Gleichnisse vom heruntergekommenen Gott – #1 Perspektive von unten | wirsindmosaikde

Ein Format bei Mosaik ist “Mosaik studiert”. Dort nehmen wir uns Zeit, um uns intensiver und tiefer mit biblischen Themen auseinander zu setzen. Ich möchte diese Woche einige Texte online stellen, die beim letzten Treffen Thema waren (wobei der Termin … Gleichnisse vom heruntergekommenen Gott – #1 Perspektive von unten | wirsindmosaikde weiterlesen

Kirche und Internet – eine einzige Katastrophe – Christlich bloggen

Professionell gemacht, tolles Layout. Also mir gefällts jedenfalls gut, auch wenn Layout immer auch Geschmackssache ist. viaKirche und Internet – eine einzige Katastrophe – Christlich bloggen. Lesen Sie auch: > Der Kundgebungsentwurf zur EKD-Synode 2014 > Kommunikation des Evangeliums in … Kirche und Internet – eine einzige Katastrophe – Christlich bloggen weiterlesen

Was fällt dir bei 497 ein? – Lechajim

Reformationstag 2014 Bei 497 fällt mir der Reformationstag 2014 ein. Heute vor 497 Jahren soll Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben. Der Beginn der Reformation. Etwas überschwänglich könnte man sagen: Der Gründungstag … Was fällt dir bei 497 ein? – Lechajim weiterlesen

Horror oder Hilfe: Halloween oder Reformationstag ?

Die Grusel-Nacht und die Kirchen: Geht es um Halloween, scheiden sich die Geister. Harmloser Spaß oder lästiges Spektakel? Bayerns Landesbischof Bedford-Strohm will dem Reformationstag deshalb wieder mehr Bedeutung verleihen. viaGruseln oder Gottesdienst: Verdrängt Halloween den Reformationstag? | Nachrichten | BR.de. Horror oder Hilfe: Halloween oder Reformationstag ? weiterlesen

Die Wahrheit der Religion und die wahre Religion

Benedikt XVI.: Wo das Ethos in seinem über das Pragmatische hinausweisenden wahren Wesen und der Blick auf Gott keinen Raum mehr findet, ist der Mensch nicht größer, sondern kleiner geworden. Von Armin Schwibach… viaDie Wahrheit der Religion und die wahre … Die Wahrheit der Religion und die wahre Religion weiterlesen

In der Andachtsapp grüßt der Hahn vom Kirchturm – Lechajim

Da soll noch einer sagen, Kirche wäre von gestern. Das evangelische Medienhaus Stuttgart hat in der letzten Woche eine Andachtsapp vorgestellt. Laut eigener Aussage gibt es eine solche App bisher nicht. Naja, dann hat es aber doch ganz schön lange … In der Andachtsapp grüßt der Hahn vom Kirchturm – Lechajim weiterlesen

Das Ungeheuer von Lim Burg | Jobo72’s Weblog

Der umstrittene Ex-Bischof Wen-ich-mein-wissen-Sie-spätestens-jetzt ist zwar noch lange kein Ex-Bischof (dazu müsste er schon Ex-kommuniziert sein) und längst nicht mehr umstritten (dazu müsste es Streit geben), aber er zieht um! Von Limburg nach Regensburg. Und weil im Moment keine Weltmeisterschaft … Das Ungeheuer von Lim Burg | Jobo72’s Weblog weiterlesen

Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union der alt-katholischen Kirchen

Walter Jungbauer. Am 02. April 2014 wurde von den in der Utrechter Union zusammengeschlossenen alt-katholischen Kirchen die Mitteilung verbreitet, dass die in Wislikofen (Schweiz) tagende Internationale Bischofskonferenz (IBK) der Utrechter Union die Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union beschlossen hat. Bei den Mariaviten handelt es sich um eine Kirche, die  Ende des 19. Jahrhunderts in Polen entstanden ist. 1896 gründeten die römisch-katholische Ordensfrau Felicjy Koslowska (1862-1921) und der römisch-katholische Priester Johann Kowalski (1871-1942) eine mönchisch-kirchliche Gemeinschaft, die sich im Geiste des Ordens der Franziskaner hauptsächlich der sozialen Fürsorge für arme Menschen widmete sowie in ihrer Spiritualität einen besonderen Schwerpunkt … Wiederaufnahme der Mariaviten in die Utrechter Union der alt-katholischen Kirchen weiterlesen

Die Frau in der Kirche – Teil 1

Gardinenpredigerin. Ich habe lange überlegt, ob und wie ich dieses Thema behandeln sollte. Ich wusste, dass es unausweichlich ist, dass ich früher oder später darauf kommen musste. Etwas in mir sträubte sich: erstens weil man von mir erwartete, dass ich das schreibe, zweitens weil ich wusste, dass alles, was ich zu diesem Thema zu sagen habe nicht in einen einzelnen Text passt und nicht wollte, dass etwas Wichtiges fehlt und daher das Bild unsauber und einseitig wird und ich vielleicht in eine Kiste komme, in die ich nicht will.  Daher schreibe ich also zu diesem Thema drei Texte: erstens meine … Die Frau in der Kirche – Teil 1 weiterlesen

Ein Jahr Papst Franziskus, der Obama der Kirche

Fabian Maysenhölder.  Vor einem Jahr wird der argentinische Kardinal Bergoglio Papst. Ein frischer Wind weht seither im Vatikan, das Oberhaupt ist weit über die Kirche hinaus beliebt. Große Erwartungen ruhen auf seinen Schultern – viele davon wird der Papst enttäuschen. Er ist ein Papst, der für Furore sorgt: Seit einem Jahr ist Franziskus bereits das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Und er hat es, glaubt man der medialen Aufmerksamkeit, geschafft, ein Papst der Herzen zu werden. Negative Berichterstattung gab es im vergangenen Jahr kaum, dafür umso mehr positive: Der argentinische Papst ist ein Mann der Gesten, ein Kirchenoberhaupt, das es versteht, … Ein Jahr Papst Franziskus, der Obama der Kirche weiterlesen

Frère Alois, Prior von Taizé: Engere ökumenische Zusammenarbeit der Konfessionen notwendig

Der Prior von Taizé, Frère Alois, ruft in der jüngsten Ausgabe von Christ in der Gegenwart zu engerer ökumenischer Zusammenarbeit der Konfessionen auf – und erwartet dabei, dass alle Christinnen und Christen die „Berufung des Bischofs von Rom“ (also des römisch-katholischen Papstes) anerkennen, „Verantwortung für die Gemeinschaft unter allen zu tragen„. In Blick auf die dringend notwendige engere ökumenische Zusammenarbeit der Konfessionen kann ich ihm, gerade auch als alt-katholischer Christ, voll und ganz folgen; die alt-katholische Kirche steht schließlich in ständigem Dialog mit anderen Konfessionen und sucht und findet mit diesen Wege der Annäherung bis hin zur Kirchengemeinschaft (siehe http://www.alt-katholisch.de/oekumene/oekumene.html). … Frère Alois, Prior von Taizé: Engere ökumenische Zusammenarbeit der Konfessionen notwendig weiterlesen

Warum Christen, Juden und Muslime fasten

Hanspeter Obrist. Mit dem Aschermittwoch beginnt für die Christen das Fasten. Der Hauptfastentagder Juden ist der Versöhnungstag Jom Kippur und Muslime verzichten imRamadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Nahrung. Christen: Mit dem Aschermittwoch beginnen die Christen der Westkirche die 40-tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu. Früher galten für diese Zeit strenge…>mehr. Bild: MG Warum Christen, Juden und Muslime fasten weiterlesen

Religionswissenschaft. Eine Stellungnahme

Gardinenpredigerin. Vermutlich ist es vollkommen überflüssig, aber einige Kommentare haben mir doch zu Denken gegeben und daher wollte ich klarstellen: dieser Blog ist nicht religionswissenschaftlich. Die Religionswissenschaft ist die möglichst bewertungsneutrale Erforschung als religiös erachteter Phänomene sämtlicher Kulturen. Das heißt: wenn ich als Religionswissenschaftlerin schreibe, dann schreibe ich als Agnostikerin. Aus Respekt vor meinen Forschungsgegenständen, auch gegenüber dem Katholizismus. Wenn ich als Religionswissenschaftlerin schreibe, dann…>mehr. Bild: Marc Gerlach Religionswissenschaft. Eine Stellungnahme weiterlesen

Tatsachen zu Fragen der Homosexualität

Stefan Ehrhardt. Vor kurzem hat der amerikanische Herausgeber und Schwulen-Aktivist Michael Glatze zu einer radikalen Wende in seinem Leben gefunden: Er hat sich nicht nur als heterosexuell geoutet, sondern ist mittlerweile auch glücklich verheiratet. Und er hat noch mehr zu berichten: “Da ich niemanden kannte, an den ich mich mit meinen Fragen und Zweifeln hätte wenden können, wandte ich mich an Gott… Gott kam zu mir, als ich verwirrt und verloren, allein, ängstlich und aufgewühlt war. Im Gebet gab er mir zu verstehen, dass es absolut nichts gäbe, wovor ich mich fürchten müsste – und dass ich zu Hause sei.” Mehr dazu weiter unten…>mehr. … Tatsachen zu Fragen der Homosexualität weiterlesen

Die letzten Chipfindermeldungen aus 2013 – wie immer bewegend!

Andreas Meißner. Coole Aktion, die jetzt schon eine Weile im Lande – und darüber hinaus – läuft. Und sie erreichen Menschen. Nicht alle berichten darüber, aber manche Erzählungen rühren uns zu Tränen. Gott ist so groß und so cool! Hier noch die letzten neun Rückmeldungen aus dem vergangenen Jahr… Zum Mitfreuen, Mitweinen, Mitdanken… Und man kann selber welche bestellen. Hier. 21.12.2013: Jeremia aus Berlin: “Ich heiße Jeremia und habe den Chip gefunden. Im Eisfach beim Einkaufen…>mehr. foto: Die letzten Chipfindermeldungen aus 2013 – wie immer bewegend! weiterlesen

Jungfrauengeburt

Josef Bordat. In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst … Jungfrauengeburt weiterlesen

Mehr als Mäntel und Gänse

Josef Bordat. Wissenswertes über Martin von Tours. Sieben Fakten zum Heiligen des Tages Martin ist – geboren in Ungarn, Soldat für Rom, Bischof in Frankreich – ein europäischer Heiliger, zu einer Zeit als das Christentum in Mitteleuropa noch gar nicht richtig Fuß gefasst hatte (4. Jahrhundert). Seit 2005 gibt es zu Martins Ehren einen Kulturweg des Europarats. Martin gab ein Vorbild christlichen Lebens, ohne Moralist zu sein…>mehr. foto: Lilo Kapp  / pixelio.de Mehr als Mäntel und Gänse weiterlesen

Religion im Web: Juni

Fabian Maysenhölder. Auch im Juni gab’s wieder lesenswerte Dinge im Netz zum Thema Religion. Hier eine kleine Sammlung: Mit einer Hotline für Ex-Gläubige, dem muslimischen Poetry-Slam „i,Slam“, Mönchen, die mit Nonnen spielen und der Überzeugung: „Jesus ist ein Gamer!“ Telefonseelsorge für Atheisten? Nun ja, fast. Würde eine Religionsgemeinschaft eine „Bekehrungs-Hotline“ einführen, wäre das wohl in etwa vergleichbar: In den USA gibt es nun ein „Hotline-Project“, das Menschen unterstützen möchte, die von ihrer Religion die Nase voll haben…>mehr. foto: Jon S, NS newsflash,flickr.com Religion im Web: Juni weiterlesen

99 Tage Pontifex Maximus. Franziskus – ein Papst, der Brücken baut

Fabian Maysenhölder. Rund drei Monate ist Papst Franziskus nun im Amt. Durch kleine Gesten, klare Worte und einen aussagekräftigen Lebensstil steht er für etwas ein, was die katholische Kirche dringend nötig hat: Glaubwürdigkeit. Wer allerdings eine Modernisierung der Kirche nach europäischen Maßstäben erwartet, wird enttäuscht werden. „Habemus Papam!“, hieß es vor 99 Tagen auf dem Petersplatz in Rom. Nach dem historischen Rücktritt des…>mehr. foto: thopix  / pixelio.de 99 Tage Pontifex Maximus. Franziskus – ein Papst, der Brücken baut weiterlesen

Meine Bibel, deine Bibel

Uwe Hermann. Schon lange wollte ich einen ausführlichen Artikel zur Bibel schreiben. Also habe ich überlegt, gesammelt, sortiert. Immer und immer wieder. Und es wurde immer und immer mehr. Das hätte mir eigentlich sofort klar sein müssen, aber … Also gibt es jetzt keinen ausführlichen allumfassenden Artikel über die Bibel . In diesem Artikel versuche ich nun…>mehr. foto: Verena N.  / pixelio.de Meine Bibel, deine Bibel weiterlesen

Gottes Wort: Bibel, Jesus Christus, Verkündigung?

Uwe Hermann. Die Mitte unseres christlichen Glaubens ist Jesus Christus, das eine Wort Gottes. Ihn bezeugt die Bibel als das geschriebene Wort Gottes. Für uns heute wird er nur zugänglich in dem verkündigten Wort Gottes, das durch den Heiligen Geist lebendig wird. Mit diesen drei Sätzen möchte ich kurz zusammenfassen, um was es mir vor allem in diesem Artikel geht. Ausgelöst wurde dieser Beitrag durch die Diskussion über die Bibel und die Frage, wie wir heute die Bibel lesen und verstehen können, die in den letzten Wochen die „christliche Netzgemeinde“ bewegt hat. Zu dieser Diskussion hat auch das neue Buch von … Gottes Wort: Bibel, Jesus Christus, Verkündigung? weiterlesen

Für jede Woche einen Bibelvers: Der Wochenspruch

Uwe Hermann. Ein Wochenspruch ist ein Vers aus der Bibel, der einem bestimmten Sonntag im Kirchenjahr zugeordnet ist. Dieser Spruch spiegelt das „Thema“ des Sonntags wieder. Oft werden die Wochensprüche mit den Losungen der Herrenhuter Brüdergemeine in Zusammenhang gebracht. Dies ist allerdings nicht richtig. Entstehung der Wochensprüche Entstanden sind die Wochensprüche in der…>mehr. foto: Wolfgang Pfensig  / pixelio.de Für jede Woche einen Bibelvers: Der Wochenspruch weiterlesen

Dreifaltigkeitssonntag – Der Geist als Vorausetzung

Stefan Ehrhardt.“Denn alle, die in sich den Heiligen Geist tragen, werden zum Wort geführt, das der Sohn ist, der Sohn führt sie zum Vater, und der Vater schenkt uns das ewige Leben”, so führen uns die Worte des Hl. Irenäus von Lyon zum Thema der Dreifaltigkeit. Der Heilige fährt fort: “Ohne den Geist ist es unmöglich, das Wort Gottes zu erkennen, und ohne den Sohn kann man sich nicht dem Vater nähern. Denn die Stimme des Vaters ist der Sohn, und die Stimme des Sohnes kommt durch den Heiligen Geist, und der Sohn schenkt den Geist, wie es dem Vater … Dreifaltigkeitssonntag – Der Geist als Vorausetzung weiterlesen

Was ist Religion ?

Josef Bordat. Religion kommt vom Lateinischen „religio“. Das hieß zunächst einerseits soviel wie „Respekt“, „korrektes Verhalten“, „Verbindlichkeit“, „Gewissenhaftigkeit“, andererseits soviel wie „Bedenken“, „Zweifel“, „Besorgnis“, „Skrupel“, bevor es dann die Bezeichnung der Römer für Kulthandlungen und Bräuche wurde, also für die Religion im engeren Sinne. „Religio“ wiederum kommt von „relegere“ („erneut lesen“), das auf „legere“ zurückgeht („sammeln“). Es gibt aber noch zwei andere mögliche etymologische Ursprünge:…>mehr. Lesen Sie auch: Auf der Suche. Ein Beitrag zum Jahr des Glaubens Wonach suchen Menschen, die auf Jobo72′s Weblog landen? Ich habe mir mal die 50 am häufigsten gesuchten Begriffe der letzten Jahre anzeigen lassen und war doch einigermaßen … Was ist Religion ? weiterlesen

Pfingsten – ein Guide für das Hochfest

Stefan Ehrhardt. Hier findest du Links zu Beiträgen zum Pfingstwunder auf diesem Blog, die wir als “Unterstützung im Glauben” anbieten möchten: Hier geht’s zur >>> >>> BETRACHTUNG ZUM WUNDER DES HEILIGEN GEISTES Hier liest du den >>> >>> KOMMENTAR ZUM EVANGELIUM Ein Tipp für dein Beten >>> >>> DER GEIST SCHENKE EUCH DIE SIEBEN GABEN Programm für die Jugend >>> >>> 5.000 JUGENDLICHE FEIERN IN SALZBURG foto: Joachim Lodders  / pixelio.de Pfingsten – ein Guide für das Hochfest weiterlesen

Ich mache dir eine Tür auf

Andreas Meißner. Kürzlich sah ich es bei einer Konferenz auf einem Büchertisch von Gloryworld-Medien, das neue Buch von Heidi Gneiting “Ich mache dir eine Tür auf”. Ein runder Button auf dem Titelbild machte mich dann neugierig: Dort hiess es: “Mein Jahr in der Bethel Church in Redding (Kalifornien)”. Heidi Gneiting hatte zusammen mit ihrem Mann die Möglichkeit, zehn Monate von Deutschland in die USA zu gehen, um die BSSM (“Bethel School of Supernatural Ministry”) in diesem Zeitraum zu absolvieren…>mehr. foto: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de Ich mache dir eine Tür auf weiterlesen

“mmh…” Mehr als Du brauchst? Mein Kirchentag.

Mechthild Werner. Heute, ich warne gleich, ein DEKT-Doppelblogpost… Huch, Sonne. In Hamburg. Sonnenverwöhnt und Rekordbesoffen ging´s los. 300.000 Menschen beim Abend der Begegnung unter kühlblauem Himmel rund um die Alster. 116.000 Dauerteilnehmer. Gefühlt 20.000 Menschen bei Edeka und Co im Bahnhof. „Soviel du brauchst“, offenbar vieles, auch am Maifeiertag. Erst recht die Tage danach. „Gehste mit zum Podium Armut?“ „Ja, muss aber erst noch shoppen.“ Das Motto, tja, es geht uns alle an. Der Kirchentag „och, ne Messe wie jede“, meint der Hotelportier. Und irrt….>mehr. foto: http://www.kirchentag.de/service/downloads/nutzungsbedingungen.html “mmh…” Mehr als Du brauchst? Mein Kirchentag. weiterlesen

Christi Himmelfahrt

Josef Bordat. 9. Mai 2013. Vierzig Tage nach Ostern feiern wir Christi Himmelfahrt. Der Auferstandene, der vierzig Tage lang seinen Jüngerinnen und Jüngern erschienen war, dessen verklärter Leib schon auf Seine Erhöhung zu Gott hingedeutet hatte, der Seine Auffahrt selbst ankündigte („Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott“, Joh 20, 17), Er ist nun ganz bei Gott. Er sitzt „zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters“. Dazu habe ich für Das Ja des Glaubens, das Gemeinschaftsblog der Blogozese, einige Gedankenformuliert. >mehr. (Josef Bordat) Lesen Sie auch: Bloggertreffen in Bonn foto: Jürgen Nießen  / pixelio.de Christi Himmelfahrt weiterlesen

Fokolarbewegung. Aus meiner Sicht

Josef Bordat. Zugleich ein Stück Wikipedia-Geschichte Vorab: Ich möchte keine Replik schreiben, die sich Punkt für Punkt mit den eher negativen Eindrücken einer Veranstaltung auseinandersetzt, Eindrücke, die ein geschätzter Kollege in Nachtarbeit niederschrieb, den ich zu eben dieser Veranstaltung eingeladen hatte, zumal ich sie, die Einwände, zum Teil sehr gut nachvollziehen kann – mehr noch: Ich stimme ihm weitgehend zu, formal wie inhaltlich. Mit den polemischen Zuspitzungen kann ich schon deshalb gut leben, weil sie meinen Wortschatz bereichern (ich freue mich darauf, demnächst selbst mal die „pinkfarbene Fluffigkeit“ zielgerichtet einzusetzen!). Auf Details möchte ich hier also nicht weiter eingehen…>mehr. Lesen Sie auch: > Eine … Fokolarbewegung. Aus meiner Sicht weiterlesen

Marienmonat Mai

Josef Bordat. Der Monat Mai ist in der Katholischen Kirche besonders der Gottesmutter Maria gewidmet, die wir als Miterlöserin und Fürsprecherin verehren. Zugleich ist Maria uns ein Vorbild im Glauben, das Mariengedenken im Mai ein Aufruf an alle Christen, marianisch zu leben. Marianisch leben bedeutet, Gott zu vertrauen. Maria ist eine demütige Frau, die Gott bedingungslos vertraut, die Seine Intention bejaht. Sie wird damit zur „Proto-Christin“, die dem Dreifaltigen Gott zustimmt, die „Ja!“ sagt zum Vater, dem Schöpfer, zum Heiligen Geist, der über sie kommt, und zu Jesus, der durch sie Mensch wird. In Marias Antwort auf die Anfrage Gottes, in ihrer Zustimmung zum … Marienmonat Mai weiterlesen

Gott reagiert auch auf’s Internet

Andreas Meißner. Neue Möglichkeiten, übers Internet zu beten :¦: Amen.de machts seit gestern möglich :¦: Bald kommt auch die App zum Handy. Seit gestern läuft es ziemlich rasant an – das neue Internetportal Amen.de. Lange hat sich das Team um Portalleiter Rolf Krüger auf diesen Tag vorbereitet. Konzepte erstellt. Technische Umsetzungen getestet. Sicherheitsbelange besprochen. Werbung für Beter gemacht, die dann auch Gebetsanliegen fremder User zu ihren eigenen machen. Wer die letzte ProChrist-Kampagne aufmerksam verfolgt hat, konnte…>mehr. foto: Viktor Schwabenland  / pixelio.de Gott reagiert auch auf’s Internet weiterlesen

Wenn Gott nur 2/5 der Gebete erhört

Andreas Meißner. Wir kennen uns jetzt schon einige Jahre. Und es wird immer interessanter mit ihm. Er – das ist Dr. P., ein Arbeitskollege. Mit dem sich gut plaudern lässt, wenn es zeitlich möglich ist. Da kommt man schon mal auf Literatur (Hape Kerkeling “Ich bin dann mal weg”) oder morgendliche Erlebnisse mit Gott auf dem Arbeitsweg. Mit der Zeit bekomme ich mit, dass er verschiedene körperliche und auch andere Probleme hat. Und da Christsein ja nicht nur aus Reden besteht, biete ich ihm an, für ihn zu beten. Sein Draht nach oben ist noch “ausbaufähig”, also helfe ich ihm…>mehr. foto: cameraobscura … Wenn Gott nur 2/5 der Gebete erhört weiterlesen

Möchte Jesus, dass wir radikale Fundamentalisten sind?

Frau Punk. In der letzten Zeit hörte man in den Medien immer wieder etwas von „radikalen Fundamentalisten“ – zwei Wörter, die ziemlich negativ besetzt sind. Was bedeuten sie denn eigentlich? Radikal kommt vom lateinischen Wörtchen radix, welches Wurzel bedeutet. Fundamentalistisch kommt vom lateinischen Wörtchenfundamentum und bedeutet das man eine Überzeugung hat, die auf festem Grund steht und diese als einzig wahre ansieht. In der Gesellschaft ist es ein total negativ besetzt ein „radikaler Fundamentalist“ zu sein, warum? Ich denke es hängt (auch) mit der eigenen Definition zusammen, die sich Leute machen. Bei radikalen Fundamentalisten geht es oftmals um Menschen, die nicht für die Liebe, sondern … Möchte Jesus, dass wir radikale Fundamentalisten sind? weiterlesen

Ökologie des Menschen. Die Anthropologie Benedikts zwischen Gewissen und Natur

Josef Bordat. Morgen hat Benedikt XVI. Geburtstag. Der emeritierte Papst wird 86 Jahre alt. Einer der Höhepunkte seines fast achtjährigen Pontifikats war aus deutscher Sicht der Besuch in der Heimat im September 2011. Und der Höhepunkt der Deutschlandreise war für mich seine Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011. Es lohnt sich, sie noch einmal in aller Ruhe durchzugehen und Kerngedanken daraus zu destillieren, die über das Pontifikat hinaus Bedeutung haben….>mehr. foto: Olla van the see  / pixelio.de Ökologie des Menschen. Die Anthropologie Benedikts zwischen Gewissen und Natur weiterlesen

Was ist das schon? – Über Wunder

Josef Bordat. Danach ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt. Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe. Als Jesus aufblickte und sah, daß so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wußte, was er tun … Was ist das schon? – Über Wunder weiterlesen

Schöpfung und Evolution. Zur Diskussion

Josef Bordat. Auf Kath.net wird mein kleiner Beitrag zur Theistischen Evolution (unter besonderer Berücksichtigung der Arbeit Thomas von Aquins, der den metaphysischen Grundgedanken der Theistischen Evolution formulierte, und der Humanisations- oder Hominisationstheorie Pierre Teilhard de Chardins), rege und kontrovers diskutiert, obwohl er zur Sache eigentlich nichts Neues bringt. Es handelt sich um die Zweitveröffentlichung eines 2010 publizierten Blogbeitrags; die Kath.net-Ausgabe des Textes leidet etwas unter dem Wegfall sämtlicher Hervorhebungen – die kursiv gesetzten Passagen werden als solche leider nicht übernommen. Aus Zeitgründen kann ich mich leider nicht an der Diskussion beteiligen, möchte aber…>mehr. foto: Paul Marx  / pixelio.de Schöpfung und Evolution. Zur Diskussion weiterlesen

Verkündigung 2.0 – Mission mit modernen Medien

Martin Luther schreckte nicht vor modernen Medien zurück. Die damals brandneue Erfindung des Buchdrucks ermöglichte die Verbreitung seiner Reformations-Gedanken. Heutzutage leben wir abermals in einer medialen Revolution: Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, viele Menschen mit wenig Aufwand zu erreichen. Gläubige vernetzen, Glauben verbreiten, christliche Werte vermitteln – wie nutzen Pfarrer, Gemeinden und Kirchen diese neuen Chancen? „Social Media“ heißt die neue Zauberformel. Die „Sozialen Medien“ zeigen, dass das Internet keine Einbahnstraße der Kommunikation ist. Digitale Medien und Technologien ermöglichen es jedem Nutzer, Inhalte zu gestalten, sie mit anderen Menschen zu teilen und sich darüber auszutauschen. Ein Musterbeispiel ist…>mehr. foto: Joachim Kirchner … Verkündigung 2.0 – Mission mit modernen Medien weiterlesen

Zukunft für das konservative Denken?

Burkhard Conrad. Sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland fragen sich Kommentatoren, welche Zukunft konservatives Denken in der modernen Gesellschaft haben kann. Aktueller Anlaß ist in beiden Fällen die Diskussion hinsichtlich der rechtlichen Gleichstellung homosexueller Menschen und die Schwierigkeiten, die konservative Parteien mit dieser Frage zu haben scheinen. In einem Meinungsartikel für den britischen “Guardian” kommt der Kolumnist John Harris zu dem Urteil, daß konservative Menschen in Großbritannien keine eigentliche Heimat mehr haben würden, seitdem die…>mehr. foto:S. Hofschlaeger  / pixelio.de Zukunft für das konservative Denken? weiterlesen

Ist die Kirchensteuer ein Privileg ?

Josef Bordat. In Österreich gibt es ein „Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien“, über das einige geschätzte Kollegen bereits berichtet haben. Das gibt mir die Gelegenheit, ein paar grundsätzliche Bemerkungen zur Lage in Deutschland zu machen, Dinge anzusprechen, die nicht gerade neu sind, aber dennoch nahezu unbekannt zu sein scheinen. I. „Kirchenprivilegien“ – was soll das sein? Grundsätzlich werden darunter wohl drei Dinge gefasst: 1.) dass der Staat die Kirche für geschehene Enteignungen entschädigt, 2.) dass der Staat die Kirche für soziale und karitative Dienste an der Gemeinschaft entlohnt, 3.) dass der Staat für die Kirche das Inkasso der Kirchensteuer übernimmt. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass dies … Ist die Kirchensteuer ein Privileg ? weiterlesen

Geplante Schritte in Richtung Wiedervereinigung von orthodoxer und katholischer Kirche

Stefan Ehrhardt. Wie hier auf diesem Blog berichtet wurde, gibt es positive Signale für eine sehr weitgehende Annäherung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche. Es gibt eine Chance auf Wiedervereinigung von orthodoxer und katholischer Kirche:Das sagte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. im Gespräch mit Journalisten in Istanbul. Zwar werde diese “wahrscheinlich” zu seinen Lebzeiten nicht vollzogen werden, so das Oberhaupt der Weltorthodoxie. Doch habe er im Vatikan im Zuge seines Gesprächs mit Papst Franziskus nach dessen Amtseinführung eine neue Haltung und einen neuen Stil erlebt, die ihn “optimistisch” stimme. Er sei “überrascht gewesen, dass ihn Papst Franziskus zu einem Essen mit den Kardinälen eingeladen … Geplante Schritte in Richtung Wiedervereinigung von orthodoxer und katholischer Kirche weiterlesen

Historischer Vorstoß zur Ökumene

Josef Bordat. Rom. Papst Franziskus ist immer für eine Überraschung gut! Heute verblüfft er die christliche Welt mit einem historischen Vorstoß zur Ökumene. In einem Motu proprio führt das Oberhaupt der Katholischen Kirche die Konfession „kathestandox“ ein, die – so der Papst wörtlich – für diejenigen „ideal ist, die auf nichts verzichten wollen: nicht auf Frühschoppen, nicht auf Ikonen und auch nicht auf ihre Bach-CDs“. Die Entscheidung wurde in Deutschland mit Hoffnung und Skepsis zugleich aufgenommen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hält den Vorstoß des Papstes für „ein sichtbares Zeichen des Beieinanders, das erst noch … Historischer Vorstoß zur Ökumene weiterlesen

Vatikan: Papst liest täglich theolounge

Vatikankurier. Dass der neue Papst für Überraschungen gut ist, hat er in den letzten Wochen bereits mehrfach gezeigt. Dass er aber regelmäßig deutsche Medien liest, war bislang wenig bekannt.  Ein ranghoher Vatikansprecher sagte Samstag mittag in einer Pressemitteilung, Papst Franziskus habe beim Stöbern im Internet kürzlich eine interessante überkonfessionelle Quelle aus dem deutschsprachigen Raum aufgetan, die er nun beinahe täglich lese. Nachdem anfangs deren Name nicht publik gemacht werden sollte, drang gestern an die Öffentlichkeit, dass es sich um die christlich ausgerichtete münchner Medienplattform theologisch.com handle, die auch unter dem Namen theolounge.de zu erreichen ist. Besonders ansprechend finde der neue … Vatikan: Papst liest täglich theolounge weiterlesen

Bücher statt Eier!

Frau Punk. Heute ist Karsamstag – ich musste erstmal nachschauen, ob man diesen Tag „zwischen Ostern“ überhaupt so nennt – Tatsache, wieder was gelernt. Wie auch schon gestern bin ich in Schenkerlaune – weil ich mir wünsche, dass Menschen einfach ne Peilung bekommen, was Ostern bedeutet, was es mit der Kreuzigung auf sich hat, was um Gottes Willen das mit ihnen selbst zu tun hat und und und…. Ich wusste das auch lange nicht und Ostern hatte für mich keinerlei Bedeutung. Wenn Gott uns so ein großes – das größte Geschenk überhaupt – seinen Sohn – geschenkt hat, dann sollten wir auch großzügig … Bücher statt Eier! weiterlesen

Kreuzweg mit Papst Franziskus

Josef Bordat. Die Betrachtungen zu den Stationen des Kreuzwegs waren kraftvoll und von großer spiritueller Dichte, gleichwohl konkret und lebensnah. Sie griffen Partei für das Leben, für die Liebe, für den Frieden. Die Jugendlichen aus dem Libanon erinnerten in dankenswerter Klarheit an die Würde des Menschen und den Wert des Lebens und an die vielfältigen Bedrohungen des Lebens durch den Menschen, der sich…>mehr. foto: Marit Peters  / pixelio.de Kreuzweg mit Papst Franziskus weiterlesen

Warum heißt es Gründonnerstag und nicht Rosadonnerstag?

Frau Punk. Heute ist „Gründonnerstag“! Äh? Was’n das? Nun, an diesem Tag denken die Christen weltweit an das letzte Essen, genannt Abendmahl oder auch Passahmahl, bei dem Jesus vor seiner Kreuzigung von seinen Jüngern Abschied nahm. Warum nun eigentlich GRÜNdonnerstag und nicht BLAUdonnerstag oder ROSAMITGELBENPUNKTEN-donnerstag? …>mehr. foto: tec1844  / pixelio.de   Warum heißt es Gründonnerstag und nicht Rosadonnerstag? weiterlesen

Ist die Osterbotschaft wirklich so un-glaublich? James Bond, Jesus und das Mysterium

Fabian Maysenhölder. Wenn ein HSV-Fan stirbt, kann er seinen Sarg mit bespielter Bundesliga-Erde beschaufeln lassen. Und das sogar in einem Grab auf dem Fanfriedhof des Hamburger Sportvereins, der im Jahr 2008 direkt neben dem Stadion im Stadtteil Altona eingerichtet wurde. Das Grabfeld gleicht im Aufbau einem Stadion, inklusive der Abstufungen, die die verschiedenen Tribünenränge darstellen. Der verlegte Rasen stammt von dem Platz nebenan, auf dem die Profis ihre Heimspiele absolvieren. Wer sein Leben lang für den HSV geschrien, gejubelt und getrötet hat, kann, wenn der Schlusspfiff ertönt, in die Verlängerung gehen. Wer seine glücklichsten Momente im Stadion verbrachte, bei dem wird weiterhin … Ist die Osterbotschaft wirklich so un-glaublich? James Bond, Jesus und das Mysterium weiterlesen

Happy birthday !

28.3.13 Liebe theolounge, Du musst nun sehr tapfer sein, denn Du wirst echt eine alte Tante hast dich gut gehalten. 7 Jahre hast Du nun schon auf dem Buckel. Hast immer versucht, dich interessant zu machen und Leuten Hoffnung zu geben. Wolltest ein wenig was Besonderes sein und ein kleines Refugium für alle, die offen denken wollen in der religiösen Welt. Oder für alle, die Ausblick suchen. Für alle, die über die Gesellschaft nachdenken und darüber, wie sie sein sollte. Ob dir das gelungen ist ? Schon fast seit Anbeginn deines alten jungen Lebens haben sich viele Leute zu dir gesellt, die … Happy birthday ! weiterlesen

Petrus, Jesus, Atheismus und Intelligenz

Stefan Ehrhardt. Ich kenne eine ganze Reihe von Menschen, die sich zum Christentum bekennen, und den Teufel  fahrlässig unterschätzen. Sobald die Sprache auf Satan kommt, setzen ganz bestimmte Beschwichtigungsmechanismen ein. Aber nein, der Teufel – wenn es ihn überhaupt gibt? – erscheine doch nur sehr selten, vielleicht nur in ganz speziellen Situationen… und die Liste von Beruhigungsformeln ließe sich beliebig erweitern. Wie blind und taub kann man als Christ eigentlich sein? Bereits ein mit mäßigen Sensoren ausgestattetes Gewissen macht uns alle paar Minuten auf Versuchungen und Einflüsterungen aufmerksam, denen…>mehr. foto: Jürgen Nießen  / pixelio.de Petrus, Jesus, Atheismus und Intelligenz weiterlesen

Die Sache mit dem Öl

Josef Bordat. Im heutigen Evangelium (Johannes 12, 1-11) geht es um Öl. Und den Vorwurf der Verschwendung desselben. Schauen wir uns erst die Konkordanzstelle beim Evangelisten Markus an. Er schreibt: „Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl, zerbrach es und goß das Öl über sein Haar. Einige aber wurden unwillig und sagten zueinander: Wozu diese Verschwendung?“ (Mk 14, 3-4) Und dann: „Man hätte das Öl um mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können. Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe.“ (Mk … Die Sache mit dem Öl weiterlesen

Religion im Web (12)

Fabian Maysenhölder. Die Themen unserer Web-Rundschau der KW 12: Politik als säkulare Religion, über das christliche Menschenbild, das umgeschriebene Gesangbuch, die Frage: „Wie viel Religion verträgt das Internet?“ und ein Jesus-Konterfei auf Holz. Viel Spaß! „Politik als säkulare Religion“ Mündige Bürger wissen, dass sich ihre Wünsche nicht von alleine erfüllen. Dennoch lassen sie sich weismachen, dass ein Kreuzchen an der richtigen Stelle Träume wahr werden lässt. Längst schon ist Politik zur säkularen Religion geworden. Woran liegt es, dass das Eintauchen in die Sphäre der Politik rationale Zeitgenossen in infantile Träumer verwandelt?…>mehr. foto: Jon S, NS newsflash,flickr.com Religion im Web (12) weiterlesen

Wo ist das Allerheiligste heute?

Hans-Claus Ewen. „Da wir nun, Brüder, durch das Blut Jesu Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum, den er uns bereitet hat als einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang — das ist durch sein Fleisch -, und einen großen Priester über das Haus Gottes,so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewißheit des Glaubens, die Herzen besprengt [und damit gereinigt] vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.“ Hebräer 10,19-22. …>mehr. foto: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de Wo ist das Allerheiligste heute? weiterlesen

Das Wolpertinger Osterlamm

Ismael Kluever. Dies ist nicht nur ein Rezept, sondern auch eine kleine Geschichte. Die Geschichte von der Entstehung des Osterhasen nämlich. Sie nimmt ihren Anfang in der Bibel. Obwohl der Osterhase selbst da gar nicht vorkommt. Aber der Reihe nach: Unmittel­bar vor dem Auszug aus Ägypten, so erzählt das zweite Buch Mose, feierten die dort in Knechtschaft lebenden Israeliten ein Frühjahrsfest. Zu dem Fest­essen gehörten die ersten Gaben von Feldern und Weiden, also das noch un­gesäuerte Brot und die gerade ge­borenen Lämmer. Sie sind noch heute fester Bestandteil der Pessachfeier, das die Juden seit dem an die Befreiung aus dem Sklavenhaus … Das Wolpertinger Osterlamm weiterlesen

Religion (oder so) ist Schuld!

Josef Bordat. Es ist sehr schade, dass eine ernsthafte und nachdenklich stimmende Diskussion über Krieg und Schuld am Ende so stark im Niveau einbricht. Bei Günther Jauch (ich war nach dem tollen Tatort so gut gestimmt, dass ich der Runde eine Chance geben wollte) ging es um ein spannendes Thema. Die Vergangenheit der Deutschen stand auf dem Programm, genauer: Was war los vor 70 Jahren, was haben unsere Großeltern getan und warum? Kein originelles Thema, nur, dass aus der Elterngeneration mittlerweile die Großelterngeneration wurde und klar ist, dass wir in ein paar Jahren keine Zeitzeugen mehr haben. Gut, dass wir also die Fragen … Religion (oder so) ist Schuld! weiterlesen

Palmsonntag (Eintritt in die Karwoche) mit Gebeten

Stefan Ehrhardt. Mit dem Palmsonntag tritt die Kirche in die gesegnete Zeit der Heiligen Woche(Hebdomada Sancta) ein, Höhepunkt und Vollendung des ganzen Kirchenjahres. In diesem Jahr will uns das Datum (der 24.) noch eigens auf den Zusammenhang mit dem Advent hinweisen: O König aller Völker, komm! – bis es dann beim Einzug in Jerusalem heisst:Hosanna, hochgelobt sei der da kommt im Namen des Herrn! In der Karwoche gehen wir mit Christus die letzte Woche seines irdischen Weges, beginnend mit seinem Einzug in Jerusalem, auf einem jungen Esel, auf dem der Überlieferung zufolge noch niemand geritten ist. Zugleich lassen uns die Evangelien wissen, dass dieser König des … Palmsonntag (Eintritt in die Karwoche) mit Gebeten weiterlesen

Fastenwoche (5): Die Freiheit der leeren Hände

Stefan Ehrhardt. In der fünften Fastenwoche richten wir die Scheinwerfer auf einen Vorhang, hinter dem manche eine Kunst vermuten: Die Kunst, die das Leben zu einem auf Gott gerichtetes Lebenmacht. Geht der Vorhang erst einmal hoch, heißt es in gut lesbaren Lettern auf einer riesigen Tafel: Die Kunst des Loslassens. Nichts passiert; nach einigen Augenblicken der Stille wird der Vorhang losgelassen und dieser rauscht mit großer Geschwindigkeit herunter – bis er für das nächste Publikum wieder gehoben wird. Wer loslässt, wird frei. Mit leeren Händen ergibt sich die Freiheit, losgelöst von Zwängen entscheiden zu können, für mich selbst, aber auch in Bezug auf meine Mitmenschen. Die “Kunst des Loslassens” … Fastenwoche (5): Die Freiheit der leeren Hände weiterlesen

Die andere Hand Gottes

Josef Bordat. Beim Papst kommt es auf den Glauben und die Verkündigung an, auf Überzeugungskraft und Führungsstärke. Das kann ein Schweizer so gut wie ein Ivorer, ein Kanadier so gut wie ein Koreaner. Die Herkunft spielt dabei keine Rolle, den die Ingredienzien eines guten Pontifikats basieren eher auf persönlichen, weniger auf kulturell geprägten Eigenschaften. Dennoch wird in den ersten Kommentaren oft betont, dass Papst Franziskus aus Lateinamerika kommt. Die Zuschreibung „Lateinamerikaner“ ist dabei nicht unproblematisch, zum einen, weil sie oberflächlich ist, wie ja auch die Schublade…>mehr. foto: theolounge Die andere Hand Gottes weiterlesen

Gott erhalte Franz, den Papst!

Josef Bordat. Ich wollte gerade schreiben, wie spannend doch so ein Konklave ist. Und dass es sich ruhig noch etwas hinziehen könne. Immerhin ist es erst das zweite, das ich bewusst miterlebe – 1978 war ich noch zu jung. Doch da war es schon geschehen: Weißer Rauch! Genau einen Monat hat es gedauert vom Amtsverzicht Benedikts bis zur Wahl Jorge Mario Bergoglio zum 266. Papst Franziskus I., der zugleich der erste Jesuit und der erste Lateinamerikaner im Amt des Nachfolgers des Apostels Petrus ist. Und nun beginnt die Nacht der offenen Münder. Wie war das? „Den Namen haben wir nicht verstanden“, … Gott erhalte Franz, den Papst! weiterlesen

Ihr seid Papst – Der Argentinier

Der neue Papst ist gewählt. Er ist der frühere Kardinal Jorge Mario Bergoglio (76). Als Amtsnamen wählte er Franziskus I. Er war bisher Erzbischof von Buenos Aires und ist damit der erste Papst aus Lateinamerika. Er ist außerdem der erste Jesuit auf dem Stuhle Petri. Mit den Worten „Buona Sera“ wandte sich Franziskus I. gekleidet in eine schlichte weiße Soutane an die jubelnden Gläubigen. Bis ans Ende der Welt seien die Kardinäle gegangen, um den neuen Papst zu finden. Als Erstes sprach der neue Papst ein…>mehr. foto: theolounge Ihr seid Papst – Der Argentinier weiterlesen

Fastenwoche 4 (2013): Grenzen der Freiheit

Stefan Ehrhardt. Die vierte Fastenwoche steht vor uns, in der wir uns mit den Grenzen der Freiheitauseinandersetzen werden. Letzte Woche ging es um die Bedrohung der Freiheit; geraten wir langsam aber sicher in ein negatives Fahrwasser? Die Gefahr ist dann nicht gegeben, wenn wir das Ziel – die Erkenntnis, was diegottgeschenkte Freiheit nun eigentlich ist – nicht aus den Augen verlieren. Diese besondere Freiheit hat offenbar viel mit dem Herzen zu tun, wenn wir…>mehr. foto:    Bestimmte Rechte vorbehalten von readysubjects, Sarah Kanouse, flickr.com Fastenwoche 4 (2013): Grenzen der Freiheit weiterlesen

Papstwahl: Konklave beginnt kommenden Dienstag

via Stefan Ehrhardt. “In ihrer Nachmittagssitzung haben die Kardinäle an diesem Freitag entschieden, dass dasKonklave am kommenden Dienstag beginnen wird. Das gab der Vatikan noch während der laufenden Sitzung bekannt. Das heißt, die 115 wahlberechtigten und anwesenden Kardinäle werden am Dienstagvormittag die Messe pro eligendo Pontifice feiern und am Nachmittag ins Konklave in der Sixtinischen Kapelle einziehen. Nach jeweils zwei Kongregationen am Montag und Donnerstag und jeweils einer am Dienstag und Mittwoch trafen sich die Kardinäle an diesem Freitagnachmittag zum achten Mal…>mehr. foto: theolounge Papstwahl: Konklave beginnt kommenden Dienstag weiterlesen

Wie soll er sein, der neue Papst?

Josef Bordat. Diese Frage beschäftigt derzeit viele Menschen. Vor allem kirchenferne Nichtkatholiken geben darauf bereitwillig Antwort: jung, modern (was immer das heißen mag), schwarz.   Ja: „schwarz“. Der neue Papst möge „schwarz“ sein, so als sei Hautfarbe eine ekklesiologische Kategorie. Als bräuchte man dem Pfarrer nur eine Zehnerkarte fürs Solarium zu schenken und schon kippt die Mehrheit im Kirchenvorstand. Aber ich weiß schon, wie es gemeint ist: „Schwarz“ steht für „anders“, vor allem „anders als bisher“…>mehr. foto: theolounge Wie soll er sein, der neue Papst? weiterlesen

Das Gewissen

Josef Bordat. Manuskript eines Vortrags vom 4. März 2013 in der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin (Berlin-Reinickendorf). Einführung. Eine Gestalt aus der griechischen Mythologie, zugleich der Titelcharakter eines antiken, vorchristlichen Dramas, ein Mönch, der sich vom Kirchenkritiker zum Reformator entwickelt und eine junge Studentin aus München, die eine christliche Erziehung genoss. Antigone, Martin Luther und Sophie Scholl – ihre gut tradierten Erfahrungen spannen über zwei Jahrtausende europäische Kulturgeschichte auf: die griechische Mythologie und das antike Theater, der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit und die schlimmen Jahre der jüngeren deutschen Geschichte. Im einzelnen völlig verschieden und unverbunden, sind ihre Erfahrungen doch umklammert von einem zeitlosen … Das Gewissen weiterlesen

“mmh…” Ruhe bewahren. Wenigstens Sonntags.

Mechthild Werner. Am kommenden Sonntag ist der Tag des Sonntags. Am 3. März 321 erklärte ihn Kaiser Konstantin zum staatlichen Ruhetag. Gut, zuvor bereits Gott selbst. Der Schöpfer schuf sozusagen die Sechstage-woche gleich mit. Einmal die Woche Sabbat halten, zur Ruhe kommen – zu mir, zu den anderen, zu Gott. Ein Gebot, das für die gesamte Schöpfung gilt, für alle Kreatur. Zur Rekreation, Wiedererschaffung, Erholung… Ein Tag, der das Leben feiert. Ein Takt, der den Alltag ausatmet. Doch das Gesetz eines taktlosen Marktes steht diesem Gebot entgegen.>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Maggi_94,margrit,flickr.com “mmh…” Ruhe bewahren. Wenigstens Sonntags. weiterlesen

Nicht ohne Vernunft. Und Demut

Josef Bordat. Der Münsteraner Bischof Felix Genn hat sich im Domradio zum theologischen Erbe Papst Benedikts XVI. geäußert. Zentral sei, dass sein akademischer Lehrer Joseph Ratzinger mit seinem Leben und Werk verdeutlicht habe, dass “Glaube ohne Vernunft nicht sein kann”. Nicht, dass diese Erkenntnis neu wäre (vgl. Thomas von Aquin), doch ist es wichtig, sie immer wieder neu zu vermitteln. Genau das hat der Papst getan – in klarer, verständlicher Sprache. Er hat die Dinge gut gesagt, gewissermaßen bene dixit. Er war ein liebenswerter Intellektueller, den die Reflexion zur Demut bewegte, der die Devotionen schlicht und einfach gelebt hat, ein frommer Gelehrter, ein Weiser, … Nicht ohne Vernunft. Und Demut weiterlesen

Religion im Web (8)

Fabian Maysenhölder. Das Internet ist mitunter so voll mit interessanten Dingen, dass man gerne den Überblick verliert. Auf TheoPop gibt’s deshalb jede Woche aktuelle Funde aus dem Internet zum Thema Religion: mal Englisch, mal Deutsch, mal Video und mal Text. Was uns gerade in die Hände fällt. Viel Spaß! Peter Sloterdijk antwortet auf die Frage nach Monotheismus und Gewalt, die Berliner Morgenpost erklärt, warum Abraham uns vor dem Töten unserer Kinder bewahrt. Der Fußballer Arne Friedrich würde eher den Fußball als seinen Glauben aufgeben, und in Mexico hilft Superman, die Kirche cooler zu machen. Viel Spaß mit unserer Web-Rundschau!.>mehr. foto: Jon … Religion im Web (8) weiterlesen

Biblische Bücher und Geschichten als Tag-Clouds. Die Schlagwort-Bibel

Fabian Maysenhölder. Mal einen anderen Blick wagen? Hier gibt‘s die „Schlagwort-Bibel“: Biblische Bücher und Geschichten als Tag-Cloud aufbereitet. Je häufiger ein Wort in einem Buch oder einer Geschichte vorkommt, desto größer wird es dargestellt. Ob als Blickfang, Deko oder kreativen Einstieg in die Beschäftigung mit der Bibel – den Einsatzmöglichkeiten sind nur die Grenzen der Phantasie gesetzt.>mehr. Bild: theopop.de unter CC-BY-NC-SA 3.0 Biblische Bücher und Geschichten als Tag-Clouds. Die Schlagwort-Bibel weiterlesen

Lebensschutz statt Sterbehilfe

Josef Bordat. Drei Texte liefern Argumente gegen den geplanten § 217 StGB – und für das Leben Das Thema Sterbehilfe, wie es im Zuge der (kaum bemerkbaren) Verhandlungen um die Neufassung des Strafrechtsparagraphen § 217 adressiert wird, ist ein Lebensrechtsthema. Damit ist es ein ganz zentrales Thema für das menschliche Selbstverständnis. Jede qualifizierte Positionierung ist daher zu begrüßen. Als eine solche darf eine Textsammlung in der Edition Sonderwege bei Manuscriptum gelten, die sich kritisch mit Sterbehilfe und Suizid auseinandersetzt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Der Begriff „Euthanasie“ fällt bereits im Klappentext und ruft historische Bilder auf: Kranke, behinderte, alte Menschen, … Lebensschutz statt Sterbehilfe weiterlesen

Fastenwoche 1 (2013): SUCHE NACH FREIHEIT

Stefan Ehrhardt. Wir befinden uns in der Vorbereitungszeit auf Ostern. Wenn wir das vierzigtägige Fasten Jesu und seine Versuchungen in der Wüste, die Ort der Entsagung, der Einsamkeit und auch der Versuchung ist, betrachten, dann sehen wir darin einen Zusammenhang mit unserem eigenen Leben. Jesus nimmt unsere Versuchungen, unsere Armseligkeit auf sich, um das Böse zu besiegen und den Weg auf Gott hin zu öffnen, einen Weg der Umkehr. Wie geht der Teufel bei der Versuchung vor?…>mehr. foto: Maurice Koop,flickr.com Fastenwoche 1 (2013): SUCHE NACH FREIHEIT weiterlesen

Religion im Web (7)

Fabian Maysenhölder. Das Internet ist mitunter so voll mit interessanten Dingen, dass man gerne den Überblick verliert. Auf TheoPop gibt’s deshalb jede Woche aktuelle Funde aus Internet zum Thema Religion: mal Englisch, mal Deutsch, mal Video und mal Text. Was uns gerade in die Hände fällt. Viel Spaß! Wir blicken zurück auf die Themen dieser Woche im Internet. Garantiert ohne den Papst-Rücktritt (sonst wäre die Rundschau ziemlich lang geworden). Diesmal mit dabei: Die Trendsportart „Religionsfeindlichkeit“, ein Aberglaube, der nicht schadet, schießende Christen im Bible-Belt und Eindrücke vom ökumenischen Kongress „Kirche hoch zwei“.>mehr. foto: Jon S, NS newsflash,flickr.com Religion im Web (7) weiterlesen

Mein Bauch gehört mir. – Lebensschutz als Aufgabe aller.

Josef Bordat. Caroline Stollmeier plädiert für einen Lebensschutz, der um des Kindes willen die Entscheidung der Frau in den Mittelpunkt stellt und ruft alle Beteiligten zu Verständnis und Hilfsbereitschaft auf. Lebensschützer, so ein gängiges Vorurteil, blenden die Interessen und Belange der Frau aus, verstehen nicht, in welcher Lage sie sich befindet, wenn sie sich entschließt, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, blicken „nur“ auf das Kind, wollen dessen Leben schützen – die Frau ist ihnen egal. Das ist freilich Unsinn, doch das Vorurteil, die Lebensschutzbewegung sei „frauenfeindlich“, hält sich dennoch erstaunlich hartnäckig. Caroline Stollmeier liefert mit ihrem 2012 im Choros-Verlag erschienen Bändchen Abtreibung: … Mein Bauch gehört mir. – Lebensschutz als Aufgabe aller. weiterlesen

“mmh…” Riskier was, Kirche! Aber vorsichtig…

Mechthild Werner. Eigentlich ist sie vorbei, die tolle Zeit. Oder auch nicht. Da springen plötzlich „Rinder“ über Oxer, direkt in die Lasagnetüte. Der Büttengag musste noch sein… Jetzt aber im Ernst. Da tritt einer von einem ewig verliehenen Amt zurück und verleiht ihm und sich dadurch neue Würde. „Ich glaub mich tritt ein Pferd“, hat so mancher gedacht, „dieser Papst kann auch fortschrittlich“. Er hat´s riskiert. Und gewonnen, glaubt man den fast hymnischen Nachrufen auf einen Lebenden. Genauso soll es nun weitergehen: riskant. Nein, nicht zuerst bei den katholischen Geschwistern…>mehr. foto: dslr travel,  Bestimmte Rechte vorbehalten von dslrtravel.com http://www.dslrtravel.com/product.php?id_product=17 “mmh…” Riskier was, Kirche! Aber vorsichtig… weiterlesen

Fasten im Jahr des Glaubens – Aschermittwoch und danach (2)

Stefan Ehrhardt. Gestern, im 1. Teil von „Fasten im Jahr des Glaubens – warum es Sinn macht“, stellte sich die Frage, wieviel geistliche und wieviel physische (materielle) Arbeit dem rechten Fastengedanken entspricht. Den Worten des Heiligen Hieronymus haben wir als Antwort ein „sowohl als auch“ entnommen. Im weiteren haben wir gesehen, dass Selbstbeobachtung, am besten in Ruhe- und Gebetszeiten, uns in die Lage versetzt, uns nachhaltig ändern zu können! Heute wollen wir uns mit Verzicht, Solidarität, und dem Jahr des Glaubens etwas näher beschäftigen…>mehr. foto: SteFou!,flickr.com Fasten im Jahr des Glaubens – Aschermittwoch und danach (2) weiterlesen

Fasten im Jahr des Glaubens – warum es Sinn macht (1)

Stefan Ehrhardt. Surfen am Strand Ribeira d’Ilhas, Familienurlaub auf der kroatischen Insel Hvar oder eine Studienreise durch Jordanien – wer hat nicht den Wunsch nach wunderbaren Reisen. Aber bevor es dazu kommt, gilt es Klarheit zu gewinnen, wohin die Reise gehen soll… Fastenzeit ist eine ganz eigene Reisezeit. Aber selbst wenn wir an Santiago de Compostela,Medjugorje und andere Wallfahrtsorte denken, kommen wir unserem Thema noch nicht richtig nahe. Fasten meint zunächst eine geistliche Reise. Wie also ist diese Reise anzulegen?…>mehr. foto: SteFou!,flickr.com Fasten im Jahr des Glaubens – warum es Sinn macht (1) weiterlesen

Fastenzeit

Josef Bordat. Fasten spielt als Technik der Besinnung auf das Wesentliche nicht nur im Christentum, sondern in allen großen Religionen eine rituelle Rolle. Bekannt sind der islamische Ramadhan (Fasten als eine der fünf Säulen des Glaubens), das jüdische Fest Jom Kippur (Fasten als dankbare Erinnerung an den Versöhnungstag, an dem der Priester im Heiligtum für die Sünden des ganzen Volkes sühnte, Lev 16, 29-31) oder auch die Rede vom Nutzen des Fastens im Buddhismus (Fasten als Beitrag zu einem ungetrübten Geist). Doch insbesondere die Bibel steckt voller Passagen, die den Wert des Fastens ausdrücken. Dabei geht es insbesondere um Buße und … Fastenzeit weiterlesen

„Großen Respekt und Gottes Segen“

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, erklärt zur Ankündigung des Rücktrittes von Papst Benedikt XVI. am heutigen Montag: „Die Ankündigung des Rücktrittes von Papst Benedikt habe ich mit großem Respekt zur Kenntnis genommen. In besonderer Weise denke ich an unser Zusammentreffen in September 2011 im Augustinerkloster zu Erfurt, wo Papst Benedikt an einer Lutherstätte die existentielle Frage Martin Luthers, wie bekomme ich einen…>mehr. > Papst-Rücktritt: Reaktionen aus Religion und Politik foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Sergey Gabdurakhmanov,flickr.com „Großen Respekt und Gottes Segen“ weiterlesen

Das Pontifikat Papst Benedikts XVI.

Josef Bordat. Danke, Heiliger Vater! Das Epochale am Pontifikat Papst Benedikts XVI. ist für mich sein unermüdlicher intellektueller Einsatz, mit dem er die Vernunft des Christentums betont, um den Sinnvorrat des katholischen Glaubens einer Welt verfügbar zu machen, die sich als hoch erhaben über Religion betrachtet. Papst Benedikt XVI. hat damit der Kirche im 21. Jahrhundert den Weg gewiesen: Sie muss die selbstbewusste Auseinandersetzung mit den Göttern der Moderne und Nachmoderne suchen, mit Markt und Machbarkeit. Der Hybris einer Selbsterlösung des Menschen setzt der Papst die Hoffnung auf Erlösung durch die Gnade Gottes entgegen. Benedikt XVI. ist wahrhaft petrinisch und marianisch … Das Pontifikat Papst Benedikts XVI. weiterlesen

Von Toleranz und Respekt

Josef Bordat. Oft wird das Verständnis oder gar eine gewisse Sympathie für die Haltung eines Menschen zur Voraussetzung dafür gemacht, diese zu tolerieren. Das ist aber ein Fehlverständnis des Begriffs Toleranz. Toleranz kann dem Wortsinn nach erst dort beginnen, wo ich etwas nicht teile, nicht verstehe, denn es bedeutet schlicht „Duldung“. Das ist die schwächste Form, dem Fremden – sei es eine Sache oder ein Mensch – überhaupt eine Existenzberechtigung zuzubilligen. Wenn nun für diese schwache Figur derart hohen Hürden aufgebaut werden wie Verständnis und Sympathie, werden die…>mehr. Lesen Sie auch: > Kündigung wegen katholischen Glaubens foto: naughton321,flickr.com Von Toleranz und Respekt weiterlesen

Pogromstimmung gegen die katholische Kirche

Josef Bordat. Und wie ein katholischer Blogger damit umzugehen versucht. „Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, sieht eine Pogromstimmung gegen die katholische Kirche entstehen“, so Die Welt. Was steckt dahinter? Der Wunsch nach einem „Kritikverbot“? Eine verkappte „Zensurforderung“? Der Geist des „Mittelalters“? Nein: Dahinter steckt vielmehr ein Aufruf zur Rückkehr zu einem sachlichen Diskurs, auch in den Blogs, die sich kritisch mit der Katholischen Kirche auseinandersetzen und die Erzbischof Müller explizit erwähnt. Aus Erfahrung kann ich ihm nur zustimmen. Resignation ist angesichts dessen keine Lösung, doch sollte sich kein…>mehr. foto: Lawrence OP,flickr.com Pogromstimmung gegen die katholische Kirche weiterlesen

Die Reichweite der Religionsfreiheit

Josef Bordat. Gemessen an den Rechtstexten Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Welt), Europäische Menschenrechtskonvention (Europa) und Grundgesetz (Deutschland) sowie den maßgeblichen Kommentaren dazu meint Religionsfreiheit die Freiheit zur Ausübung von Religion im öffentlichen Raum. Welchen Sinn sollte Religionsfreiheit sonst auch haben? Wenn religiöse Symbole oder religiöse Betätigung im öffentlichen Raum grundsätzlich verboten sein sollen, dann kann der einzelne Bürger seine Religion eben nicht frei leben. Ihm bliebe nur die Betätigung im Privaten. Handlungen in Privatwohnungen, Clubhäusern oder Vereinsheimen sind aber ohnehin in besonderer Weise geschützt, dazu bräuchte es kein besonderes Freiheitsrecht. Religionsfreiheit muss im Kanon der Menschenrechte eben deshalb extra aufgeführt werden, weil sie auf Ausübung von Kultus und Ritus … Die Reichweite der Religionsfreiheit weiterlesen

Ruhe! Mob – Aktionstag von Kirchen und Gewerkschaften für den freien Sonntag

Walter Jungbauer. Mit der speziellen Aktionsform des ‚Ruhemob‘ machen Kirchen und Gewerkschaften darauf aufmerksam, dass der arbeitsfreie Sonntag immer mehr Makulatur wird. Denn die Zahl der Ausnahmegenehmigungen, welche die Arbeit am Sonntag und sonntägliche Ladenöffnungszeiten ermöglichen werden immer umfangreicher. Während vor 20 Jahren in Deutschland noch 7,5 Millionen Erwerbstätige gelegentlich, regelmäßig oder ständig von Sonntagsarbeit betroffen waren, sei diese Zahl nach Angaben der ‚Allianz für den freien Sonntag‘ mittlerweile auf 11 Millionen gestiegen. Peter Janowski, Bundesvorsitzender des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA), warf Unternehmen in diesem Zusammenhang vor, dass sie den Sonntagsschutz immer mehr aushöhlen würden: „Für einige Wirtschaftsvertreter … Ruhe! Mob – Aktionstag von Kirchen und Gewerkschaften für den freien Sonntag weiterlesen

Gebetswoche für die Einheit der Christen 2013

Stefan Ehrhardt. “Mindestens einmal im Jahr offenbart sich vielen Christen die große Vielfalt der Möglichkeiten, Gott anzubeten. Menschen werden im Herzen berührt und merken, dass die Praktiken ihrer Nachbarn gar nicht so seltsam sind. Das Ereignis, das diese besondere Erfahrung ermöglicht, heißt Gebetswoche für die Einheit der Christen. Gemeinden auf der ganzen Welt beteiligen sich an dieser Gebetswoche, die traditionell vom 18.-25. Januar (auf der Nordhalbkugel) oder zu Pfingsten (auf der Südhalbkugel) stattfindet. Pfarrer/innen wechseln die Kanzeln und es werden besondere ökumenische Gottesdienste organisiert…>mehr. foto: Piero Fissore, pierofix,flickr.com Gebetswoche für die Einheit der Christen 2013 weiterlesen

Wir Christen

Chris Hübener. Der Alltag hat uns wieder. So möchte man meinen. Zugegeben – ich hatte auch ein paar Entwürfe mit *angemessenen* blogs zu den vergangenen Festtagen auf dem Rechner. Aber irgend etwas hat mich davon abgehalten, sie zu posten. Sicher trug eine gewisse inflationäre Schreib- und Mitteilungswut (im Anlass eben dieser Tage) dazu bei. Es musste ja schließlich alles gesagt werden. Und das war einiges: Weihnachten und der Jahreswechsel scheinen dazu prädestiniert zu sein, atemberaubende Steilvorlagen gerade für Christen zu liefern. Dabei ist es fast egal, aus welcher politischen oder gesellschaftlich relevanten Ecke das entsprechende Feuerwerk abgebrannt wird. Ich traue … Wir Christen weiterlesen

Ein Vorsatz

Josef Bordat. Herr Bordat, wo bleibt das Positive? – Jetzt geht’s los! Abnehmen, mehr Sport, weniger Alkohol. Gut, wenn man sich für das neue Jahr etwas vorgenommen hat. Wenn es für mich – davon mal abgesehen – so etwas wie einen Vorsatz für 2013 gibt, dann vielleicht, mit etwas mehr Wohlwollen an Mensch, Gesellschaft und die Welt als solche heranzugehen und vor allem den Medien gegenüber nicht in eine überkritische Haltung der totalen Vertrauensverweigerung zu geraten. Diese Gefahr besteht nämlich. Und wie kann man dann von anderen Menschen erwarten…>mehr. foto: birgitH  / pixelio.de Ein Vorsatz weiterlesen

Wahnsinn! Christen-Terror erschüttert Deutschland: Schon wieder Kreuz entdeckt!

Josef Bordat. Während sich viele meiner Zeitgenossen zwischen Weihnachten und Neujahr in einer Ruhephase befinden, stehe ich derzeit etwas unter Strom, da ein Publikationsprojekt bis zum Ende des Jahres seinen Abschluss finden muss. Daher kann ich mich dem Geschehen in der Welt derzeit nur sehr begrenzt widmen. Meine Mittagspause reicht gerade mal für die Rezeption zweier Nachrichten. Die erste: Sonja Arnold und Andrea Wacker-Hempel, zwei Politikerinnen der Grünen, machen ihrem Entsetzen darüber Luft, dass es Verbraucherministerin Ilse Aigner wagt, im Besucherraum ihres Hauses ein Kreuz aufzuhängen, wo dort doch schließlich und endlich auch „andersgläubige BesucherInnen“ verkehrten. Ergo: „Das ist einfach unhöflich.“ … Wahnsinn! Christen-Terror erschüttert Deutschland: Schon wieder Kreuz entdeckt! weiterlesen

Gott und Mensch

Josef Bordat. Papst Benedikt XVI. erinnerte bei seinem Weihnachtssegen Urbi et Orbi daran, dass Liebe und Wahrheit untrennbar zusammengehören, ebenso Gerechtigkeit und Frieden. In der Christmette hatte er zuvor den Menschen unserer Tage an Gott erinnert, weil jener diesen zu vergessen droht. Die Gottvergessenheit des Menschen und der Mangel an wahrer Liebe und gerechtem Frieden in der Welt – der Zusammenhang ist klar: Ohne Liebe lässt sich die Wahrheit nicht vermitteln. Dazu braucht es ein Gespür, das…>mehr. foto: theolounge Gott und Mensch weiterlesen

Religion und Politik: Das ewige Für und Wider

Burkhard Conrad. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit: In den aktuellen politischen und philosophischen Magazinen ist ein Thema sehr beherrschend. Es geht um die Rolle der Religion in der Politik. Dabei kommen jene zur Sprache, die auf einen offenen und konstruktiven Umgang mit der Religion auch im öffentlichen Leben setzen. Und es gibt jene, die diesen Umgang eher auf das Notwendigste beschränken wollen. Gleich zwei Hefte widmen sich diesem Thema in der…>mehr. foto:  James~Quinn,flickr.com Religion und Politik: Das ewige Für und Wider weiterlesen

No Foto !

Ismael Kluever. “Pssst! – Silenzio! – No foto!” Ich hatte sie immer belächelt, die Aufseher mit ihren spießigen Diensmützen in den Wallfahrtskirchen Assisis, die da für Ruhe und Ordnung sorgen. Inzwischen beginne ich sie wertzuschätzen, diese beflissenen Wächter des Benimms an heiligen Orten. Sinneswandel, ausgelöst durch einen Besuch einer der bedeutensten gotischen Kathedralen, dem Straßburger Münster. Gotik, das ist ja eine Architektur, die unmittelbar auf das Gemüt durchschlägt. Eigentlich braucht es wenig Glaubenswissen…>mehr. foto: Quentin Xerxes Zamfir, QXZ,flickr.com No Foto ! weiterlesen

Rowan Williams’ öffentlicher Glaube IV: Ein Plädoyer für den Antihelden

Burkhard Conrad. Ende des Monats verläßt Rowan Williams Canterbury bzw. den Lambeth Palace, wie die Residenz des Erzbischofs von Canterbury in London heißt. Ab dem kommenden Jahr wird er eine akademische Stelle als Leiter eines Colleges in Cambridge begleiten. Er wird wieder mehr Privatperson sein, weswegen die Frage aufkommt, ob es dann noch so etwas wie Rowan Williams’ öffentlichen Glauben geben kann. Zumindest der Titel dieser Blog-Reihe wäre damit in Frage gestellt.>mehr. foto:  gailf548,flickr.com Rowan Williams’ öffentlicher Glaube IV: Ein Plädoyer für den Antihelden weiterlesen

Der TheoPop-Adventskalender

Fabian Maysenhölder.Es ist Dezember, die Adventszeit beginnt. Und mit ihr auch unser TheoPop-Adventskalender-Gewinnspiel: 24 Rätsel rund um Religion, Popkultur und Weihnachten. Und unter allen Teilnehmern verlosen wir am Ende einen tollen Gewinn: den Posterkalender 2013 von Eva Jung. Der Kalender wurde uns freundlicherweise vom Adeo-Verlag gesponsert. Herzlichen Dank dafür! Und so funktioniert’s:…>mehr. > Zum Adventskalender.  foto: Carol, tomylees,flickr.com Der TheoPop-Adventskalender weiterlesen

“mmh…” Das bisschen Frieden. Selig die Unzufriedenen.

Mechthild Werner. Blaue Friedenstaube an lila Latzhose, drüber der grüne Parka mit Peacezeichen. Tja, ich bekenne mich. Das waren Zeiten, oh Kumbaya my Lord. Und heute? Stell Dir vor, es istFriedensdekade und keiner geht hin. Nein, nein, zehn Tage lang gibt´s volles Programm, auch in der Pfalz. Und einige werden dabei sein. Gut, nicht so viele Friedensbewegte wie damals. Bonn 81. Dreihunderttausend Menschen gegen Cruise-Missiles und Co. Ich war dabei, die ganze Familie, Friedenserregte. Pfarrhaus der 80er eben. „Frieden schaffen ohne Waffen“, skandierten wir fünfstimmig im Schlaf. Das Doppelgebot der Liebe sprach scheinbar eindeutig gegen den Nato-Doppelbeschluss. „Schwerter zu Pflugscharen.“ Das war die…>mehr. foto: sporkist,flickr.com “mmh…” Das bisschen Frieden. Selig die Unzufriedenen. weiterlesen

Vollmacht für alle? Segen zum Abholen?

Günter J. Mattia. In manchen frommen Kreisen wird verkündet, dass alle Gläubigen alle Vollmacht für alle Gegebenheiten des Lebens und Anspruch auf allen erdenklichen Segen haben. Diese Lehre wird mit zum Teil sehr konstruierten »biblischen« Belegen untermauert, aber dieses Fundament hat, wenn man einen Blick in die Geschichte der ersten Gemeinde, wie sie Lukas aufgeschrieben hat, wirft, keinen Bestand. Das oft gehörte »Du musst die Vollmacht nur ergreifen (wie immer das auch aussehen soll), den Segen nur abholen, weil alle Verheißungen für dich persönlich gelten« hat überhaupt nichts mit den Realitäten der ersten Gemeinde zu tun.>mehr. foto:  marco magrini,  marcomagrini,flickr.com Vollmacht für alle? Segen zum Abholen? weiterlesen

Vita contemplativa und Vita activa: Arendt vs. Williams

Burkhard Conrad. Hannah Arendt ist dafür bekannt, daß sie der ideengeschichtlichen Hochschätzung der Vita contemplativa, also dem beschaulichen Leben, eine Hochschätzung auch der Vita activa, des tätigen bzw. politischen Lebens, entgegensetzte. Dies tut sie in der gleichnamigen Schrift “Vita activa oder vom tätigen Leben” aus dem Jahre 1958 (engl. Orginaltitel: The Human Condition). Vom Beginn der Ideengeschichte an sieht Arendt eine Bevorzugung des kontemplativen, beschaulichen Lebens gegenüber dem tätigen, politischen Leben. Bei Aristoteles sei dies der Fall gewesen, aber auch im monastisch geprägten Mittelalter, so z.B. beim Dominikaner Thomas v. Aquin. Sie gibt Thomas in ihren eigenen Worten wieder:…>mehr. foto: Timothy … Vita contemplativa und Vita activa: Arendt vs. Williams weiterlesen

Gilt für alle Heiligen

Josef Bordat. Das Verständnis der Katholischen Kirche von Seligkeit und Heiligkeit und das Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung Heute feiert die Kirche das Fest Allerheiligen. Sie gedenkt dabei der Seligkeit und Heiligkeit von Menschen, deren Leben in besonderer Weise auf Gott ausgerichtet war, so dass es als in Ewigkeit geglückt angesehen werden kann. Zugleich sind diese Menschen für uns Vorbilder im Glauben. Ich möchte im folgenden Beitrag zu klären versuchen, wie…>mehr. foto: cobalt123,flickr.com Gilt für alle Heiligen weiterlesen

“Ökumene jetzt” – gut gemeint, aber nicht gut gemacht.

Ismael Kluever. Am 29. August 2012 erschien ein Aufruf unter dem Titel “Ökumene jetzt: ein Gott, ein Glaube, eine Kirche”. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils und der bevorstehenden 5oo-Jahrfeier der Reformation rufen die Initiatoren zu weiterem Voranschreiten im Miteinander zwischen evangelischer und katholischer Kirche auf. Als evangelischer Christ, der in den Lebensvollzügen der katholischen Diaspora zu Hause ist und fließend Katholisch spricht,  sollte ich mich schnurstracks in die illustre Liste der Unterzeichner einreihen, so könnte man meinen. Doch gerade als leidenschaftlicher Ökumeniker habe ich Vorbehalte, und zwar erhebliche. Die Intergität und den guten Willen der Prominenz, … “Ökumene jetzt” – gut gemeint, aber nicht gut gemacht. weiterlesen

Reform der deutschen Sprache

Josef Bordat. Martin Luthers Bibelübersetzung Am 2. September 2004 brennt die Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar lichterloh. Ein Mann rennt in die Flammen, um die bedeutendsten Bücher zu retten – Direktor Michael Knoche. Auf die Frage, welche Sammlungsstücke denn so wertvoll seien, dass er dafür sein Leben aufs Spiel gesetzt habe, antwortet Knoche: „Eine Lutherbibel von 1534. Dazu habe ich noch zwei Ausgaben des Neuen Testaments von 1522 draufgepackt.“ Der couragierte Akt des bibliophilen Mannes macht deutlich, welchen Stellenwert Luthers Übersetzungsarbeiten haben. Luther ist zunächst bekannt als Reformator.>mehr. foto:  Savio Sebastian,flickr.com Reform der deutschen Sprache weiterlesen

Richtig gedacht. Oder zensiert? Eine Anklage.

Chris Hübener. Eine zensierte Bibel? Im fast revoultuionären Ansinnen der *Bergpredigt* von Jesus könnte da der ein oder andere sicher auf manche Ideen kommen… Aber von vorne: Unser Glauben polarisiert. Das lese ich jedesmal heraus, wenn Medien sich – so meine Wahrnehmung – sich mit *der Kirche* befassen. Glaubt man dem, was publiziert wird, ist *die Kirche* gesellschaftspolitisch auf dem absteigenden Ast – wie man so sagt: Mißbrauchfälle, verkürzte Kirchensteuerdiskussionen, Authentziät und Überalterung, erkenntnistheoretische Zweifel, gesellschaftliche Widersprüche: mir fallen bestimmt noch ein paar weitere Attribute ein. Doch ich will diesen Beitrag nicht sprengen. In der Tat: Es geht noch schlimmer.>mehr. … Richtig gedacht. Oder zensiert? Eine Anklage. weiterlesen

Gruß zum Geburtstag: mutig, munter, meinungsstark

Mechthild Werner. …so könnte man dieses “protestantisch, pfälzisch, profilierte” Blog auch überschreiben. Am Reformationstag 2011 ging es online, Mechthild Werner veröffentlichte zum Start nicht 95 Thesen, wie der große Reformator Martin Luther, sondern startete eine Zehnerpotenz niedriger mit 9,5 Thesen. Die Anzahl ist bescheiden, aber der Anspruch durchaus selbstbewusst. Die Pfälzer Kirche hat im Social Web etwas zu sagen – und sie hat Personen, die etwas sagen können. Gesicht zeigen, dies macht sich auch dadurch deutlich, dass…>mehr. foto: Timothy Tsui,  tsuihin – TimoStudios, flickr.com Gruß zum Geburtstag: mutig, munter, meinungsstark weiterlesen

Lieber Holzhacken…

Günter J.Matthia. Die Kirche / Gemeinde gibt Antworten auf Fragen, die niemand gestellt hat. Wem dieses Zitat zuzuschreiben ist, konnte ich nicht herausfinden, aber es beschreibt einen Zustand, der wohl zumindest teilweise nicht von der Hand zu weisen ist. Auf allerlei »christlichen« Webseiten und Blogs werden Antworten auf Fragen gegeben, die höchstens für »Eingeweihte« interessant sind. Bento fand kürzlich nach mehrstündiger Lektüre, dass Holzhacken die sinnvollere Tätigkeit sein kann: Surfen und Holzhacken Womöglich liegt das daran, dass Christen oft gar nicht wissen, welche…>mehr. foto: anne, FrozenCapybara,flickr.com Lieber Holzhacken… weiterlesen

Gemeinden gründen – aber wie ?

Günther. Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, auch andere zu lehren (2. Timotheus 2,2) Wer eine Wohnzimmergemeinde sucht, wo verbindliche Jüngerschaft gelebt, wird, kann sich gerne über Email an mich wenden. Günther, Inmeinerstrasse-Hausgemeindenetzwerk. >mehr. foto: Gemeinden gründen – aber wie ? weiterlesen

50 Jahre II. Vatikanum – wie kam es zum Konzil?

Stefan Ehrhardt. Das heutige Leben der Kirche ist ohne das II. Vatikanische Konzil kaum vorstellbar. Wie ist es dazu gekommen? Ein wichtiger Impuls zur Abhaltung des II. Vatikanums war der Abbruch des I. Vatikanischen Konzils (1869/1870); der Grund war die militärische Besetzung Roms. So konnte das Dokument zum Thema „Kirche” nicht fertig gestellt werden, mit Ausnahme jenes Teiles, der sich mit dem Papst, seinem Primat und seinen unfehlbaren Entscheidungen „ex cathedra” befasste. In der Folge kam es zu einer starken…>mehr. foto: theolounge.de 50 Jahre II. Vatikanum – wie kam es zum Konzil? weiterlesen