr an die deutsche Vergangenheit erinnern würde. Entsorgen müsste ich sie auch nicht, denn man kann ja nie genug Bibeln im Haus haben ;-). (und notfalls könnte man sie doch lieber z.B. an die Zeugen Jehovas verteilen, damit diese mal eine richtige Übersetzung zur Hand … Koran – „Auf keinen Fall verbrennen“ weiterlesen

Würden Sie gerne mal…Eine Bombe entschärfen ?

Der Kampfmittelbeseitiger Daniel Bartel, 27, entsorgt seine erste Mine. Wird er das Leben anderer retten oder sein eigenes verlieren? Ich stehe auf einer staubigen Landstraße in der Nähe von Kundus im Norden Afghanistans. Der gelbe Benzinkanister steckt vor mir in der Erde, kaum drei Meter von meinem Gesicht entfernt. Er ist gefüllt mit etwas, das aussieht wie weißes Pulver – Sprengstoff, gut 25 Kilo. Ich weiß nicht, wer die Bombe gebaut hat. Vielleicht hockt ein Talib hinter einer Straßenecke und tippt die letzte Ziffer in sein Handy, Fernzünder, dann geht das Ding hoch und reißt mich in Fetzen. Ich hätte … Würden Sie gerne mal…Eine Bombe entschärfen ? weiterlesen

Afghanistan. Ein Lächeln am Hindukusch. (VIDEO)

Soldaten, Burkas, Taliban: Unser Bild von Afghanistan ist oft einseitig.  Zwischen 2006 und 2008 lebte der Journalist und Filmemacher Lukas Augustin in Afghanistan. Im Frühjahr dieses Jahres kehrte er dorthin zurück, um einen Film zu drehen, der die menschliche Seite des Landes zeigen sollte. Herausgekommen ist mit Touch Down in Flight ein fünfminütiger Film, der weder Fotojournalismus noch klassische Dokumentation ist. Stattdessen bedienen die Aufnahmen einen ebenso künstlerischen wie emotionalen Anspruch und zeigen Bilder, die man in dieser Intensität nur selten sieht.>mehr. foto:maiaibing2000,flickr.com Afghanistan. Ein Lächeln am Hindukusch. (VIDEO) weiterlesen

Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren

Via Zeit.de. Kaum jemand in den USA unterstützt den Koran verbrennenden Hassprediger Terry Jones. Die Muslime sollten lernen, solche irrationalen Blasphemien zu ertragen. In den USA lässt ein Pastor den Koran verbrennen – und in Afghanistan tobt die Gewalt. Erst wenn die Gesellschaft dort versteht, dass sie auch Meinungen dulden muss, die ihr elementar zuwider sind, wird sie notwendige zivilisatorische Reife hervorbringen.>mehr. foto: M.V. Jantzen / M.V. Jantzen,flickr.com Koranverbrennung: Wer Terry Jones verachtet, muss ihn ignorieren weiterlesen

Vorsicht, Satire (2): Guttenbergs Doktorarbeit und „freundes-ähnliche Zustände“

Kaum ist man dauerhaft der beliebteste Politiker Deutschlands, schon hat man ein paar Freunde mehr. Klar, dass die einem dann auch mal helfen.

Die schauen dann zum Beispiel schon auch gern mal in die Staatsbibliotheken und bestellen sich die eigene Doktorarbeit. Einfach so – nur zum Schmökern.

Klar, wir machen das doch alle gerne mal. Die von Herrn Kohl, Herrn Gysi, Hans Dampf und Herrn Gabriel. Oder – haben die alle überhaupt einen Doktor ? Na egal. Wir sehen uns das aber immer gerne mal an. Gehen in die Büchereien, weil wir doch wissen möchten, was die Herren denn so geschrieben haben – falls sie denn etwas geschrieben haben.

Und dann googlen wir schon auch mal ein paar Tage, einfach nur, um  „Vorsicht, Satire (2): Guttenbergs Doktorarbeit und „freundes-ähnliche Zustände““ weiterlesen

Transit zum Frieden

Obwohl Tadschikistan eines der ärmsten Länder der Welt ist, ist es für viele Afghanen ein attraktives Auswanderungsland. Viele afghanische Flüchtlinge hoffen, von dort aus nach Europa oder in die USA weiterreisen zu können. Von Edda Schlager Die tägliche Routine für den 18-jährigen Ikbaly Ghul Muhammad ist das Wasserholen. Zweimal am Tag schleppt er vom Aryk, dem offenen Kanal im Hof, zwei Wassereimer in die dritte Etage eines maroden sowjetischen Plattenbaus. Fließendes Wasser …>mehr. foto:The U.S. Army,flickr.com Transit zum Frieden weiterlesen

Meinungsfreiheit in Afghanistan ?

Die Soldaten der Isaf-Truppen sichern auch den islamischen Staat, in dem Meinungs- und Pressefreiheit religiös definiert sind. Afghanistan soll mit westlicher Hilfe zwar nicht mehr unbedingt zu einem demokratischen und befriedeten Rechtsstaat aufgebaut werden, sondern nur noch, man ist bescheidener geworden, stabilisiert werden. Eine Demokratie im westlichen Stil, wie sie früher angestrebt wurde, ist nicht mehr unbedingt notwendig, um möglichst schnell die Truppen abziehen zu können, was der politische Wille nicht nur in den USA, sondern auch in den übrigen Isaf-Ländern ist. In Afghanistan wird nicht nur mit dem Präsidenten Karsai ein umstrittenes und korruptes System unterstützt, sondern auch ein … Meinungsfreiheit in Afghanistan ? weiterlesen

„Wir waren nicht dort, um den Irakern zu helfen“

Der US-Kriegsdienstverweigerer und Irak-Veteran Chris Capps über seine Zeit in Bagdad, die laufenden US-Kriege und General Petraeus. Chris Capps ist ehemaliger US-Soldat und Aktivist der Antikriegsorganisation Irak-Veteranen gegen den Krieg (IVAW). Nach seinem Einsatz in Irak trat er aus der Armee aus. Heute lebt er im hessischen Hanau und ist in der Friedensbewegung aktiv. Im Gespräch mit Telepolis sprach er über seine Erfahrungen auf der US-Militärbasis Camp Victory in Bagdad und die Entscheidung, den Kriegsdienst in Afghanistan zu verweigern. > mehr. foto:picapp.com „Wir waren nicht dort, um den Irakern zu helfen“ weiterlesen

Löschen und leben lassen

Menschenrechtler haben Wikileaks gebeten, Namen aus den Afghanistan-Protokollen zu tilgen. Die Reaktion von Sprecher Julian Assange deutet auf ein schweres Zerwürfnis hin. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben die Enthüller-Plattform Wikileaks aufgefordert, mehrere tausend Namen aus den so genannten Afghanistan-Protokollen zu entfernen, da sie „tödliche Konsequenzen“ für darin genannte Afghanen fürchten. Fünf Organisationen, darunter „Amnesty International“ und das „Open Society Institute“, haben laut dem Wall Street Journal Wikileaks angeschrieben, um Bedenken angesichts der kürzlich veröffentlichten Protokolle anzumelden.> mehr. foto:picapp.com Löschen und leben lassen weiterlesen

Wikileaks droht mit mehr

Die Veröffentlichung der Afghanistan-Papiere hat Wikileaks Ärger beschert. Nun scheint man mit einem noch verschlüsselten Dokument warnen zu wollen: Wir wissen noch mehr. Es sieht ganz so aus, als seien die Betreiber der Plattform Wikileaks den Mächtigen dieser Welt dieses Mal so richtig auf die Füße getreten. Und es scheint, als wollten sie nun mit einem bislang verschlüsselten Dokument warnen, dass sie noch sehr viel mehr verraten könnten, wenn die amerikanischen Behörden sie nicht in Ruhe lassen. > mehr. foto:picapp.com Wikileaks droht mit mehr weiterlesen

Afghanistan: Obamas geheime Schwadron

Die nun veröffentlichten Geheimdokumente belegen, dass geheime US-Einheiten in Afghanistan Taliban jagen und töten – und ihre Befehle aus dem Pentagon bekommen. Ein solcher Einsatz ist kaum von Isaf-Mandat und Völkerrecht gedeckt. Das Weiße Haus kritisiert die Enthüllung – und gibt Journalisten Tipps, wie sie damit umgehen sollen. Die USA führen Krieg im Irak und in Afghanistan. Und während sich Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama nur ungern mit dem Irakkrieg in Verbindung bringen lässt, war der Einsatz in Afghanistan von Anfang an auch sein Krieg. > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: Obamas geheime Schwadron weiterlesen

Nie wieder Burka ?

Integration – Auch nachdem die Talibanherrschaft in Afghanistan beendet war, legte Najia Najafi die Burka nicht ab. „Jahrelang waren meine Burka und ich unzertrennlich“, erinnert sich die Deutschlehrerin aus Kabul, die derzeit als Stipendiatin des Pädagogischen Austauschdienstes an Schulen in Saarbrücken hospitiert und unterrichtet. In einer Zeit totaler Umwälzungen fand sie in dem leuchtend blauen Kleidungsstück, das lediglich die Augen hinter einem Gitter frei lässt, eine Art von Schutz und Sicherheit. Erst seit einer Deutschlandreise vor fünf Jahren wagt sie es, auch in ihrer Heimat unverschleiert zu gehen und ihr Gesicht zu zeigen. > mehr. > Warum das Burka-Verbot IHNEN gefährlich … Nie wieder Burka ? weiterlesen

Das automatisierte Töten

Eine neue militärische Ära bricht an: Roboter ersetzen Soldaten. Dürfen wir die Entscheidung über Leben und Tod an Maschinen delegieren? Bagdad, 2004: Ein Kommando des Explosive Ordnance Disposal (EOD) der U. S. Army soll eine Bombe entschärfen. Die Soldaten in Schutzkleidung überspielen ihre Anspannung mit Humor. Witze fliegen hin und her. Sergeant Matt Thompson nähert sich als Erster dem Sprengsatz. Genau in diesem Moment drücken die versteckten Bombenleger die Fernzündung. Die Detonation zerreißt den Sergeant. > mehr. Lesen Sie auch: > Netanjahu und Obama versuchen die Annäherung > IRANISCHES ATOMPROGRAMM Die Bombe ist nah > Böser Soldat, guter Soldat foto:Doctress Neutopia,flickr.com Das automatisierte Töten weiterlesen

Afghanistans Rohstoff-Ressourcen: Tückischer Segen

Vergangene Woche hatte das US-Militär verlauten lassen, die in Afghanistan vorhandenen Bodenschätze hätten einen Wert von einer bis drei Billionen US-Dollar. Wie realistisch ist ein rascher Einstieg in den Abbau der Vorkommen und welche Chancen und Risiken birgt der neue Wettlauf um die afghanischen Rohstoffe? Martin Gerner berichtet. > mehr. foto: Haentjens Raphaël – Macropixels,flickr.com Afghanistans Rohstoff-Ressourcen: Tückischer Segen weiterlesen

Pentagon gegen Weißes Haus?

US-Präsident Obama entlässt renitenten General McCrystal, will aber alles bei verfahrener Afghanistan-Strategie beim Alten lassen. Natürlich ist der angeblich zurückgetretene Oberbefehlshaber der ISAF-Truppen in Afghanistan, Stanley McChrystal, von US-Präsident Obama entlassen worden. Auch als er noch versuchte, zu Kreuz zu kriechen, lenkte Obama nicht mehr ein. Nach einem kurzen Gespräch war Schluss, die Entscheidung vermutlich längst gefallen. Obama, der Oberbefehlshaber des US-Militärs, musste seine Autorität demonstrieren und vor allem auch deutlich machen, dass nicht die Berufsarmee, sondern die demokratisch gewählte Regierung das Sagen hat. Gleichzeitig musste er aber äußerst vorsichtig vorgehen, um nicht…> mehr. foto: picapp.com Pentagon gegen Weißes Haus? weiterlesen

Käßmann: Kirche muss politisch sein

Stichwort Afghanistan-Debatte. Inzwischen sagt selbst Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), Sie hätten mit Ihrer umstrittenen Neujahrspredigt eine wichtige Diskussion angestoßen. [ … ] Käßmann: Kirche muss politisch sein. Und ich habe von Anfang an den Afghanistan-Einsatz kritisiert. Plötzlich, nachdem ich Ratsvorsitzende geworden war, löste das einen Aufschrei aus, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Das hat mich damals irritiert, manches hat mich auch verletzt. Heute sage ich: Das war gut so! > mehr. foto: picapp.com Käßmann: Kirche muss politisch sein weiterlesen

Guttenberg lobt Käßmanns Afghanistan-Kritik

Diskussion – Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die Kritik der früheren Bischöfin Margot Käßmann am Bundeswehreinsatz in Afghanistan als Ausgangspunkt für eine offene und kritische Debatte gelobt. „Die Äußerungen von Frau Käßmann haben zu einer anderen Diskussionskultur geführt“, sagte Guttenberg am Mittwochabend beim Treffpunkt Gendarmenmarkt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der amtierende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider äußerte sich erneut kritisch zum Afghanistan-Engagement und forderte ein Mandat auch für den Einsatz ziviler Kräfte. > mehr. foto: picapp.com Guttenberg lobt Käßmanns Afghanistan-Kritik weiterlesen

Welch ein Zufall: Afghanistan ist reich an Bodenschätzen

Einst wurden Kriege geführt, um Boden zu gewinnen. Diese Zeiten sind vorbei. Heute werden Menschen aus rein humanitären Gründen totgeschossen. Um das leidende Volk von ihren undemokratischen Regierungen zu befreien. Dass der Irak gleichzeitig auch über Öl verfügt, erlaubt lediglich einigen Ölkonzernen, billig an den unverzichtbaren Rohstoff zu gelangen. Der Krieg selbst wird von Steuergeldern finanziert. Und was gibt es in Afghanistan, außer dem Weg für eine Pipeline und Mohnsamen für Opium? Wird dort also wirklich nur gegen die böse Taliban gekämpft? Neuesten Meldungen entsprechend, schlummern in den afghanischen Bergen enorme Bodenschätze. > mehr. Lesen Sie auch: > Das Zitat, das … Welch ein Zufall: Afghanistan ist reich an Bodenschätzen weiterlesen

Afghanistan: „Man sieht die Bundeswehr inzwischen als Besatzer“

Interview mit der Afghanistan-Expertin Nadia Karim über die Sicherheitslage am Hindukusch, den Bundeswehreinsatz und die Berichterstattung in den deutschen Medien. der Freitag: Frau Karim, Sie sind gerade aus Afghanistan zurückgekehrt. Welche Eindrücke haben Sie mitgebracht? > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: „Man sieht die Bundeswehr inzwischen als Besatzer“ weiterlesen

Todesengel in Uniform

Über den Film „The Messenger“: Sterben im Irak: Oren Movermans Film »The Messenger – die letzte Nachricht« Die Amtszeit des US-Präsidenten George W. Bush ist zum Glück Geschichte, aber das Leid, das er zu verantworten hat, bleibt unvergessen. Bushs Irakkrieg hat Hunderttausende das Leben gekostet, bis heute starben 4400 US-Soldaten, Unzählige wurden verstümmelt, verkrüppelt, traumatisiert. Viele Heimkehrer bringen sich um, landen hinter Gittern oder in der Gosse. Doch ihre zerbombte Psyche ist genauso unsichtbar wie die Verzweiflung der Hinterbliebenen. Obwohl der Krieg medial allgegenwärtig ist, bleibt das Leid stumm und ausdruckslos, ohne Anerkennung, ohne Namen und Bilder. > mehr. foto:picapp.com Todesengel in Uniform weiterlesen

Bundespräsident Köhler tritt zurück

Folgendes Zitat wurde Köhler zum Verhängnis – es ist in der Tat auch durchaus missverständlich formuliert: Was Köhler gesagt hat: „In meiner Einschätzung sind wir insgesamt auf dem Wege, in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe, mit dieser Außenhandelsabhängigkeit, auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren – zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch negativ auf unsere Chancen zurückschlagen, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden – und … Bundespräsident Köhler tritt zurück weiterlesen

4 gute Gründe gegen Krieg

(Artikel vom 22. Februar 2010) Der iranische Präsident Machmud Achmadineschad bedroht Israel, unterdrückt die Opposition und provoziert die internationale Gemeinschaft. Da ist es nicht leicht, die Ruhe zu bewahren. Besonders schwierig wird es, wenn der Verdacht sich weiter erhärtet, dass Iran an einer Bombe bauen könnte. Gerade eben übersandte die IAEA dem UN–Sicherheitsrat einen Bericht, wonach Iran an Atomsprengköpfe bastle. Damit werden neuerliche Sanktionen gegen Iran nötig. > mehr. foto: picapp.com 4 gute Gründe gegen Krieg weiterlesen

6 Gründe für den Abzug aus Afghanistan

1. Der Einsatz dauert zu lange und fruchtet zu wenig Seit neun Jahren sind Nato-Soldaten in Afghanistan. Zuerst waren es nur ein paar Tausend, heute sind es 140.000. Das hat in Afghanistan nicht zu mehr Sicherheit geführt, sondern zu mehr Unsicherheit. 2. Ein Ziel ist erreicht Die USA intervenierten 2001 unter anderem in Afghanistan, um dort al-Qaida zu zerschlagen. Das ist > mehr. foto: picapp.com 6 Gründe für den Abzug aus Afghanistan weiterlesen

Die Situation in Afghanistan ? – Neues aus der Anstalt

Wie stehen Sie zu dem deutschen Einsatz in Afghanistan ?

Hier finden Sie 5 Minuten nachdenkliche Satire zum Thema aus der ZDF Sendereihe „Neues aus der Anstalt“.

Georg Schramm als Oberstleutnant Sanftleben beschreibt und interpretiert für Sie die Situation: „Die Situation in Afghanistan ? – Neues aus der Anstalt“ weiterlesen

Afghanistan: Und Käßmann hatte doch Recht

Die EKD bleibt bei ihrer Kritik am militärischen Afghanistan-Einsatz. Die Ende Februar unerwartet zurückgetretene EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin a.D. Margot Käßmann (Hannover), habe mit ihrem am Jahresende 2009 geäußerten Predigtsatz „Nichts ist gut in Afghanistan“ völlig richtig gelegen, sagte ihr Nachfolger, der amtierende Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf). > mehr. Lesen Sie auch: >Der Krieg gegen den “Terrorismus” > Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten foto: evangelisch,flickr.com Afghanistan: Und Käßmann hatte doch Recht weiterlesen

Der Krieg gegen den “Terrorismus”

Die Deutschen sind mehrheitlich gegen den Krieg am Hindukusch. Das gilt aber nicht für die Mehrheit der deutschen Medienleute. Sie streiten zumeist tapfer für diesen Krieg, denn es gibt ja Wichtiges dort zu erledigen: den zivilen Aufbau weiterzubringen, die Demokratie einzuführen, die Frauen von der Vorherrschaft des Patriarchats zu befreien – und nicht zuletzt das Land vom Terrorismus zu säubern. Klingt gut. Nur, wenn das die wirklichen Kriegsgründe wären, müßten NATO-Truppen doch auch in achtzig oder neunzig weitere Länder einrücken, weil es dort ähnliche Defizite gibt. Strategische Gründe für den Krieg – Vorherrschaftsstreben der USA vom Nahen bis zum Fernen … Der Krieg gegen den “Terrorismus” weiterlesen

Die Lügen der US-Armee

Zwei erschossene Schwangere in Afghanistan, zwei tote Journalisten im Irak. Beide Fälle zeigen, wie US-Soldaten die Tötung von Zivilisten vertuschten. Amerikanische Soldaten suchen nach einem Taliban, sie durchkämmen in der Nacht einen Häuserkomplex. Als sie Männer mit Gewehren entdecken, schießen die Isaf-Männer sofort und ohne Vorwarnung. Im Kugelhagel sterben fünf Zivilisten – darunter zwei Schwangere. Anschließend sollen die Soldaten versucht haben, ihre Spuren zu verwischen. > mehr. foto: picapp.com Die Lügen der US-Armee weiterlesen

US-Helikopter feuerten auf Zivilisten in Bagdad (VIDEO)

„Hübsch, gut geschossen“: Ein neu aufgetauchtes Video stürzt die US-Armee in Erklärungsnöte. Es zeigt, wie zwei Kampfhubschrauber 2007 im Irak eine Gruppe von Zivilisten angreifen und töten – ohne sichtbare Provokation. Während der Attacke machten die Piloten zynische Witze über ihre Opfer. > hier sehen und lesen. Lesen Sie auch: > Angst vor Bekanntwerden eines Massaker-Videos: CIA jagt Wikileaks > Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten foto: picapp.com US-Helikopter feuerten auf Zivilisten in Bagdad (VIDEO) weiterlesen

Krieg – (das tut uns echt leid…)

Wenn deutsche Soldaten in einem fremden Land potentielle Terroristen, wirkliche Zivilisten und befreundete Soldaten töten und schließlich auch selber getötet werden und der zuständige Minister sogar das Wort “Krieg” in den Mund nimmt und dennoch an der bisherigen Strategie festhält, dann nennt man diesen Minister “Verteidigungsminister“. > mehr. Lesen Sie auch: > Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten Quelle: diskoss. foto: TheAlieness GiselaGiardino²³,flickr.com Krieg – (das tut uns echt leid…) weiterlesen

Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten

WikiLeaks veröffentlichte ein geheimes CIA-Memorandum vom 11.03.2010, welches Empfehlungen ausspricht, wie die Massenmedien in Frankreich und Deutschland manipuliert werden sollten, um die Bevölkerungen der Länder zu überzeugen die Fortführung des ISAF-Militäreinsatzes in Afghanistan weiterhin zu unterstützen und wie der Widerstand gegen eine Fortführung der Nato-geführten Mission einzudämmen ist. Der Text informiert unter Anderem über angedachte Einflussmethoden der Geheimdienste und Militärs, die darauf abzielen die erwarteten zunehmenden Opferzahlen in Afghanistan im Frühjahr und Sommer dieses Jahres zu rechtfertigen. > mehr. foto:picapp.com Geheimes CIA-Strategiepapier: Die Unterstützung für den Afghanistankrieg aufrecht erhalten weiterlesen

Evangelische Kirche: Die Irrtümer der Käßmann-Gegner

Bischöfin Käßmann ist trotz des EKD-Votums zurückgetreten. Die Befürworter des Rücktritts sitzen einigen Missverständnissen auf. Der normale Reflex ist der: Eine Bischöfin betrunken am Steuer. Ihre Glaubwürdigkeit ist dahin. Sie muss zurücktreten. Dieser Rigorismus gründet auf der dogmatischen Haltung: Auf eine schwere Verfehlung einer Amtsperson folgt der Rücktritt. Ganz nach Art des Logikers: Wenn A, dann B. Es gibt auch die Haltung des Abwägens, der bilanzierenden Betrachtung, des Infrage-Stellens der A-B-Kausalität. In welchem Verhältnis steht der Ruf nach Rücktritt zu dem, was Margot Käßmann für Kirche und Gesellschaft leistet? Und in welchem Verhältnis steht er zu dem, was eine Kirche … Evangelische Kirche: Die Irrtümer der Käßmann-Gegner weiterlesen

ZDF-Videobericht: Die Jagd nach Osama bin Laden

Er ist der meistgesuchte Mann der Welt. Doch auch nach mehr als zehn Jahren ist Osama bin Laden nicht gefasst. Immer mehr Menschen vermuten hinter seiner Flucht mehr als bloßes Versagen der Verfolger. Eine Doku begleitet die Suche. > hier Video sehen. Lesen Sie auch: > Die Jagd nach Osama bin Laden > Kampf gegen den Terror foto: picapp.com ZDF-Videobericht: Die Jagd nach Osama bin Laden weiterlesen

Afghanistan: Die konstruierte Abzugsperspektive

Die gute Nachricht der Afghanistan-Konferenz ist: Endlich verfolgt der Westen eine gemeinsame Strategie. Ohne Autosuggestion kommt er dabei aber nicht aus. Ein Kommentar. Was immer die Londoner Afghanistan-Konferenz im einzelnen beschlossen hat, um dem Land am Hindukusch eine Zukunftsperspektive zu geben – neu und vielleicht entscheidend an den Beschlüssen ist, dass ihnen dieses Mal auch eine gemeinsame Strategie zugrunde liegt. > mehr. Das könnte Sie auch interessieren: > KUNDUS-AFFÄRE Das wahre Gesicht des Krieges > ANTITERROR Aus Schaden dümmer foto: picapp.com Afghanistan: Die konstruierte Abzugsperspektive weiterlesen

EKD gegen „Weiter so“ bei Afghanistaneinsatz

Kirchenwort – Acht Jahre nach Beginn des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Kurskorrekturen verlangt. Ein bloßes „Weiter so“ würde dem militärischen Einsatz in die friedensethische Legitimation entziehen, warnen EKD-Spitzenrepräsentanten in einem Kirchenwort zu Krieg und Frieden in Afghanistan, das am Montag in Hannover veröffentlicht wurde. > mehr. foto:picapp.com EKD gegen „Weiter so“ bei Afghanistaneinsatz weiterlesen

Eine Kritik und ihre Folgen – Käßmann und der Afghanistan-Einsatz

Dass die Kirche die Politik aufmischen kann und dass der innere Konflikt bei den Grünen vertieft werden konnte, das ist wirklich einmal eine erfreuliche Nachricht. Die Folgen von Margot Käßmanns Weihnachtspredigt sind erstaunlich. Anfang der Woche hat es ein Treffen zwischen ihr und Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg gegeben, vorher kam Ralf Fücks, der Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, unter Druck, weil er die Predigt kritisiert hatte und eine Fülle grüner Funktionsträger in einem Offenen Brief widersprachen, einige auch seinen Rücktritt forderten. Alles hatte aber damit angefangen, dass Käßmann von zahlreichen Politikern harsch kritisiert worden war. Und noch im jüngsten Spiegel wirft ihr der … Eine Kritik und ihre Folgen – Käßmann und der Afghanistan-Einsatz weiterlesen

Afghanistan: Katholischer Bischof findet die evangelische Sicht „radikal“

Afghanistan-Debatte – In Deutschland zeichnet sich ein neuer ökumenischer Dissens ab. Der katholische Bischof Franz-Josef Overbeck hält der EKD in der Afghanistan-Frage „radikale Schlussfolgerungen“ vor. Er meint, allein die Militärs und die Politiker hätten Einblick in die Lage vor Ort, deshalb müsse man ihnen allein überlassen, wie sie dort entscheiden. Die Kirchen hätten hier nichts mitzureden. Diese Meinung kann man recht kritisch sehen, kann sie doch leicht mißverstanden werden dergestalt, dass die Kirchen besser schweigen sollten, wenn sie Politikern oder Militärs im Weg stehen. Eine recht bequeme Position. > mehr. foto:picapp.com Afghanistan: Katholischer Bischof findet die evangelische Sicht „radikal“ weiterlesen

Afghanistan: Käßmann bleibt bei ihrer Position

Auch nach dem Treffen mit Verteidigungsminister Guttenberg bleibt die EKD-Vorsitzende Margot Käßmann dabei: „Nichts ist gut in Afghanistan„. Sie fordert weiterhin, dass friedliche Lösungen Vorrang haben vor militärischen und ist der Meinung, dass die militärische Perspektive derzeit zu sehr im Vordergrund steht. Eine Position, der man sich sicherlich anschließen kann. > mehr. Lesen Sie auch: > Afghanistan: Käßmann betont Vorrang für zivile Hilfe foto : picapp.com Afghanistan: Käßmann bleibt bei ihrer Position weiterlesen

Muslime sind wichtige Verbündete

Das Profiling gewöhnlicher Muslime an den Flughäfen bedeutet Schikanen gegen all jene, deren Unterstützung wir brauchen, um al-Qaida in Schach zu halten. Es ist wieder einmal dasselbe Spiel. Wieder ein vereitelter terroristischer Anschlag und wieder benutzen ihn amerikanischen Ideologen, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen, als die dringend benötigte Entschuldigung um die Eröffnung „neuer Fronten“ im „Kampf gegen den Terror“ zu fordern, darunter das gezielte Profiling von Muslimen an Flughäfen. Tut mir Leid, aber diese Denke ist falsch, fehlerhaft, und sie wird alles nur noch schlimmer machen.> mehr. Lesen Sie auch: > Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden > Obamas nobles Wortgefecht foto: radionederlandwereldomroep,flickr.com Muslime sind wichtige Verbündete weiterlesen

Mut von der Kanzel

Das Kanzelwort von Bischöfin Margot Käßmann zum Neuen Jahr verlangt im Blick auf Afghanistan zu Recht weniger militärische Tapferkeit und mehr zivilen Mut. Nachdem ich die Neujahrspredigt von Margot Käßmann in Gänze gehört habe, ist meine Empörung über die Empörten – vom Christdemokraten Wolfgang Schäuble bis zum Grünen Ralf Fücks – grenzenlos. > mehr. foto: picapp.com Mut von der Kanzel weiterlesen

Yes, we can kill

Barack Obama weicht dem Terror so wenig wie sein Vorgänger Bush. Nur wirft er die Moral dabei nicht völlig über Bord. Barack Obama war noch nicht im Weißen Haus angekommen, da musste er sich schon des Vorwurfs erwehren, in Fragen der nationalen Sicherheit zu unerfahren, zu liberal, zu weich zu sein. Nichts fürchteten er und seine Berater mehr als einen Terroranschlag. Denn der hätte noch im Wahlkampf viele Amerikaner in die Arme des kriegserprobten Konkurrenten John McCain getrieben. Deshalb ummauerte sich Obama vom ersten Moment an mit krisengestählten Beratern und berief als Präsident unverzüglich ein namhaftes Sicherheitsteam. > mehr. foto:picapp.com Yes, we can kill weiterlesen

2010: Willkommen in Orwells Welt

Von John Pilger. In „1984” beschrieb George Orwell einen Superstaat namens Oceania, dessen Kriegssprache Lügen aufbaute, die „in die Geschichte eingingen und zur Wahrheit wurden. ‚Wer die Vergangenheit beherrscht,’ so der Leitspruch der Partei, ‚beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.’“ Barack Obama ist der Führer eines zeitgenössischen Oceania. In zwei Reden am Ende des Jahrzehnts beteuerte der Friedensnobelpreisträger, dass Frieden nicht länger Frieden ist, sondern ein anhaltender Krieg, der „sehr wohl über Afghanistan und Pakistan hinaus reicht“ zu „unordentlichen Regionen und diffusen Feinden.“ Er bezeichnete das als „globale Sicherheit“ und > mehr. foto:SYDNEY, AUSTRALIA – NOVEMBER … 2010: Willkommen in Orwells Welt weiterlesen

Afghanistan: Die Macht des Militärs muss begrenzt werden !

Der Westen hat sich in Afghanistan in eine Sackgasse manövriert. Wie könnte eine Lösung der verfahrenen Situation aussehen? Lesen Sie dazu sieben Thesen von Ulrich Ladurner. > mehr. Lesen Sie auch: > Worum es in der Kundus-Affäre wirklich geht foto:Ein Irak-Veteran protestiert in den USA gegen die Truppenaufstockung in Afghanistan. picapp.com Afghanistan: Die Macht des Militärs muss begrenzt werden ! weiterlesen

Käßmann zu Afghanistan: „Das ist Krieg, und unsere Soldaten töten

EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann distanziert sich scharf vom deutschen Afghanistan-Einsatz. Im Interview mahnt sie: „Krieg zieht immer Unrecht und Gewalt nach sich.“ > hier lesen. foto: wikipedia.de (wikicommons) Käßmann zu Afghanistan: „Das ist Krieg, und unsere Soldaten töten weiterlesen

Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden

Kommentar zu Obamas Osloer Rede (Entgegennahme des Friedensnobelpreises). – Eine eloquente Rede in Oslo kann die Kriegswirklichkeit nicht verändern. Als Präsident Obama seine Rede zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises beendete, forderte er zu einer „beständigen Erweiterung unserer moralischen Vorstellungskraft“ auf. Allerdings hielt sich seine Rede im engen Rahmen einer Politik, die er mühsam rhetorisch zu rechtfertigen suchte. Locker und mit abgehobenen Begründungen wird uns gesagt: Das noble Ziel der Kämpfe ist Frieden. Mit dem wirklichen Krieg haben solche Begründungen wenig zu tun. Die Rhetorik ist der Zuckerguss über dem Gift. Sie trägt dazu bei, die Hoffnung zu killen und zwar im … Herr Präsident, Krieg ist nicht Frieden weiterlesen

Obamas nobles Wortgefecht

Auf den Pfaden Ciceros. Vieles, der US-Präsident hat in Oslo viel vom „Gerechten Krieg“ erzählt. Mit Philosophie lässt sich aber kein politischer Widerspruch wegreden. – Seit Obama Anfang Oktober den Friedensnobelpreis verliehen bekam, war er sehr darauf bedacht, seine Demut zu zeigen und zu erklären, ihm sei wohl bewusst, dass dieser Preis vielen anderen eher zustünde als ihm. Den Nobelpreis abzulehnen wäre keine Option gewesen. Und so hat Obama gestern in seiner Rede seine Selbstverteidigung fortgesetzt: > mehr. Lesen Sie auch: > Im Notfall müssen die Fakten dran glauben foto:picapp.com Obamas nobles Wortgefecht weiterlesen

Friedensbewegung: Obama knickt ein

Stellungnahmen zur neuen Strategie des Weißen Hauses in Afghanistan – Aufruf an Bundestag: NEIN zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes. -Im Folgenden dokumentieren wir vier Stellungnahmen aus der Friedensbewegung zur Rede des US-Präsidenten Barack Obama, worin er die neue Afghanistan-Strategie erläuterte. Die US-Strategie ist auch gut zusammengefasst in einem Fact Sheet, das wir hier dokumentiert haben: Die zukünftige Strategie für Afghanistan und Pakistan. > mehr. Lesen Sie auch: > Obama fordert, Deutschland mauert foto:picapp.com Friedensbewegung: Obama knickt ein weiterlesen

Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen deutschen Oberst

Der für das Bombardement zweier Tanklastzüge in Afghanistan verantwortliche Oberst soll es abgelehnt haben, die Umstehenden zu warnen. Nun steht er im Zentrum der Kritik. > mehr. . . foto:army korea imcom, flickr.com Afghanistan: Schwere Vorwürfe gegen deutschen Oberst weiterlesen

Afghanistan und die Deutschen – Krieg und Wahlkampf

Mit dem Angriff bei Kundus ist das Thema Afghanistan in den deutschen Wahlkampf gebombt worden. Die künftige Regierung muss entscheiden: In welche Richtung soll sich der Bundeswehr-Einsatz bewegen: Gehen? Wenn ja, wann? Bleiben? Und wenn ja, wie lange ? > mehr. . . foto: medmoiselle t,flickr.com Afghanistan und die Deutschen – Krieg und Wahlkampf weiterlesen

AFGHANISTAN – Deutschlands Selbstbetrug am Hindukusch

Krieg darf die Afghanistan-Mission nicht heißen. Die Politik regelt Details, erklärt der Bevölkerung aber nicht den Sinn des Einsatzes. Das deutsche Dilemma am Hindukusch. > mehr. Lesen Sie auch: > Afghanistan darf nicht zu einem „deutschen Vietnam“ werden > Die Großoffensive in Afghanistan ist dumm foto: army.mil, flickr.com AFGHANISTAN – Deutschlands Selbstbetrug am Hindukusch weiterlesen

Braucht das Land neue Helden?

helden - towi-08Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat auf Ihrem Weblog eine interessante Debatte gestartet: Vor dem Hintergrund der drei in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten und der erstmaligen Verleihung des „Ehrenkreuzes der Bundeswehr für Tapferkeit“ am 06. Juli d.J. stellt sie die Fragen, „ob unser Land neue Helden braucht und was Tapferkeit alles konkret bedeuten kann“, und lädt zur Diskussion über diese Fragen ein.

Dass gerade die EKM diese Debatte aufgreift, liegt darin begründet, dass die drei „Braucht das Land neue Helden?“ weiterlesen

Pakistan und USA gegen die Taliban – Angst vor der Bombe

Seit Tagen herrscht im pakistanischen Swat-Tal ein offener Krieg zwischen der Armee und den Taliban. Die USA fürchten nun, dass Pakistans Atombomben in die Hände der Aufständischen fallen könnten. Der Dreiergipfel in Washington mit den USA, Pakistan und Afghanistan sucht Wege aus der Krise. > hier ansehen.  Lesen Sie auch: > Thema: Krisenherd Afghanistan   Bild:vaxzine,flickr.com Pakistan und USA gegen die Taliban – Angst vor der Bombe weiterlesen