Viele offene Fragen in Limburg. Tebartz-van Elst, ein Sündenbock?

Ein Kommentar von Fabian Maysenhölder. Verantwortungslosigkeit, Verschwendung, Betrug, Lügen: Die Liste der Vorwürfe gegen Bischof Tebartz-van Elst ist lang. Nun auch noch ein Strafbefehl. Auch wenn ein Rücktritt überfällig ist, müssen noch viele Fragen gestellt werden. Man kann die „Buh“-Rufe im Bistum Limburg in diesen Tagen förmlich hören. Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat es derzeit nicht leicht. Nicht nur, dass er wegen des Umbaus des Diözesanen Zentrums im Kreuzfeuer der Kritik steht – der Geistliche muss nun auch mit einer Verurteilung rechnen. Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hat einen Strafbefehl wegen zweifacherfalscher eidesstattlicher Versicherung beantragt. Rücktrittsforderungen drangen schon vor…>mehr. foto: asrawolf  / pixelio.de Viele offene Fragen in Limburg. Tebartz-van Elst, ein Sündenbock? weiterlesen

Fit für den Weltuntergang

Wirtschaftskrise, Sonnensturm, Terroranschlag? Egal was kommen mag, viele Amerikaner bereiten sich schon jetzt darauf vor. Sie nennen sich Prepper, trainieren den Überlebenskampf im Wald, bunkern Reis, Wasser – und Waffen. Ein Sonntag, irgendwo in Pennsylvania. Hölzerne Einfamilienhäuser in Reihe, gestutzte Rasenflächen, Kinderschaukeln, Swimmingpools. Der Polizist Jamie Kopinetz kehrt mit seiner Familie vom Kirchgang zurück. An der Tür bellt der Hund.>mehr. foto: Charles Hutchins, celesteh,flickr.com Fit für den Weltuntergang weiterlesen

Herr K. besucht einen Hauskreis

Via Günter J. Matthia. 19:00 Uhr: Etwas unentschlossen steht Herr K. vor dem Haus, in das er zu einem Hauskreis eingeladen wurde. Das Gebäude ist nicht rund. Es ist in einer gerade Straße gelegen, nicht etwa in einem Kreis von Häusern um einen Platz herum. Was ein Hauskreis sein mag, weiß er nicht, die Dame, die ihn so freundlich eingeladen hatte, ging wohl davon aus, dass der Begriff Allgemeingut sei. Nun zögert Herr K.: Ob es wirklich angebracht ist, bei wildfremden Menschen an einem Mittwoch um 19 Uhr aufzukreuzen und zu erklären, dass man eingeladen sei? Auf dem Zettel hatte er … Herr K. besucht einen Hauskreis weiterlesen

Wenn der Fernseher Sommerpause hat

Ausprobiert hatten wir das bereits einmal vor Jahren: Einfach den Fernseher mal in die Sommerpause schicken. Und damit die Versuchung nicht zu gross würde, abends das Gerät doch mal anzuschalten, stellten wir es auf den Dachboden. Für einige Wochen. Und es funktionierte… Überhaupt – in der Rückschau sind wir froh, dass, als unsere Kinder noch klein waren, wir gar keinen Fernseher besassen. Okay, ein Hauptgrund war auch, dass in der Art von Gemeinde, in die wir damals gingen, es ein “no go” für Fernsehapparate gab. Was auch wieder enorme Vorteile hatte: Wir verbrachten einen Grossteil der freien Zeit mit den … Wenn der Fernseher Sommerpause hat weiterlesen

Gottes Visitenkarte

„If God had a name, what would it be?“, fragt Joan Osbourne. Die Bibel nennt einige Namen Gottes und gibt so einen spannenden Einblick in seinen Charakter. Ist Jahwe im Alten Testament gleichzeitig Gott-Vater im Neuen Testament? Und lassen sich die Gottesbezeichnungen aus dem Alten Testament auch auf Jesus übertragen? Alfred Dannecker versucht, eine Antwort auf diese Fragen zu geben. weiter>>>                                      Foto: S.-Hofschlaeger / pixelio   Gottes Visitenkarte weiterlesen

Ein jüdischer Schriftsteller aus arabischer Sicht

Der ägyptische Literaturwissenschaftler Atef Botros beleuchtet mit seinem Werk „Kafka: Ein jüdischer Schriftsteller aus arabischer Sicht“ die vielschichtige Kafka-Rezeption in der arabischen Welt und eröffnet gleichzeitig einen intellektuellen Zugang zum Verständnis des Konflikts im Nahen Osten. Leidenschaftliche Literaturwissenschaft? Ist so etwas vorstellbar? – Nein, an sich darf Wissenschaft ihrem Wesen nach nicht emotional, nicht leidenschaftlich sein. Dennoch stellt sich diese Frage in Atef Botros Werk „Kafka, ein jüdischer Schriftsteller aus arabischer Sicht“ gewiss neu. > mehr. foto:wikicommons,wikipedia.de. Ein jüdischer Schriftsteller aus arabischer Sicht weiterlesen

„Kein Vergnügen, 90 zu sein“

Reich-Ranicki hat 90. Geburtstag. 90 und kein bisschen müde? Im ZDF-Interview blickt der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki auf ein bewegtes Leben zurück. Er spricht von seinen Lieblingsautoren, seiner Liebe zur Musik, vom deutschen Fernsehpreis – und von der Last des Alterns. > hier ansehen. foto:picapp.com „Kein Vergnügen, 90 zu sein“ weiterlesen

Was ich mit Hape Kerkeling gemeinsam habe

Wir reden übers Projekt, die nächsten Schritte, Abklärungen. Und kommen auf Filme, Bücher, Vorträge zu sprechen. Wie es halt so geht, in Gesprächen. Wir haben beide das Buch von Hape Kerkeling gelesen: Ich bin dann mal weg. Und auch, dass er in seinem Trip Gott begegnet ist. Später erzähle ich von einer meiner Glaubenserfahrungen. Wie ich ganz normal mit Jesus rede. Oft auch auf dem Weg zur Arbeit im Stau. Plötzlich waren wir beim Thema „Die Hütte“. Beim: Wie-kann-ich-Gott-erleben? Wie zeigt er sich? Wie erlebbar ist so ein Kontakt mit Gott. Er kannte das Buch noch nicht. Hier weiterlesen>>>> Foto: … Was ich mit Hape Kerkeling gemeinsam habe weiterlesen

Spuk und Trug

Muncaster Castle ist das gespenstischste Schloss in England. Im Park rufen die Eulen, und nachts um vier dreht sich der Türknauf. Ein Geisterforscher geht mit Besuchern dem Grusel auf den Grund. Peter Frost-Pennington glaubt an Geister. Er lebt schließlich mit ihnen. Zu den Bewohnern seines Hauses gehören außer seiner Frau, seinen drei Kindern und den Schwiegereltern auch noch die Geister von Tom Skelter, Mary Bragg, Margaret Pennington und anderen ruhelosen Seelen. Genug Platz ist für alle da, denn die Penningtons leben auf Muncaster Castle, einem Schloss mit 90 Zimmern. Die Schwiegereltern, Patrick Gordon-Duff-Pennington und Phyllida Pennington, bewohnen den alten Festungsturm. … Spuk und Trug weiterlesen

Und Gott chillte…

und gott chillteIch bin immer noch begeistert, wenn ich an diese Aktion zurückdenke. Evangelisch.de wollte eine neue Website starten und als Einstiegsprojekt während des Kirchentages begann sie, die ganze Bibel zu twittern.

Dazu wurden immer Abschnitte gebildet, die dann von interessierten Leuten auf 140 Zeichen jeweils gekürzt wurden.
Das hat ziemlichen Spass gemacht, zumal man neu überlegen musste, was denn der jeweilige Abschnitt wirklich aussagen wollte.
Innerhalb weniger Tage waren dann alle Seiten „übersetzt“. „Und Gott chillte…“ weiterlesen

Wenn die Bibel gebloggt worden wäre

Was wäre, wenn die Schreiber der Bibel schon moderne Technologien für ihre Publikationen zur Verfügung gehabt hätten? Vielleicht hätten sie – je nach Typ – andere Blog-Arten verwendet? Bei PatorBuddy habe ich einen Blogbeitrag mit interessanten Überlegungen dazu gefunden. Einfach hier klicken… Grafik: A. Meissner Wenn die Bibel gebloggt worden wäre weiterlesen

Allein durch den Glauben

luther-gabisch-pixelio-kleinDas war dann doch (jedenfalls für mich) eine Überraschung, als wir in einer Diskussion über den Römerbrief hörten, dass Martin Luther wohl seiner geliebten Heiligen Schrift auch manches Wort zugefügt hat, wie z.B. in Römer 3 Vers 28.

Für ihn war ja das Lesen und Studieren des Römerbriefes die Grundlage seiner neuen Beziehung zu Gott als er erkannte, dass es nicht die Werke sind, die einem vor Gott rechtfertigen, sondern der Glaube. Und dieser allein.

Das ist ihm so wichtig geworden, dass er in einem der fundamentalen Verse des Römerbriefes dieses allein hinzufügte. Es geht um Römer 3,28: „Allein durch den Glauben“ weiterlesen

Wer noch mal war Selma…?

wildganse-krister67-pixelioMir war der Name Selma Lagerlöf bis vor Kurzem nicht bekannt. Als ich mich an meine Bekannten wandte und meine Wissenslücken, nein, meine totale Unwissenheit zu obiger Dame offen legte, gab es ordentlich Schelte, wie man(n) diese Berühmtheit nicht kennen könnte. Das wurmte mich irgendwann und ich ging auf die Suche. Das wäre doch gelacht, wenn ich nicht herausbekäme, wer oder was Selma denn war. „Wer noch mal war Selma…?“ weiterlesen