Wer Urvertrauen hat, kann glauben

Ich habe lange einen Weg gesucht, Glaube und Vernunft zu verbinden. Nach einer Rundreise durch verschiedene Religionen und Philosophien habe ich ihn gefunden. EIN LESERARTIKEL VON THOMAS JAKOB viaChristentum: Glaube ist Urvertrauen | ZEIT ONLINE. Wer Urvertrauen hat, kann glauben weiterlesen

Je dicker desto Asthma

Wer bereits als Kind zu viele Kilos auf die Waage bringt, schädigt nicht nur die Gelenke und das Kreislaufsystem, sondern lebt auch kurzatmiger: Je dicker ein Kind ist, desto höher ist das Risiko, dass es an Asthma erkrankt. Darauf machen … Je dicker desto Asthma weiterlesen

Google durchsucht E-Mail-Konten auf Kinderpornografie

Mountain View/Houston. Der Internetriese Google hat den Behörden in den USA einen entscheidenden Tipp zur Festnahme eines mutmaßlichen Besitzers von Kinderpornografie gegeben. Der Mann nutzte ein E-Mail-Konto beim Google-Dienst GMail… viaGoogle durchsucht E-Mail-Konten auf Kinderpornografie. Google durchsucht E-Mail-Konten auf Kinderpornografie weiterlesen

Theologie – Evolutionslehre auch an Grundschulen – Bildung – Süddeutsche.de

Kinder hören in Grundschulen von Gottes Schöpfung, Evolution steht nicht in den Lehrplänen. Unser Autor hat den katholischen Theologen Michael Hauber gefragt: Sollte Evolution schon vor der fünften Klasse im Unterricht besprochen werden?… viaTheologie – Evolutionslehre auch an Grundschulen – … Theologie – Evolutionslehre auch an Grundschulen – Bildung – Süddeutsche.de weiterlesen

Ramadan und Schule: Nichts essen, nichts lernen – Bildung – Süddeutsche.de

Schüler, die von Tag zu Tag unkonzentrierter und blasser werden. Im Ramadan sind sie an deutschen Schulen keine Seltenheit. Für Lehrer ist der Umgang mit fastenden Kindern und Jugendlichen eine Herausforderung – denn Handlungsrichtlinien fehlen. Ramadan und Schule: Nichts essen, nichts … Ramadan und Schule: Nichts essen, nichts lernen – Bildung – Süddeutsche.de weiterlesen

Dich / sich / mich – hineinversetzen

Josef Bordat. Nachdem gestern zu später Stunde der WM-müde Fernsehzuschauer zunächst durch eine spannende Verlängerung des Achtelfinales Deutschland gegen Algerien (2:1) und dann durch einen etwas gereizten Per Mertesacker am Einschlafen gehindert wurde, konnte er Zeuge eines interessanten Dialogs zwischen ZDF-Moderator Oliver Welke und ZDF-Experte Oliver Kahn werden. Kahn verteidigte Mertesacker mit den Worten „Man muss sich aber auch mal in so einen Spieler hineinversetzen, nach so einem Spiel“. Welke konterte: „Ja, man muss sich aber auch mal in den Reporter hineinversetzen“. Unentschieden. Und doch gibt es einen Sieger: die Empathie, das Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit, sich in Andere hineinzuversetzen. Doch was … Dich / sich / mich – hineinversetzen weiterlesen

Traumwelten, Realität und Phantasie.

Ismael Kluever. Vor einiger Zeit durfte ich als einer der Betreuer eine Gruppe von Jugendlichen auf eine Reise nach Italien begleiten. Wir fuhren mit dem Reisebus. Eine lange Tour, 24 Stunden waren wir auf der Autobahn. 24 Stunden Hinfahrt, zehn … Traumwelten, Realität und Phantasie. weiterlesen

Religionspädagogen zum Abgewöhnen – eine Typologie

Gardinenpredigerin. Mein immer wiederkehrendes Credo was die religiöse Sozialisierung angeht ist, dass vermutlich mehr Gläubige von Priestern, Pastoral-/Gemeindereferenten und Religionslehrern zu Atheisten gemacht wurden, als Richard Dawkins und Konsorten es je vermögen werden. Dabei spreche ich nicht unbedingt von den berühmten Ohrfeigen für die intelligenten Zweifler und Fummeleien im Beichtstuhl (ich habe keine Ahnung, warum die Pädophiliekramer ihre schmutzigen Phantasien immer auf den Beichtstuhl richten, der für derlei Übergriffe denkbar ungeeignet ist…). Ich spreche von den pädagogisch überbildeten Kinderfreunden…>mehr. Religionspädagogen zum Abgewöhnen – eine Typologie weiterlesen

Texte sind Angebot

Christoph Hübener läd zu Texten über das Jahr verteilt ein. […] Er hat es schon wieder gemacht: Christoph Hübeners Buch „Mein Journal“ ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Zum zweiten Mal nach dem Erzählband „Darüber hinaus“ hat der pädagogische Mitarbeiter des Wilhelm-Busch-Gymnasiums seine Texte veröffentlicht…>lesen Sie hier weiter. foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de Texte sind Angebot weiterlesen

Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen

Sophie Fries. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Soweit, so gut. Die Zeilen „Maria und Joseph betrachten es froh“ kann man vielleicht auch noch sorglos mitträllern. Wie in aller Welt passt das nun aber mit Weihnachtsmann und Co zusammen? Klara, 6 Jahre (Name geändert), hat ihre eigene Theorie dazu. Stolz präsentiert sie ihre gemalte Krippenszene. Sie strahlt bis über beide Ohren, als sie mit ihren tapsigen Fingerchen auf die erste Figur zeigt: „Das ist Maria.“ Klar, unschwer zu erkennen: Die Größere der beiden Gestalten um die Krippe muss Maria sein. „Und das andere ist Joseph?“, frage ich interessiert nach. „Ja“, purzelt … Christkind, Weihnachtsmann und Zauberer. Wenn Kinder dem Synkretismus unserer Gesellschaft Hohn sprechen weiterlesen

Das Hohelied der Liebe – modern

Martin Dreyer. Wenn ich alle ‪#‎Langenscheidt‬ Wörterbücher der Welt besäße,/ wenn ich den ‪#‎Google‬ Übersetzer auf meinem Handy hätte,/ aber ich wüsste die Bedeutung von Liebe nicht, /dann würde ich den Menschen nur auf die Nerven gehen, wie ein Feedback im Lautsprecher, oder ein Sylvesterböller, der direkt neben meinem Ohr explodiert. Wenn ich alle ‪#‎Aktienkurse‬, die ‪#‎Lottozahlen‬ und das ‪#‎Wetter‬ der nächsten Woche im Voraus wissen würde,/ wenn ich selbst die geheimsten Datenbanken der ‪#‎NSA‬ anzapfen könnte,/ wenn ich alle Handygespräche von @Angela_Merkel, @BarackObama und Vladimir @PutinRF_ENG gleichzeitig abgehört hätte,/ wenn ich jeden Artikel auf ‪#‎Wikipedia‬ auswendig könnte und alle ‪#‎Suchmaschinen‬ … Das Hohelied der Liebe – modern weiterlesen

Viele Menschen wählen den falschen Beruf. Und dann?

VON ALINA FICHTER, Für das Unglück, an dem man selbst die Schuld trägt, gibt es keine Entschuldigung, und Bettina Rosen hat ihr Unglück selbst gewählt. Als Mädchen konnte sie sich nicht vorstellen, wie sie als Erwachsene würde leben wollen. Ihre Eltern dagegen hatten ein klares Bild: Das Wichtigste sei ein sicherer Job, sagten sie. Also wurde Rosen Bankkauffrau. Heute ist sie 29 Jahre alt und verbringt ihre Tage damit, anderen Menschen Produkte zu verkaufen, deren Sinn sie nicht erkennen kann. „Es gab Momente, da habe ich meine Arbeit gehasst“, sagt sie. Das unsichere Lächeln, das sie auf diese Sätze folgen lässt, wirkt, … Viele Menschen wählen den falschen Beruf. Und dann? weiterlesen

EKD: Die Kirche muss irgendwie toller werden

Wetzlar (idea) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich mit der fortschreitenden Säkularisierung und den abnehmenden Kirchenmitgliederzahlen nicht abfinden. „Wir sind herausgefordert, das geistliche Leben immer wieder neu zu beleben“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) vor der EKD-Synode, die vom 10. bis 13. November in Düsseldorf tagt. Freilich stehe die negative Bevölkerungsentwicklung dem Ziel eines Wachsens „gegen den Trend“ entgegen, das 2006 in einem Impulspapier des Rates der EKD formuliert worden war. Die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder ist jährlich etwa um ein Prozent auf 23,6 Millionen gesunken. Der … EKD: Die Kirche muss irgendwie toller werden weiterlesen

Gott ist ungerecht – und das ist gut so

Gott sitzt zwischen den Stühlen: Will er gerecht sein, könnten wir nicht leben. Deshalb geht Gott nicht den Weg der Gerechtigkeit, sondern den Weg des Friedens. So wie andere an uns jeden Tag schuldig werden, so werden wir an anderen schuldig – immer wieder. Selbst wenn wir keine Verbrecher sind, enttäuschen und verletzen wir tagtäglich andere. Mal leicht, manchmal auch schwer. Jedem von uns widerfährt Unrecht. Aber jeder von uns verübt auch Unrecht. „Du bekommst, was du verdienst“, sagt der Volksmund. Aber würde Gott…>mehr. foto: Thorben Wengert  / pixelio.de Gott ist ungerecht – und das ist gut so weiterlesen

Die Sache mit der religösen Kindererziehung… …oder erziehen die Kinder die Erwachsenen?

Ismael Kluever. Moby Dick im Himmel.  Ich beneide Geschichtenerzähler. Jene Leute, die das Talent haben, aus irgendeiner Banalität ein Drama in drei Akten zu machen. Selbst gehöre ich zum Geschlecht der Einsilbigen, die denken, sie müssten für jedes gesprochene Wort Telegrammgebühren bezahlen. Außerdem ist mein biederes Kleinbürgerdasein recht arm an spannenden Erlebnissen. Da bin ich immer dankbar für Menschen, die mir irgendwelchen Gesprächsstoff liefern. Zum Beispiel für Heidi. Vor einigen Jahren besuchten wir zusammen einen Computerkurs. Heidi arbeitet am Institut für Meereskunde und fährt auch auf Forschungsschiffen mit. Wie alles Schiffsvolk steckt sie voller Döntjes. Seekranke Studenten kann Heidi so … Die Sache mit der religösen Kindererziehung… …oder erziehen die Kinder die Erwachsenen? weiterlesen

Hör dir das an, Gott!

Andreas Meißner. „Und (der reiche Kornbauer) sprach: Das will ich tun; Ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen grossen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!“ (Luk. 12,18-19) „Hör dir das an, Gott, ich will heute mit dem Auto unterwegs sein, morgen schließe ich den Kaufvertrag ab, das neue Haus wird in zehn Monaten steh’n,….>mehr. foto: Marko Greitschus  / pixelio.de Hör dir das an, Gott! weiterlesen

Die indirekte Mitteilung – vom hl. Dominikus zu Sören Kierkegaard

Burkhard Conrad. In seinem Buch “Von den Anfängen des Predigerordens” aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts legt Jordan von Sachsen Zeugnis ab von der Art und Weise, wie der hl. Dominikus gegenüber seinen Zeitgenossen von der Wahrheit sprach. Jordan berichtet unter anderem von einer Begebenheit, bei der Dominikus den Legaten des Papstes begegnete. Diese waren auf dem Weg zu den “irrgläubigen Albigensern” im Süden Frankreichs. Diesen wollten sie den ”Glauben predigen”, wie sich Jordan ausdrückt (vgl. Meister Jordan: Das Buch von den Anfängen des Predigerordens, übertragen von Mechthild Dominika Kunst, Kevelaer, 1949, 22). Dazu waren sie mit einem ganzen Troß und viel höfischem Gepränge … Die indirekte Mitteilung – vom hl. Dominikus zu Sören Kierkegaard weiterlesen

Warum mein Enkel kein Geld will, wenn er meine Fenster putzt

Dorothee Janssen. Beim Sonntagskaffee geb ich zögernd zu, die Fenster länger nicht geputzt zu haben. Meine Schulter schmerzt. Ich kann den rechten Arm kaum heben. Aber Jammern ist mir peinlich. Meiner Tochter offensichtlich auch. Wir wechseln schnell das Thema. Aber gestern tauchte mein Enkel auf, um Fenster zu putzen. Zögernd erklärt er, er würde grad prokastrinieren (in der Hoffnung, dass Oma nicht weiß, worum es geht…>mehr. foto: birgitH  / pixelio.de Warum mein Enkel kein Geld will, wenn er meine Fenster putzt weiterlesen

Eingang in die Unmündigkeit

Die Kehrseite der Digitalisierung: Unsere Sinneswahrnehmung verkümmert. Kommentar von Helmut Frank . Es nervt: Man unterhält sich über Casablanca mit Humphrey Bogart und keiner weiß den Namen der Filmpartnerin. Das bisher interessante Gespräch wird dadurch beendet, dass jemand auf seinem Smartphone herumwischt und nach der Schauspielerin googelt. Der gewonnene Ertrag – »Es war Ingrid Bergmann!« – kann nicht den Verlust aufwiegen: das Ende eines bis dahin interessanten Gesprächs. Mit den kleinen Supercomputern ist man ständig online und ständig vernetzt. Für manche Menschen ist das Smartphone inzwischen eine digitale Erweiterung ihrer Sinnesorgane oder so etwas wie eine permanente…>mehr. foto: Joachim Kirchner  / pixelio.de Eingang in die Unmündigkeit weiterlesen

Nachtrag zur Orientierungshilfe zu Familie und Ehe

Uwe Hermann. Vor einer Woche habe ich einen ausführlichen Netzrundblick zur Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familieveröffentlicht. Der Sturm hat sich inzwischen ein wenig gelegt, aber es weht immer noch eine steife Brise. Deshalb habe ich hier Links zu Artikeln gesammelt, die ich übersehen hatte oder die inzwischen erschienen sind. Ich empfehle, hier und da auch mal in die Kommentare zu den jeweiligen Artikeln zu schauen. Es ist schon bedauerlich, auf welchem Niveau manche Christen diskutieren. Ich meine nach wie vor, dass…>mehr. foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de Nachtrag zur Orientierungshilfe zu Familie und Ehe weiterlesen

“Wie definierst Du Liebe?”

Ismael Kluever. Die Frage hat NerdbyNature im Thementread gestellt. “Wie definierst du…”, das ist, so meine Erfahrung, eine typische Frageweise von Autisten, und für die schreibe ich ja hier. Eine wunderbare Frageweise, wie ich finde. Gerade zu Themen, wo man so lange meint, es zu wissen, bis jemand nachfragt und es ganz genau wissen will.  Und dann weiß man plötzlich nur noch das Eine: “Nun wird es ganz schwer!” Eine Definition für “Liebe” zu haben, wäre wirklich schön. Definitionen, das sind diese kurzen, präzisen Sätze, um die ich im Schulheft oder in den Vorlesungsmitschriften einen Rahmen gemalt habe. Sätze, die einen komplizierten Sachverhalt griffig machten. Zumindest … “Wie definierst Du Liebe?” weiterlesen

“Hm?” Wieviel Worte brauchen wir?

Ismael Kluever. Ich erinnere mich gern an einen kleinen Dialog, der sich vor vielen Jahren im Frühstücksraum einer niederländischen Jugendherberge abspielte. Er ging so: “Hm?” “Mm.” Der Ausdruck vollendeter Harmonie. Lange war das für mich die Idealform eines Gespräches. Aber ich sollte für alle Leserinnen und Leser, denen der Inhalt jener Konversation verborgen geblieben ist – und das dürften wohl alle sein  – , eine Erläuterung hinzufügen: “Möchtest du noch eine Tasse Kaffee?” hatte ich mit jenem “hm?” die Studentin neben mir gefragt und die Kanne angehoben, um zu zeigen, dass ich sie gerne bedienen würde. Und ihr “mm”, bei dem sie … “Hm?” Wieviel Worte brauchen wir? weiterlesen

Mehr Selbstbewusstsein ! „Darüber hinaus…“

Via Christoph Hübener. Schreibender Fotograph, fotographierender Schreiber, kreativer Pädagoge oder pädagogischer Kreativer: Christoph Hübener ist alles irgedwie. Nur eins ist er sicher: Christ. „Da bin ich, Gott !“ hat er vor einigen Jahren gesagt und lebt seinen Glauben, so gut er es eben kann…>mehr lesen (Seite 9).  foto: knipseline  / pixelio.de Mehr Selbstbewusstsein ! „Darüber hinaus…“ weiterlesen

Applaus für dieses Netzgemüse, unsere Jugend!

Uwe Hermann. Ist unsere Jugend “Netzgemüse”? Tanja und Johnny Haeusler haben das Buch “Netzgemüse – Aufzucht und Pflege der Generation Internet” geschrieben, in dem sie für einen gelassenen Umgang mit dem Thema “Jugend und Internet” werben. Jetzt habe ich das folgende Video gefunden, in dem sie deutlich weiter gehen. Sicher ist es ein “Rant”, den die beiden hier vortragen, eine “Wutrede”, und damit natürlich sehr zugespitzt, aber es lohnt sich, den Gedanken nachzugehen. Allen, die schon sooooo alt sind, wie ich, oder sogar noch älter, rate ich, sich nicht…>mehr. foto: Dieter Kaiser  / pixelio.de Applaus für dieses Netzgemüse, unsere Jugend! weiterlesen

Für jede Woche einen Bibelvers: Der Wochenspruch

Uwe Hermann. Ein Wochenspruch ist ein Vers aus der Bibel, der einem bestimmten Sonntag im Kirchenjahr zugeordnet ist. Dieser Spruch spiegelt das „Thema“ des Sonntags wieder. Oft werden die Wochensprüche mit den Losungen der Herrenhuter Brüdergemeine in Zusammenhang gebracht. Dies ist allerdings nicht richtig. Entstehung der Wochensprüche Entstanden sind die Wochensprüche in der…>mehr. foto: Wolfgang Pfensig  / pixelio.de Für jede Woche einen Bibelvers: Der Wochenspruch weiterlesen

Vatersehnsucht

Andreas Meißner. Es ist ein kleines, handliches Buch. Und liest sich gut. Ich hatte es in kurzer Zeit durchgelesen. Michael Stahl, selbst Vater zweier Kinder, schreibt über ein sehr aktuelles Thema. Aus persönlichem Erleben weiß er, wie man sich fühlt, wenn der eigene Vater sein Kind bewußt verletzt, ablehnt oder Schmerzen zufügt. Diese schlimmen Erfahrungen gingen Jahre mit ihm mit, bis es zu einer Aussprache und zu einem ganz neuen Verhältnis der Generationen kam. In den Zeiten des Nicht-Verstehens, der Schmerzen und der Ohnmacht hätte er sich nicht vorstellen können, dass sein Vater und er einmal richtige Freunde werden würden….>mehr. foto: Helene Souza … Vatersehnsucht weiterlesen

WER BIN ICH UND WARUM SO VIELE? Wie Sie mit Ihrem „Inneren Team“ besser zusammenarbeiten

Roland Kopp-Wichmann. Ich musste eine wichtige berufliche Entscheidung treffen und mein Team hatte ganz unterschiedliche Ansichten und Ratschläge dazu: “Folge Deiner Berufung”, sagte der Visionär. “Du musst auch an die Verdienstmöglichkeiten denken”, gab der Realist zu bedenken. “Warum nur zwei Alternativen? Es gibt doch sicher noch mehr Optionen”, riet der Kreativdirektor. “Du bist zu alt für Experimente”, mahnte der Sicherheitsbeauftragte. “Denk an Deine Rente”, mahnte Mutter. “Das ist alles viel noch zu unausgereift, zu wenig durchdacht” nörgelte der Perfektionist. “Nun grübel nicht noch länger darüber, entscheide Dich endlich!”, drängte der Ungeduldige. “Solche Entscheidungen darf man nicht übers Knie brechen. Du brauchst noch … WER BIN ICH UND WARUM SO VIELE? Wie Sie mit Ihrem „Inneren Team“ besser zusammenarbeiten weiterlesen

Moral und Recht

Josef Bordat. Margot Käßmann sagt: „Abtreibungen kann ich nicht einfach so befürworten, weil sie Leben zerstören. Aber ich kann mit dem Kompromiss in unserem Land sehr gut leben, dass sie bis zum Ende des dritten Monats der Schwangerschaft nicht strafrechtlich verfolgt werden.“ Ich glaube, ähnlich wie Frau Käßmann, dass man das Thema Lebensschutz nicht über das Strafrecht angehen sollte. Seit Kant sind Moralität und Legalität getrennt, insoweit, als Moral und Recht zwar aufeinander bezogen sind, sich dieses aber aus jener nicht mehr unmittelbar ergibt. Das Problem ist nur:…>mehr. foto: Steffi Pelz  / pixelio.de Moral und Recht weiterlesen

Father and Son – Cat Stevens

1. It’s not time to make a change, Just relax, take it easy You’re still young, that’s your fault, There’s so much you have to know Find a girl, settle down, if you want you can marry Look at me, I am old but I’m happy > ganzer Text. foto: Thomas Siepmann  / pixelio.de   Father and Son – Cat Stevens weiterlesen

Gott reagiert auch auf’s Internet

Andreas Meißner. Neue Möglichkeiten, übers Internet zu beten :¦: Amen.de machts seit gestern möglich :¦: Bald kommt auch die App zum Handy. Seit gestern läuft es ziemlich rasant an – das neue Internetportal Amen.de. Lange hat sich das Team um Portalleiter Rolf Krüger auf diesen Tag vorbereitet. Konzepte erstellt. Technische Umsetzungen getestet. Sicherheitsbelange besprochen. Werbung für Beter gemacht, die dann auch Gebetsanliegen fremder User zu ihren eigenen machen. Wer die letzte ProChrist-Kampagne aufmerksam verfolgt hat, konnte…>mehr. foto: Viktor Schwabenland  / pixelio.de Gott reagiert auch auf’s Internet weiterlesen

Wie Gewohnheiten uns bestimmen – und wie wir sie ändern können

Mach es anders! Gewohnheiten bestimmen unser Leben, ob wir wollen oder nicht. Manche erleichtern den Alltag, andere sind lästig oder schaden uns. Mit den richtigen Tricks können wir sie ablegen – oder uns zunutze machen….>mehr. foto: Klicker  / pixelio.de Wie Gewohnheiten uns bestimmen – und wie wir sie ändern können weiterlesen

Happy birthday !

28.3.13 Liebe theolounge, Du musst nun sehr tapfer sein, denn Du wirst echt eine alte Tante hast dich gut gehalten. 7 Jahre hast Du nun schon auf dem Buckel. Hast immer versucht, dich interessant zu machen und Leuten Hoffnung zu geben. Wolltest ein wenig was Besonderes sein und ein kleines Refugium für alle, die offen denken wollen in der religiösen Welt. Oder für alle, die Ausblick suchen. Für alle, die über die Gesellschaft nachdenken und darüber, wie sie sein sollte. Ob dir das gelungen ist ? Schon fast seit Anbeginn deines alten jungen Lebens haben sich viele Leute zu dir gesellt, die … Happy birthday ! weiterlesen

Das Wolpertinger Osterlamm

Ismael Kluever. Dies ist nicht nur ein Rezept, sondern auch eine kleine Geschichte. Die Geschichte von der Entstehung des Osterhasen nämlich. Sie nimmt ihren Anfang in der Bibel. Obwohl der Osterhase selbst da gar nicht vorkommt. Aber der Reihe nach: Unmittel­bar vor dem Auszug aus Ägypten, so erzählt das zweite Buch Mose, feierten die dort in Knechtschaft lebenden Israeliten ein Frühjahrsfest. Zu dem Fest­essen gehörten die ersten Gaben von Feldern und Weiden, also das noch un­gesäuerte Brot und die gerade ge­borenen Lämmer. Sie sind noch heute fester Bestandteil der Pessachfeier, das die Juden seit dem an die Befreiung aus dem Sklavenhaus … Das Wolpertinger Osterlamm weiterlesen

Das Gewissen

Josef Bordat. Manuskript eines Vortrags vom 4. März 2013 in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin (Berlin-Reinickendorf). Einführung. Eine Gestalt aus der griechischen Mythologie, zugleich der Titelcharakter eines antiken, vorchristlichen Dramas, ein Mönch, der sich vom Kirchenkritiker zum Reformator entwickelt und eine junge Studentin aus München, die eine christliche Erziehung genoss. Antigone, Martin Luther und Sophie Scholl – ihre gut tradierten Erfahrungen spannen über zwei Jahrtausende europäische Kulturgeschichte auf: die griechische Mythologie und das antike Theater, der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit und die schlimmen Jahre der jüngeren deutschen Geschichte. Im einzelnen völlig verschieden und unverbunden, sind ihre Erfahrungen doch umklammert von einem zeitlosen … Das Gewissen weiterlesen

US-Waffenindustrie: Gewehre für Kinder

Die amerikanische Waffenindustrie wirbt um Nachwuchs. Millionen Dollar gehen in Werbung und Lobbyarbeit, damit mehr Kinder mehr Pistolen und Gewehre in die Hand bekommen. „Wer weiß?“, fragte ein Artikel des US-Magazins Junior Shooters, „vielleicht findest auch du eine Bushmaster AR-15 unter deinem Baum an einem frostigen Weihnachtstag.“ In dem Text ging es um das Sturmgewehr, mit dem mehrere Massaker verübt wurden, unter anderem die von Newtown und Aurora. Thema waren solche Vorfälle nicht. Junior Shooters wird von der Waffenindustrie unterstützt. Die Zeitschrift richtet sich an Kinder und zeigt auf der Titelseite schon mal eine 15-Jährige, die stolz eine halbautomatische Waffe präsentiert. Die Morde in der Grundschule … US-Waffenindustrie: Gewehre für Kinder weiterlesen

… mit Verlaub, zum Kotzen …

Günter J. Matthia. Einerseits sind die Vorteile, die ein Buch im Gegensatz zu mündlicher Überlieferung bietet, nicht von der Hand zu weisen. So gut wie jedes Weitererzählen würde, ob nun gewollt oder unabsichtlich, den Inhalt färben, leicht verändern, sehr verändern, gewichten … ein Buch dagegen hält alles so fest, wie es zum Zeitpunkt der Drucklegung vorliegt. Ob man das Buch später überarbeitet, ist eine ganz andere Frage. Erst einmal ist es eine Momentaufnahme. So gesehen ist es ein Gewinn, Berichte, Briefe, Lehrstücke, Poesie, Phantasie und andere Formen der religiösen Literatur in Form eines Sammelwerkes, das Bibel genannt wird, zu haben. In vielen … … mit Verlaub, zum Kotzen … weiterlesen

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2013

Stefan Ehrhardt. “Mindestens einmal im Jahr offenbart sich vielen Christen die große Vielfalt der Möglichkeiten, Gott anzubeten. Menschen werden im Herzen berührt und merken, dass die Praktiken ihrer Nachbarn gar nicht so seltsam sind. Das Ereignis, das diese besondere Erfahrung ermöglicht, heißt Gebetswoche für die Einheit der Christen. Gemeinden auf der ganzen Welt beteiligen sich an dieser Gebetswoche, die traditionell vom 18.-25. Januar (auf der Nordhalbkugel) oder zu Pfingsten (auf der Südhalbkugel) stattfindet. Pfarrer/innen wechseln die Kanzeln und es werden besondere ökumenische Gottesdienste organisiert…>mehr. foto: Piero Fissore, pierofix,flickr.com Gebetswoche für die Einheit der Christen 2013 weiterlesen

Das große Los: Beten für Lynn

Ismael Kluever. In der katholischen Gemeinde hat ein neuer Erstkommunionkurs begonnen. Am letzten Sonntag wurden in der Messe die Kinder vorgestellt, die daran teilnehmen. Zwei Dutzend Dritt- und Viertklässler standen da im Altarraum, ein Mikrofon wurde herumgereicht und die Kiddies sagten etwas aufgeregt, aber stolz und sebstbewusst, wie sie heißen und aus welchem Stadtteil sie kommen. Dann wurde jedem von ihnen feierlich vom Pastor eine Bibel überreicht. Ich habe ein grottenschlechtes Personengedächtnis. Wer alles da vorne stand, ist also doch an mir vorbeigerauscht. Aber nach dem Gottesdienst stand eine der…>mehr. foto: Hamed Saber,flickr.com Das große Los: Beten für Lynn weiterlesen

Mobbing – Tod der Amanda Todd

Frau Punk. Amanda Todd – ein zwölfjähriges Mädchen aus Kanada lernt im Internet einen Mann kennen. Sie chattet mit ihm, bis der Typ sie auffordert ihr T-Shirt hochzuziehen. Das Mädchen tut es und ein Jahr später erpresst sie der Kerl mit den Bildern… Er nimmt über Facebook Kontakt mit ihr auf. Irgendwie ist er auch an private Infos von Amanda rangekommen. Er weiß ihren vollständigen Namen, ihre Adresse, er weiß über ihre Familie und Freunde Bescheid. Er will mehr von Amanda – doch sie weigert sich. Darauf hin veröffentlicht und verteilt er im Internet Fotos von ihren Brüsten. Amanda wird gemobbt! Schikaniert, … Mobbing – Tod der Amanda Todd weiterlesen

Einmal kam ein Engel zu mir

Josef Bordat. Einmal kam ein Engel zu mir. Er hatte die Gestalt einer alten, verwirrten Frau, die einen Pfarrer sprechen möchte. „Ich bin kein Pfarrer“, sage ich und verweise auf unser Pfarrbüro, biete ihr an den Kontakt herzustellen. „Der wird sich bedanken!“, denke ich insgeheim dabei. „Aber es ist ja sein Job! Wäre er Bankkaufmann geworden, bräuchte er sich nicht mit alten, verwirrten Frauen zu unterhalten.“ Ich bin zwar auch kein Bankkaufmann, aber ich habe trotzdem keine Lust auf Gespräche mit alten, verwirrten Frauen. Außerdem habe ich keine Zeit. Meine „Zu tun“-Liste ist voll. Ein Aufsatz zu dem schwierigen Thema … Einmal kam ein Engel zu mir weiterlesen

“mmh…” Nur keine Danksagungen. Erntedankgefühle

Mechthild Werner. Jeden Freitag eine aktuelle Frage? Nein, diese Woche ist es endlich an der Zeit, Erntedank zu feiern. Auch in der Pfalz, und wie! Die Kirchen duften fruchtig, glänzen wie die Äpfel, Kleinkinder kullern um den Altar herum, juchzen. Was für ein Fest, fast zu sinnlich für Protestanten. Doch darum immer auch mit der angemessenen Portion ethischer Ermahnung. Seid allezeit dankbar. Doch wie geht das?>mehr. Lesen Sie auch: Erntedank – ukrainisch deutsch ökumenisch (Videos) Erntedankfest – oder: was hat Gott Dir geschenkt ? (2008) foto: Lorna Rande,flickr.com “mmh…” Nur keine Danksagungen. Erntedankgefühle weiterlesen

Zwei Leben in einem Körper

Carmen und Lupita können nie für sich sein: Die siamesischen Zwillinge sind an der Wirbelsäule zusammengewachsen, sie müssen jede Entscheidung gemeinsam treffen. Wenn Carmen im Garten spielen möchte, Lupita aber lieber drinnen ihr Buch zu Ende lesen will, dann haben die beiden ein Problem. Denn Carmen kontrolliert nur eines ihrer beiden Beine, das rechte. Was das andere macht, darüber bestimmt ihre Schwester Lupita. Erst mit drei Jahren lernten die Zwillinge laufen, ein Physiotherapeut musste ihnen zeigen, wie sie ihre Schritte aufeinander abstimmen. Heute haben Carmen und Lupita…>mehr. foto: Matt Tillett,flickr.com Zwei Leben in einem Körper weiterlesen

Ende.Mai. – Ende Mai. – Sicht eines Schülers

Chris Hübener. Heute. Es ist Ende Mai. Seit Stunden regnet es. Still sitze ich an meinem großen Fenster. Lange Zeit…  Es ist dieser langsamer und so träge, warme Landregen. Ein ertränkendes Grau am Himmel; das Licht macht das viele dunkle Grün melancholisch und so sehr schwer. Und wie ich jetzt schreiben kann, weiß ich eigentlich nicht… ~*~ Vor dieser Zeit regnete es auch so. Ich kam nass in der Schule an, abgehetzt stieg ich vom Rad, fiel in den Unterricht, viel zu spät. Viel zu spät. Ich konnte Dich nicht erwarten, wie sonst. Unten, am Eingang: ein karger Betonsteinschulhof, ein dumpfgrau … Ende.Mai. – Ende Mai. – Sicht eines Schülers weiterlesen

Das gewisse Etwas: Glaube und Moral

Josef Bordat. Hier der Versuch einer Antwort auf die Frage, wie sich Glaube und Moral zueinander verhalten, eine Frage, die Alipius zur Diskussion gestellt hat. Ich werde bei meinem Antwortversuch vor allem auf den katholischen Moralphilosophen Robert Spaemann zurückgreifen, aber auch aufUdo di Fabio, Richter am Bundesverfassungsgericht a. D. Ich glaube zunächst, dass sich Glaube und Moral in einem Kernkonzept von Anthropologie und Ethik treffen, im Gewissen. Ich glaube ferner, dass mit dem Glaubensabfall (individuell und kollektiv) dieses Kernkonzept in seiner ethischen Potenz in Gefahr gerät. Es ist nicht plötzlich „weg“, wenn man den Kirchenaustrittsantrag einreicht (das wäre ein sehr unkatholisches Verständnis von Gewissen), … Das gewisse Etwas: Glaube und Moral weiterlesen

Schweigen der Lämmer?

Über den Verlust des Singens und das Projekt »Evangelischer Liederschatz«. Von Manuel Ritter.Der Spiegel stichelte schon vor Jahren: »Vom Heulen der Trauerklöße. Die Deutschen verlernen das Singen«. Der – vielfach nachweisbare – Befund trifft vor allem die evangelischen Kirchen: gehört doch das Singen zu ihren innersten Wesensmerkmalen.>mehr. foto:Thomas Hawk,flickr.com Schweigen der Lämmer? weiterlesen

Abgekoppelt. Eine Bestandsaufnahme.

Das Problem ist nicht neu. Dennoch wird es brisanter. Zu vielen gesellschaftlichen Entwicklungen und Problemen äußert sich Kirche vielfach erst dann, wenn fast alles gesagt worden ist: von Politikern, Verbänden, Gewerkschaften und sonstigen sogenannten *gesellschaftlich relevaten Gruppen*. Dabei hätten wir eigentlich sehr, sehr viel zu sagen. Und zwar als allererste Instanz. Jüngstes Bespiel ist die Diskussion um das web 2.0. – eigentlich schon ein antiquierter Begriff, wenn ich die aktuelle Entwicklung betrachte. Allein die Fragestellung, ob (!) Kirche *social media* benutzen sollte, ist in etwa so unangemessen wie die Überlegung, ob in Kirche Bücher gelesen werden dürfen. Hinter dieser Ablehnung verbirgt sich jedoch … Abgekoppelt. Eine Bestandsaufnahme. weiterlesen

Islamunterricht: „Schüler suchen ihren Weg“

Was Jugendliche in Bayern ihren Religionslehrer fragen. Islam-Unterricht in der Schule – ein Streitthema in Deutschland. Moscheeverbände befürworten den Schulunterricht, fragen aber auch kritisch, ob die Kinder dadurch dem Einfluss von Imamen entzogen werden sollen. Mittlerweile bilden deutsche Universitäten islamische Religionslehrer in deutscher Sprache aus. Amin Rochdi ist Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg und Lehrer für islamischen Religionsunterricht an einer Realschule in Bayern. Er sagt im evangelisch.de-Interview, dass Moschee und Schule einander ergänzen.>mehr. foto:Riyaad Minty riy,flickr.com Islamunterricht: „Schüler suchen ihren Weg“ weiterlesen

Bayerischer Rundfunk: Interview / Marc Gerlach

Genau genommen bin ich nur ein kleiner Teil in diesem Interview: so ab ca. der 20. Minute kommen wir Reli-Lehrer ins Spiel. Last, but not least. Es geht um Folgendes: „Gekreuzigt, gestorben und begraben“ – 06.04.2012 Im Zentrum des Christentums steht eine blutig Geschichte, heute, am Karfreitag wird sie landauf landab in den Kirchen erzählt: Jesus wurde gekreuzigt. Gedeutet über Jahrhunderte als Opfertod, um Gott mit den Menschen zu versöhnen. Wie erzählt man Kindern davon? Wollen Eltern und Pfarrer heute überhaupt noch diese blutige Geschichte Kindern weitertradieren – und wenn ja, wie? Das Interview kann man >hier anhören. Alle Podcasts … Bayerischer Rundfunk: Interview / Marc Gerlach weiterlesen

Wegweiser in der Welt der Religionen

Klaus von Stosch gilt als wichtigster Vertreter der Komperativen Theologie in Deutschland, der auch eng mit muslimischen Theologen zusammenarbeitet. Ursula Rüssmann stellt den Paderborner Theologieprofessor und seine Visionen für die noch recht junge Strömung der Religionstheologie vor. Irgendwann als junger Katholik hat sich Klaus von Stosch gefragt: Wie würde ich glauben, wenn ich in Indien aufgewachsen wäre, als Muslim oder Hindu? Denn da war nicht nur der eigene, „zutiefst stimmig empfundene“ christliche Glaube, sondern auch der marokkanische Schwager: Der gläubige Muslim, Ehemann von Stoschs Schwester, habe ihn ungeheuer fasziniert, erinnert sich der Paderborner Theologieprofessor heute. „Da war dann gleich die … Wegweiser in der Welt der Religionen weiterlesen

Der letzte Kontakt. Oder: Die Konfirmation

Es sind nur noch ein paar Wochen, dann sind die Kirchen wieder ähnlich voll, wie an den Gottesdiensten zu Heilig Abend: kurz vor Ostern wird in den Landeskirchen Konfirmation gefeiert. Viele – nun vierzehnjährige – waren zwei Jahre im Konfirmandenunterricht , um sich auf diesen Tag vorzubereiten, der als persönliche Bestätigung der eigenen Taufe begangenen wird. Ein Bekenntnis. Ein *Ja* zum eigenen Glauben. Folge ich einer Studie der EKD, sind das in Deutschland immerhin ein Drittel eines jeden Jahrgangs. Die Studie zeigt auch, dass sich etwa fünf Prozent…>mehr. von Christoph Hübener foto:Jim Capaldi, jim the photographer,flickr.com Der letzte Kontakt. Oder: Die Konfirmation weiterlesen

Wohin fährt die Gemeinde ?

Von Ameleo. Fragmente eines Widerspruchs gegen die zunehmende Reduktion von Kirche und Gemeinde auf die sonntägliche Eucharistiefeier In Zusammenhang mit den offensichtlich inzwischen in so gut wie allen deutschen (deutschsprachigen?) Bistümern üblichen Gemeindefusionen zu Groß- und Größtgemeinden und den damit verbundenen Kirchenschließungen und Streichungen von Gottesdiensten zugunsten von zentralen Eucharistiefeiern in Zentralpfarreien taucht immer wieder eine ähnliche Argumentation auf: Die Leute sind doch mobil. „Wer zum Aldi und zum Baumarkt fahren kann, der kann auch zur Messe fahren.“ (aktuell in diesem Interview mit Prälat Imkamp, in dem er Bischof Zdarsa zitiert und sich dessen Ansicht zu eigen macht. Das Interessanteste an dem verlinkten Artikel … Wohin fährt die Gemeinde ? weiterlesen

Mission – ein Menschenrecht

Von Josef Bordat. Ich kann unmöglich schweigen… Ich bin Christ. Ich wünsche mir, dass alle Menschen in der christlichen Botschaft der Liebe, wie sie uns Jesus im Evangelium mitteilt, nicht nur unrealistische Träumereien, sondern die Basis einer Lebensform erkennen, die für sie selbst eine Bedeutung hat. Ich bin katholisch. Ich wünsche mir, dass alle Menschen in der katholischen Kirche die Freude und Geborgenheit finden, die ich darin gefunden habe und immer wieder neu finde. Als katholischer Christ bin ich ein glücklicher Mensch. Mich zu isolieren und die Glaubensfreude nicht zu teilen, also mitzuteilen, hielte ich für ziemlich egoistisch. Das wäre für mich … Mission – ein Menschenrecht weiterlesen

Vor 30 Jahren !

Vor 30 Jahren wurde er vorgestellt und sah in etwa aus wie ein Brotkasten: der Homecomputer Commodore 64.  Auch ich habe meine Jugend damit erlebt – und auch programmiert. Mein bestes, selbst programmiertes Spiel konnte ich von den Pappdisketten hinüberretten ins Internet. Es heißt „Didi – the Game„. Und wenn Sie sich ein wenig auskennen und so was mögen, werden Sie es sicher lieben. Sie finden es >hier zum kostenlosen und legalen Herunterladen (denn ich habe ja die Rechte daran – und jeder darf es haben). Laden Sie sich zuerst einen Emulator von derselben Seite herunter, der den Commodore 64 auf … Vor 30 Jahren ! weiterlesen

Wozu leben wir eigentlich ?

wozu-flickr.jpgPredigtserie. „Wozu lebst Du eigentlich ?“

Das ist eine Frage, die man sich nicht jeden Tag stellt – sondern dann, wenn es nicht mehr läuft, wenn Probleme auftreten, wenn man sich fragt, was das Ganze denn soll. Hier ein paar gute Antworten.

„Wozu leben wir eigentlich ?“ weiterlesen

Gott war einer von Uns

What, if God was one of us ? Was, wenn Gott einer von uns war, wenn er hier war, wenn er sich als Mensch gezeigt hat und Menschen begegnete ? Deshalb feiern wir Weihnachten. Jesus war gleichsam Gott. Er war im Tod, doch der Tod konnte ihm nichts anhaben. Gott liebte ihn – seinen Sohn – so sehr, dass er ihn nicht im Tod ließ. Gott ist nicht der, von dem wir nicht wissen, wie er ist. Er war längst hier, er hat sich gezeigt. Wir wünschen gesegnete Weihnachten ! „Gott war einer von Uns“ weiterlesen

„Ich setze auf das Pferd. Automobile sind eine vorübergehende Erscheinung“

Von Günther.  Blinder Glaube: Kaiser Wilhelm II. – Ich glaube an das Pferd. Automobile sind eine vorübergehende Erscheinung. . Vorsichtiger Glaube: Gottlieb Daimler -Es werden höchstens 5000 Fahrzeuge gebaut werden. Denn es gibt nicht mehr Chauffeure, um sie zu steuern. Visionärer Glaube: Lenonardo da Vinci – Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit einer unglaublichen Gewalt daherfahren. >mehr lesen. foto:Jelle, JelleS,flickr.com „Ich setze auf das Pferd. Automobile sind eine vorübergehende Erscheinung“ weiterlesen

Gott wohnt, wo man ihn einlässt

Schon wieder ein Kirchenfest, das viele liebe Leute nur noch von Ferne kennen. Kein Vorwurf, nicht jeder ist Insider, da kann Information helfen. Mindestens für die kulturelle Bildung, doch viel interessanter wäre es, wenn jemand ein zukunftsorientierter Mensch würde, der Neues von Gott für sein Leben erwartet. Advent kommt sprachlich von dem lateinischen „adventus“, was Ankunft bedeutet. Vor dem Weihnachtsfest…>mehr. foto: danielleyoung danielle young,flickr.com Gott wohnt, wo man ihn einlässt weiterlesen

Weihnachtswissen !

Von Ameleo. Was feiern wir eigentlich an Weihnachten? Es scheint so, als würden immer weniger Menschen darauf eine Antwort wissen. Traditionen aus Volksfrömmigkeit und Gesellschaft, die um dieses Fest herum entstanden sind, haben die eigentlichen Inhalte überlagert. Zwar brennen in der Adventszeit überall Kerzen, aber der religiöse Bezug zu dem Symbol des Lichts ist verloren gegangen. Mit Sternen wird jeder Raum geschmückt, aber…>mehr. 1. Was feiern Christen an Weihnachten und seit wann? foto: Vicky Brock brockwicky,flickr.com Weihnachtswissen ! weiterlesen

Glaubensbekenntnis: Was soll das?

Christen sprechen in feierlichen Gottesdiensten ihr Glaubensbekenntnis oder sie lernen es im Glaubensunterricht ihrer Kirche. Das sind formulierte Lehrsätze über den dreieinigen Gott und vieles andere mehr. Muss man diese erst kennen und hersagen können, wenn man Christ sein will? Es war eine lange Auseinandersetzung für die Christen der ersten Jahrhunderte, bis sie verbindlich formuliert hatten, was es mit Gott als Vater, Sohn und Heiligem Geist und mit der Menschwerdung von Jesus auf sich hat. Es kam zu Formulierungen, um die lange gerungen und gestritten wurde. Ein zentraler Aspekt war, dass Jesus …>mehr. foto:Savio Sebastian,flickr.com Glaubensbekenntnis: Was soll das? weiterlesen

Die 10 besten Strategien, damit sich in Ihrem Leben nichts ändert

Über das Peter-Prinzip, Kompetenzstrufen und psychische Abwehrmechanismen. Motivation, Reichtum, Glück, Abnehmen, Gesundheit, Fitness, langes Leben, zufriedene Mitarbeiter, — die Liste dessen, was Menschen ändern wollen ist lang. Auf der Buchmesse nächste Woche wird es auch wieder tausend neue Ratgeberbücher geben, die dabei unterstützen wollen. Die meisten Theorien, Tipps und Werkzeuge sind nicht neu — aber neu verpackt.>mehr. foto:David Reece,flickr.com Die 10 besten Strategien, damit sich in Ihrem Leben nichts ändert weiterlesen

„Du bist so ein Oarschloch“

Vorhin hörte ich den Lounge-Sender meines Vertrauens und – glaubte meinen Ohren nicht. 

„Du bist so ein Oarschloch“ sang dort einer. Nicht, dass ich mich persönlich angesprochen gefühlt hätte. Aber ich kam aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus. 

Der Text ist wohl wienerisch, wenn ich das richtig sehe. So lautet er wohl:

Du bist so ein Oaschloch, glaubst du bist da Superstar foast hoid an Bmw, owa dei Spatzi is zkla bin hoid ka Trottl und glaub da den Schaß, foa liawa a Kraxn und wenns sei muas im kras

Übersetzung: Du bist so ein A***, glaubst Du bist der Superstar, fährst halt „„Du bist so ein Oarschloch““ weiterlesen

Vorsicht: Jesus Camp (Video)

Der Dokumentarfilm „Jesus Camp“ führt in ein evangelikales Sommerlager für Kinder im Grundschulalter. Die beiden Filmemacherinnen Heidi Ewing und Rachel Grady begleiten die Pastorin Becky Fischer, Leiterin einer Pfingstkirche. Diese vor rund hundert Jahren in den USA entstandene konservative Abzweigung der evangelischen Kirche rückt die Bibel ins Zentrum des spirituellen wie des politischen Lebens und deutet dadurch moralische Werte um oder leugnet wissenschaftliche Erkenntnisse.>hier auf ARTE sehen. foto:George Kelly allaboutgeorge,flickr.com Vorsicht: Jesus Camp (Video) weiterlesen

Ein musikalisches Mitbringsel aus der Türkei

Während im Familienhotel nebenan – speziell für Moslems – der Ramadan begangen wurde, und sobald er vorbei war abends immer irgendwie eine Party stieg (sehen konnte man nichts, nur hören), hörten wir in unserem säkularen Hotel morgens meistens die Top 40 der türkischen Pop-Welt.

Irgendwie verbindet das. Und zwar irgendwie mit der musikalischen Gedankenwelt, die die Jugend dort eben auch hört und sieht. Auf dem Musiksender Power Türk beispielsweise, so eine Art MTV nur auf türkisch.

Ja, irgendwie verbindet die Musik mit der „Ein musikalisches Mitbringsel aus der Türkei“ weiterlesen

Letztlich entscheidet Ihr Gefühl (ein Gewohnheitstier)

Manche Menschen betonen, dass ihre Entscheidungen rein rational und sachlich getroffen wurden und auf objektiven Fakten beruhen. Das klingt beruhigend, wenn uns der Arzt erklärt, warum ein Eingriff notwendig ist oder ein Politiker argumentiert, warum wir in Afghanistan Krieg führen oder Atomkraft unverzichtbar ist. Aber gibt es wirklich reine Sachentscheidungen? Hierzu einige interessante Informationen:>mehr. foto:pictures by ST,flickr.com Letztlich entscheidet Ihr Gefühl (ein Gewohnheitstier) weiterlesen

Integrationsprojekt: Wo Kultur und Religion keine Rolle spielen

Matthias Alfringhaus. Werdohl. Laufbahnen – Beispiele gelungener Integration: So heißt eine Ausstellung in der Stadtbücherei, die gestern eröffnet wurde. Die Idee stammt von Silke Kreikebaum. Sie ist in Ütterlingsen Quartiersmanagerin und war in Köln auf eine ähnliche Aktion aufmerksam geworden. Umgesetzt haben die Idee im vergangenen halben Jahr 24 Schülerinnen und Schüler der Gesamt- und Realschule. Sie erhalten für ihr Engagement ein Zertifikat.>mehr. foto:  asterix611,flickr.com Integrationsprojekt: Wo Kultur und Religion keine Rolle spielen weiterlesen

Wie Sie mit der Sedona-Methode Gefühle verändern können

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich manchmal mit einem Gefühl herumschlagen, das Sie gerne loswerden würden? Haben schon etliches versucht, aber nichts hat geklappt? Dann ist vielleicht die Sedona-Methode einen Versuch wert. Die Methode besteht aus vier Fragen und stammt aus dem Buch „Die Sedona Methode“ des Amerikaners Hale Dwoskin.>mehr. foto: Lali Masriera visualpanic,flickr.com Wie Sie mit der Sedona-Methode Gefühle verändern können weiterlesen

Harmonie kann man lernen

Religionen – Harmonie kann man lernen. Ein Gespräch mit dem großen Hindu Sri Sri Ravi Shankar über Atemtechnik, Atheisten und religiös motivierte Konflikte. DIE ZEIT: Eure Heiligkeit, Herr Shankar, Sie sind berühmt für Ihre Gelassenheit. Sie haben daraus sogar eine Lebensphilosophie gemacht, die sie unterrichten. Was tun Sie eigentlich, wenn Sie selber einmal gestresst sind? >mehr lesen. foto: Teri Vogel tmvogel,flickr.com Harmonie kann man lernen weiterlesen

Spiritualität: Ist es entscheidend, was ich glaube?

«Oder kann ich nicht glauben, was ich will, Hauptsache, es hilft mir?» Natürlich kann man glauben, was man will. Aber es wird dann auch sehr Unterschiedliches dabei herauskommen. Unsere Zeit ist tolerant. Man kann und darf an ganz verschiedenes glauben: an ein Leben vor oder nach dem jetzigen, an die «Schwingungen» im Rosenquarz, die Form eines bestimmten Baumes oder die eigenen Kräfte. Nach richtig und falsch wird schon lange nicht mehr eingeteilt. Zum wichtigsten Maßstab ist eine andere Frage geworden: Nützt es oder nützt es nicht?…>mehr. foto:  Markus, woweezowee,flickr.com Spiritualität: Ist es entscheidend, was ich glaube? weiterlesen

„Da muss man durchgreifen!“

Szene beim Ausflug mit dem Fahrrad: Eine kleine Steigung, zwei Frauen und eine Elfjährige mit Schutzhelmen kommen mir entgegen. Abgeschlagen hinter ihnen heulend, mit einem kleinen, vom Weinen geröteten Gesicht ein vielleicht Achtjähriger. Er schluchzt seinen Schmerz und seine Wut hinaus, dass die anderen nicht auf ihn warten und er nicht mithalten kann. “Da muss man durchgreifen!” sagt ungerührt die eine Frau zur anderen. “Wenn der die Kraft zum Fahren nimmt, die er zum Weinen braucht, haben wir kein Problem mehr!”>mehr. foto:Liz Kasameyer Bukutgirl,flickr.com „Da muss man durchgreifen!“ weiterlesen

Unsere tägliche Auferstehung

Ist es im ‚Himmel‘ langweilig ? Oder ist es sehr langweilig ? Diese Frage vernimmt man in gläubigen Kreisen zwar eher ungern, da man Sorge trägt, gar als ungläubig abgestempelt zu werden – eine üble Sache in gewissen Kreisen, die Glauben zum Leistungskriterium erheben. Aber auch in liberalem Umfeld scheint der Himmel nicht sonderlich erstrebenswert. Warum eigentlich nicht ? > mehr. Lesen Sie auch: > Probleme mit der Auferstehung ? Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ? > Wo steckt Gott ? – Theologie, Philosophie, Wissenschaft Bild:Untitled blue ,flickr.com Unsere tägliche Auferstehung weiterlesen

Jeder Mensch braucht einen Sinn fürs Leben

«Hat all dieses Leiden, dieses Sterben um uns herum irgendeinen Sinn? Wenn nicht, warum sollte ich dann noch am Leben bleiben wollen?» schreibt der Wiener Psychiater Viktor Frankl in einem seiner Bücher. Während der Nazi-Zeit hatte er viel Furchtbares erlitten. Die Frage nach dem Lebenssinn ist darum nach dem Krieg sein zentrales Thema geworden. Jeder Mensch braucht einen Sinn und ein Ziel für sein Leben, so seine These.>mehr. foto:::: M @ X ::: / « м Ħ ж »,flickr.com Jeder Mensch braucht einen Sinn fürs Leben weiterlesen

Meister des Täuschens

Wie sich die 7,5 Millionen Analphabeten in Deutschland durchs Leben schlagen. Wenn in ihrem Supermarkt umgeräumt wurde oder Produkte mal wieder eine neue Verpackung bekommen haben, kommt Bettina M. (Name geändert) ins Schwitzen. Im Lokal bestellt sie, was die anderen haben. Bei einem Vorstellungsgespräch bandagiert die 46-jährige Berlinerin ihren Arm und hat die Brille vergessen. All das tut sie, damit niemand ihre Schwachstelle bemerkt: Sie ist Analphabetin. Alltag in einem Land, das sich eines der höchsten Bildungsniveaus rühmt.>mehr. foto: jjpacres / jeffrey james pacres,flickr.com Meister des Täuschens weiterlesen

Happy Birthday: Theolounge’s 4. Geburtstag

2007: Vor vier Jahren ging es los: unsere theolounge erblickte das Licht der weiten Internetwelt.

Am Anfang war das Wort. Und das Wort war im Netz und das Netz war das Wort. Dasselbe war im Anfang im Netz. Alle Besucher kamen durch das Wort und ohne es kam kein Besucher. In ihm fanden Menschen ein wenig zum Nachdenken und vielleicht auch zu Gott. (Den echten Johannesprolog finden Sie > hier. )

Die theolounge entwickelte sich von einer kleinen Linksammlung zu einer immer größer werdenden Seite – oder besser gesagt: wir haben sie entwickelt, gemeinsam. Und hoffen, dass wir Gottes Segen mit dabei hatten und haben.

Vielleicht hat auch Gott hier ein wenig seine Hand mit im Spiel: wenn er „Happy Birthday: Theolounge’s 4. Geburtstag“ weiterlesen

Wie führt man eine glückliche, lange Beziehung ?

Fast jeder wünscht es sich, aber nicht unbedingt jeder kann es realisieren: eine glückliche und lange Beziehung zu führen. „Hätte ich das doch früher gewußt !„, sagen manche vielleicht. Nun, wenn Sie diesen Artikel hier lesen, dann wissen Sie es früher. Was sind die Punkte, auf die man achten sollte, wenn man dieses Ziel erreichen will ? Lesen Sie > hier. Bild: swamibu,flickr.com Wie führt man eine glückliche, lange Beziehung ? weiterlesen

Böses mit Gutem überwinden

In seinem „Wort zum Jahreswechsel“ stellt sich Dr. Johannes Friedrich der aktuellen Jahreslosung für das neue Jahr zunächst ansatzweise kritisch gegenüber. „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ (Römer 12,21) lautet die Jahreslosung für 2011. Gute Vorsätze wie der in der aktuellen Losung formulierte, würden generell die Gefahr in sich bergen, „dass die alte, schlechte Angewohnheit nach einer kurzen Zeit einen mit umso größerer Macht überkommt und man danach umso mehr in den alten Gewohnheiten verhaftet ist als zuvor“, so der Landesbischof.>mehr. foto:kosare,flickr.com Böses mit Gutem überwinden weiterlesen

Wie Weihnachten die Welt verändert

Die Stimmen zur Lage der Kirche sind widersprüchlich. Mal ist von einer »Wiederkehr der Religion« die Rede, mal von einem christlichen Ausverkauf. Zwar wird die Stimme der Kirche als Hüterin von Werten immer wieder gern gehört, aber als Institution gehe sie durch Mitgliederverlust und geringe Gottesdienstbesuchszahlen ihrer Marginalisierung entgegen, heißt es. Der Glaube sei ein individuelles Bekenntnis, das für den öffentlichen Gebrauch der Vernunft nur eine eingeschränkte Bedeutung habe. Noch würden grundsätzliche ethische Fragen mit kirchlichen Vertretern diskutiert, aber das christliche Glaubenszeugnis verlöre seine Prägekraft. So weit, so richtig; so weit, so falsch.> mehr. foto:lapideo,flickr.com Wie Weihnachten die Welt verändert weiterlesen

Angebote für einen anderen Advent

Die evangelische Kirche lädt auch in diesem Jahr wieder zur bewussten Gestaltung der Adventszeit ein. Mit Adventskalendern als Druck, E-Mail oder SMS macht sie Angebote, sich auf den Charakter der Adventszeit einzulassen. Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit des Jahres: eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung. Nach dem Ewigkeitssonntag (Totensonntag) ist für vier Wochen Raum, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Mit ihren besonderen Farben und Düften, mit Lichterglanz und Weihnachtsbäckerei bietet sie einen festen Rahmen, um die Bedeutung und den Sinn dieser Zeit nicht zu verlieren.> mehr. foto:Per Ola Wiberg ~ Powi,flickr.com Angebote für einen anderen Advent weiterlesen

Sind Sie ältester Bruder, Einzelkind oder Nesthäkchen ?

Wie Ihre Geschwisterposition Ihre Karriere und Ihre Beziehung beeinflusst. Wie erfolgreich sind Sie in Ihrem Beruf? Hören Sie manchmal, Sie seien fachlich top aber nicht durchsetzungsstark? Haben sie öfters Rivalitätskonflikte mit Chefs oder Kollegen? Dafür kann neben den Eigentümlichkeiten Ihres Unternehmens und den Persönlichkeitseigenschaften der anderen auch etwas beitragen, was Ihnen vielleicht bisher völlig unbewusst war: die Position in Ihrer Herkunftsfamilie. > mehr. foto:Jackal of all trades,flickr.com Sind Sie ältester Bruder, Einzelkind oder Nesthäkchen ? weiterlesen

Streit an Weihnachten

Streit an Weihnachten im Kreise der Liebsten kennen viele. Damit es in diesem Jahr nicht soweit kommt, kommen hier Tipps, wie Sie Streit an Weihnachten vermeiden. In diesem Artikel: Wieso es an Weihnachten überhaupt zum Streit kommt Anti-Streit-Strategien im Vorfeld Der Streit ist da: Einmischen, ja oder nein? Ich streite mich: Wie komme ich da raus? > mehr lesen. foto:JKönig,flickr.com Streit an Weihnachten weiterlesen

Du bist mein

Sie werden mit mir darin einig sein, dass die Lektüre eines Telefonbuches etwas langweilig ist ‑ Namen, nur Namen. Wir greifen gewiss zu interessanterer Lektüre, wenn wir uns eine gute Stunde machen wollen. Aber einen Moment bitte. – Sind Namen wirklich so uninteressant? In der Häufung eines Telefonbuches gewiss, aber es wird sofort anders, wenn wir daran denken, dass uns in einem Namen der Mensch begegnet, der ihn trägt. > mehr. foto:bart cayusa,flickr.com Du bist mein weiterlesen

What a friend we have in Jesus (Music)

What a friend we have in Jesus,
all our sins and griefs to bear!

What a privilege to carry
everything to God in prayer!
O what peace we often forfeit,
O what needless pain we bear,
all because we do not carry
everything to God in prayer. „What a friend we have in Jesus (Music)“ weiterlesen

Vater der Vaterlosen

Im Auto läuft der CD-Player mit Musik von einem Kanadier – Danny Plett – der hier bei uns ganz in der Nähe wohnt. Ich liebe seine tiefsinnigen Texte. Man spürt ihnen an, wie er selber als Songschreiber und Mensch durch viele Tiefen ging, Gott darin erfahren hat. Gerade singt er über den “Vater der Vaterlosen” – ein Lied, welches mich immer wieder anspricht: weiter hier>>> Foto: A. Meissner Vater der Vaterlosen weiterlesen

Scientology-Arbeitsgruppe wird eingestellt

Der Senat der Hansestadt Hamburg stellt die Arbeit der Arbeitsgruppe Scientology ein. Deutschlands bekannteste Streiterin für ein Verbot der Organisation, Ursula Caberta, hatte die Aufklärungsstelle 18 Jahre geleitet. Aus finanziellen Gründen schließt der schwarz-grüne Senat in Hamburg die bundesweit einzige Aufklärungsstelle, die sich auf Länderebene mit Scientology befasst. Deren Leiterin Ursula Caberta ist über die Landesgrenzen als Scientology-Expertin bekannt. In Talkshows oder in ihren Büchern wie „Schwarzbuch Scientology“ und „Kindheit bei Scientology: Verboten.“ (beide Gütersloher Verlagshaus) versuchte die Politikerin über die in ihren Augen verbrecherischen Tätigkeiten von Scientology aufzuklären. > mehr. foto: StephenMcleod – artistic moobs,flickr.com Scientology-Arbeitsgruppe wird eingestellt weiterlesen

5 Minuten Wahrheit (Video)

Was ist eigentlich Wahrheit ?

Auf diese Frage werden Sie doch recht unterschiedliche Antworten finden. Wahrheit ist, dass Sie gerade diese Zeilen lesen. Wahrheit scheint auch zu sein, dass sich derzeit 40 Milliardäre dazu bereit erklärt haben, die Hälfte ihres Vermögens für einen guten Zweck zu stiften.

Wahrheit ist aber wohl auch das, was Sie hier sehen können: „5 Minuten Wahrheit (Video)“ weiterlesen

„Schulbücher vermitteln Islam klischeehaft“

Die Religionswissenschaftlerin Gerdien Jonker hat kritisiert, dass europäische Schulbücher oft Klischees über Muslime vermittelten. Die Bücher legten nahe, dass Muslime Europa erobern wollten, und Nichtmuslime sich verteidigen müssten, sagt die aus den Niederlanden stammende Forscherin. Die Darstellung des Islam in europäischen Schulbüchern ist nach Einschätzung der Religionswissenschaftlerin Jonker klischeehaft. „Es ist eine Erzählung, die sich im Wesentlichen im Mittelalter abspielt und deren Subtext besagt: Die Muslime eroberten Europa, also mussten ‚wir‘ uns verteidigen“, sagte Jonker laut einem Bericht von „Welt Online“. > mehr. foto:dachalan,flickr.com „Schulbücher vermitteln Islam klischeehaft“ weiterlesen

Die Sadisten von Hilchenbach

Auf einem städtischen Bauhof im Siegerland quälten Arbeiter jahrelang ihren körperlich behinderten Kollegen. Wer den »Bauhofprozess« vor dem Landgericht Siegen erlebt hat, der fährt nie mehr gedankenlos an jenen Männern vorüber, die mit Schaufel und Rechen am Straßenrand stehen. Die mit Sägen in den Händen auf Hebebühnen hantieren und hoch oben in den Baumkronen verdorrte Äste kappen, damit sie nicht auf die Fahrbahn stürzen. Die die Anpflanzungen auf den Verkehrsinseln wässern oder mit schwerem Gerät den Winterdienst verrichten. > mehr. foto:Eduardo Amorim,flickr.com Die Sadisten von Hilchenbach weiterlesen

Wenn der Fernseher Sommerpause hat

Ausprobiert hatten wir das bereits einmal vor Jahren: Einfach den Fernseher mal in die Sommerpause schicken. Und damit die Versuchung nicht zu gross würde, abends das Gerät doch mal anzuschalten, stellten wir es auf den Dachboden. Für einige Wochen. Und es funktionierte… Überhaupt – in der Rückschau sind wir froh, dass, als unsere Kinder noch klein waren, wir gar keinen Fernseher besassen. Okay, ein Hauptgrund war auch, dass in der Art von Gemeinde, in die wir damals gingen, es ein “no go” für Fernsehapparate gab. Was auch wieder enorme Vorteile hatte: Wir verbrachten einen Grossteil der freien Zeit mit den … Wenn der Fernseher Sommerpause hat weiterlesen

Wenn Väter ihren Job nicht tun

Manchmal frage ich mich, wozu wir eigentlich die Bibel lesen? Brauchen wir Gottes Wort, um mehr Faktenwissen im Kopf zu speichern? Oder gibt es tatsächlich auch – immer wieder – hilfreiche Parallelen des biblischen Geschehens mit unserem, mit meinem Alltag? Letztens fiel mir mal wieder auf, dass Gott – weise, wie er nun mal ist – bestimmte Episoden seiner Leute den heutigen Lesern nicht unterschlägt. Auch wenn es nicht so gut gelaufen ist… weiter hier>>>                                         Foto: A. Meissner Wenn Väter ihren Job nicht tun weiterlesen

Was bedeutet „Nächstenliebe“?

Die Nächstenliebe ist ein uraltes Gebot aus der Bibel. Gelehrt wird sie aber auch in vielen anderen Weltreligionen. Was aber bedeutet es, seinen Nächsten zu lieben? Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, gibt eine außergewöhnliche Definition: “Nächstenliebe, das ist, einen Menschen nicht so zu sehen, wie er ist, sondern wie er von Gott gemeint ist, und ihm helfen, so zu werden.”…> mehr. foto: swamibu,flickr.com Was bedeutet „Nächstenliebe“? weiterlesen

Johannesburg – die gefährlichste Stadt der Welt

Ein Zufluchtsort im Gangsterparadies. Evangelische Friedenskirche hilft Menschen in Johannesburger Problemviertel Hillbrow. Mit geballter Faust kniet der Jugendliche über dem am Boden liegenden Mädchen. In Erwartung des Schlages hält sie verzweifelt die Hände vors Gesicht. Doch diesmal passiert nichts: Es ist nur Theater. Jugendliche im Johannesburger Problemviertel Hillbrow setzen in Szene, was ihnen täglich auf der Straße begegnet: Gewalt, Armut, Drogen und Aids. Die Friedenskirche – eine evangelische Gemeinde – will inmitten dieser Wirklichkeit Hoffnung und Perspektive bieten. > mehr. foto:hmvh,flickr.com Johannesburg – die gefährlichste Stadt der Welt weiterlesen

Nicht der Islam selbst ist verantwortlich

Forschungen zu gewaltbereiten Jugendlichen. Münster – Nach der Veröffentlichung einer Studie über die Gewaltbereitschaft junger Muslime erhält Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer Unterstützung von Religionssoziologinnen der Universität Münster. „Seine vorsichtige Interpretation deckt sich mit den Zwischenergebnissen unserer Forschungen am Exzellenzcluster ‚Religion und Politik‘“, sagten Dr. Christel Gärtner und Zehra Ergi am Dienstag in Münster. > mehr. foto:  paulgi,flickr.com Nicht der Islam selbst ist verantwortlich weiterlesen

Reaktionen auf Studie „Junge Muslime und Gewaltbereitschaft“

Reaktionen auf die Pfeiffer-Studie: Der Generalsekretär im Zentralrat der Muslime beklagt das Fehlen einer „seriösen Expertise“. Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime moniert „eine Folge der Verharmlosung von fatalen Entwicklungen im Islam“: Je stärker männliche muslimische Jugendliche in ihrem Glauben verankert sind, umso mehr stimmen sie „Machonormen“ zu, umso häufiger bevorzugen sie „gewalthaltige Medien“ und haben häufiger „delinquente Freunde“ als Vergleichsgruppen. > mehr. foto:Christi Nielsen,flickr.com Reaktionen auf Studie „Junge Muslime und Gewaltbereitschaft“ weiterlesen

So überwindet man Angst

Wer Spinnen, enge Fahrstühle oder Flüge fürchtet, tut oft das Naheliegende und meidet sie. Meistens wäre es besser, dem Schrecken ins Auge zu sehen. Simulationen sollen Phobikern dabei helfen, Angstsituationen auszuhalten. Sobald der Patient sich an den ruhigen Flug ge wöhnt hat, beginnen die Turbulenzen. Der Sitz ruckelt hin und her oder sackt ein Stück ab. Nicht das schlechte Wetter ist diesmal daran Schuld, sondern der Therapeut, der den Stuhl in den Bewegungsmodus geschaltet hat. Das Fenster und den Gang des Flugzeugs sieht der Patient auf einer Art Videobrille. > mehr. foto:Mr. Greenjeans,flickr.com So überwindet man Angst weiterlesen

Vom Geist, der lebendig macht

Über den heiligen Geist. Vom Heiligen Geist ist in der Kirche und in den Gemeinden gewöhnlich wenig die Rede. Viele Christen wissen gar nicht für was er steht: „Geist“, „Heiliger Geist“ oder gar der „Heilige Geist als göttliche Person“. Ursprünglich meint Geist im biblischen Sprachgebrauch Wind, Luft, Sturm, dann Atem als Zeichen des Lebens. Gottes Geist ist darum der Sturm und der Atem des Lebens; er ist es, der… > mehr. foto:FotoRita [Allstar maniac],flickr.com Vom Geist, der lebendig macht weiterlesen

Anschlag auf Moschee und Synagoge

Sonderlich ruhig war der Monat Mai bislang nicht. Der Zentralrat der Muslime äußert seine Sorge bezüglich wachsender Islamfeindlichkeit: eine Moschee wurde erneut Ziel eines Anschlags.

Und auch von jüdischer Seite ist man recht beunruhigt, seit ein Brandanschlag auf die Synagoge in Worms verübt wurde.

Tun wir das Unsere dazu, dass in Deutschland niemand mehr in Furcht leben muss aufgrund seiner Volks- oder Religionszugehörigkeit. Bemühen wir uns darum, feindselige Stigmatisierungen von ethnischen und/oder religiösen Gruppen möglichst im Keim zu ersticken, indem wir „Anschlag auf Moschee und Synagoge“ weiterlesen

Was feiern Christen an Pfingsten ?

Pfingsten ist für Christen das Fest des Heiligen Geistes. Damit endet die 50-tägige Osterzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich ab von „Pentekoste“, dem griechischen Begriff für „fünfzig“. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist nach kirchlicher Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten. > mehr. foto: Ash-rly,flickr.com Was feiern Christen an Pfingsten ? weiterlesen

Wise Guys auf dem Kirchentag

Lust auf ein bisschen musikalische Unterhaltung – und zufällig in München ?

Ach, das trifft sich ja gut. Dann schauen Sie doch gleich mal in Ihr Programmheft. Die Wise Guys beispielsweise treten auf dem ökumenischen Kirchentag auf.

Und Nina Hagen diskutiert. Christina Stürmer ist auch zu finden. Ebenso wie Margot Käßmann und Wolfgang Huber, Wolfgang Thierse und Jörg Zink. Horst Köhler, Franz Müntefering, Angela Merkel. Hans Küng. Und viele andere.

Zur Einstimmung hier das Lied Die Philosoffen von den Wise Guys – und Nina Hagen: „Wise Guys auf dem Kirchentag“ weiterlesen

Kopftücher und Kruzifixe

Da war sie wieder, die Diskussion über “religiöse Symbole”. Die Wellen schlagen wieder hoch, aber wir treten auf der Stelle. Was mich daran heute am meisten beschäftigt, sind die Klassifizierungen, mit denen da gearbeitet wird. Erstens zum Thema “Religion”: Was sind “Religionen” in einer Zeit, in der der dogmatische Atheismus quasireligiöse Züge annimmt? Kann man überhaupt noch klar sagen, wo Religion beginnt und endet? Wie sieht es aus mit religiösen Formen, die der Materialismus und die Konsumkultur entwickelt haben, wo bestimmte Werte und Ideale gefeiert und propagiert werden? Sprich: Gibt es irgendeinen neutralen Winkel, der ideologie- und religionsfrei wäre, und … Kopftücher und Kruzifixe weiterlesen

Christlich-muslimischer Dialog in Kairo

Muslim aus Ägypten und Christ aus Deutschland unterrichten gemeinsam Religion. Mittwoch, 7.10 Uhr an der Deutschen Evangelischen Oberschule (DEO) in Kairo. Die Religionslehrer Dr. Salah und Pastor Axel Matyba machen sich auf den Weg in die 12. Klasse. Dort unterrichten der Muslim aus Ägypten und der Christ aus Deutschland im zweiten Jahr gemeinsam Religion – an der DEO diskutieren christliche und muslimische Schülerinnen und Schüler in den Klassen 11 und 12 seit immerhin 10 Jahren gemeinsam Themen wie „Was ist Religion?“, Anthropologie, Jesus Christus / Issa ibn Mariam oder auch Ethik. > mehr. foto:dos82,flickr.com Christlich-muslimischer Dialog in Kairo weiterlesen

Zum 450. Todestag von Philipp Melanchthon

Heute ist der 450. Todestag von Philipp Melanchthon, der neben Martin Luther eine treibende Kraft der Reformation war. Er war ein echter geistiger Überflieger: „Mit zwölf Jahren dichtete Melanchthon schon lateinische Verse, mit 21 verfasste er eine Grammatik des Altgriechischen, die später zum Standardwerk wurde. Keine 13 Jahre alt, begann er in Heidelberg sein Philosophie-Studium, wechselte aber drei Jahre später an die Universität in Tübingen und machte dort seinen Magister – die Professoren in Heidelberg hatten ihn nicht zur Prüfung zugelassen, weil sie ihn für zu jung befanden.“ (Quelle) „Zum 450. Todestag von Philipp Melanchthon“ weiterlesen