Der Test zum Down-Syndrom als Kassenleistung? Eine ethische Einschätzung.

Im Deutschen Bundestag wird derzeit darüber debattiert und gestritten, ob ein Bluttest, der bei Embryos erkennen kann, ob ein Embryo wahrscheinlich das Down-Syndrom hat, künftig von den Krankenkassen bezahlt werden soll. Bisher wird nur die risikoreiche Fruchtwasseruntersuchung bezahlt, bei der … Der Test zum Down-Syndrom als Kassenleistung? Eine ethische Einschätzung. weiterlesen

Weihnachten ist nicht nur besinnlicher Winterzauber | Matthias Möller

Liebe Leserin, lieber Leser, der Schriftsteller Karl May schrieb in seinem Buch Weihnacht!1 über das Wort »Weihnacht«: Welch ein liebes, liebes, inhaltsreiches Wort! Ich behaupte, daß es im Sprachschatze aller Völker und aller Zeiten ein zweites Wort von der ebenso … Weihnachten ist nicht nur besinnlicher Winterzauber | Matthias Möller weiterlesen

Abtreibung – die größte Katastrophe der Menschheit

Kassel (idea) – Die Tötung ungeborener Kinder ist die größte Katastrophe der Menschheit. Davon ist der Vorsitzende des Treffens Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG), Hartmut Steeb (Stuttgart), überzeugt. Jedes Jahr würden in aller Welt laut der Weltgesundheitsorganisation über 40 Millionen Kinder im … Abtreibung – die größte Katastrophe der Menschheit weiterlesen

Zwölf Gedanken zum Einsatz für den Lebensschutz | Jobo72’s Weblog

Heute in einem Monat findet er statt: der Marsch für das Leben in Berlin. Aus diesem Anlass nachfolgend zwölf Gedanken. Ich spreche nicht für die Veranstalter. Ich spreche auch nicht für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ich versuche nur, ihre Haltung, … Zwölf Gedanken zum Einsatz für den Lebensschutz | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Von Abtreibung und Wegwerfen

Josef Bordat. Papst Franziskus hat vor Diplomaten aus aller Welt Abtreibungen als Ausdruck einer „Wegwerfkultur“ verurteilt. „Häufig werden menschliche Wesen wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt“, so der Heilige Vater. Die Äußerungen des Papstes seien „die bislang schärfsten Worte zu diesem Thema“, stellt die FAZ fest. In Erstaunen versetzen können sie mich jedoch nicht. Erstaunlich ist für mich vielmehr, dass es offenbar einige Menschen gibt, die sich vom Papst etwas „anderes“ versprochen haben, eine „andere“ Haltung zur Abtreibung. Doch solange Abtreibung das ist, was es ist, wird die Haltung der Kirche weiterhin die sein, die sie bisher war. > Originalartikel.  foto:  JMG … Von Abtreibung und Wegwerfen weiterlesen

Was Sie schon immer über Christentum und Islam wissen wollten

Josef Bordat. Was Sie schon immer über Christentum und Islam wissen wollten, erfahren Sie im zweibändigen Lexikon des Dialogs, das kürzlich bei Herder erschienen ist. Der Dialog zwischen den drei abrahamitischen Religionen – Judentum, Christentum, Islam – gehört zu den Kernaufgaben der europäischen Gegenwartskultur; das gebietet die Vergangenheit und das erfordert die Zukunft. Insbesondere dort, wo ein verunsichertes und immer zurückgezogeneres Christentum nur noch schwach zur Identifikation mit Grundwerten und Lebensentwürfen beiträgt und wo zeitgleich der Islam quantitativ und qualitativ erstarkt, ist das Gespräch zwischen Christen und Moslems über die normativen Grundlagen der Gesellschaft unerlässlich. Dabei kann es nur darum gehen, den … Was Sie schon immer über Christentum und Islam wissen wollten weiterlesen

Petition: “Auftragsmord straffrei stellen!”

Roman Scamoni. Ihr habt richtig gelesen – Frank Stronach forderte die „Todesstrafe für Berufskiller“, aber ich denke, es sollte in die entgegengesetzte Richtung gehen: Berufskiller müssten ihren Beruf legal oder zumindest strafffrei ausüben können. Das wäre ein wichtiger Schritt in eine liberale Gesellschaft, ein wertvoller Beitrag für die Gemeinschaft! Viele Frauen in unserer Gesellschaft finden sich gefangen in unglücklichen Ehen – sie sind unglücklich mit ihren Ehemännern und werden in ihrer Freiheit eingeschränkt! Sie leben in einer Situation, die man ihnen so nicht zumuten kann! Sie sieht vielleicht als einzigen Ausweg aus dieser hoffnungslosen Lage, ihren Ehemann umbringen zu lassen, ein … Petition: “Auftragsmord straffrei stellen!” weiterlesen

Die Haltung der Deutschen zur Abtreibung

Josef Bordat. Der Kollege Tiberius weist auf eine Studie der TNS Infratest Sozialforschung aus 2012 hin, bei der rund 1600 erwachsene Deutsche nach ihrer Haltung zur Abtreibung befragt wurden. Die Studie ergab, dass die Mehrheit der Befragten grundsätzlich gegen Abtreibung ist. Ohne Vorliegen einer Indikation sollte eine Frau nicht abtreiben dürfen, meinen 59 Prozent der Probanden, 41 Prozent sind für eine gesetzliche Ermöglichung der Abtreibung ohne Offenlegung der Gründe. Nur unwesentlich höher ist die Zustimmung bei Vorliegen einer sozialen Indikation (Ja: 42 Prozent, Nein: 58 Prozent)…>mehr. Lesen Sie auch: > Berlin 2020. Perspektiven für die Zukunft der deutschen Hauptstadt foto: Rheinlaender  / pixelio.de Die Haltung der Deutschen zur Abtreibung weiterlesen

Heldinnen gesucht !

Roman Scamoni. Ca. 95% aller Eltern, die erfahren, dass ihr ungeborenes Kind eine Behinderung haben wird, entschließen sich für eine Spätabtreibung! Und ich vermute, in keinem einzigen Fall wird so eine Entscheidung leichtfertig getroffen! Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Einzelschicksale und es ist nicht in meinem Sinn, hier zu urteilen oder die Menschen, die diese Entscheidung getroffen haben, niederzumachen! Und doch will ich nicht schweigen – denn neben den Eltern, die unter so einer Entscheidung leiden, gibt es noch jemanden den das betrifft: Das ungeborene Kind, das nicht einmal die Chance auf den ersten Atemzug bekommen hat. Wegen einer Behinderung. Es … Heldinnen gesucht ! weiterlesen

Tim lebt !

Via theolunke. Mein letzter Beitrag “Ihr Blut an unseren Händen” hat heute, 24 Stunden nachdem ich in online gestellt habe, um 800% mehr Leser als der Durchschnitt meiner anderen Artikel! Es freut mich doch irgendwie, dass dieses Thema die Menschen nicht kalt lässt! Dass es uns nicht egal ist, wenn Menschen mit Downsyndrom oder anderen Behinderungen noch VOR ihrem ersten Atemzug getötet werden! Ich möchte euch in diesem Zusammenhang einen bemerkenswerten jungen Mann vorstellen. Kennt ihr “Tim”? Tim sollte 1997 umgebracht werden…>mehr. foto: JMG  / pixelio.de Tim lebt ! weiterlesen

Spätabtreibung. Einige moralische Anfragen

Josef Bordat. In Texas sollten Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche verboten werden. Dass und warum dies nicht gelang, wird derzeit in der TAZ bejubelt. Das ist eigentlich nicht die Nachricht, die mich interessiert, obgleich es Bände spricht. Mich interessiert vielmehr, wie sich mit immer weicheren Konditionen im Lebensschutz die Befürworter einer weitestgehenden Liberalisierung selbst widerlegen. Denn: Die Tatsache, dass ein fünf Monate alter Embryo weit genug entwickelt ist, um Schmerzen zu empfinden, zeigt zum einen, dass es bei der 12-Wochen-Frist gar nicht um „Empfindungsfähigkeit“ und „Schmerzfreiheit“ geht, sondern um pragmatische Fragen der Durchführbarkeit von Abtreibungen. Ahnen konnte man das schon vorher, denn die … Spätabtreibung. Einige moralische Anfragen weiterlesen

Moral und Recht

Josef Bordat. Margot Käßmann sagt: „Abtreibungen kann ich nicht einfach so befürworten, weil sie Leben zerstören. Aber ich kann mit dem Kompromiss in unserem Land sehr gut leben, dass sie bis zum Ende des dritten Monats der Schwangerschaft nicht strafrechtlich verfolgt werden.“ Ich glaube, ähnlich wie Frau Käßmann, dass man das Thema Lebensschutz nicht über das Strafrecht angehen sollte. Seit Kant sind Moralität und Legalität getrennt, insoweit, als Moral und Recht zwar aufeinander bezogen sind, sich dieses aber aus jener nicht mehr unmittelbar ergibt. Das Problem ist nur:…>mehr. foto: Steffi Pelz  / pixelio.de Moral und Recht weiterlesen

Gute Nachrichten

Josef Bordat. Wenn es etwas im spanischen Fernsehen gibt, das man – abgesehen von Fußballübertragungen – schauen kann, ohne irre zu werden, dann die Abendnachrichten, die sich zwar auch oft hervorragend eignen, den ersten großen Schritt Richtung Wahn zu gehen, doch wenigstens wird der Irrsinn der Welt einigermaßen seriös präsentiert: Kriegsrhetorik und Wirtschaftskrise, Morde und Katastrophen – informativ, sachangemessen, weitestgehend wertneutral. Dann zum Schluss zwei Nachrichten, die aufhorchen lassen:…>mehr. foto:Manfred Schütze  / pixelio.de Gute Nachrichten weiterlesen

Mein Bauch gehört mir. – Lebensschutz als Aufgabe aller.

Josef Bordat. Caroline Stollmeier plädiert für einen Lebensschutz, der um des Kindes willen die Entscheidung der Frau in den Mittelpunkt stellt und ruft alle Beteiligten zu Verständnis und Hilfsbereitschaft auf. Lebensschützer, so ein gängiges Vorurteil, blenden die Interessen und Belange der Frau aus, verstehen nicht, in welcher Lage sie sich befindet, wenn sie sich entschließt, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, blicken „nur“ auf das Kind, wollen dessen Leben schützen – die Frau ist ihnen egal. Das ist freilich Unsinn, doch das Vorurteil, die Lebensschutzbewegung sei „frauenfeindlich“, hält sich dennoch erstaunlich hartnäckig. Caroline Stollmeier liefert mit ihrem 2012 im Choros-Verlag erschienen Bändchen Abtreibung: … Mein Bauch gehört mir. – Lebensschutz als Aufgabe aller. weiterlesen

„Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung“ – eine katholische Sicht

Josef Bordat. Der Kirche wird in der Frage „Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung“ vorgeworfen, „menschen- und frauenfeindlich“ zu sein (offenbar muss man hier eine Differenzierung vornehmen, was man an anderen Stellen gerne mal ausspart). In der Tat: Es geht der Kirche nicht nur um die Frau, sondern auch um das ungeborene Kind, das für die Kirche ebenfalls ein Mensch ist. Die Kirche hat Respekt vor jedem Menschen. Gerade das macht die Sache für die Kirche so schwierig: Dass es ihr eben unmöglich ist, das Leben des Kindes, auch wenn es aus…>mehr. > Kölner Erzbischof: Meisner billigt „Pille danach“ für Vergewaltigungsopfer foto: vastateparksstaff,flickr.com „Abtreibung im Falle einer Vergewaltigung“ – eine katholische Sicht weiterlesen

“mmh…” Babys nach Maß. Ein anmaßender Wunsch?

Mechthild Werner. “Was hättest du getan, wenn Du gewusst hättest…”, habe ich mal meine Mutter gefragt. Sie hat einen Sohn geboren, 1965. Machen Sie sich keine Sorgen, hieß es in der Schwangerschaft, die roten Flecken haben nichts zu bedeuten. Dreieinhalb Jahre alt war ich damals, die große Schwester, die sich auf ihren Bruder freut. Seine ersten Babymonate sind mir noch in die Erinnerung gebrannt. Tagsüber ein zahnloses Strahlen, doch in der Nacht…>mehr. foto: Pawel Loj limaoscarjuliet,flickr.com “mmh…” Babys nach Maß. Ein anmaßender Wunsch? weiterlesen

Besser tot als Not?

Josef Bordat. Das Kind als Armutsfalle. Erstmals seit acht Jahren ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland wieder deutlich angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden im zweiten Quartal 2012 26.900 Abtreibungen gemeldet. Das sind 300 Schwangerschaftsabbrüche mehr als im zweiten Quartal 2011, ein Anstieg von 1,2 Prozent. 97 Prozent der Abbrüche fallen dabei unter die soziale Indikation. Medizinische und kriminologische Gründe lagen nur bei drei Prozent der Abtreibungen vor.>mehr. foto: sabianmaggy,flickr.com Besser tot als Not? weiterlesen

Der „Marsch für das Leben“ gewinnt an Zulauf

Josef Bordat. Der Marsch für das Leben in Berlin kann sich seit Jahren über steigende Beteiligung freuen. In diesem Jahr waren es nach Polizeiangaben 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch in Madrid (und zeitgleich in mehr als hundert anderen spanischen Städten) fand am vergangenen Sonntag eine Marcha por la Vida statt. Die Beteiligung war dabei deutlich höher als in Berlin. Das geht aus dem „Minute-für-Minute“-Protokoll des Veranstalters hervor:…>mehr. foto: HazteOir.org la web del ciudadano activo, HazteOir.org, flickr.com Der „Marsch für das Leben“ gewinnt an Zulauf weiterlesen

Martialische Holzkreuze. Und Antisemiten!

Josef Bordat. Zur Wahrnehmung des „Marsch für das Leben“ durch den „weltlichen Humanismus“. Manchmal lohnt es sich, Fremdwörter nachzuschlagen. „Martialisch“ heißt soviel wie „streitsüchtig“, „kriegerisch“, „wild“, „grob auftretend“. „Martialisch“ ist offenbar das Lieblingswort des Verfassers eines Berichtes zum „Marsch für das Leben“ auf der Seite diesseits.de, einem „Online-Magazin für weltlichen Humanismus“. „Martialisch“ ist der Marsch, soweit es um dessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer geht. Deren schlichte, weiße Holzkreuze seien „martialisch“, ihr gesamtes Auftreten („Ritual“) auch. Martialisch. „Streitsüchtig“, „kriegerisch“, „wild“, „grob auftretend“.>mehr. foto:Trygve Utstumo, trygve.u,flickr.com Martialische Holzkreuze. Und Antisemiten! weiterlesen

„Deine Mutter hat nicht abgetrieben“

Es ist die größte Demonstration, die Spaniens Hauptstadt seit den Protesten gegen den Irakkrieg erlebt. Laut Veranstaltern zogen Samstagnachmittag zwei Millionen Menschen unter dem Motto „Jedes Leben zählt“ gegen eine Reform des Abtreibungsgesetzes durch die Madrider City. Viele riefen mit kräftiger Stimme: „Zapatero, deine Mutter hat nicht abgetrieben…“ lies mehr bei zeitzubeten _______________ bild: flickr, madriga52, commons creative „Deine Mutter hat nicht abgetrieben“ weiterlesen

STREITFALL EMBRYO: Religionen im Reagenzglas

Gottesglaube und Gentechnik. Er ist für das bloße Auge unsichtbar und wird doch heiß begehrt – der Embryo. Zuweilen wird er auch hart umkämpft, wie das vorangehende Posting anhand penetranter Vulgarität der Lebensschutzgegner beweist. Da tut es Not, ein wenig Sachlichkeit zu verbreiten, um zu klären, wie die großen Weltreligionen das Thema sehen.  > mehr. Bild: flickr.com, euthman , creative commons-Lizenz STREITFALL EMBRYO: Religionen im Reagenzglas weiterlesen

Online-Abtreibung

Er heisst Finn – und ist gerade mal sieben Wochen alt. Ein süsses Kerlchen.
Meistens.
Und ein tüchtiger Schreihals.
Manchmal.
Und wie er sein kleines Gesichtchen in Falten legen kann. Oder ganz intensiv und erstaunt sein Umfeld wahrnimmt. Total konzentriert. Der kleine Mann erobert stückweise seine Umgebung. Unsere Grosselternherzen – die hat er schon lange erobert.
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42 Millionen Abtreibungen

Auf jedes zweite Kind, das in einem entwickelten Land zur Welt kommt, kommt eines, das abgetrieben wird. Weltweit ist die Zahl der Abtreibungen gesunken, von 46 auf 42 Milllionen Menschen, die nie das Licht der Welt erblickt haben. Übrigens: „Auch medizinisch einwandfreie Abtreibungen haben unsabsehbare und schwer therapierbare Folgen: psychische Schwankungen und Depressionen, Schuldgefühle nicht nur bei der Frau und ihrem Partner, sondern auch bei den Kindern, die sich fragen, warum denn sie leben dürfen.“ Hier lesen. Bild: mamamawu, pixelio.de 42 Millionen Abtreibungen weiterlesen