Die Welt in Flammen, Europa im Urlaub

Heute sollen 280 angebliche „humanitäre“ Lastwagen von Russland in die Ukraine geschickt werden. Der russische Außenminister Lawrow behauptete, es sei ein Einsatz, der mit dem Roten Kreuz abgesprochen worden sei. Allein: Das rote Kreuz weiß nichts davon. Zudem will die … Die Welt in Flammen, Europa im Urlaub weiterlesen

Hallo, Ween !

Seit einigen Jahren hat Halloween auch in Europa Fuss gefasst. Im Vordergrund stehen Spass und Kommerz. Für den Einzelhandel ist Halloween nach Weihnachten und Ostern zum drittwichtigsten Geschäft geworden. Halloween wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November begangen – also zwischen dem evangelischen Reformationstag und dem katholischen Allerheiligen. Den Kirchen ist der Halloween-Spuk nicht so recht. Sie befürchten, dass Halloween die christlichen Feste verdrängt. Eigentlich feiern die evangelischen Christen am 31. Oktober den Reformationstag.>mehr. foto: Miala,flickr.com Hallo, Ween ! weiterlesen

Die verdammten Alt-Katholiken!

Von Walter Jungbauer.

In einer E-Mail, welche am Donnerstag-Abend, 25.8.11, an alle Geistlichen der alt-katholischen Kirchen in den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland ging, teilte das ‚Ukrainisch-orthodoxe griechisch-katholische Patriarchat‘ den Empfängern mit, dass sie mitsamt ihrer Kirche bereits am 12. Juli 2011 von Gott selbst verdammt worden seien. Grund sei der liberale Umgang der alt-katholischen Kirchen mit dem Thema Homosexualität, welches schwule und lesbische Geistliche zulasse und sogar gleichgeschlechtliche Partnerschaften segne.

Allerdings – Anmerkung von theolounge – handelt es sich bei der besagten Kirche um eine kleine Splittergruppe bzw. Sekte, die sich vor einiger Zeit von der katholischen ukrainischen Kirche abgespalten hatte und diese nun anfeindet. Die ukrainisch katholische Kirche hat sich von dieser Sekte seit längerer Zeit distanziert.  „Die verdammten Alt-Katholiken!“ weiterlesen

Amoklauf in Lörrach

Es war ein tolles Wochenende auf dem Chrischonaberg in Bettingen (bei Basel). Spannende Bibelarbeiten, gute Gespräche, Austausch… Wir räumen noch auf und machen uns auf den Heimweg. Wir fahren gerade durch Riehen, da bekommen wir einen Anruf. Eine Freundin bittet uns um Gebet: Ihr Bruder kommt gerade nicht ins Lörracher Krankenhaus zu seiner Frau und dem frischgeborenen Kind, weil es dort irgendwo brennt und alles abgeriegelt ist. Der Begriff Amoklauf fällt. Da wir sowieso durch Lörrach fahren müssen, nehmen wir den Weg dort vorbei. Am Busbahnhof sehen wir schon vieles Blaulichter, jede Menge Krankenwagen, ein Notzelt ist schon aufgerichtet. Viele … Amoklauf in Lörrach weiterlesen

Segen im Doppelpack!

(von andy55) Die Geschichten der Propheten und Könige in der alten Zeit des Volkes Israel sind oft total spannend. Und tagesaktuell. Zur Zeit lese ich von Elia. Wie er Klasse einstand für Gott. Ein Kämpfertyp. Wunder tat. Und ein spezieller “Feuer-Prophet” war. Es lohnt sich, seine damaligen Erlebnisse nachzulesen. Dann gab es die Erschöpfungsdepression. Das ermattete Liegen unterm Ginsterstrauch. Die neue Begegnung mit Gott. Und dann sollte er Elisa als seinen Nachfolger zum Propheten salben. Was er auch tat. >> hier weiterlesen Foto: A. Meissner Segen im Doppelpack! weiterlesen

Immer ruhiger

Es war beim Wandern auf dem “Eigertrail”. Im Reiseführer als kleinere Tour angekündigt, relativ geringe Strapazen seien zu erwarten. Allerdings hängt es davon ab, von wo aus man startet. Die meisten starten “von oben”, der Station Eigergletscher und laufen bergab. Wir sind von Grindelwald bis zur Bahnstation Alpiglen aus gefahren. Von da an ging es dann gleich ziemlich steil durch den Nordabhang des Eigers bergauf. weiter lesen>>> Foto: A. Meissner Immer ruhiger weiterlesen

Wenn Gott zum dritten Mal redet

von andy55 Im Allgemeinen hört man selten die Stimme Gottes akustisch. Das war zu früheren Zeiten nicht viel anders als heute. Manche hören Gottes Stimme sogar nie direkt, sozusagen von Ohr zu Mund. Beim Lesen der Dynastie, die nach dem ersten König über ganz Israel – David – folgte, fällt mir auf, wie Gott dem Salomo begegnet. Als Sohn eines berühmten Vaters hatte er auch viel von dessen Glaubenerlebnissen, von Höhen und Tiefen gehört. Und wusste um die besondere Beziehung David-Gott oder  Gott-David. weiter gehts es hier>> Foto: A. Meissner Wenn Gott zum dritten Mal redet weiterlesen

Emotional flexibel!

Wussten Sie, was ein emotional flexibler Zeitgenosse ist? Nein? Dann gehören Sie definitiv nicht zu der etwas jüngeren Generation unseres Landes! Aber vielleicht wissen Sie ja, was ein oder eine Crossi bedeutet? Auch wieder kein Volltreffer? Dann sollten Sie sich vielleicht schleunigst Kinder anschaffen. Oder mit Ihren eigenen mal wieder reden. Denn die benutzen solche Wörter. Tatsächlich! weiter hier>>> Emotional flexibel! weiterlesen

Top oder Flop?

Stefan geht seit fünf Jahren immer mal wieder mit ihr Mittagessen in die Werkskantine. So alle halbe Jahre treffen sie sich zum regen Austausch. Bei ihr geht es meist um Gesundheit, um anstehende Probleme. Bei ihm um Jesus Christus. Seit er Ernst gemacht hat mit dem Glauben, ist ihm das auch immer in einem Gespräch wichtig. Sich zu positionieren. Auf Gott hinzuweisen… Auch diesmal läuft das Treffen wie fast immer ab. Bis sie zum Thema Tod und was danach passiert kommen. weiter hier>>> Foto: A. Meissner Top oder Flop? weiterlesen

Wenn der Fernseher Sommerpause hat

Ausprobiert hatten wir das bereits einmal vor Jahren: Einfach den Fernseher mal in die Sommerpause schicken. Und damit die Versuchung nicht zu gross würde, abends das Gerät doch mal anzuschalten, stellten wir es auf den Dachboden. Für einige Wochen. Und es funktionierte… Überhaupt – in der Rückschau sind wir froh, dass, als unsere Kinder noch klein waren, wir gar keinen Fernseher besassen. Okay, ein Hauptgrund war auch, dass in der Art von Gemeinde, in die wir damals gingen, es ein “no go” für Fernsehapparate gab. Was auch wieder enorme Vorteile hatte: Wir verbrachten einen Grossteil der freien Zeit mit den … Wenn der Fernseher Sommerpause hat weiterlesen

Gute oder schlechte Predigt?

Als Mitarbeiter einer christlichen Organisation und meiner Gemeinde habe ich gelernt, mit einer Überdosis Verkündigung zu leben. Geistliche Impulse, Andachten, Predigten… wir produzieren sie, wir senden sie, wir hören sie, wir lesen sie, wir twittern sie. Gottes Wort, in Menschenhand, im Überfluss. Und immer durch das Sprachzentrum (oder Schreibzentrum) eines Menschen hindurch, der seinen Job meistens sehr gewissenhaft und leidenschaftlich macht – nämlich das was Gott vor vielen Jahrhunderten in Menschenworte eingepackt hat, wieder für die Zuhörer bzw. Leser auszupacken. weiterlesen>>> Foto: A. Meissner Gute oder schlechte Predigt? weiterlesen

Wo noch mal liegt Mekka?

Und plötzlich hatten sie ein Problem: Vier Monate hatten die gläubigen Muslime in die falsche Richtung gebetet! Nun ja, Schuld daran waren sie selbst nicht, sondern der indonesische Rat der Religionsgelehrten (MUI) hatte in einem im März herausgegebenen Edikt behauptet, Mekka befände sich westlich von Indonesien. “Aber dort befinden sich”, so Ma’ruf Amin, ein prominentes Mitglied des Religionsgelehrtenrats, “die Länder Südsomalia und Kenia, wie einige Kosmologen und Astronomen nach sorgfältigen Untersuchungen herausgefunden haben.” weiter lesen hier>>>                                                     Foto: Achim Lückemeyer / pixelio Wo noch mal liegt Mekka? weiterlesen

Es müllert wieder in D

DAS war ein Hammerspiel. Deutschland gewinnt einen “Klassiker” mit 4 zu 1 Toren. Wobei den Engländern ein klares Tor vom Schiri verweigert wurde… Da kamen Erinnerungen hoch…:-) Ganz hervorragend beim Stürmen: Thomas Müller. 2o Jahre jung, cool, überlegt und erfolgreich. Ein Tor machte er selbst, ein zweites schob er nach klasse Vorlage rein. Auch da kommen Erinnerungen an einen anderen (Gerd) Müller hoch… weiter hier>>> Foto: knipser5 / pixelio Es müllert wieder in D weiterlesen

Hallo Michael

Von Andy55: Ich mag dich als Fussballer. Was ich nicht von allen deinen Kollegen sagen kann. Aber für mich bist du ein (meist) fairer Spieler. Und ein Sympatieträger… Und dann könntest du mein Sohn sein. Mein erstes Kind war ein Jahr alt, als du geboren wurdest. “Drüben”, im damaligen Karl-Marx-Stadt. Da kennen wir uns auch aus, auf der rechten Seite der Elbe… Wie gesagt, ich freue mich, wenn ich dich im Stadion auflaufen sehe. Und natürlich über deine oft klasse Spielzüge oder Einzelaktionen. Und es tat mir jeweils Leid, wenn du – wieder mal – verwundet warst. Aber das gehört … Hallo Michael weiterlesen

Lieber bekochen als bekriegen!

Für diesmal liegt der Libanon vorne. Es geht um Hummus, mit Doppel-M. Hummus (auch Hommus, Hummous, Haummous, ja und auch Humus) ist eine orientalische Spezialität aus Kichererben, die püriert werden, Sesam-Mus, Olivenöl und noch vielen anderen Zutaten und Gewürzen. Und Hummus stand gerade im Mittelpunkt der Auseinandersetzung zwischen Libanon und Israel. Hier weiterlesen. Foto: Paul Goyette/wikipedia Lieber bekochen als bekriegen! weiterlesen

Alles GAGA, oder was?

Das „Time“Magazin hat sie wieder gekürt – die einflussreichsten Menschen der Welt. Ob in Politik, Wirtschaft oder Kunst, genannt sind diejenigen, die die „Macht des Einflusses“ ausmachen… So kommt es u.a. dazu, dass Angela Merkel in diesem Jahr nicht mehr auf der Liste steht (im Übrigen überhaupt kein Deutscher), dafür aber Lady Gaga. Hier gehts zum Artikel Foto: picapp.com Alles GAGA, oder was? weiterlesen

Wenn Männer ihre Tage haben

Irgendwie kam der Vergleich, nachdem ich über längere Zeit versucht hatte, den Blutfluss zu stoppen. Es fing letztens in Wien an: In der Vorfreude auf das gemeinsame Ehewochenende hatten wir (bzw. SIE, denn ich packe meist nicht die Koffer, da haben wir Arbeitsteilung…) vergessen, meinen Rasierapparat einzupacken. Also habe ich – denn um meinen Bartwuchs ging es – Ausschau nach einem diesbezüglichen Geschäft gehalten. Nicht ganz einfach, weil an den Osterfeiertagen nicht alle Geschäfte geöffnet hatten. Aber dann fand ich doch eins – und einen Superrasierer. Mit fünf Klingen. Der rasiert so fein und zart, dass die Haut sich wie … Wenn Männer ihre Tage haben weiterlesen

Wenn überall das Licht ausgeht

Es geht um eine spektakuläre Aktion für den Klimaschutz: Am kommenden Samstag soll weltweit für eine Stunde das Licht ausgehen. Zwischen 20:30 und 21:30 Uhr wird in 2124 beteiligten Städten aus 115 Ländern der Strom abgedreht. Nix mehr mit beleuchtetem Brandenburger Tor in Berlin. Der Eiffelturm in Paris erstrahlt auch nicht mehr im Extralicht. Selbst die Christusstatue in Rio de Janeiro muss auf die Beleuchtung verzichten, ebenso die Akropolis in Athen. Als Gott die Welt schuf, war eine seiner ersten Aktionen, dass er sprach: Es werde Licht! Denn in der herrschenden Dunkelheit war die Sicht schlecht… weiter hier>>>                                Foto: A. Meissner Wenn überall das Licht ausgeht weiterlesen

Blumen-Männer?!

Er stand einige Stunden auf seinem Schreibtisch. Keiner von den Kollgen wusste, woher er kam. Dieser Blumenstrauss. Gross und bunt. Geburtstag? Nee, der war doch erst letztens. Im Lotto gewonnen? Aber dann würde er nicht einen Strauss in der Firma bekommen… Es traute sich auch keiner, ihn daraufhin anzusprechen. Weiter gehts hier>>>                                        Foto: A. Meissner Blumen-Männer?! weiterlesen

Gottes Sünderkartei oder: Gibts im Himmel CD-Player?

Die anhaltende Auseinandersetzung zu den “Steuersündern” lässt mich nicht los. Immer wieder hört und liest man neue Informationen, von deutscher oder schweizer Seite. Ja, und die Selbstanzeigen häufen sich – entgeht man dann zwar nicht der (lange fälligen) Steuernachzahlung, aber der Strafe, wenn die Tat ans Licht kommt. Und es geht ja auch nicht, dass ein Teil der Einkommen am Fiskus vorbeigeschleusst wird. Wenn das immer mehr Menschen machen, verarmt der Sozialstaat zusehends. Aber das ist eigentlich nicht der Punkt, sondern dass sich einfach Menschen das Recht herausnehmen, das Recht zu umgehen. Hier weiterlesen>>> Foto: Luis Fernández García,wikipedia.de (wikicommons) Gottes Sünderkartei oder: Gibts im Himmel CD-Player? weiterlesen

Der Esel im Erdloch

Eines Tages fiel ein Esel in einem Dorf in ein Erdloch. Die Dorfbewohner versuchten den Esel aus dem Erdloch herauszuziehen, aber es gelang ihnen nicht. Nach vielen Fehlversuchen, entschlossen sie sich, den Esel aufzugeben und zu begraben. Sie begannen, Erde auf den Esel zu schaufeln, aber der schüttelte die Erde von seinem Rücken ab. …Hier weiter>>> Foto: Dieter Schütz/pixelio.de Der Esel im Erdloch weiterlesen

Hallo, Herr Fuchsberger!

Bei der Verleihung der “Goldenen Kamera” kürzlich bekamen Sie auch eine – als Preis für Ihr Lebenswerk. Überreicht wurde er Ihnen von Harry Belafonte, dem Star-Entertainer. Er ist genauso alt wie Sie – 82. Und in Ihrem Alter darf man schon mal über dasselbe sprechen… Man nennt Sie “Blacky” Fuchsberger. Man kennt Sie. Und liebt Sie. Viele waren von Ihrer Dankesrede auf der Gala berührt. Sie haben viel durchgemacht, sind froh, dass Sie so gute Ärzte haben. weiter geht es hier… Foto: Dieter Schütz / pixelio Hallo, Herr Fuchsberger! weiterlesen

Und dann bastelt sich jeder seine Religion…

Eigentlich dachte ich ja immer, dass ich die “Hauptgeschichten” in der Bibel kenne. Aber denkste, denn kürzlich wurde ich eines anderen belehrt… Das Buch der Richter ist eher eine düstere Lektüre, weil die Geschichte(n) immer nach demselben Schema verlaufen: Das Volk Israel macht, was es will. Sie hören nicht auf Gottes Grundsätze und Hinweise. Gott lässt sie Schweres erleben, will sie aufrütteln. Sie fangen an, um Hilfe zu rufen. Gott schickt einen Retter, Richter, der sie aus dem Schlamassel herausführt. Alles wird gut. Dann fängt wieder alles von vorne an… weiter geht es hier… Foto: A. Meissner Und dann bastelt sich jeder seine Religion… weiterlesen

Das beste für ihn!

Helmut arbeitet in einer grösseren Firma und ist auch verantwortlich für das Qualitätsmanagement einiger Produkte. Eines Tages kommt eine Inspektion, um Produktionsabläufe und Verfahren zu kontrollieren und eventuelle Mängel aufzuzeigen… Ein paar Tage später gibt es einen Emailvekehr mit einem der Inspektoren aus Puerto Rico über einige Sachfragen. Helmuts Blick bleibt an der Signatur der Email am Ende der Seite hängen, in der Telefonnummer, Faxnummer usw. aufgelistet sind. Ganz am Ende liest er dann folgenden Satz: weiter geht es hier…                                   Foto: A. Meissner Das beste für ihn! weiterlesen

Wenn Priester gemobbt und von ihren Bischöfen in Stich gelassen werden

Immer mehr englische Pastoren klagen darüber, von ihren Gemeinden übel behandelt und von ihren Bischöfen im Stich gelassen zu werden. Dutzende suchen Zuflucht bei den Gewerkschaften. Einer zieht sogar vor Gericht. Wie schlimm ist die Situation in englischen Gemeinden wirklich? Die Gewerkschaft sagt, Pastoren würden zunehmend eingeschüchtert. Erst wurden ihm, berichtet er, die Reifen aufgeschlitzt. Dann sei der Hund auf mysteriöse Weise verendet. weiter geht es hier…                        Foto: A. Meissner Wenn Priester gemobbt und von ihren Bischöfen in Stich gelassen werden weiterlesen

Lohnt sich Beten für die Firma?

In dem weltweit aigierenden Unternehmen gibt es am Hauptstandort seit Jahren Gebetsgruppen von Mitarbeitern, die sich wöchentlich treffen, um für ihre Chefs zu beten. Und da besonders für die Geschäftsführung, die ja unter einer ganz besonderen Verantwortung für finanzielle Erfolge, aber auch sozialer Verantwortung stehen. Beides klafft manchmal auseinander, aber die Beter denken und glauben, dass Gott auch da immer wieder Wunder tun kann… weiter geht es hier… Foto: Karin Jung/pixelio.de Lohnt sich Beten für die Firma? weiterlesen

Begrüssung auf pandoraisch

Ich habe kürzlich den Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ gesehen.

Nein, keine Angst – ich will ihn jetzt nicht verchristlichen und die Parallelen zum Glauben aufzeigen. Manchmal wird in solche Vergleiche mehr hineininterpretiert, als der Regisseur wirklich vermitteln wollte.

Aber einfach interessant war, wie Jake Sully in seinem Avatar Neytiri, die Tochter des Na’vi-Häuptlings Eytukan kennen- und später liebenlernt. Wenn er begrüsst wurde, sagte Neytiri:

„Ich sehe dich!“

Und Jake antwortet mit demselben Satz: „Ich sehe dich (auch)!“ „Begrüssung auf pandoraisch“ weiterlesen

Der Mann, der ein Jahr nichts kaufte

Ein Brite hat es versucht – Mark Boyle: Ein Jahr nicht an der normalen Konsumwelt teilzunehmen. Zahnpasta selber hergestellt, Plumpsklo und dafür kein Toilettenpapier, anstelle mit dem Bus mit Fahrrad gefahren und vieles mehr. Was er in diesem Jahr erlebte, schildert ein Interview. Hier weiterlesen… Foto: A. Meissner Der Mann, der ein Jahr nichts kaufte weiterlesen

No limit!

Sie stand am Kaffeeautomaten. Wie immer gut gestylt. Und hatte zu ihrem Typ passende Kleidung an.

Ein Kollege spricht sie an: „Hi, du siehst ja wieder adrett aus!“

„Danke fürs Kompliment! Aber das mit dem chic Anziehen ist zur Zeit einfacher als auch schon. Mein Mann hat mich letztens ein Wochende ausgeführt und ist dort mit mir shoppen gegangen. No limit, hat er zu mir gesagt. Und das hört man als Frau ja gerne!“, sprach sie und schmunzelte… „No limit!“ weiterlesen

Wann fängt das Jahr der Stille an?

Klack. Klack. Klack. Neben unserem Tisch marschiert eine Dame durch den Frühstücksraum, übertönt kurzzeitig unser Pausengespräch. Klack. Klack. Klack. Der Weg zur Rolltreppe wird begleitet durch eine stakkative Geräuschuntermalung einer hastig laufenden Frau. Dass es eine Frau ist, weiss ich ohne mich umzudrehen. Klack. Klack. Klack. Mindestens durchs halbe Firmengelände verfolgt mich diese harten Töne, begleiten mich auf dem Weg in meinen Feierabend. Und verfolgen mich noch, auch als sich unsere Wege schon getrennt haben. weiter geht es hier… Foto: fws / pixelio Wann fängt das Jahr der Stille an? weiterlesen

Ich wusste nicht, was Liebe ist!

Während wir zusammen unseren Kaffee trinken und „über Gott und die Welt“ plaudern, kommen wir auch auf unsere Gottesbeziehung zu sprechen. Und auf den Zusammenhang: Elternbild = Gottesbild. Und tatsächlich, beide können wir da Parallelen feststellen. Sie stammt aus sehr konservativen christlichen Verhältnissen. Der Glaube war mehr durch Grenzen und Verbote gekennzeichnet als durch Annahme und Freiheit. Das hat sie geprägt. Aber sie hatte in all den Jahren nie den Mut gehabt, mit dieser Art von Christentum zu brechen. Auch nicht, als sie schon in der eigenen Wohnung lebte.                 weiter gehts hier… Foto:A. Meissner Ich wusste nicht, was Liebe ist! weiterlesen

„schlafstadt“ – wo der postmoderne Mensch zur Ruhe kommt

Kurz vor der schweizerischen Grenze bei Lörrach, in einem kleinen Ort namens Eimeldingen, gibt es ein in Deutschland ziemlich einzigartiges Projekt: G5. Es ist das Zentrum der FeG Rebland, wobei G5 für „Gemeinde, Gewerbe, Gemeinsam helfen, Generationen, Gemeinschaft“ steht. Ziel dieses Projekts, das im nächsten Jahr zehn Jahre alt wird, ist es nach eigenen Angaben „Gemeinde und Gewerbe unter einem Dach zu vereinigen“. Neben einem Cafe und einem Restaurant wird dort auch ein kleines, aber feines Hotel betrieben, das Hotel „schlafstadt“. Aber was bietet ein christliches Hotel eigentlich? Schläft man sicherer, behüteter? Wir haben die Probe gemacht und das Hotel … „schlafstadt“ – wo der postmoderne Mensch zur Ruhe kommt weiterlesen

Ein guter Tag für Land und Kirche

  Zwei Frauen sind heute in Spitzenämter gewählt worden: Angela Merkel und Margot Käßmann. Nicht wegen einer Quote, sondern weil sie die Besten sind. Solche Tage gibt es wahrhaft nicht oft: Die evangelische Staatsbürgerin steht morgens auf und hat wenige Stunden später gleich zwei Chefinnen: eine Kanzlerin und eine weibliche Ratsvorsitzende. Und das Beste ist: Beide sind es schlicht deshalb geworden, weil sie derzeit die Besten in ihrer Riege sind. Nicht weil sie eine Quote erfüllen mussten oder auf einem Frauenticket gereist sind. Herzlichen Glückwunsch!  weiter geht es hier… foto: wikipedia.de (wikicommons) Ein guter Tag für Land und Kirche weiterlesen

Wer, bitteschön, entscheidet, ob ich schön bin?

Wir Menschen kommen ja manchmal auf verrückte Ideen. Wie im neuesten Projekt im Dating-Universum zu sehen: BeautifulPeople.com. Dort verstehen sich die Betreiber als weltweit führende Plattform, nur schöne Menschen zusammenzubringen. Das Ziel ist der Aufbau einer perfekten Community voller Schönheit. Dort können fast 200.000 Netzwerkmitglieder aus bestehenden Communitys neue, gut aussehende Mitmenschen aus Russland, Indien, USA, Dänemark, Deutschland etc. kennenlernen. Allerding muss man sich bewerben – mit Foto, versteht sich. Bewertet wird ein Mann von Frauen, eine Frau von Männern. Und – nur jeder Fünfte schafft es in diesen exclusiven Kreis. Oder anderherum: 80 Prozent der Interessenten wissen hinterher, dass … Wer, bitteschön, entscheidet, ob ich schön bin? weiterlesen

Heilung XIX – berühmte Kranke im NT III – Timotheus

wein-1Ein weiterer berühmter Kranker im NT ist Timotheus. Paulus schrieb in seinem Brief an ihn einige Zeilen, die viele Bibelausleger zu der Annahme verleiteten, Timotheus hätte schlimme Verdauungsprobleme gehabt:

Trink nicht nur Wasser, sondern nimm auch etwas Wein, mit Rücksicht auf deinen Magen und deine häufigen Krankheiten. (1.Timotheus 5,23 nach der Einheitsübersetzung)

Als ich vor einigen Jahren in Istanbul war, standen überall am Wasser kleine Fischbuden, die gebratenen, gekochten und frittierten Fisch anboten. Der Reiseleiter schärfte uns immer wieder ein, auf gar keinen Fall irgendetwas von diesen Buden zu essen. Das Essen wäre einfach nichts für europäische Mägen. Wollten sie damit andeuten, dass alle Europäer magenkrank sind? Sicher nicht. Sie wussten nur, dass das Wasser nicht geklärt und gesäubert wurde und deshalb voller Keime ist an die wir nicht gewöhnt sind. „Heilung XIX – berühmte Kranke im NT III – Timotheus“ weiterlesen

Gottes bunte Welt

Gott will keine graue Eintönigkeit. Er hat lauter unverwechselbare Originale auf die Welt purzeln lassen. Jürgen Werth über Gottes bunte Welt. „Kannst nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk. Mach es wenigen recht; allen gefallen ist schlimm.“ Friedrich Schiller. Den muss ich endlich einmal zitieren. Schließlich ist Schiller-Jahr. Der Satz ist aber auch zu schön. Ein Satz für Liedermacher, ERF Direktoren und Allianz-Vorsitzende. Und vielleicht für alle. Denn, Hand aufs Herz – die meisten möchten doch von Herzen gern Everybody’s Darling sein. Gemocht werden und anerkannt sein von allen. weiter geht es hier… Foto: A. Meissner Gottes bunte Welt weiterlesen

Wann brennt der Dornbusch wieder?

DornbuschIrgendwie ist es für mich immer wieder mal ein Konflikt. Wir reden als Christen davon, dass Jesus unser Führer ist, der uns leiten will. Und sicher wollen wir uns auch oft von ihm die zu gehenden Wege zeigen lassen.

Im Alltag ist das aber gar nicht so einfach. Okay – es ist unser Wunsch, dass ER uns zeigt, wo es langgeht (langgehen soll). Aber welche Anzeichen definiere ich als Gottes Antwort, als deutliches Signal seines Willens, seines Beistandes dieser meiner Entscheidungen? „Wann brennt der Dornbusch wieder?“ weiterlesen

Heilung XVIII – berühmte Kranke im NT II – Paulus II

skorpionDer Stachel kam nicht von Gott
Zunächst einmal kam der Stachel nicht von Gott. Er war ein Engel des Satans, der Paulus mit Fäusten schlug. Es war kein Engel Gottes, den Jesus gesandt hatte. Wäre er von Gott gewesen hätte Paulus sicherlich nicht so motiviert gegen ihn gebetet.
Es ist seltsam, dass es Leute gibt, die meinen, dass etwas Negatives von Gott in ihr Leben kommt und dennoch dagegen kämpfen. Manche Christen meinen, dass Gott ihnen eine Krankheit gegeben hätte, gehen aber zum Arzt um sie loszuwerden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Paulus so ungehorsam gewesen wäre, dass er gegen Gottes Willen gekämpft hätte. „Heilung XVIII – berühmte Kranke im NT II – Paulus II“ weiterlesen

Heilung XVII – berühmte Kranke im NT II – Paulus I

dornDer Stachel des Paulus
Dieses Prinzip gilt für Zeugnisse in der Bibel ebenso wie für Zeugnisse in unserem eigenen Leben.  An diesem Punkt geht oft einiges daneben wenn Christen das Wort lesen. Sie lesen im 2.Korintherbrief, dass Paulus einen Stachel im Fleisch hatte. Das ist zunächst einmal nichts als ein Zeugnis. Selbst wenn die Auslegumgstraditionen die sagen, dass es sich bei dem Stachel um eine Krankheit gehandelt hat, wahr wären, würde dieses Zeugnis die klaren Stellen aufheben in denen Gottes Wort sagt, dass Heilung Gottes Wille ist? Natürlich nicht! Niemandes Leben macht Gottes Wahrheit zunichte. „Heilung XVII – berühmte Kranke im NT II – Paulus I“ weiterlesen

Der Gelähmte an der schönen Pforte II

bettelnWarum bist Du vorbeigegangen?
Wie Morti in einem Kommentar anmerkte, gab es nur eine Geschichte im Neuen Testament, in dem Jesus einen Kranken heilte, der nicht zu ihm gekommen ist (vgl. Johannes 5). Das mag ein Licht auf den Gelähmten an der schönen Pforte werfen.

Vielleicht war er innerlich schon so tot, dass er sich nicht nach Jesus ausstreckte, obwohl da ein stadtbekannter Wunderonkel an ihm vorbeiging.
Vielleicht, aber darauf kommt es nicht an. Der Punkt hat mich dennoch genug irritiert um darüber zu beten. “Warum bist Du vorbeigegangen?”, habe ich Jesus gefragt. “Warum gehst Du vorbei?”, hat er geantwortet. „Der Gelähmte an der schönen Pforte II“ weiterlesen

Heilung XIV – Gründe für Krankheiten IV

seele4 Krankheiten, die von psychischen Problemen kommen

In der Medizin spricht man von psychosomatischen Krankheiten, wenn ein körperliches Leiden eigentlich keine organische Ursache hat. Es gibt viele solcher Krankheiten die ihren Ursprung in der Seele und nicht im Körper haben.
Manche Seelsorger erleben körperliche Heilungen obwohl sie nicht dafür gebetet haben. Die Heilung tritt ganz einfach ein wenn seelische Blockaden beiseite geräumt wurden. Solche Krankheiten können medizinisch oft nicht behandelt werden. Besonders drastische Beispiele treten in jedem Krieg auf, wenn Frontsoldaten ihr Leben lang neurologisch bedingt zittern oder teilweise blind sind.
In solchen Fällen, die gar nicht so selten sind, kann es sein, dass man mit innerer Heilung weiter kommt als mit einfachem Heilungsgebet. „Heilung XIV – Gründe für Krankheiten IV“ weiterlesen

Die Grösse Gottes

andromedaDa antwortete der Herr dem Ijob aus dem Wettersturm und sprach:
Wer ist es, der den Ratschluß verdunkelt mit Gerede ohne Einsicht? Auf, gürte deine Lenden wie ein Mann: Ich will dich fragen, du belehre mich! Wo warst du, als ich die Erde gegründet? Sag es denn, wenn du Bescheid weißt. Wer setzte ihre Maße? Du weißt es ja. Wer hat die Meßschnur über ihr gespannt? (Hiob 38,1-5)

Im 38. Kapitel beginnt endlich Gottes Antwort, es ist der Moment, den Hiob in seinen Leiden über alles herbeigesehnt hat: Gott antwortet ihm. Manchmal ist es so, dass die erhoffte Antwort zunächst ausbleibt; dann lohnt es sich in jedem Fall dranzubleiben und weiter zu suchen, weiter zu hoffen und zu beten – Gott wird antworten. „Die Grösse Gottes“ weiterlesen

Heilung XIII – Gründe für Krankheiten III

rücken2 Krankheiten, die durch Faktoren im Leben kommen

Ich habe viele Erfolge beim Beten für Rückenschmerzen. Eine zeitlang ist jeder Rückenschmerz für den ich gebetet habe weggegangen. An einem Samstag haben meine Frau und ich für eine Bekannte gebetet, die so starke Rückenschmerzen hatte, dass sie nachts halb im sitzen schlafen musste. Wir legten ihr die Hände auf und die eine Seite war sofort schmerzfrei. Das reichte natürlich nicht, denn Gott macht keine halben Sachen. Also beteten wir noch einmal und die andere Seite war auch schmerzfrei. Unsere Bekannte konnte Sachen tun, die sie seit Monaten nicht mehr konnte: sie sprang durch unser Wohnzimmer, machte Kniebeugen, stieg ins Auto ein und wieder aus und es ging ihr richtig gut.
Zwei Tage später waren die Schmerzen wieder da, es wurde zwar nie wieder so schlimm wie vor dem Gebet, aber es war auch nicht ganz weg. Sie musste erst eine Rückenschule machen um die Schmerzen ganz loszuwerden. „Heilung XIII – Gründe für Krankheiten III“ weiterlesen

C.S. Lewis und Hiob

lautsprecherDen Geplagten rettet Gott durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr. (Hiob 36,15)

Von C.S.Lewis, u.a. Autor der Narnia-Bücher, habe ich einen Satz im Ohr. Ich weiss nicht mehr, woher er ist, möglicherweise aus diesem Film über ihn, dessen Titel ich auch nicht mehr erinnere, Shadowland? In the Shadows? Keine Ahnung, jedenfalls sagte er: „Schmerz ist Gottes Megaphon“, wenn jemand das Zitat nachweise kann bin ich dankbar und ein Stück glücklicher.
Das ist so ein schöner Schlagsatz, dass ich ihn übernommen hatte und früher immer wieder angebracht habe wenn jemand nach dem Grund von Leid fragte. Warum Gott Elend und Krankheit zulässt? Doch sicher um Menschen aufzurütteln, aus dem ruhigen Weg zur Hölle aufzuschrecken! Ebenso wie Hiobs Kollege es sieht: Gott öffnet das Ohr durch Bedrängnis.

Eine Weile bin ich mit dieser Theologie recht gut gefahren, dann las ich im Neuen Testament etwas anderes über Gottes Megaphon: „C.S. Lewis und Hiob“ weiterlesen

Häutungen

NatternhemdAm See dachte ich heute darüber nach, was es heisst, dass der Glaube sich immer wieder neu erfinden muss. Persönlich glaube ich, dass wir in unserer geistlichen Entwicklung nie hundertprozentig ankommen werden. Das ist nicht etwa negativ gemeint, wir müssen nicht mit einem Loch im Leben herumlaufen, das uns permanent schmerzt und für das wir eine (er)Füllung suchen. Jesus hat uns schon satt gemacht (Johannes 4,14). Dennoch heisst glauben in Bewegung bleiben. Vielleicht in unserer Zeit mehr als in früheren. In dem Masse in dem unser Leben sich verändert wird unser Glauben, unsere Art zu glauben, sich verändern müssen. „Häutungen“ weiterlesen

Still stehen

stilleHör dir dies an, Ijob ! Steh still, um die Wunder Gottes zu betrachten. (Hiob 37,14)

Manchmal denke ich, dass ich zu schnell unterwegs bin; wie durch das Leben haste ohne es zu bemerken. Kennst Du das, dass Du Dich manchmal fühlst als würde Dein Leben an Dir vorbeirauschen wie die Landschaft vor dem Zugfenster? Vielleicht ist das der Grund dafür, dass wir oft in Autos, Flugzeugen oder eben Zügen die melancholischsten Momente haben – weil die vorbeifliegende Landschaft uns an das Leben erinnert, das wir geniessen könnten wenn wir nicht dauernd zwischen A und B hängen würden. „Still stehen“ weiterlesen

Das ultimative Zeichen

BlitzGott aber sagte: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt, und als Zeichen dafür soll dir dienen: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg verehren. (2.Mose 3,12)

Viele Christen suchen absolute Sicherheit in der Frage, ob Gott zu ihnen geredet hat oder nicht. Sie haben vielleicht einen prophetischen Eindruck gehabt oder ein Gefühl, wohin ihr Leben gehen soll oder was sie für Gott machen könnten. Aber ihnen fehlt die Sicherheit die sie bräuchten um das, was sie denken wirklich umzusetzen. Ständig ist die Frage in ihrem Kopf, ob es wirklich Gott war, der es ihnen gesagt hat.
Wie kann man sicher sein, dass man sich nicht verhört hat und die Ansage wirklich von Jesus kam und nicht aus den eigenen Gefühlen oder gar vom bösen Teufel? ES mag Dich überraschen, weil es scheinbar nicht zu ihm passt, aber auch Mose hat vor dieser Frage gestanden. „Das ultimative Zeichen“ weiterlesen

Jesus folgt mir auf Twitter

Jesus_TwitterDas Internet, vor allem das Web 2.0, treibt seltsame Blüten. Heute morgen bekam ich folgende Nachricht, über die ich zuerst herzlich gelacht habe, die mich aber dann doch etwas nachdenklich gemacht hat:

Hi, Uwe Seibert. Jesus Christ (Jesus_personal) is now following your updates on Twitter. „Jesus folgt mir auf Twitter“ weiterlesen

Heilung VIII – Die Gabe(n) der Heilung(en) I

sonnehandIch schreibe diese Zeilen in einer originellen Situation: Es ist Freakstock, das Hauptevent unserer Bewegung und ich sitze in der Pension. Heute abend sollte ich eigentlich predigen, das habe ich aber abgesagt, statt dessen ist Ferry für mich eingesprungen. Ich hatte vorgestern, nachdem dem Auto-einladen, auf einmal Rückenschmerzen. Habe mich dann in die Badewanne gelegt und als ich wieder aufstand ging gar nichts mehr: Hexenschuss. Blöde Sache. Wir haben einen Stand und den konnte ich schon nicht mehr mit aufbauen, habe im Stuhl daneben gesessen und Anweisungen gegeben. Nun sind alle auf dem Stock und ich liege lesend, betend und schreibend in unserem winzigen Zimmer. „Heilung VIII – Die Gabe(n) der Heilung(en) I“ weiterlesen

Huber: Krise als Bibel-Prophezeihung

Es war eine Ehrerbietung gegenüber der evangelischen Kirche: Der Bundespräsident, die Kanzlerin und die Spitzen der Parteien hörten Bischof Wolfgang Hubers Ruf zur Umkehr. Beim Johannisempfang beschrieb Huber die Krise in Bibel-Dimensionen und prangerte die Verantwortungslosigkeit an. weiter geht es hier… Foto: Bischöfliche Pressestelle Hildesheim (bph) Huber: Krise als Bibel-Prophezeihung weiterlesen

Heilung VII – Das Evangelium III – Der Dienst Jesu

Jesus und die KrankenIn Hebräer 1,3 heisst es, dass Jesus das Abbild von Gottes Wesen ist. Das bedeutet nichts anderes, als das kein wesensmässiger Unterschied zwischen ihm Gott bestand als er hier auf der Erde war. Deshalb konnte Jesus im Gespräch mit seinem Jünger Philippus sagen: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen“ (Johannes 14,9). Demnach ist alles, was wir Jesus in den Evangelien tun sehen der Wille des Vaters. Jesus hat in keinem Fall etwas getan, was nicht Gottes Willen entsprochen hätte. Also sollten wir uns den Dienst Jesu hier auf der Erde anschauen, wie er in den vier Evangelien überliefert ist. Wenn wir dem glauben, was die Bibel sagt, wird uns das die Augen für den Willen Gottes über Heilung öffnen.

Eine gute Zusammenfassung der Tätigkeit Jesu bietet ein evangelistisches Gespräch zwischen Petrus und Kornelius aus dem zehnten Kapitel der Apostelgeschichte. „Heilung VII – Das Evangelium III – Der Dienst Jesu“ weiterlesen

Heilung VI – Das Evangelium II – Heilung ist Teil der Erlösung

ePaketFür mich war es einer der wichtigsten Knackpunkte zu verstehen, dass Heilung ein Teil der Erlösung ist, die Christus für uns erwirkt hat. So lange man das nicht weiss, wird man sich immer die Frage stellen müssen, ob es gerade jetzt Gottes Wille ist zu heilen. Viele Christen glauben, dass Gott heilen kann (schliesslich ist er ja allmächtig) und manchmal, nach seinem unergründlichen Ratschluss auch tatsächlich heilt.
Wer so glaubt, der wird immer ein „wenn es Dein Wille ist“ an seine Gebete dranhängen und das Ergebnis der Sache bei Gott lassen. Oft sind solche Gebete schlicht Unglaube und sehr halbherzig. Manchmal ist es aber auch die bange Frage eines Glaubenden: „Willst Du mich heilen?“ Diese Frage steht so schon in der Bibel. In Matthäus 8 spricht Jesus mit einem Aussätzigen. Dieser sagt: „Herr, wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde.“ (Vers 2). Die Antwort, die Jesus ihm gibt ist dieselbe, die er auch heute noch jedem geben wird, der ihm ernsthaft diese Frage stellt: „Ich will es – werde rein!“ „Heilung VI – Das Evangelium II – Heilung ist Teil der Erlösung“ weiterlesen

Heilung V – Das Evangelium I – Erlösung

ePaketDie Kernfrage ist ob Heilung jedem gehört, der darum bittet und Gott jeden heilen will oder nicht. Meine These ist: „es ist nicht die Frage, ob Gott heilen will, die Frage ist wie wir diese Heilung bekommen“. Alles, wofür Christus gestorben ist gehört uns, es ist unser Erbe. Auf alles andere gibt es keinen Anspruch und es ist die Frage, ob wir es überhaupt bekommen können. Meiner Ansicht nach sind Gott ausserhalb des Evangeliums quasi die Hände gebunden, deswegen war der Tod Gottes Universallösung für alle Probleme einer kaputten und sterbenden Menschheit. Ich kann mir kein Problem vorstellen über das Gott sich den Kopf zerbricht und sagt: „hätte ich daran mal vorher gedacht, dann hätte ich es irgendwie in das Opfer Jesu eingearbeitet!“ Diese These gibt uns eine Verantwortung: ich will nicht, dass Jesus umsonst gestorben ist. Ich will jeden Bereich haben für den er geblutet hat, alles was er mir erkauft hat soll mein sein. „Heilung V – Das Evangelium I – Erlösung“ weiterlesen

Heilung IV – Das Reich und der Auftrag III – Kennzeichen des Reiches

rollstuhlWas sind die Zeichen an denen man erkennen kann, dass die Herrschaft Gottes in einem Bereich angebrochen ist? Eine der deutlichsten Aussagen dazu kommt von Jesus selber. Johannes der Täufer saß im Gefängnis und hatte eine echte Glaubenskrise. Man kann es sich kaum bei jemandem seines Kalibers vorstellen, aber so war es. Er stand vor der Frage ob er sein Leben verpfuscht und wider Erwarten doch auf die falsche Karte gesetzt hätte oder nicht.
In dieser dunklen Stunde schickte er seine Künger los zu Jesus und liess fragen: „bist Du der, der kommen soll? Oder müssen wir auf einen anderen warten?“ „Heilung IV – Das Reich und der Auftrag III – Kennzeichen des Reiches“ weiterlesen

Gottes Werben

liebesbriefElihus Reden scheinen mir insgesamt interessanter als die seiner Vorredner. Ich bitte Dich, die neunzehn Verse um die es heute geht selber nachzulesen, sie sind mir zu lang zum zitieren. Wenn Du sie liest, dann am besten in einer Einheitsübersetzung, falls Du eine zur Hand hast.

Elihu beschreibt den Werbungsweg um den Menschen zum Heil zu bringen, der Weg ist typisch für die Theologie nahezu aller Jahrtausende und der Unterschied zwischen Altem und Neuem Testament ist hier wieder einmal sehr klein. Es geht um einen Weg mit drei Schritten: „Gottes Werben“ weiterlesen

Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung

spannungNachdem ich im letzten Beitrag John Wimber positiv erwähnt habe, möchte ich ihn nun auch noch zitieren. Ich habe in meinem Regal ein kleines Büchlein von ihm gefunden: „Einblicke ins Reich Gottes“, Projektion J, 1981.
Wimber folgt dem Ansatz von George Ladd, einem Professor am Fuller Seminary. Ladd scheint die Theologie der „eschatologischen Spannung“ geprägt zu haben, wenn ich auch nicht weiss, ob er je das Wort benutzt hat. Wimber zitiert ihn jedenfalls mit der Spannung zwischen dem „schon-jetzt“ und dem „noch-nicht“. Wimber zitiert auch Oscar Cullmann mit einem genialen Vergleich dieser Theologie: „Heilung III – Das Reich und der Auftrag II – die Spannung“ weiterlesen

Bei einundzwanzig stürzte der Turm ein

img_10571Zum Fotografieren muss ich die Absperrung überklettern – aber mich interessiert, wie hoch er wohl kommt. Beim Kistenstapeln. Jetzt kann ich ihn sehr gut beobachten. Vorsichtig lässt er sich den nächsten Kasten hochhieven, setzt ihn auf den Stapel und führt langsam, ganz langsam, seine Füße eine Etage höher. Passieren kann ihm nichts, wird er doch durch ein Seil gesichert. Bei Kiste Nummer 21 gibt es ein Problem. Der Turm bewegt sich erst ganz langsam – aber dann umso schneller und knallt zusammen. Der bisher geschickte Kletterer baumelt lachend am Seil. Schade, er hätte so gern den Tagesrekord von 27 Kisten gepackt. Vielleicht das nächste Mal… „Bei einundzwanzig stürzte der Turm ein“ weiterlesen

Gott ist cool!

Abendstimmung 1024x768Meine Frau und ich haben uns für ein verlängertes Wochenende bei einem christlichen Seminar im Schwarzwald angemeldet. Es geht um Gottes Herrlichkeit, um Bibelarbeiten zum Thema, viel Austausch, Zeiten der Stille, Gemeinschaft, Nachdenken, Hören auf Gottes Reden, Lobpreis…

Weil wir von dem Konzept begeistert sind (ich habe schon einmal ein Wochenende zum Auftanken mitgemacht und viel davon profitiert), luden wir auch eine Freundin ein. Sie meldete sich an und wir freuten uns schon auf die gemeinsame Zeit. „Gott ist cool!“ weiterlesen

Heilung II – Das Reich und der Auftrag

morgenrotIm Konfirmandenunterricht habe ich damals schon etwas über Gottes Reich gelernt was ich nicht mehr vergessen habe: Es ist ein Reich, dass gleichzeitig schon da ist und doch noch nicht da ist. Ein Reich, das gegenwärtig und zukünftig zur gleichen Zeit ist. Manche vergleichen Gottes Reich mit einem Sonnenaufgang: Man sieht schon den roten Streifen am Horizont, aber die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen. Ich kann diesen Vergleich gerade gut nachempfinden, denn ich schreibe im Garten. Es ist noch zu kalt um überall zu sitzen und so ziehe ich alle paar Minuten mit meinem Stuhl um und gehe der Sonne nach. In einigen Stunden wird der ganze Garten sonnendurchflutet sein und es wird kaum mehr einen Platz geben an dem man es aushält, weil es zu warm ist.
So stellen sich viele Gottes Reich vor: Es ist „Heilung II – Das Reich und der Auftrag“ weiterlesen

Wenn es Geld regnet

geld-sternschnuppe1-pixelio-kleinEr war 23 Jahre alt. Und fuhr in einem Caprio die Autobahn 2 bei Hannover entlang. Tolles Gefühl, tolles Wetter, toller Wagen.

Toll, das meinten wohl auch die Autofahrer, die hinter ihm fuhren, denn plötzlich flatterten ihnen jede Menge Geldscheine entgegen. Sie staunten nicht schlecht – Geld liegt manchmal wohl doch auf der Strasse…

Der Besitzer, dem die Kohle gehörte,  fands dann gar nicht lustig: er hatte das Geld gerade von der Bank geholt, wollte sich damit einen chicken Sommer-Flitzer kaufen. „Wenn es Geld regnet“ weiterlesen

Countdown zum Kirchentag: nur noch sechs Tage

DEKT_Stadtmusikanten_02In sechs Tagen beginnt der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag in Bremen. Nicht nur die Bremer Stadtmusikanten werden dort sein, sondern über 100,000 Dauerteilnehmer.

Der Kirchentag beginnt am Mittwoch, 20. Mai, um 18 Uhr mit drei Gottesdiensten: Auf der Bürgerweide, dem Marktplatz und an der Weser. Um 19 Uhr geht es weiter mit einem „Abend der Begegnung“ in der Bremer Innenstadt, zu dem rund 300.000 Gäste erwartet werden. Der Höhepunkt ist um 22.15 Uhr mit der Inszenierung “Von Booten und Bäumen”: „Countdown zum Kirchentag: nur noch sechs Tage“ weiterlesen

Gefährliche Erklärungen

hiob1Unsere Erklärungsversuche für das menschliche Leid richten gelegentlich mehr Schaden an als das Leid selber.

Beim Lesen von Hiob stellt sich die Frage, ob Christen überhaupt glücklich sein können. Ich denke tatsächlich manchmal, dass sie es schwerer damit haben als Ungläubige. Ein Mensch ohne Gott rechnet mit Leid: er weiss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass er unter suboptimalen Umständen im Krankenhaus sterben wird, er weiss, dass Freunde und Bekannte vor ihm den Tod finden, er rechnet damit arbeitslos zu werden und keine Rente zu bekommen – und richtet sich in allen Unsicherheiten ein Leben ein. Den Christen fällt das manchmal schwerer, weil sie nicht damir klar kommen, dass ihnen Leid widerfährt obwohl sie mit einem allmächtigen Gott leben. Auf der anderen Seite widerfährt ihnen nicht selten erheblich mehr Leid als nötig, weil sie es nicht gelernt haben in Gottes Segen und Kraft zu leben. „Gefährliche Erklärungen“ weiterlesen

Soziale Gerechtigkeit

obdachlos

Hat nicht mein Schöpfer auch ihn [den Armen] im Mutterleib geschaffen, hat nicht der Eine uns im Mutterschoß gebildet? Wenn ich der Armen Wunsch versagte, verschmachten ließ der Witwe Augen, wenn ganz allein ich meinen Bissen aß, das Waisenkind aber nicht davon aß – von Jugend an hat wie ein Vater er mich großgezogen, vom Mutterschoß an mich geleitet -, wenn ich den Verlorenen sah ohne Kleid und ohne Decke den Verarmten, 20 wenn nicht seine Lenden mir dankten, er nicht von der Schur meiner Lämmer sich wärmte, wenn meine Hand der Waise drohte, weil ich am Tor Helfer für mich sah, dann falle die Schulter mir vom Nacken, breche der Arm mir aus dem Gelenk. (Hiob 31,15-22)

In der ganzen Bibel, nicht nur im Alten Testament, nimmt der soziale Auftrag der Gläubigen einen grossen Raum ein. Gott hat uns gesandt, um seine Liebe zur Welt in der Welt praktisch werden zu lassen. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Lebensumständen der Menschen damals und heute, speziell in Europa. Ich habe noch nie einen Nackten in unserem Gottesdienst gesehen und auch noch nie jemanden getroffen, der buchstäblich am Verdursten war. Dennoch kann Elizabeth Achtemeier in ihrem Kommentar zu Amos schreiben: “the situation was not too different from that found in any prosperous modern nation” (p.170)[1] „Soziale Gerechtigkeit“ weiterlesen

Feedback

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Nicht dessen Kindern spare Gott sein Unheil auf, ihm selbst vergelte er, so daß er es spürt. (Hiob 21,19 nach der Einheitsübersetzung)

Stell Dir vor, Du wärst in der Schule und müsstest nie eine Klassenarbeit schreiben. Es gäbe keine Tests, keine Klausuren, keine mündlichen Prüfungen, keine Hausaufgabenkontrollen, nichts dergleichen. Nicht einmal Noten. Der Haken an der Sache: ganz am Ende, beim Abitur erfährst Du, ob Du es geschafft hast oder nicht, dann gibt es eine Endnote, die über alle dreizehn Schuljahre in allen Klassen entscheidet.
So ähnlich stellen sich viele Nichtchristen das Leben mit Gott vor. Man sieht und hört nichts von ihm, weiss nicht wie man sich schlägt, ob man gut lebt oder falsch, bis zum jüngsten Tag. Dann werden auf einmal Bücher geöffnet und gewälzt, Zeugen befragt und Schafe von Böcken getrennt. Eine beunruhigende Vorstellung, so ins Gericht zu gehen. „Feedback“ weiterlesen

And the winner is …

webfishDer EKD-Internet Award WebFish ist eine Auszeichnung des Gemeinschaftswerks der evangelischen Publizistik und der EKD von besonders gelungenen christlichen Internet-Angeboten. Verliehen wird der WebFish in Gold (1.500 Euro), in Silber (1.000 Euro) und in Bronze (500 Euro). Außerdem gibt es einen WebFish „Förderpreis“ und einen Webfish „Innovationspreis“, die beide mit je 500 Euro dotiert sind. „And the winner is …“ weiterlesen

Bibellesen

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Ißt man denn ungesalzene Speise? Wer hat Geschmack an fadem Schleim? Ich sträube mich, daran zu rühren, das alles ist mir wie verdorbenes Brot. (Hiob 6,6-7 nach der Einheitsübersetzung)

Als ich diese Stelle las musste ich daran danken, wie oft mir vor meiner geistlichen Nahrung genauso ekelte wie Hiob vor seinem Essen. Wahrscheinlich ging es mir die meiste Zeit in meinem Christsein so, dass mir die Bibel genauso widerwärtig war wie verdorbenes Brot. Natürlich hätte ich das nie so ausgedrückt, aber so verhalten habe ich mich allemal. Ich frage mich manchmal, wie vielen bibelgläubigen Christen es eigentlich so geht, dass sie das lebendige Wort doch nur im Gottesdienst zu sich nehmen und sonst eher nicht in der Bibel lesen? „Bibellesen“ weiterlesen

Überblick

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Eigentlich ist ja Google Earth ein klasse Geo-Tool, um rundherum unseren alten Erdball neu zu entdecken. Aber wie alles im Leben, kann man die Technik auch missbrauchen. Eine englische Gang nutzte den Blick von oben, um Altmetall auf Häuserdächern zuerst zu entdecken – und im zweiten „Projektteil“ dieses  dann zu stehlen.

Tom Berger aus London war der Spezialist in der Anwendung von Google Earth bei den Diebstahlvorbereitungen. Wie die britische Zeitung „Telegraph“ berichtet, nutzte der 27-jährige erstmals im September 2008 seinen Computerblick, um besonders Kirchen und Museen von oben auszuspähen. „Überblick“ weiterlesen

Eine schöne Geschichte

handIch übersetze gerade ein Buch über Heilung. Es ist von Kenneth Hagin, der Titel steht noch nicht fest. Eben habe ich eine Geschichte übersetzt, die mich echt berührt hat und die ich Euch nicht vorenthalten will, auch wenn es noch eine Zeit dauern wird bis das Buch mal auf dem deutschen Markt erhältlich ist.
Ich schätze auch das an Hagin, dass er ein einfacher Mann war und mit einfachen Leuten auf dem platten Land arbeitete; sicher nicht immer, aber seine Bücher zeigen, dass ihn die Zeit, in der er das tat, sehr geprägt hat. Wenn ich solche Geschichten lese, merke ich, wie verkopft wir eigentlich in Deutschland sind. Glaube ist eine Herzenssache die einfachen Menschen oft leichter fällt als uns Intellektuellen. Um ehrlich zu sein, ich suche diese Einfachheit des Glaubens! „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen

Schweigen

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11 Die drei Freunde Ijobs hörten von all dem Bösen, das über ihn gekommen war. Und sie kamen, jeder aus seiner Heimat: Elifas aus Teman, Bildad aus Schuach und Zofar aus Naama. Sie vereinbarten hinzugehen, um ihm ihre Teilnahme zu bezeigen und um ihn zu trösten. 12 Als sie von fern aufblickten, erkannten sie ihn nicht; sie schrien auf und weinten. Jeder zerriß sein Gewand; sie streuten Asche über ihr Haupt gegen den Himmel. 13 Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte; keiner sprach ein Wort zu ihm. Denn sie sahen, daß sein Schmerz sehr groß war.
(Hiob 2,11-13 nach der Einheitsübersetzung) „Schweigen“ weiterlesen

„GLAUBENSSCHWESTER STATT PIUSBRUDER“: Warum bleibst DU in der Kirche?

Im Minutentakt posten Jugendliche T-Shirts, mit denen sie ihrem Ärger über die Kirchenkrise Luft machen, und deponieren, warum sie der Kirche treu bleiben wollen. Angesichts der positiven Entwicklung ist der Webauftritt nun unter der Adresse aufbauen-statt-abhauen.at zu finden. „Auf der Homepage kann man mit kreativen Sprüchen virtuelle T-Shirts beschriften“, so Stephan Bazalka,… Lies mehr… ————————————————————————————————– Bild: kathbild, lizenzfrei unter Verweis auf die Aktion „aufbauen statt abhauen“ „GLAUBENSSCHWESTER STATT PIUSBRUDER“: Warum bleibst DU in der Kirche? weiterlesen

Zulassen

hiob1Hiob bietet keine eindeutige Antwort auf das Theodizeeproblem, das Buch liefert keinen Hinweis auf die Fragen Epikurs, die die grosse Diskussion darum entfacht haben, wie ein guter, allmächtiger Gott das Leid in der Welt zulassen kann. Es ist ja ein altes Paradox:
Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht: dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft, oder er kann es und will es nicht: dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist, oder er will es nicht und kann es nicht: dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott, oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt: Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?[1] „Zulassen“ weiterlesen

Neuer Freiwilligendienst „kulturweit“

Am Freitag hat das Auswärtige Amt den internationalen kulturellen Freiwilligendienst »kulturweit« für junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren gestartet. (Pressemeldung des Auswärtigen Amtes). »Kulturweit« ermöglicht jungen Menschen einen Freiwilligendienst in Partnerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. „Neuer Freiwilligendienst „kulturweit““ weiterlesen

Charakter

hiob1Ich arbeite mich gerade wieder einmal durch Hiob. Die letzte intensivere Beschäftigung mit diesem interessanten Buch liegt lange zurück und es wird einfach mal wieder Zeit. Ausserdem habe ich den Eindruck, es durchlesen zu sollen um einige falsche Haltungen gegenüber Gottes (Nicht)Wirken zu entdecken (über dieses Thema werde ich allerdings eher nicht posten). Es ist also in den nächsten Wochen immer wieder einmal damit zu rechnen, dass hier Hiobbetrachtungen zu lesen sind. 

9 Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Geschieht es ohne Grund, daß Ijob Gott fürchtet? „Charakter“ weiterlesen

Bruder Lorenz

klosterWieder einmal eine Buchbesprechung.
Ich habe die letzte Woche ein kleines Büchlein aus dem späten 18.Jahrhundert gelesen: Bruder Lorenz, Allzeit in Gottes Gegenwart. Die Sammlung ist 1785 erschienen, die Originaltexte sind allerdings älter, sie stammen aus der Zeit von 1660-1690. Bruder Lorenz war Laienbruder und hatte sich ganz der Gegebwart und Liebe Gottes verschrieben. Alles was er tat, und sei es nur einen Strohhalm in der Küche aufzuheben, tat er aus Liebe zu Jesus. Er war dafür bekannt, ständig in der bewussten Gegenwart Gottes zu leben.
Dabei war seine Übung für das damalige Klosterleben ungewöhnlich: er dachte einfach ständig und unentwegt an Gott und pries ihn in seinem Herzen für seine Liebe. Diese Übung entwickelte mit der Zeit eine Eigendynamik in ihm und so stellte er fest, dass Gott ihn immer wieder zu sich zog, sobald er sich einmal von ihm entfernte. „Bruder Lorenz“ weiterlesen

Falsch geheuchelt

maskeGestern im Gottesdienst hatte ich ein Wort für ein oder zwei Leute. Es ging um einen Bibelvers, durch den Jesus immer wieder mal zu mir spricht:

Galater 1,10: “Würde ich noch versuchen Menschen zu gefallen, so wäre ich nicht Christi Knecht”. Starker Tobak, aber absolut wahr. Auch wenn wir nicht Christi Knechte sind sondern geliebte Söhne und Töchter, dienen wir ihm dennoch. Und wir werden feststellen, dass man nur einem Herren dienen kann: Jesus oder den Menschen um uns herum.

Von einer Meinung sind wir immer abhängig. Entweder tun wir alles, um in den Augen unserer Freunde, Kollegen, Familienmitglieder gut dazustehen, oder wir leben so, wie Gott es will – und damit meist gegen den Strom. Ich weiss, dass viele der Leute, die diesen Post lesen Heuchler sind. „Falsch geheuchelt“ weiterlesen

Gottes Nähe und Zuspruch

gott-erdeIn einem kürzlich gelesenen Buch von John Ortberg fand ich auch folgendes Gebet, welches ich echt ermutigend fand:

Gott immer und überall – wenn das kein Zuspruch für den Alltag ist! Egal, in welchen Umständen ich mich befinde, welche Menschen mir als Gegenüber über den Weg laufen – Gott ist mit all seinen Sinnen und Wahrnehmungen ganz dicht bei jedem Einzelnen von uns Geschöpfen – ein toller Zuspruch!

Ich erhebe mich heute in Gottes Kraft, die mich antreibt.

Gott möge mich aufrecht erhalten.
Gottes Weisheit möge mich leiten. „Gottes Nähe und Zuspruch“ weiterlesen

Petition fordert uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils

Mit einer am 29. Januar 2009 gestarteten Petition fordern zahlreiche Theologinnen und Theologen sowie Christinnen und Christen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils. Damit reagieren sie auf die vor wenigen Tagen erfolgte Aufhebung der Exkommunikation von Bischöfen der traditionalistischen Pius-Bruderschaft.

Vor allem die Wiederaufnahme von Weihbischof Richard Williamson hatte — wegen seiner Leugnung der Judenvernichtung durch die Nationalsozialisten — zu starken Verstimmungen „Petition fordert uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils“ weiterlesen

Sinuschristen

sinusIch stelle immer wieder fest, dass meine Motivation Jesus nachzufolgen und im Glauben zu wachsen erheblichen Schwankungen unterworfen ist. Gerade bei Themen, die länger dauern und wo ich über Monate viel Energie hineininvestieren muss um den Willen Gottes zu erkennen und auf mein Leben anzuwenden, fällt es mir manchmal schwer mich noch motiviert damit auseinanderzusetzen.
Früher dachte ich, dass es einfach Christen gibt (oft sehr jung im Glauben), die wie eine Sinuskurve (s.Bild) schwanken. Mal sind sie Glaubenshelden und dann schlittern sie wieder am Rande des Atheismus entlang. “Sinuschristen” nannte man solche Leute denn auch treffend. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich durchaus auch selber Anteile eines Sinuschristen in mir habe. Klar, die wesentlichen Punkte „Sinuschristen“ weiterlesen

Das Wunder von New York

Natürlich gibt es sie noch – die Wunder im Alltag. Und manchmal schaut die ganze Welt zu, wie eines passiert… Und dabei Helden generiert, wie den Flugkapitän Chesley Burnett „Sully“ Sullenberger III., der souverän den in einen Entenschwarm geratenen Flieger auf dem Hudson River notlandet. Eine Heldentat, die vor ihm noch keiner fertigbrachte. Und alle 155 Insassen der Maschine können gerettet werden. Wenn das kein Grund zum Danken ist. Die ganze Story lesen Sie hier.                 Foto: Cornerstone/pixelio Das Wunder von New York weiterlesen

Nachjagen – Hebräer 12,14

nachjagenJagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird (Hebräer 12,14 nach der Elberfelder)

„Jagen“ ist ein sehr aktives Wort. Es bedeutet, sich schnell hinter etwas herzubewegen, etwas motiviert hinterher zu laufen. Es ist schon bemerkenswert, dass der Schreiber des Hebräerbriefes uns ermahnt, etwas hinterherzulaufen, was wir eigentlich doch schon haben! Wir sind doch bereits heilig in Christus und haben Frieden, oder nicht?
Ich glaube, dass beides stimmt. Wir können etwas haben, das wir nicht besitzen. Wir können Frieden haben ohne freidlich zu sein; können die Gerechtigkeit sein, die vor Gott gilt (2.Korinther 5,21) ohne Heiligkeit in unserem Leben widerzuspiegeln. „Nachjagen – Hebräer 12,14“ weiterlesen

Jesus vs. Dorian Gray

ikoneVor ein paar Jahren waren Alex und ich in Düsseldorf. Wir haben bei Zweitausendeins eine Gesamtausgabe der Werke Oscar Wildes erstanden, der zufällig an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte, und setzten uns nach einem ausgiebigen Spaziergang in ein Restaurant mit Strassentischen in der Schneider Wibbel Gasse. Wir haben da gesessen, gegessen, Kaffee getrunken und Wilde gelesen bis es zu kalt wurde. Ein schöner Tag, an dem ich “Lord Arthur Saviles Verbrechen” gelesen habe.
Das ist meine eindrucksvollste Begegnung mit Wilde gewesen. Nachher gab es noch viele andere: Ein Hörspiel über seinen Prozess, das ich auf dem Weg zu einer Predigt im Hessischen Rundfunk gehört habe; zwei seiner Märchen, die Alex in einem Weihnachtsgottesdienst vorgelesen hat; ein genialer Film über ihn mit Stephen Frye ( ich hoffe, er schreibt sich so ) in der Hauptrolle; weitere Bücher.
Ein absolut brillianter Schriftsteller. „Jesus vs. Dorian Gray“ weiterlesen

Gezeichnet

seilziehenUnd Jakob blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte heraufkam. Und als er sah, daß er ihn nicht überwältigen konnte, berührte er sein Hüftgelenk; und das Hüftgelenk Jakobs wurde verrenkt, während er mit ihm rang. Da sagte er: Laß mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen! Er aber sagte: Ich lasse dich nicht los, es sei denn, du hast mich vorher gesegnet. Da sprach er zu ihm: Was ist dein Name? Er sagte: Jakob. Da sprach er: Nicht mehr Jakob soll dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast überwältigt. (1.Mose 32,25-29)

In Gottes Segen hineinzukommen ist nicht immer ganz einfach. Oft fühlt es sich so an, als müsste man ihm alles abringen, was man hat und als würde er nichts freiwillig geben – genau wie in der Geschichte von Jakobs Ringkampf mit Gott. Dieser Eindruck ist nicht ganz falsch, ganz richtig ist er aber auch nicht. So wie ich es sehe, gibt Gott sehr wohl freiwillig und gerne, aber wir bekommen nur etwas, wenn wir uns mit Ihm auseinandersetzen. „Gezeichnet“ weiterlesen

Publikumspredigt

publikumHeute haben wir im Gottesdienst eine Publikumspredigt gemacht. Das Ganze war nicht ganz spontan, weil es schon am Sonntag vorher angesagt worden ist, aber dennoch sehr geil. Ich habe nicht selbst gepredigt, sonder jeder hatte bis zu maximal fünf Minuten Zeit etwas über einen Bibelvers ihrer/seiner Wahl zu sagen. Am ende waren es sechs Leute, die was gesagt haben, so dass wir auf eine gute Predigtlänge gekommen sind.

Ich muss sagen, dass ich schon ganz schön nervös war. Es gibt ja viele Prediger, die vor einer Predigt nervös sind; das Problem habe ich in der Regel eigentlich nicht. Meist bin ich nur angespannt und etwas angeregt, aber nicht richtig nervös. Diesmal war ich es schon, weil man bei derartigen Experimenten doch eine Menge Kontrolle über der Gottesdienst abgibt und natürlich nicht sagen kann, ob es klappt. Die Hauptfrage war, ob überhaupt einer mitmachen wird. „Publikumspredigt“ weiterlesen

Die Motivation Anderer

zollstockWährend es uns oft schwer fällt die eigene Motivation einzuschätzen, sind wir häufig recht schnell dabei, die Motivation Anderer zu beurteilen. Wer kennt es nicht, dass man jemandem, der eine andere Meinung vertritt unlautere Motive unerstellt, die er gar nicht hat. Ganze Volksgruppen (Politiker!) werden so verurteilt. Denen geht es allen sowieso nur ums Geld oder um Macht. Selbst vor Glaubensgeschwistern macht es nicht halt. Auch da sind die Anderen voller unlauterer Motive. Alle Anderen, nur nicht wir selber.

Mittlerweile bin ich vorsichtig damit geworden, Anderen irgendetwas zu unterstellen. Wie leicht täuscht man sich dabei! Ich habe mir schon vor Jahren vorgenommen, von Anderen „Die Motivation Anderer“ weiterlesen

Vertrauen

Vielleicht befinden wir uns alle in der Lage des Mannes, der an den Rand eines Abgrunds kam. Als er so dastand und überlegte, was er als Nächstes tun sollte, staunte er nicht schlecht, als er entdeckte, dass ein Seil über den Abgrund gespannt war. Und langsam und mit grosser Sicherheit kam auf dem Seil ein Akrobat anbalanciert, der einen Karren vor sich herschob, in dem ein weiterer Akrobat sass. Als die beiden schliesslich festen Boden unter den Füssen hatten, lächelte der Akrobat, der den anderen geschoben hatte, über die Verwunderung des Mannes.”Glauben sie etwa nicht, dass ich das noch einmal … Vertrauen weiterlesen

Wer noch mal war Selma…?

wildganse-krister67-pixelioMir war der Name Selma Lagerlöf bis vor Kurzem nicht bekannt. Als ich mich an meine Bekannten wandte und meine Wissenslücken, nein, meine totale Unwissenheit zu obiger Dame offen legte, gab es ordentlich Schelte, wie man(n) diese Berühmtheit nicht kennen könnte. Das wurmte mich irgendwann und ich ging auf die Suche. Das wäre doch gelacht, wenn ich nicht herausbekäme, wer oder was Selma denn war. „Wer noch mal war Selma…?“ weiterlesen

Den ganzen Ratschluss predigen

waage“Die Summe Deines Wortes ist Wahrheit”, heisst es in Psalm 119,160; zumindest in der Schlachter- und der Elberfelderübersetzung.

Als Prediger sollten wir immer darauf aus sein das ganze Wort zu predigen und nicht nur immer dieselben Teilaussagen, die uns angenehm sind. Das ist eine ziemliche Herausforderung, denn das ganze Wort Gottes ist schwer zu fassen. Die Bibel ist ein vielschichtiges Buch, das zu den meisten Themen des Lebens etwas zu sagen hat; ganz sicher hat sie zu allen wichtigen Themen einen guten Beitrag zu leisten. Wie will man dem gerecht werden? „Den ganzen Ratschluss predigen“ weiterlesen

Geschenke finden

geschenke1Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. (1.Korinther 2,12 nach der Einheitsübersetzung)

Der Vers passt ja richtig in die Jahreszeit, zumindest zu Weihnachten, auch wenn das noch etwas hin ist…
Mich beschäftigt immer mehr die Frage, was wir denn nun eigentlich von Gott empfangen haben als wir Jesus angenommen haben. Für viele Christen ist es gerade mal die Errettung; für manche sogar noch weniger, denn manche meinen, dass Gott uns nur ein Buch und ein paar Gebote gelassen hat und sehnen sich nach der Zeit des ersten Jahrhunderts zurück in der man Jesus treffen und erleben konnte. Das erste, was ich gehört habe, als ich Christ geworden bin war, dass ich nun den Sinn des Lebens erfüllt hätte: der ganze Sinn sei es, Jesus anzunehmen und nach dem Tod zu Gott zu kommen, wo es dann im Himmel ganz toll ist. „Geschenke finden“ weiterlesen

Bibel lesen – aber richtig!

Die Kommentare zu “Komm nicht um!” haben es deutlich gemacht: Ihr denkt, dass ich den ganzen Tag Bibel lese. Der Verdacht liegt auch nahe; einige Posts handelten von der Wichtigkeit des Wortes; ich frage in jeder Predigt, ob die Leute ihre Bibeln mithaben und lege generell viel Wert darauf, dass Christen das Wort Gottes lesen und kennen.
Tatsächlich lese ich aber nicht sehr viel Bibel. Das letzte mal richtig lange einfach nur Bibel gelesen habe ich vor einem Jahr. Ich hatte es früher immer so verstanden, dass schon das Lesen der Bibel es bringen würde (”es”= geistliches Wachstum), musste aber feststellen, dass das so nicht ganz richtig ist. Meine ersten Bibelleseerfahrungen waren ein Griff ins Klo: Nichts verstanden, nur Fragen, überall Widersprüche und nix von Gott gesehen. Mein Fazit damals: Ich kaufe mir einen Kommentar, wahrscheinlich bin ich zu doof, das Wort zu verstehen und brauche einen Ausleger. Also habe ich mir Barclays Kommentar zum NT gekauft – was es nicht besser gemacht hat. „Bibel lesen – aber richtig!“ weiterlesen

Komm nicht um!

Manchmal fragt man sich ja schon: “Wann kommt ein geistlicher Durchbruch?” (Ich übersetze: Wann tut Gott endlich seinen Job, giesst Seinen Geist aus und schenkt Erweckung?). Tja, immer wenn es mir mal so geht, bekomme ich dieselbe Antwort:
Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. (Hosea 4,6 nach der Elberfelder) Es geht nicht darum, dass Gott noch irgendetwas machen müsste oder uns etwas vorenthielte. Es geht darum zu verstehen und zu leben, was wir schon haben. Ich habe neulich schon mal darüber geschrieben, aber es ist ein wichtiges Thema, das Wiederholung verträgt.
Gott hat Seinen Teil schon getan: Jesus ist gestorben, der Geist ausgegossen, die Bibel geschrieben. Das, was fehlt ist, dass wir erkennen und verstehen, wer wir in Jesus sind und was Jesus für uns getan hat. Das Problem ist nicht Gott, wir sind das Problem. „Komm nicht um!“ weiterlesen

seeing is believing

Ein berühmter Satz, der ziemlich gut die Einstellung vieler (der meisten?) Menschen zum Ausdruck bringt. “Ich glaube nur, was ich sehen und anfassen kann!”, war auch die Einstellung von Thomas, einem der Jünger, der den auferstandenen Jesus als einer der letzten gesehen hat. Er konnte die Begeisterung der Anderen nicht teilen, die ihm von der Auferstehung berichteten. “Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.[1] Thomas wollte nicht glauben, was er nicht sieht, er war nicht bereit, Tatsachen anzuerkennen und zuzulassen, die unsichtbar sind. „seeing is believing“ weiterlesen

Vergebend leben

Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt. (Matthäus 18,34-35 nach der Einheitsübersetzung)

In der letzten Zeit mache ich eine Beobachtung: Es gibt nichts, was mich mehr von Jesus und einem Leben auf Gott zu abhält als Zorn. Für die Meisten von uns zählt Zorn ja nicht zu den besonders schlimmen Sünden, eher so etwas wie ein Kavaliersdelikt. Ich merke, dass es bei mir anders ist. Wenn ich mich über jemanden oder etwas richtig ärgere, dann ist die Leitung zu Gott dicht. „Vergebend leben“ weiterlesen

Armut

Ich hatte in einem Gottesdienst gepredigt. Die Liturgie musste eingehalten werden, es gab Fürbitten und eine Kollekte. Wie immer in der Kirche hatten diese Teile etwas Unangenehmes, wahrscheinlich waren sie als Ausdruck “sozialer Gerechtigkeit” geplant gewesen und sollten betroffen machen. Mich haben sie im nachhinein nur wütend gemacht.
Die Fürbitten gingen um die Standardthemen “Armut” und “Krieg”. Kinder in der Dritten Welt halten ja immer recht gut dafür her, betroffen zu machen wenn man für sie betet. Am Ende waren dann auch bestimmt 20 Euro in der Kollekte für irgendeine Aktion, deren Namen ich vergessen habe. Bei vielleicht 250 Gottesdienstbesuchern nicht gerade die Welt! Habe ich je zuvor so viel Kupfergeld gesehen? Glaub´ nicht…. „Armut“ weiterlesen

Erkenntnis – Das Gebet des Paulus

Erkenntnis kann nur erkennen, was Gott bereits getan hat. Sie macht keine eigenständigen Erfindungen sondern entdeckt etwas Vorhandenes. Schon das blosse Wort “Entdeckung” ist interessant. Es bedeutet, dass etwas ent-deckt wird, also aufgedeckt. Die Decke, die über etwas gelegen hat wird fortgenommen und man kann es nun sehen. Es war immer da, aber vor den Blicken verborgen. In diesem Sinne muss man auch die “fortschreitende Offenbarung” verstehen, um die es in einem der letzten Posts zum Thema “Metatheologie” ging. Der erste Schritt um eine (neue) Erkenntnis zu bekommen ist es, überhaupt eine zu wollen. Sehnsucht nach mehr von Gott ist wichtig damit sich das geistliche Leben nicht festfährt und im Fluss bleibt. „Erkenntnis – Das Gebet des Paulus“ weiterlesen

Erkenntnis – der Anfang

Die Erkenntnis der Menschheit, die uns in der Bibel überliefert ist, war eine traumatische Erfahrung, die die Menschen alles kostete, was wertvoll war in ihrem Leben. Mitten im Paradies stand der verbotene Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Es ist ein seltsamer Baum und ich kann mir kaum vorstellen, welche Erkenntnis er gegeben hat. Gut und Böse sind moralische Qualitäten und ich kann mir kein Leben vor dem Essen der Frucht vorstellen. Es muss ein Leben ohne Moral gewesen sein, aber dennoch nicht negativ, denn die Menschen lebten im Paradies. Offenbar lag über allem ein Mantel der Unschuld; man musste sich keine Gedanken machen ob das, was man tat gut oder böse ist, man tat einfach und es war gut. „Erkenntnis – der Anfang“ weiterlesen

Was sehen wir, wenn wir Jesus sehen?

Hebräer 12:3 sagt nach der Elberfelderübersetzung: “… betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet! Anders als andere deutsche Übersetzungen entscheidet sich die Elberfelder für “betrachten”. Alle anderen übersetzen in die Richtung von “bedenken”. Rein vom Wort her ist das so auch richtiger, [analogizomai] bedeutet “abwägen, bedenken, usw.”. Dennoch finde ich die Elberfelder Übersetzungsvariante gelungen, denn genau das ist ja der Sinn bei tiefem Nachdenken über Jesus, dass ein inneres Bild entsteht. Nach meinem Verständnis hat dieses “Erwägen” die Bedeutung von Meditation, einem fortwährenden, tiefen Kreisen der Gedanken um Jesus. „Was sehen wir, wenn wir Jesus sehen?“ weiterlesen

Die Lampe zum Brennen bringen

Als 1879 die erste Glühbirne 40 Stunden lang leuchtete, hatte ihr Erfinder, Thomas Alva Edison, schon einiges hinter sich. Um eine leistungsfähige Glühbirne zu bauen, waren mehr als 1000 Versuche nötig gewesen. Auf die Frage, wie er mit diesen 1000 Fehlschlägen klargekommen wäre, antwortete Edison: „Wieso Fehlschläge? Ich habe 1000 Arten entdeckt, wie die Glühbirne nicht funktioniert.
Die Geschichte von Edison zeigt mir etwas über Vision und den unbedingten Willen, sie umzusetzen. „Die Lampe zum Brennen bringen“ weiterlesen

Keine Privatsache

Als ich neulich unser Auto von der Inspektion abholen ging, traf ich an der Bushaltestelle einen alten Kollegen aus der Schul- und Drogenzeit. Die Jahre waren nicht gut zu ihm gewesen und er sah aus, als wäre er noch immer gut dabei. Irgendwann kam die unvermeidliche Frage: „Und, was machst du?“, eine absolute Steilvorlage für ein evangelistisches Gespräch: „Ich habe mich vor zehn Jahren bekehrt, Jesus hat mich von Drogen frei gemacht und jetzt bin ich Pastor bei den Jesus Freaks“, sagte ich – nicht. Und er fragte nicht nach, was das mit Jesus soll, übergab ihm nicht gleich an der Bushaltestelle sein Leben und ich habe ihn auch nicht am selben Vormittag in der Ruhr getauft. Statt dessen sagte ich „Äh, ich also, ich mache…“ und er vervollständigte meinen Satz „…mal dies, mal das, wie wir alle“, verabschiedete sich und ging weiter. Mist! „Keine Privatsache“ weiterlesen

Das Wort unter pflügen

Gestern habe ich auf dem Weg von Remscheid nach Hause im Auto eine Predichtkase von John Wimber gehört. Er sprach über das Gleichnis vom vierfachen Acker und darüber, dass die Menschen in Israel wohl ganz andere Ackerbaumethoden verwenden als wir. Ihm war bei einer Reise aufgefallen, dass die Bauern erst das Saatgut über den Acker geworfen und dann gepflügt hatten. Auf die Frage, ob sie „Das Wort unter pflügen“ weiterlesen