Papstreise: Ein Erfolg, wenn auch mit Beigeschmack

Dass die Pilgerreise des Papstes so heikel werden würde, hatte er sich selbst eingebrockt. Doch sie war ein Erfolg – wenn auch mit einem Beigeschmack. > mehr. Bild: howie_berlin,flick.com Papstreise: Ein Erfolg, wenn auch mit Beigeschmack weiterlesen

Heilung II – Das Reich und der Auftrag

morgenrotIm Konfirmandenunterricht habe ich damals schon etwas über Gottes Reich gelernt was ich nicht mehr vergessen habe: Es ist ein Reich, dass gleichzeitig schon da ist und doch noch nicht da ist. Ein Reich, das gegenwärtig und zukünftig zur gleichen Zeit ist. Manche vergleichen Gottes Reich mit einem Sonnenaufgang: Man sieht schon den roten Streifen am Horizont, aber die Sonne ist noch nicht ganz aufgegangen. Ich kann diesen Vergleich gerade gut nachempfinden, denn ich schreibe im Garten. Es ist noch zu kalt um überall zu sitzen und so ziehe ich alle paar Minuten mit meinem Stuhl um und gehe der Sonne nach. In einigen Stunden wird der ganze Garten sonnendurchflutet sein und es wird kaum mehr einen Platz geben an dem man es aushält, weil es zu warm ist.
So stellen sich viele Gottes Reich vor: Es ist „Heilung II – Das Reich und der Auftrag“ weiterlesen

Zwei Babys

bewahrtManchmal plätschern die Tage ziemlich gemächlich dahin. Aber zu anderen Zeiten gibt es deutlich „dichtere“ Erlebnisse. So war auch das letzte Wochenende durch mehrere Ereignisse geprägt.

Madita

Samstag Mittag – ich komme gerade von einem Gemeindefrühstück nach Hause  – erhalten wir eine Email. Eine Freundin von uns „verabschiedet“ sich erst mal in ihre Geburtsphase. Ihr Termin steht kurz bevor. Aber da man nie weiss, wann es losgeht, wollte sie sich noch mal melden. Ich rufe sie an und wir plaudern, auch über die Mühsalen bei der Geburt ihres ersten Kindes. „Zwei Babys“ weiterlesen

Gefährliche Erklärungen

hiob1Unsere Erklärungsversuche für das menschliche Leid richten gelegentlich mehr Schaden an als das Leid selber.

Beim Lesen von Hiob stellt sich die Frage, ob Christen überhaupt glücklich sein können. Ich denke tatsächlich manchmal, dass sie es schwerer damit haben als Ungläubige. Ein Mensch ohne Gott rechnet mit Leid: er weiss mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass er unter suboptimalen Umständen im Krankenhaus sterben wird, er weiss, dass Freunde und Bekannte vor ihm den Tod finden, er rechnet damit arbeitslos zu werden und keine Rente zu bekommen – und richtet sich in allen Unsicherheiten ein Leben ein. Den Christen fällt das manchmal schwerer, weil sie nicht damir klar kommen, dass ihnen Leid widerfährt obwohl sie mit einem allmächtigen Gott leben. Auf der anderen Seite widerfährt ihnen nicht selten erheblich mehr Leid als nötig, weil sie es nicht gelernt haben in Gottes Segen und Kraft zu leben. „Gefährliche Erklärungen“ weiterlesen

Ein Glaube der Widersprüche ?

Für manche ist der christliche Glaube sehr widersprüchlich: Da soll man das ewige Leben bekommen, ganz aus Gnade, also total geschenkt. Und dann wieder wird man allenthalben aufgefordert Gutes zu tun und mit aller Kraft den Nächsten zu lieben. Da wird von einem himmlischen Vater gesprochen, der redet und sich dem Menschen mitteilt. > mehr.  Bild:elvire.r.,flickr.com Ein Glaube der Widersprüche ? weiterlesen

Der letzte Tag

Seit der Grundschule hatten wir uns nicht mehr gesehen, da liefen wir uns zufällig über den Weg. Was für ein Hallo! Wir lachten über die „alten Zeiten“, und ich staunte, was sie alles vorhatte. Sie war gerade 18 geworden und freute sich auf Auslandsjahr, Führerschein, Studium… Wir verabredeten uns auf bald. – Nie wären wir auf die Idee gekommen, dass dies ihr letzter Tag sein sollte. > mehr.  Bild: xose castro,flickr.com Der letzte Tag weiterlesen

Heilung I – ausgewogene Theologie

krankenhausAuf vielfachen Wunsch beginne ich heute mit einer vermutlich recht langen Reihe über das Thema Heilung. Ich bin auch vorher schon auf die Idee gestossen worden, mal ein Buch darüber zu schreiben, fühle mich da aber noch nicht reif für. Vielleicht werden ja diese Blogeinträge Vorarbeiten zu einem Buch, wer weiss?

Toby hat meine Theologie deutlich als „einseitig“ bezeichnet, andere haben das nicht ausdrücklich gesagt, es aber in einigen Kommentaren mindestens impliziert. Das ist natürlich nicht das, was man gerne hört. Schon gar nicht, wenn man selber „ausgewogener Theologie“ einen hohen Stellenwert beimisst. Ich möchte gleich am Anfang sagen, dass es mir darum geht einen ausgewogenen Ansatz zu lehren und  ich deshalb Vorwürfe der Einseitigkeit unbedingt ernst nehme. Allerdings sollten wir genauer definieren, was mit ausgewogen gemeint ist.
Ich habe da selber eine Reise hinter mir. „Heilung I – ausgewogene Theologie“ weiterlesen

Soziale Gerechtigkeit

obdachlos

Hat nicht mein Schöpfer auch ihn [den Armen] im Mutterleib geschaffen, hat nicht der Eine uns im Mutterschoß gebildet? Wenn ich der Armen Wunsch versagte, verschmachten ließ der Witwe Augen, wenn ganz allein ich meinen Bissen aß, das Waisenkind aber nicht davon aß – von Jugend an hat wie ein Vater er mich großgezogen, vom Mutterschoß an mich geleitet -, wenn ich den Verlorenen sah ohne Kleid und ohne Decke den Verarmten, 20 wenn nicht seine Lenden mir dankten, er nicht von der Schur meiner Lämmer sich wärmte, wenn meine Hand der Waise drohte, weil ich am Tor Helfer für mich sah, dann falle die Schulter mir vom Nacken, breche der Arm mir aus dem Gelenk. (Hiob 31,15-22)

In der ganzen Bibel, nicht nur im Alten Testament, nimmt der soziale Auftrag der Gläubigen einen grossen Raum ein. Gott hat uns gesandt, um seine Liebe zur Welt in der Welt praktisch werden zu lassen. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den Lebensumständen der Menschen damals und heute, speziell in Europa. Ich habe noch nie einen Nackten in unserem Gottesdienst gesehen und auch noch nie jemanden getroffen, der buchstäblich am Verdursten war. Dennoch kann Elizabeth Achtemeier in ihrem Kommentar zu Amos schreiben: “the situation was not too different from that found in any prosperous modern nation” (p.170)[1] „Soziale Gerechtigkeit“ weiterlesen

In Minuten wie diesen

helicopter-essjaynz-is-gonna-visit-uk23:15 Uhr. Ein Anruf. Ein Mensch ist gestorben. Zum Glück. Zum Pech. Beides zusammen. Wir haben Besuch. Sie, er, beide. Ein Herzchirurg. Wir kennen ihn gut, sie auch. Rufbereitschaft. 19 Uhr. Wir empfangen die beiden. Schöner Abend, er ist ein wenig müde. Mittags aus der Klinik gekommen, 3 Stunden geschlafen, nun bei uns. Dann der Anruf. Klar, erster Mai, schönes Wetter, vielleicht ein Motorradfahrer. Tot. „In Minuten wie diesen“ weiterlesen

Tetelestai!

projekt-sundenproblemDie griechische Übersetzung der Worte „Es ist vollbracht!“ (Joh. 19,30) lautet: Tetelestai! Nur ein Wort, gar nicht drei wie in unseren Übersetzungen!

Das Wort Tetelestai wurde damals im gesellschaftlichen Leben in verschiedener Weise gebraucht:

  • Kam ein Sklave oder ein Diener wieder zu seinem Herrn zurück und hatte seinen Job erledigt, so teilte er ihm nur mit: Tetelestai! – Die Aufgabe ist erledigt!
  • Hatte ein Händler gerade seine Rechnung bezahlt, dann schrieb er mit großen Buchstaben unter die Rechnung: Tetelestai! Das bedeutete dann soviel wie: Der Preis ist bezahlt! „Tetelestai!“ weiterlesen

Warum Jesus Christus wirklich auferstanden ist

Lübecks früherer Bischof Ulrich Wilkens behandelt in seinem Werk ausführlich die neutestamentliche Botschaft von der Auferstehung Jesu. Für ihn sind die Berichte im Neuen Testament keine unhistorischen Legenden, sondern glaubhafte Belege dafür, dass Jesus Christus tatsächlich von den Toten auferstanden ist. > mehr.  Bild: dtcchc,flickr.com Warum Jesus Christus wirklich auferstanden ist weiterlesen

Spätfolgen

schlange_41

Schmeckt süß das Böse in seinem Mund, birgt er es unter seiner Zunge, spart er es auf und will nicht von ihm lassen, hält er es auch tief in seinem Gaumen fest, in seinem Innern verwandelt sich die Speise, sie wird in seinem Leib ihm zu Natterngift. (Hiob 20,12-14)

Eines der Probleme am Bösen ist, dass es einfach Spass macht. Natürlich gibt man das nicht gerne offen zu, aber Sünde ist toll! Sich unmoralisch zu verhalten, fies sein, nur die eigene Erfüllung suchen, all das kann wirklich Spass machen. Ich glaube niemandem, der etwas anderes sagt. Von Haus aus hat kein Mensch eine absolute Abneigung gegen das Böse, im Gegenteil: es zieht uns wie magisch an und verspricht eine Erfüllung, die tugendhaftes Verhalten scheinbar nicht hat. „Spätfolgen“ weiterlesen

Ostern: höher als alle Vernunft (ZEIT)

Was ist dran am Glauben an die Auferstehung ? Hier eine kleine Quellenkunde für Atheisten. – Was eigentlich kann man über Ostern wissen, selbst wenn man gar nicht daran glaubt ? Über das Ereignis der Auferstehung wissen wir im Sinne eines historischen Wissens nichts. Doch über die Geschichte von Ostern wissen wir eine ganze Menge. Warum das aber das Wichtige ist, lesen Sie hier. > mehr. Bild: pierre ethier,flickr.com Ostern: höher als alle Vernunft (ZEIT) weiterlesen

Memento mori

vanitas“Bedenke, dass du sterben musst!” Irgendwann kommt der Tod auf jeden von uns zu.

Der Mensch, vom Weib geboren, knapp an Tagen, unruhvoll, 2 er geht wie die Blume auf und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht bestehen. (Hiob 14,1-2)

Es macht keinen Sinn die Augen davor zu schliessen und so zu tun als würden wir ewig hier bleiben. Natürlich versuchen wir das trotzdem, wir klammern den Tod soweit aus unserem Leben aus, dass er wie etwas Irreales erscheint, dass man nur noch aus Hollywood-Actionfilmen kennt. Stirbt dann jemand im näheren Umfeld tun alle so, als wäre so etwas noch nie vorgekommen und sind fassungs- und orientierungslos. Die Bibel bezeichnet so ein Denken als dumm. Das Gegenteil ist Weisheit: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Psalm 90,12 nach Luther) „Memento mori“ weiterlesen

Europas grösster Gottesdienst

… ist am Sonntag zu Ende gegangen. Die Hauptveranstaltung fand in der Chemnitzarena statt, von wo aus die abendlichen Veranstaltungen in 1300 Orte in 18 europäische Länder übertragen wurde. Die Rede ist von der ProChrist-Bewegung, die mit vielen Aktivitäten und Programmen den heutigen Menschen den christlichen Glauben näherbringen will. Mehr zum Thema gibts hier. Foto: A. Meissner Europas grösster Gottesdienst weiterlesen

Wenn der Rollstuhl wackelt…

prochristchor3

Er fiel mir schon an der ProChrist-Startveranstaltung am Sonntag auf: Der fröhliche Sänger im ProChrist-Chor, ziemlich zentral platziert.

Und als die ganze Truppe so richtig in Fahrt kam, da sah man ihn – mittendrin – fröhlich mit dem Oberkörper hin- und herwiegend und armeschwenkend lauthals die Lieder mitschmettern.

Und sein Rollstuhl vibrierte heftig dabei … „Wenn der Rollstuhl wackelt…“ weiterlesen

Gottes Gerechtigkeit

handewaschen

Wenn du selbst dein Herz in Ordnung bringst und deine Hände zu ihm ausbreitest – wenn Unrecht klebt an deiner Hand, entfern es, und laß nicht Schlechtigkeit in deinem Zelte wohnen! -, dann kannst du makellos deine Augen erheben, fest stehst du da und brauchst dich nicht zu fürchten. (Hiob 11,13-15)

Gerecht vor Gott zu stehen ist ein Thema, dass Christen zu Recht beschäftigt. Es beschäftigt sie so stark, dass es oft zu ernstzunehmenden Missverständnissen führt. Für Luther war es das Schlüsselerlebnis als er, im Römerbrief lesend, verstand, dass nicht er die Gerechtigkeit Gottes in sich schaffen muss sondern dass ihm Gerechtigkeit von Gott zugesprochen wird. Mit anderen Worten: wir können nicht von uns aus gerecht werden, wir müssen die Gerechtigkeit annehmen, die uns Gott in Christus gibt.
Welch eine Erleichterung! Der Kampf ist vorbei, wir können durchatmen. „Gottes Gerechtigkeit“ weiterlesen

Sinnvolle Kapitalanlage

moneyViele, die ihr Kapital in den letzten Jahren in Aktien und Fonds angelegt haben gucken derzeit sehr dumm aus der Wäsche. Sie wurden von findigen Bankern und Anlageberatern über den Tisch gezogen und stehen nun oftmals nur noch in der Unterwäsche da. Ganze Länder stehen kurz vor dem Staatsbankrott oder sind schon pleite gegangen. Sie haben ihr Kapital in die falschen Dinge investiert! Laßt uns doch mal schauen was der Sohn Gottes zum Thema zu sagen hat: „Sinnvolle Kapitalanlage“ weiterlesen

Wie kann man anderen Menschen sinnvoll helfen?

Von Roland Kopp-Wichmann. Als Therapeut, Seminarleiter und Coach geht es ja im weitesten darum, anderen Menschen zu helfen. Die gängige Meinung über Psychologen ist ja oft:

„Die haben selber einen an der Waffel. Deswegen ergreifen die den Beruf. ein normaler Mensch hört sich doch nicht den ganzen Tag die Probleme anderer Menschen an.“

Etwas differenzierter sagte es mal vor vielen Jahren einer meiner Lehrer: „You teach what you have to learn.“

Doch wie hilft man nun anderen Menschen? „Wie kann man anderen Menschen sinnvoll helfen?“ weiterlesen

50 Jahre Kindernothilfe

kindernothilfeVor fünzig Jahren gründeten engagierte Christen die Kindernothilfe in Duisburg. Was mit fünf Patenkindern begann, ist zu einem weltweiten Netz der Solidarität gewachsen. Die Geschichte der Kindernothilfe beginnt mit einer einfachen Idee: Menschen auf der Nord- und Südhalbkugel durch eine Patenschaft zueinander zu bringen und so Kindern zu einer besseren Zukunft zu verhelfen. „50 Jahre Kindernothilfe“ weiterlesen

Gegen den Papst hilft nur Obama

Unbeugsam bleibt er, Papst Benedikt: Kondome seien im Kampf gegen Aids nicht hilfreich, so sagte er auf seiner Afrikareise – auch wenn sich jeden Tag weltweit mehr als 7400 Menschen mit dem tödlichen HI-Virus anstecken. Wie Worte doch gefährlich sein können. > mehr.  Lesen Sie auch: > “Kondome sind nicht die Lösung gegen Aids” – sagt zumindest der Papst.  > Neue Schockwellen der Erregung (Kathnet)   > Eine katholische Sicht Bild: sully pixel,flickr.com Gegen den Papst hilft nur Obama weiterlesen

Eine schöne Geschichte

handIch übersetze gerade ein Buch über Heilung. Es ist von Kenneth Hagin, der Titel steht noch nicht fest. Eben habe ich eine Geschichte übersetzt, die mich echt berührt hat und die ich Euch nicht vorenthalten will, auch wenn es noch eine Zeit dauern wird bis das Buch mal auf dem deutschen Markt erhältlich ist.
Ich schätze auch das an Hagin, dass er ein einfacher Mann war und mit einfachen Leuten auf dem platten Land arbeitete; sicher nicht immer, aber seine Bücher zeigen, dass ihn die Zeit, in der er das tat, sehr geprägt hat. Wenn ich solche Geschichten lese, merke ich, wie verkopft wir eigentlich in Deutschland sind. Glaube ist eine Herzenssache die einfachen Menschen oft leichter fällt als uns Intellektuellen. Um ehrlich zu sein, ich suche diese Einfachheit des Glaubens! „Eine schöne Geschichte“ weiterlesen

Integrität

rien_ne_vas_plusSieh, viele hast du unterwiesen und erschlaffte Hände stark gemacht. Dem Strauchelnden halfen deine Worte auf, wankenden Knien gabst du Halt. Nun kommt es über dich, da gibst du auf, nun faßt es dich an, da bist du verstört. (Hiob 4,3 -5 nach der Einheitsübersetzung)
Hiobs Freunde sehen seinen momentanen Zustand, und mehr noch seine Reaktion auf diesen Zustand, als etwas an was nicht zu dem passt, was er anderen gepredigt hat. Früher war Hiob ein geachteter Mann dessen Worte etwas galten und der vielen weitergeholfen hat. Nun sitzt er im Staub, schabt sich die Geschwüre mit einer Scherbe (2,7), klagt und jammert. Das Anliegen der Freunde ist völlig nachvollziehbar. Wer hat sich noch nie über Leute geärgert, die Brot predigen und Schnitzel essen?

Ich verstehe das nicht…

abendstimmung… dass es wieder sechzehn Tote gibt, darunter der 17-jährige Amokläufer.

Heute Vormittag in der Realschule Winnenden (bei Stuttgart) hat er gezielt Klassenräume aufgesucht und neun Schüler, drei Lehrer und bei seiner Flucht noch vier weitere Personen getötet.

Ich verstehe es nicht, wie es soweit kommt, dass ein junger Mensch – warum auch immer – sich Waffen besorgt und dann andere Menschen töten muss. Hass? Verzweiflung? Schrei nach Aufmerksamkeit? Rache? „Ich verstehe das nicht…“ weiterlesen

Wenn Gott drei Mal anklopft

Erfahrungsbericht – Vor einiger Zeit habe ich mit Martin (Name geändert) gesprochen. Zuvor habe ich ihn erst einmal kurz gesehen. An einer Stelle unseres Gesprächs bekomme ich das Gefühl, dass alles gesagt ist. Deshalb schlage ich vor, gemeinsam zu beten. Man muss wissen, Martin ist erklärter Nichtchrist. Deshalb bin ich erstaunt, dass er bereitwillig mitmacht.

Beim Beten merke ich, wie Martin innerlich unruhig wird. Zum Glück habe ich vorher meinem sonstigen Reflex, beim Beten die Augen zu schließen, nicht nachgegeben. So sehe ich seine Reaktion auf das Gebet. Innerlich frage ich Gott: „Was ist das?“ Daraufhin läuft in mir eine kurze Szene mit vielen Details wie in einem Video ab. Nichts davon macht Sinn für mich. „Wenn Gott drei Mal anklopft“ weiterlesen

Schweigen

trost1

11 Die drei Freunde Ijobs hörten von all dem Bösen, das über ihn gekommen war. Und sie kamen, jeder aus seiner Heimat: Elifas aus Teman, Bildad aus Schuach und Zofar aus Naama. Sie vereinbarten hinzugehen, um ihm ihre Teilnahme zu bezeigen und um ihn zu trösten. 12 Als sie von fern aufblickten, erkannten sie ihn nicht; sie schrien auf und weinten. Jeder zerriß sein Gewand; sie streuten Asche über ihr Haupt gegen den Himmel. 13 Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte; keiner sprach ein Wort zu ihm. Denn sie sahen, daß sein Schmerz sehr groß war.
(Hiob 2,11-13 nach der Einheitsübersetzung) „Schweigen“ weiterlesen

Wenn man wirklich mal die Polizei braucht…

… dann könnte dort gerade besetzt sein. Zum Beispiel, weil dort gerade eine Frau eine Lebens(partner)krise hat und Hilfe sucht. Und dann auf ihrem selbstgebackenen Kuchen sitzenbleibt. Wieso? – Das lesen Sie hier… Foto: pressemedienService / pixelio Wenn man wirklich mal die Polizei braucht… weiterlesen

Austauschbar

tennis-rainersturm-pixelio-kleinHallo Boris,

mit breitem Lächeln hast du am Samstag auf der berühmtesten Couch Europas bei „Wetten, dass?“ deine nächste Hochzeit angekündigt. Deine Verlobte sass neben dir, himmelte dich an, küsste dich. Lächelte ebenfalls. Ihr seid sicherlich momentan ein glückliches Paar.

Sie lächelte übrigens auch, als du meintest, dass du dich im letzten Sommer mal kurz „verlaufen“ hättest. Mit dieser anderen Blitz-Verlobung. Was bleibt einem auch anderes übrig, als gute Miene zu solchen Bemerkungen zu machen. Schliesslich gibt es ja um dich herum einen lebhaften Bewerberinnenauflauf. „Austauschbar“ weiterlesen

Zulassen

hiob1Hiob bietet keine eindeutige Antwort auf das Theodizeeproblem, das Buch liefert keinen Hinweis auf die Fragen Epikurs, die die grosse Diskussion darum entfacht haben, wie ein guter, allmächtiger Gott das Leid in der Welt zulassen kann. Es ist ja ein altes Paradox:
Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht: dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft, oder er kann es und will es nicht: dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist, oder er will es nicht und kann es nicht: dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott, oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt: Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?[1] „Zulassen“ weiterlesen

Bestattung im Weltraum

weltraum-ixmann2000-pixelio-kleinDie Erde mit ihren Friedhöfen reicht Vielen nicht mehr aus – sie wollen ihre Asche entweder in den Weiten des Alls wissen oder sogar auf dem Mond deponieren lassen. Je nach Grösse des Portomonnaies. Bestattungen im Weltraum finden immer mehr Interessenten.

Schon für 695 Dollar bietet die texanische Firma Celestis ein Schnäppchen an: Eine Rakete mit der Asche des Verstorbenen (oder einem Teil davon) hebt ab, verlässt die Atmosphäre und kehrt dann auf die Erde zurück. Die Angehörigen bekommen dann die weit gereiste Urne und eine Plakette, die nachweist, dass der Tote tatsächlich im Weltraum war. „Bestattung im Weltraum“ weiterlesen

Charakter

hiob1Ich arbeite mich gerade wieder einmal durch Hiob. Die letzte intensivere Beschäftigung mit diesem interessanten Buch liegt lange zurück und es wird einfach mal wieder Zeit. Ausserdem habe ich den Eindruck, es durchlesen zu sollen um einige falsche Haltungen gegenüber Gottes (Nicht)Wirken zu entdecken (über dieses Thema werde ich allerdings eher nicht posten). Es ist also in den nächsten Wochen immer wieder einmal damit zu rechnen, dass hier Hiobbetrachtungen zu lesen sind. 

9 Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Geschieht es ohne Grund, daß Ijob Gott fürchtet? „Charakter“ weiterlesen

Bruder Lorenz

klosterWieder einmal eine Buchbesprechung.
Ich habe die letzte Woche ein kleines Büchlein aus dem späten 18.Jahrhundert gelesen: Bruder Lorenz, Allzeit in Gottes Gegenwart. Die Sammlung ist 1785 erschienen, die Originaltexte sind allerdings älter, sie stammen aus der Zeit von 1660-1690. Bruder Lorenz war Laienbruder und hatte sich ganz der Gegebwart und Liebe Gottes verschrieben. Alles was er tat, und sei es nur einen Strohhalm in der Küche aufzuheben, tat er aus Liebe zu Jesus. Er war dafür bekannt, ständig in der bewussten Gegenwart Gottes zu leben.
Dabei war seine Übung für das damalige Klosterleben ungewöhnlich: er dachte einfach ständig und unentwegt an Gott und pries ihn in seinem Herzen für seine Liebe. Diese Übung entwickelte mit der Zeit eine Eigendynamik in ihm und so stellte er fest, dass Gott ihn immer wieder zu sich zog, sobald er sich einmal von ihm entfernte. „Bruder Lorenz“ weiterlesen

Eluana ist nun tot. Da freuen sich manche.

eluana-marco-gentiliFast eine Verfassungskrise hat die Diskussion in Italien ausgelöst, ob man eine Wachkomapatientin sterben lassen sollte. Oder halt: nicht sterben lassen, sondern ob man ihr die Nahrung entziehen sollte, damit sie nun endlich stirbt, nach 17 Jahren. Gestorben ist sie nämlich nicht vor 17 Jahren, sondern gestern. Nun, Nonnen wollten sie weiter pflegen. Sie wäre eigentlich gut aufgehoben gewesen. Aber es scheint so zu sein, dass die Menschen, die dies mit ansehen müssen, es als Leid empfinden. Wie aber hat es die Patientin empfunden ? „Eluana ist nun tot. Da freuen sich manche.“ weiterlesen

Neu: Google Heaven

regenbogenMan ist ja einiges gewöhnt von Google.

Früher musste ich noch dicke Atlanten durchforsten, um mehr über Afrika zu erfahren oder zu sehen. Heute genügen einige Klicks mit meiner Computermaus – und schon fliege ich über Kontinente und Weltmeere. Man kann Satellitenbilder, Geländeformationen und 3-D-Gebäude betrachten. Bei Bedarf zoome ich mich soweit heran, dass ich viele Details genau erkenne. Dank Google Earth konnten wir letztens mitten in einer Kölner Seitenstrasse das geparkte Auto unseres Sohnes erkennen. Tolle Geschichte! „Neu: Google Heaven“ weiterlesen

Gottes Nähe und Zuspruch

gott-erdeIn einem kürzlich gelesenen Buch von John Ortberg fand ich auch folgendes Gebet, welches ich echt ermutigend fand:

Gott immer und überall – wenn das kein Zuspruch für den Alltag ist! Egal, in welchen Umständen ich mich befinde, welche Menschen mir als Gegenüber über den Weg laufen – Gott ist mit all seinen Sinnen und Wahrnehmungen ganz dicht bei jedem Einzelnen von uns Geschöpfen – ein toller Zuspruch!

Ich erhebe mich heute in Gottes Kraft, die mich antreibt.

Gott möge mich aufrecht erhalten.
Gottes Weisheit möge mich leiten. „Gottes Nähe und Zuspruch“ weiterlesen

Bildungskanon: Gott

Wo steckt Gott, was denkt man über ihn, und wie soll man das Wesen von Religion deuten ? Theologen zum Thema, Philosophen und mehr. > hier. Lesen Sie auch: > Warum wir das Leib-Seele-Problem nicht lösen können. Bild:livesurfing,flickr.com Bildungskanon: Gott weiterlesen

Cats in the craddle (VIDEO)

harry-cindy-funkMy child arrived just the other day 

Came to the world in the usual way 
But there were planes to catch and bills to pay 
He learned to walk while I was away 
He was talkin fore I knew it 
And as he grew he said, 
Im gonna be like you, dad, 
You know Im gonna be like you.

. „Cats in the craddle (VIDEO)“ weiterlesen

Demut

obama

Gestern – Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Ich bin extra eher von der Arbeit nach Hause gefahren, denn so einen historischen Moment, einen schwarzen Mann das höchste Amt eines Regierenden antreten zu sehen, nein, den habe ich bisher noch nicht erlebt. Wie auch…
Aber – ohne die politische Tragweite zu beurteilen – was mich beeindruckt hat, war das Bewusstsein, solche grosse Aufgabe nicht durch eigene Anstrengungen allein durchführen zu können. Deswegen betonte auch Rick Warren im vorgängigen Gebet mehrmals die Abhängigkeit von Gott. Und sprach auch mehrmals von Demut. Ein grosses Wort, wie ich finde. Und angebracht!

„Demut“ weiterlesen

Sinuschristen

sinusIch stelle immer wieder fest, dass meine Motivation Jesus nachzufolgen und im Glauben zu wachsen erheblichen Schwankungen unterworfen ist. Gerade bei Themen, die länger dauern und wo ich über Monate viel Energie hineininvestieren muss um den Willen Gottes zu erkennen und auf mein Leben anzuwenden, fällt es mir manchmal schwer mich noch motiviert damit auseinanderzusetzen.
Früher dachte ich, dass es einfach Christen gibt (oft sehr jung im Glauben), die wie eine Sinuskurve (s.Bild) schwanken. Mal sind sie Glaubenshelden und dann schlittern sie wieder am Rande des Atheismus entlang. “Sinuschristen” nannte man solche Leute denn auch treffend. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich durchaus auch selber Anteile eines Sinuschristen in mir habe. Klar, die wesentlichen Punkte „Sinuschristen“ weiterlesen

Konkrete Schritte aus einer Krise

„Ich hätte nie gedacht, dass mir das passieren kann.“ Und plötzlich ist man mitten in einer Krise. Um einen herum türmen sich die Gefühle wie Gefängnismauern auf. Was jetzt? Warum passiert mir das? Ich habe doch keine Schuld daran. Und trotzdem fühle ich mich so schuldig. Was soll ich nur tun? Das alles macht mich einfach wütend. Wie kriege ich das alles nur sortiert?

Die Gefühle oben erinnern mich an die Mutter des fünfjährigen Kindes, von dem ich gestern gehört habe. Das Kind ist jetzt tot. Kaum war die Krankheit entdeckt worden, war es vorbei. Sie erinnern mich auch an eine andere Person, von der ich neulich gehört habe. Sie hat die Diagnose „Krebs“ erhalten. „Konkrete Schritte aus einer Krise“ weiterlesen

Nachjagen – Hebräer 12,14

nachjagenJagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird (Hebräer 12,14 nach der Elberfelder)

„Jagen“ ist ein sehr aktives Wort. Es bedeutet, sich schnell hinter etwas herzubewegen, etwas motiviert hinterher zu laufen. Es ist schon bemerkenswert, dass der Schreiber des Hebräerbriefes uns ermahnt, etwas hinterherzulaufen, was wir eigentlich doch schon haben! Wir sind doch bereits heilig in Christus und haben Frieden, oder nicht?
Ich glaube, dass beides stimmt. Wir können etwas haben, das wir nicht besitzen. Wir können Frieden haben ohne freidlich zu sein; können die Gerechtigkeit sein, die vor Gott gilt (2.Korinther 5,21) ohne Heiligkeit in unserem Leben widerzuspiegeln. „Nachjagen – Hebräer 12,14“ weiterlesen

FILM: „Sterben in Jerusalem“ – ein Mikrokosmos des Nahost-Konflikts

Oder: „Unsere Töchter sind für nichts ermordet worden“ – „Die Regisseurin Hilla Medalia hat die Mutter einer palästinensischen Selbstmordattentäterin und die Mutter des israelischen Opfers zu einem Gespräch zusammengebracht.“ – Für ihren Film „To Die in Jerusalem„, bei der sie ein Gespräch zwischen beiden Müttern dokumentierte, erhielt die israelische Filmemacherin drei Emmy-Nominierungen. “ > mehr.  > Hier Film sehen    > zur Film-Homepage Bild: simio sapiens,flickr.com FILM: „Sterben in Jerusalem“ – ein Mikrokosmos des Nahost-Konflikts weiterlesen

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…

schienen-blackman-pixelio-kleinSolche Geschichten schreibt nur das Leben:
Er – Mika – ist stolze sechs Jahre alt und übernachtete bei seiner Freundin Anna-Bell (7). Nachts unterhielten sie sich über seinen letzten tollen Urlaub in Italien. Auch die Schwester seiner Freundin, Anna-Lena (7) hörte interessiert zu.

Und dann kamen die beiden Freunde auf eine echt romantische Idee: Sie wollten heiraten. Und zwar sofort. Und es war ihnen auch ganz klar – es musste in Afrika sein!

Morgens packten sie Proviant, Luftmatratzen und Badesachen in ihre Kinder-Trolleys, setzten sich Sonnenbrillen auf, und wollten, während Mama und Papa noch schliefen, zum nächsten Flughafen. Im Schlepptau die ältere Schwester. Denn sie brauchten ja auch einen Trauzeugen! „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“ weiterlesen

Jesus vs. Dorian Gray

ikoneVor ein paar Jahren waren Alex und ich in Düsseldorf. Wir haben bei Zweitausendeins eine Gesamtausgabe der Werke Oscar Wildes erstanden, der zufällig an diesem Tag Geburtstag gehabt hätte, und setzten uns nach einem ausgiebigen Spaziergang in ein Restaurant mit Strassentischen in der Schneider Wibbel Gasse. Wir haben da gesessen, gegessen, Kaffee getrunken und Wilde gelesen bis es zu kalt wurde. Ein schöner Tag, an dem ich “Lord Arthur Saviles Verbrechen” gelesen habe.
Das ist meine eindrucksvollste Begegnung mit Wilde gewesen. Nachher gab es noch viele andere: Ein Hörspiel über seinen Prozess, das ich auf dem Weg zu einer Predigt im Hessischen Rundfunk gehört habe; zwei seiner Märchen, die Alex in einem Weihnachtsgottesdienst vorgelesen hat; ein genialer Film über ihn mit Stephen Frye ( ich hoffe, er schreibt sich so ) in der Hauptrolle; weitere Bücher.
Ein absolut brillianter Schriftsteller. „Jesus vs. Dorian Gray“ weiterlesen

Papst: „Christus ist die Sonne der Gnade“

„Benedikt XVI. erklärt die kosmische Dimension von Weihnachten. – Auf die kosmische Dimension des bevorstehenden Weihnachtsfests hat Papst Benedikt XVI. hingewiesen. Christus sei die „Sonne der Gnade“, die die Welt, die in Erwartung stehe, verwandle und erleuchte, so Benedikt beim Angelusgebet am Sonntag.“ > mehr.  Lesen Sie auch: > Die Tage der Besuche (EKD) > Weihnachtsgottesdienste finden Bild:  bossa67,flickr.com Papst: „Christus ist die Sonne der Gnade“ weiterlesen

Vergebung

fusswaschenVor vier Jahren kursierten in einer amerikanischen Großstadt im Westen Gerüchte über eine Katholikin, die Christus-Visionen hatte. Die Bereichte gelangten auch zum erzbishof. Er beschloss, die Glaubwürdigkeit der Frau zu überprüfen.
“Stimmt es, Madam, dass sie Visionen von Jesus haben?”, fragte der Geistliche.
“Ja”, erwiderte die Frau einfach.
“Nun, wenn sie das nächste Mal eine Vision haben, dann möchte ich, dass sie Jesus fragen, welche Sünden ich bei meiner letzten Beichte bekannt habe.”
Die Frau war verdutzt. “Habe ich sie richtig verstanden, Bischof? Sie wollen wirklich, dass ich Jesus nach Sünden aus ihrer Vergangenheit frage?”
“Genau! Bitte rufen sie mich an, wenn etwas passiert ist.” „Vergebung“ weiterlesen

Wenn ein Löffelverbieger die Welt retten will

uris-gabel-brandtmarke-pixelio1Es gibt sie doch noch: Die guten Nachrichten.

Denn zwei weltbekannte Künstler haben ein probates Mittel gefunden, die Welt zu retten. Mit einer frohen Botschaft.

Es geht um Uri Geller und Michael Jackson. Ihre Idee ist ziemlich einfach und leicht umsetzbar. Man staunt, dass sie erst jetzt drauf gekommen sind…

Die beiden Herren haben eine Sprachnachricht zusammen aufgenommen, die die Menschheit zum positiven Denken auffordert. Na, das hätte auch uns einfallen können, oder?

Okay, die Weltenretter haben dabei aber noch eine weiterführende Idee: Diese Nachricht soll nun in ausgewählte Musikstücke eingebaut werden, damit sie auf das Unterbewusstsein der jeweiligen Hörer einwirken kann. „Wenn ein Löffelverbieger die Welt retten will“ weiterlesen

Mein Bauch gehört dir!

schwanger-wwwebgestalterin-pixelioSie war vielleicht 14 Jahre jung. Aber in dieser Gegend heiratete man ziemlich früh. Nun ja, die Menschen wurden auch nicht sehr alt, dann sollte die Zweisamkeit möglichst früh beginnen.

Sie war jung und verlobt. Aber sauber, was die intimen Beziehungen zu Männern vorher und zu ihrem Verlobten jetzt anging. Nein, Sex gehört in die Ehe – das war ihr klar. Glasklar.

Und sie war fromm. Glaubte an den Bundesgott Israels. Und wartete – wie viele jungen Frauen dort – auf den Messias. Und ganz tief im Herzen wünschte sie sich, dass sie die Auserwählte wäre… „Mein Bauch gehört dir!“ weiterlesen

70 Jahre und ein bischen leise: Leonardo Boff hat Geburtstag

leonarodboffEs ist etwas still geworden um einen der herausragenden Protagonisten der Theologie der Befreiung – genau wie um die Befreiungstheologie selber. Heute feiert der 1938 geborene Brasilianer Leonardo Boff, ehemaliger Franziskaner und Professor für systematische Theologie, seinen 70sten Geburtstag. – Herzlichen Glückwunsch dazu von hier aus!

Vor allem sein Buch „Kirche – Charisma und Macht“ hatte in den 80er Jahren erheblichen Wirbel ausgelöst, da er darin u.a. die undemokratische, hierarchische Stuktur und den Alleingeltungsanspruch der römisch-katholischen Kirche angriff. 1985 wurde ihm „70 Jahre und ein bischen leise: Leonardo Boff hat Geburtstag“ weiterlesen

Gezeichnet

seilziehenUnd Jakob blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte heraufkam. Und als er sah, daß er ihn nicht überwältigen konnte, berührte er sein Hüftgelenk; und das Hüftgelenk Jakobs wurde verrenkt, während er mit ihm rang. Da sagte er: Laß mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen! Er aber sagte: Ich lasse dich nicht los, es sei denn, du hast mich vorher gesegnet. Da sprach er zu ihm: Was ist dein Name? Er sagte: Jakob. Da sprach er: Nicht mehr Jakob soll dein Name heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast überwältigt. (1.Mose 32,25-29)

In Gottes Segen hineinzukommen ist nicht immer ganz einfach. Oft fühlt es sich so an, als müsste man ihm alles abringen, was man hat und als würde er nichts freiwillig geben – genau wie in der Geschichte von Jakobs Ringkampf mit Gott. Dieser Eindruck ist nicht ganz falsch, ganz richtig ist er aber auch nicht. So wie ich es sehe, gibt Gott sehr wohl freiwillig und gerne, aber wir bekommen nur etwas, wenn wir uns mit Ihm auseinandersetzen. „Gezeichnet“ weiterlesen

Happy Birthday, Menschenrechte !

“ ‚Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren‚, heißt es im ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Das Dokument setzte Normen für unveräußerliche Rechte und Freiheiten, die für alle Menschen überall auf der Welt gelten sollen, auch wenn es völkerrechtlich nicht verbindlich ist.“ > mehr. Bild:carf,flickr.com Happy Birthday, Menschenrechte ! weiterlesen

Die Motivation Anderer

zollstockWährend es uns oft schwer fällt die eigene Motivation einzuschätzen, sind wir häufig recht schnell dabei, die Motivation Anderer zu beurteilen. Wer kennt es nicht, dass man jemandem, der eine andere Meinung vertritt unlautere Motive unerstellt, die er gar nicht hat. Ganze Volksgruppen (Politiker!) werden so verurteilt. Denen geht es allen sowieso nur ums Geld oder um Macht. Selbst vor Glaubensgeschwistern macht es nicht halt. Auch da sind die Anderen voller unlauterer Motive. Alle Anderen, nur nicht wir selber.

Mittlerweile bin ich vorsichtig damit geworden, Anderen irgendetwas zu unterstellen. Wie leicht täuscht man sich dabei! Ich habe mir schon vor Jahren vorgenommen, von Anderen „Die Motivation Anderer“ weiterlesen

Neues Web-Videomagazin zur Religionspädagogik

Theorie und Praxis der Religionspädagogik – Wissenschaftler an der Uni und Religionslehrer – nehmen sich oft gegenseitig kaum wahr. Dies liegt auch daran, dass ein „Wandern zwischen den Welten“ schwer ist und sich nur mühsam ins Geschäft des Alltags integrieren lässt. Das Web-Videomagazin theoTV will die Begegnung zwischen Praxis und religionspädagogischer Wissenschaft fördern. Zu diesem Zweck werden drei bis vier Mal im Jahr Brennpunkte der Religionspädagogik als Dialog und leicht zugänglich aufbereitet: In Videointerviews werden die Begegnungen zwischen Praktikern und Theoretikern dokumentiert. In Aufsätzen wird der Diskurs vertieft und konkret gemacht durch Unterrichtsmaterialien. Die erste Ausgabe von theoTV thematisiert die Jahrestagung … Neues Web-Videomagazin zur Religionspädagogik weiterlesen

Vertrauen

Vielleicht befinden wir uns alle in der Lage des Mannes, der an den Rand eines Abgrunds kam. Als er so dastand und überlegte, was er als Nächstes tun sollte, staunte er nicht schlecht, als er entdeckte, dass ein Seil über den Abgrund gespannt war. Und langsam und mit grosser Sicherheit kam auf dem Seil ein Akrobat anbalanciert, der einen Karren vor sich herschob, in dem ein weiterer Akrobat sass. Als die beiden schliesslich festen Boden unter den Füssen hatten, lächelte der Akrobat, der den anderen geschoben hatte, über die Verwunderung des Mannes.”Glauben sie etwa nicht, dass ich das noch einmal … Vertrauen weiterlesen

Wenn Gott schon mal aufräumt…

heuschrecke-gay-pixelioEs war die achte Plage: Heuschrecken.

Sie kamen, nachdem Mose seinen Stab ausgestreckt hatte und Gott einen Ostwind einen ganzen Tag und eine ganze Nacht wehen liess. Am Morgen wimmelte es grossflächig über ganz Ägypten. In der „Tagespresse“ war zu lesen, dass derartiges zuvor noch nie dagewesen wäre (2. Mo. 10,14)!

Und was die alles frassen! Eben – alles. Bodengewächse, Früchte an den Bäumen – sie liessen nichts übrig. Und bedeckten das ganze Land.

Wahrlich eine Plage. Kein Wunder, dass der Pharao Eilboten zu Moses und Aaron senden liess und diese reumütig anflehte, doch diesen Spuk zu beenden.

„Wenn Gott schon mal aufräumt…“ weiterlesen

Das Wunder von Berlin

scan10084Mauerfall am 9. November 1989

An diesen Abend kann ich mich noch gut erinnern. Ich hatte meine Reisetasche gepackt, denn am nächsten Morgen wollte ich mit Freunden auf eine Bibeltagung nach Halle/Sa fahren. Ziemlich spät sind wir dann ins Bett gegangen und hörten noch kurz vor dem Einschlafen die letzten (DDR-) Nachrichten im Radio: „In Zukunft soll es für alle Bürger möglich sein, ein Reisedokument zu beantragen, welches es ihnen ermöglicht, auch in nichtsozialistische Länder einzureisen.“ So ähnlich habe ich es noch im Ohr. Was ich nicht wusste: Zu diesem Zeitpunkt hatten schon jede Menge Leute in beide Richtungen die Grenze in Berlin überschritten… „Das Wunder von Berlin“ weiterlesen

Geschenke finden

geschenke1Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott stammt, damit wir das erkennen, was uns von Gott geschenkt worden ist. (1.Korinther 2,12 nach der Einheitsübersetzung)

Der Vers passt ja richtig in die Jahreszeit, zumindest zu Weihnachten, auch wenn das noch etwas hin ist…
Mich beschäftigt immer mehr die Frage, was wir denn nun eigentlich von Gott empfangen haben als wir Jesus angenommen haben. Für viele Christen ist es gerade mal die Errettung; für manche sogar noch weniger, denn manche meinen, dass Gott uns nur ein Buch und ein paar Gebote gelassen hat und sehnen sich nach der Zeit des ersten Jahrhunderts zurück in der man Jesus treffen und erleben konnte. Das erste, was ich gehört habe, als ich Christ geworden bin war, dass ich nun den Sinn des Lebens erfüllt hätte: der ganze Sinn sei es, Jesus anzunehmen und nach dem Tod zu Gott zu kommen, wo es dann im Himmel ganz toll ist. „Geschenke finden“ weiterlesen

Nebel

nebel1In diesen Tagen muss ich aufpassen, wenn ich am Morgen zur Arbeit fahre. Nein, nicht wegen der Dunkelheit, sondern weil die feuchte und kalte Jahreszeit angebrochen ist. In den Verkehrsnachrichten heißt es dann immer: „Streckenweise Bodennebel, der sich aber später auflöst…“

Und tatsächlich, durch unser Tal fließt die Kander, ein kleiner Fluss und bietet für die angrenzenden Wiesen und Felder wohl die nötige Feuchtigkeit. Vorsicht ist geboten, wenn streckenweise Nebelbänke ganz plötzlich die Sicht beeinträchtigen. Diejenigen Autofahrer sind gut beraten, die ihre Geschwindigkeit herunternehmen und vermehrt mit plötzlichen Sichtbehinderungen rechnen… „Nebel“ weiterlesen

Beten in der Therapie?

„Eine Amerikanerin, die in Deutschland in einem Gesundheitsberuf arbeitet, fragt sich: Ist es legitim, als Psychiater und Psychotherapeut mit Patienten zu beten? Und warum lehnen dies hierzulande alle ihre Kolleginnen und Kollegen ab?“ > mehr. . . Bild:alicepopkorn,flickr.com Beten in der Therapie? weiterlesen

Christlich-muslimisches Spitzentreffen in Berlin

Zum vierten Mal kamen sie zusammen zu einem Spitzentreffen: Vertreter der EKD und Vertreter muslimischer Verbände. Erfreulich ist: die Anspannung der ersten Jahre sei weitgehend überwunden und einer „konstruktiven Streitkultur“ gewichen. Was sehr wichtig ist. Denn der Dialog mit Moslems ist nötig, da man diese Religion nicht einfach ausblenden kann. Ein Dialog könnte zudem auch auf Dauer erreichen, dem Fundamentalismus  -den es ja in jeder Religion gibt- entgegenzuwirken. > mehr. Lesen Sie auch:  > Deutschland: je gläubiger, desto toleranter – Umfrage bei Muslimen  > leider anders im Irak: Morde an Christen besorgniserregend – EU soll helfen  Bild: ammar abd rabbo,flickr.com Christlich-muslimisches Spitzentreffen in Berlin weiterlesen

Coole Werbung am heissen Strand

Mallorca-Geschichten (5)

Schade – in diesem Urlaub ist das Wetter durchwachsen. Einen ganzen Tag verbringen wir in der Finca, weil es stundenlang regnet. Umso mehr nutzen wir die Sonne – wenn sie denn scheint, um zum Strand nach Alcudia zu fahren.

 Und, zur Feier des Tages, leisten wir uns sogar Liegen und Sonnenschirm. Denn, wenn die Sonne auf Mallorca scheint, dann kräftig…!

Auf einmal werden wir vom Lesen abgelenkt. Ganz in unserer Nähe machen sich zwei junge Frauen mit grossen Bündeln breit. Was die wohl vorhaben? Sie kramen diverse bunte Stoffe hervor – und dann wird es schon klar, was da abgeht. Jede von ihnen wickelt sich ein buntes Tuch um Hüften und Schultern. „Coole Werbung am heissen Strand“ weiterlesen

Komm nicht um!

Manchmal fragt man sich ja schon: “Wann kommt ein geistlicher Durchbruch?” (Ich übersetze: Wann tut Gott endlich seinen Job, giesst Seinen Geist aus und schenkt Erweckung?). Tja, immer wenn es mir mal so geht, bekomme ich dieselbe Antwort:
Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. (Hosea 4,6 nach der Elberfelder) Es geht nicht darum, dass Gott noch irgendetwas machen müsste oder uns etwas vorenthielte. Es geht darum zu verstehen und zu leben, was wir schon haben. Ich habe neulich schon mal darüber geschrieben, aber es ist ein wichtiges Thema, das Wiederholung verträgt.
Gott hat Seinen Teil schon getan: Jesus ist gestorben, der Geist ausgegossen, die Bibel geschrieben. Das, was fehlt ist, dass wir erkennen und verstehen, wer wir in Jesus sind und was Jesus für uns getan hat. Das Problem ist nicht Gott, wir sind das Problem. „Komm nicht um!“ weiterlesen

Das verschwundene Vertrauen

Verspekuliert ist es, das Vertrauen. Börsen taumelten, Regierungen taumelten mit und möglicherweise hat die Finanzkrise der letzten Tage weitere Auswirkungen. Unternehmen könnten ihre Investitionen stoppen, Käufer ihr Geld nicht mehr ausgeben. Zeit, darüber nachzudenken, woher das Vertrauen eigentlich kommt. > mehr. (< anbei ein Beispiel dafür, wie mit dem Begriff „Vertrauen“ (confidence) geworben wird.) Bild: springhill2008, flickr.com, commons creative license. Das verschwundene Vertrauen weiterlesen

seeing is believing

Ein berühmter Satz, der ziemlich gut die Einstellung vieler (der meisten?) Menschen zum Ausdruck bringt. “Ich glaube nur, was ich sehen und anfassen kann!”, war auch die Einstellung von Thomas, einem der Jünger, der den auferstandenen Jesus als einer der letzten gesehen hat. Er konnte die Begeisterung der Anderen nicht teilen, die ihm von der Auferstehung berichteten. “Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.[1] Thomas wollte nicht glauben, was er nicht sieht, er war nicht bereit, Tatsachen anzuerkennen und zuzulassen, die unsichtbar sind. „seeing is believing“ weiterlesen

Armut

Ich hatte in einem Gottesdienst gepredigt. Die Liturgie musste eingehalten werden, es gab Fürbitten und eine Kollekte. Wie immer in der Kirche hatten diese Teile etwas Unangenehmes, wahrscheinlich waren sie als Ausdruck “sozialer Gerechtigkeit” geplant gewesen und sollten betroffen machen. Mich haben sie im nachhinein nur wütend gemacht.
Die Fürbitten gingen um die Standardthemen “Armut” und “Krieg”. Kinder in der Dritten Welt halten ja immer recht gut dafür her, betroffen zu machen wenn man für sie betet. Am Ende waren dann auch bestimmt 20 Euro in der Kollekte für irgendeine Aktion, deren Namen ich vergessen habe. Bei vielleicht 250 Gottesdienstbesuchern nicht gerade die Welt! Habe ich je zuvor so viel Kupfergeld gesehen? Glaub´ nicht…. „Armut“ weiterlesen

Helmut Schmidt: Was ich noch glaube

Der Altbundeskanzler Helmut Schmidt beschreibt in dem persönlichsten Kapitel seines neuen Buchs „Außer Dienst“ seine wachsenden Zweifel an Gott. Einen Vorabdruck finden Sie hier. > mehr. Hören Sie auch: >Wozu leben wir eigentlich ? Bild:nicebastard,flickr.com Helmut Schmidt: Was ich noch glaube weiterlesen

Was sehen wir, wenn wir Jesus sehen?

Hebräer 12:3 sagt nach der Elberfelderübersetzung: “… betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet! Anders als andere deutsche Übersetzungen entscheidet sich die Elberfelder für “betrachten”. Alle anderen übersetzen in die Richtung von “bedenken”. Rein vom Wort her ist das so auch richtiger, [analogizomai] bedeutet “abwägen, bedenken, usw.”. Dennoch finde ich die Elberfelder Übersetzungsvariante gelungen, denn genau das ist ja der Sinn bei tiefem Nachdenken über Jesus, dass ein inneres Bild entsteht. Nach meinem Verständnis hat dieses “Erwägen” die Bedeutung von Meditation, einem fortwährenden, tiefen Kreisen der Gedanken um Jesus. „Was sehen wir, wenn wir Jesus sehen?“ weiterlesen

Frieden riskieren – Ökumenische FriedensDekade 2008

Unter dem Motto „Frieden riskieren“ steht die diesjährige Ökumenische FriedensDekade, welche in den 10 Tagen vor dem Buß- und Bettag vom 09. bis 19. November 2008 Christinnen und Christen aller Konfessionen zu Gebet und Aktion für den Frieden aufruft. Das Vorbereitungsmaterial ist jetzt erhältlich und kann auf der Website der Ökumenischen FriedensDekade bestellt werden.

Das diesjährige Motto verbindet die Textstellen Johannes 14,27 und 2. Könige 6,8-23 miteinander. Mit dem Motto möchte „Frieden riskieren – Ökumenische FriedensDekade 2008“ weiterlesen

Die Lampe zum Brennen bringen

Als 1879 die erste Glühbirne 40 Stunden lang leuchtete, hatte ihr Erfinder, Thomas Alva Edison, schon einiges hinter sich. Um eine leistungsfähige Glühbirne zu bauen, waren mehr als 1000 Versuche nötig gewesen. Auf die Frage, wie er mit diesen 1000 Fehlschlägen klargekommen wäre, antwortete Edison: „Wieso Fehlschläge? Ich habe 1000 Arten entdeckt, wie die Glühbirne nicht funktioniert.
Die Geschichte von Edison zeigt mir etwas über Vision und den unbedingten Willen, sie umzusetzen. „Die Lampe zum Brennen bringen“ weiterlesen

e-allmacht-gottes.de

„Manches, was wir von Gott denken, haben wir von den alten Griechen. So ist das nun mal mit der Kultur: sie bestimmt und beeinflusst andere Kulturen. Sonst würden wir heute keine Hamburger essen. Oder Jazz- und Rockmusik hören. Oder denken, dass Gott sich nie verändert und immer gleich ist. Unfehlbar und allmächtig. Dabei ist der Gott Israels ganz anders. “ > mehr. Bild:creativesam ,flickr.com e-allmacht-gottes.de weiterlesen

Endzeit – Hunger

Von Stephan Achtermann. Für manche Christen gehören bestimmte Endzeit-Fantasien zu ihrem festgefügten Weltbild. Mir scheint es manchmal schon eine Art Hunger oder Sehnsucht nach dem Ende zu sein.
Grundannahme dieser Denke ist: das Ende ist nahe. Ist ja auch mit genau einer Bibelstelle biblisch belegbar:

„Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.“   1.Petr 4,7

Das ist eine sehr allgemeine Aussage, die „Herr Petrus“ vor fast 2000 Jahren gemacht hat. „Nahe“ scheint ein sehr dehnbarer Begriff zu sein. „Endzeit – Hunger“ weiterlesen

Good bye, Putin

„Wenn Russland es erst meint mit seiner außenpolitischen Doktrin, dann hat es in der westlichen Staatengemeinschaft keinen Platz“. > mehr. Lesen Sie auch: > Nato-Staaten warnen vor Bruch mit Russland > Verschobene Machtbalance  Bild:david_axe,flickr.com Good bye, Putin weiterlesen

Gute Nachrichten – schlechte Nachrichten

Foto: Stitch (Flickr.com)
Möchtest Du erst die gute Nachricht hören oder zuerst die Schlechte?
Die meisten Menschen lieben schlechte Nachrichten mehr als gute. Deshalb berichten die Medien so viel über Kriege, Krankheit, Morde und andere Verbrechen.
Es verkauft sich einfach besser. Das ist erwiesen. Gute Nachrichten interessieren viel weniger Menschen. Deshalb steht so viel über Scheidungen, Alkoholsucht und Exzesse der Stars in den Medien. Liegt es vielleicht daran, daß wir uns besser fühlen, wenn die Anderen die Buhmänner sind? „Gute Nachrichten – schlechte Nachrichten“ weiterlesen

Das Wort unter pflügen

Gestern habe ich auf dem Weg von Remscheid nach Hause im Auto eine Predichtkase von John Wimber gehört. Er sprach über das Gleichnis vom vierfachen Acker und darüber, dass die Menschen in Israel wohl ganz andere Ackerbaumethoden verwenden als wir. Ihm war bei einer Reise aufgefallen, dass die Bauern erst das Saatgut über den Acker geworfen und dann gepflügt hatten. Auf die Frage, ob sie „Das Wort unter pflügen“ weiterlesen

Lebend im eigenen Körper begraben

Locked-in Pateinten sind hellwach, sehen aber aus wie Schlafende. Sie können weder ihren Körper spüren, noch ihn bewegen. Maschinen halten sie am Leben. Außenstehende halten diese Vorstellung von Leben für die Hölle auf Erden. Aber die Eingeschlossenen selbst fühlen das anders. > mehr. Lebend im eigenen Körper begraben weiterlesen

Löchrige Zisternen

Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten. (Jeremia 2,13 nach der Einheitsübersetzung)

Dieser Vers ist mir schon seit Jahren sehr wichtig, was in sofern bemerkenswert ist als ich ansonsten mit Jeremia meine liebe Not habe.
Ich stelle immer wieder fest, dass ich eine Tendenz habe, genau das gleiche Unrecht zu verüben „Löchrige Zisternen“ weiterlesen

Unzufriedenheit

Veränderung kommt nur, wenn wir mit der momentanen Situation unzufrieden sind. Das ist eine wichtige Erkenntnis, wenn wir lernen und weiterkommen wollen. Die zweite wichtige Erkenntnis ist, dass nichts sich von selbst verändert. Alles, was sich ändert ist auf jemanden zurückzuführen, der mit einem Zustand unzufrieden war, sich ein Herz gefasst hat und etwas verändert hat. Mit Buber gesprochen: “der archimedische Punkt, von wo aus ich an meinem Orte die Welt bewegen kann, ist die Wandlung meiner selbst”[1] „Unzufriedenheit“ weiterlesen

Erinnerung an Mose

Im Januar starb ein gerade geborener Säugling wenige Zentimeter vor seiner möglichen Rettung: direkt vor einer Babyklappe. Er wurde posthum „Mose“ genannt – als Zeichen dafür, dass Kinder leben können. Ein stiller Ort erinnert nun an ihn. > mehr. > hier werden Sie geholfen. Bild:sean dreilinger ,flickr.com Erinnerung an Mose weiterlesen

Lebendige Diskussionsstruktur in der Gemeinde

Irgendwann fingen wir an, uns zu treffen. Es muss 2001 oder 2002 gewesen sein, so genau weiß ich es nicht mehr. Mein guter Freund Klaus hatte ein brisantes Buch gelesen: Häuser, die die Welt verändern von einem gewissen Wolfgang Simson. Und nun war er voller Begeisterung und Eifer für die Vision von Hauskirche und suchte eine Schar von Freunden und Mitstreitern zusammen, um diese Vision zu verwirklichen. Wir waren, wie so üblich, eine Bande von Davids Helden: Verbitterte, Bedrängte und Verschuldete! Allesamt mehr oder weniger Gemeindegeschädigt und mit vielen persönlichen Problemen. „Lebendige Diskussionsstruktur in der Gemeinde“ weiterlesen

Gesegnet durch Todd Bentley

Ich finde beileibe nicht alles gut, was ich in den Video-Aufzeichnungen aus Lakeland/Florida sehe und höre. Ich finde nicht alles an Todd Bentley gut und würde an seiner Stelle sicher manches anders machen. Zum Beispiel würde ich Leute, für die ich bete, nicht nach hinten schubsen, so daß es aussieht als ob sie unter der Kraft Gottes zu Boden gehen. Jeder kann hier sehen, daß dabei nicht die überwältigende Kraft des Heiligen Geistes am Wirken ist, sondern der Arm des Todd Bentley. 😉 (Manchmal gehen auch sicher Leute zu Boden, weil der Heilige Geist sie überwältigt hat und manche lassen sich einfach fallen) Aber ich nehme es Todd nicht besonders übel, es ist halt Unreife. „Gesegnet durch Todd Bentley“ weiterlesen

Ein Zug nach Manhattan

Irgendwo las ich, dass das ZDF unter dem Slogan „Sternstunden des Fernsehens“ verschiedene Filmklassiker mit Heinz Rühmann neu als DVD herausgebracht hatte. Interessiert recherchierte ich weiter und fand einen Titel, dessen Inhaltsbeschreibung mich faszinierte – und mich diese DVD kaufen ließ… Es handelte sich um „Ein Zug nach Manhatten“ – eine verfilmte wahre Geschichte („Holiday Song“ von Paddy Chayefsky). 

Wenn der Glaube verloren geht 

Leon Sternberger (Heinz Rühmann, 78 ) ist Kantor einer kleinen jüdischen Gemeinde in einem Vorort von New York. „Ein Zug nach Manhattan“ weiterlesen

Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod

Menschen, die Nahtoderlebnisse erlebt haben, berichten von rätselhaften Phänomenen: oft von einem Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht erstrahlt. Auch seriöse Wissenschaftler stellen die Behauptung auf: die Seele existiert wirklich und das unsterbliche Bewußtsein ist ebenso wie Raum, Materie, Zeit und Energie ein Grundelement unserer Welt. > mehr. Lesen Sie auch: > Nahtod – Erfahrungen (audio) > Tote verabschieden sich von uns > Nahtoderfahrungen Bild:hiddencage ,flickr.com Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod weiterlesen

Dramatische Befreiung

Durch eine aufsehenerregende Befreiungsaktion konnte die 2002 von Rebellen gefangen genommene Politikerin wieder in ihre Heimat zurückkehren.

 

Wie im Film

Ich persönlich mag Actionfilme, voller Spannung und Überraschungen. Was aber in den letzten Tagen im Dschungel Kolumbiens passierte, war keine Filminszenierung – das war echt. Und spannend zugleich.

„Dramatische Befreiung“ weiterlesen

Neues Leben dank Ebay

Die moderne Technik macht’s möglich:

Enttäuscht von der Liebe und von seiner Frau, die ihn verlassen hat, will der gebürtige Brite Ian Usher aus seinem bisherigen Leben aussteigen. Damit ihn nicht ständig etwas an seine gescheiterte Beziehung erinnert, stellte er kurzerhand sein ganzes Leben – inklusive Zubehör, wie voll möbliertes Haus, Auto, seinen Job als Teppichverkäufer und seinen Freundeskreis – bei Ebay ins Internet.  

Ich bin mein Leben leid! Nimm es!“ hatte der Einwanderer aus Grossbritannien, der seit sechs Jahren in Perth in Nordaustralien lebt, angekündigt. Nach Scheidung und Midlife Crisis wollte er einen radikalen Schlussstrich ziehen.

„Neues Leben dank Ebay“ weiterlesen

Christ und psychische Krankheit

(Donralfo) Behandlungsbedürftige Depressionen sind eine Volkskrankheit in Deutschland von der auch viele Christen nicht verschont bleiben. Viele psychisch kranke oder gestörte Menschen kommen regelmässig in unsere Gottesdienste oder sind Gemeindemitglieder in unseren Kirchen und Freikirchen. Die gute Nachricht von unserem Retter und Herrn Jesus Christus gibt vielen von ihnen eine Hoffnung auf Heilung und Befreiung und viele Pastoren und Leiter machen ihnen auch Hoffnung auf Hilfe durch Seelsorge und Gebet. Aber was passiert, wenn der Glaube, das Gebet und die Seelsorge nicht helfen? Wie gehen wir mit unseren psychisch erkrankten Gemeindemitgliedern um?

„Christ und psychische Krankheit“ weiterlesen

Heilung, Therapie und Weltanschauung

Wer als Therapeut seine eigene Kompetenz definiert und ihre Beschränkung erkennt, hilft, überhöhte Erwartungen an Therapie und / oder Medizin abzubauen. Seine Kompetenz definieren kann man nur, wenn man weiß: es gibt mehr, als das, was in unseren Kompetenzbereich fällt. Ein Christ würde sagen: manche Dinge fallen in den Kompetenzbereich Gottes. > mehr. Lesen Sie auch: > Todd Bentley – Wunderheilungen bei Evangelisation ?  Bild:pixelio.de Heilung, Therapie und Weltanschauung weiterlesen

theologisch.com startet eigene Suchmaschine

relilounge.de heißt sie und ist ab heute online: die theologisch – philosophische Qualitäts-Suchmaschine von theolounge. Probieren Sie sie einmal aus und empfehlen sie weiter. Kennenlernen kann man sie > hier, oder findet sie auch im unteren Menü unserer Seite (theologisch.com). theologisch.com startet eigene Suchmaschine weiterlesen

Kritik an der Lakeland-Erweckung

Die Lakeland-Erweckung wird zum Teil heftig im Internet diskutiert. Einige Christen sind total begeistert, andere sind strikt dagegen. Ich bete seit Jahren dafür, dass es mal eine richtige Erweckung in Deutschland gibt und gerade im Bereich Heilung mal richtig was geht. Wir sollten 2008 die Apostelgeschichte weiter schreiben! Deswegen versuche ich, Gegenargumente zu entkräften oder zu zeigen, wie man es auch anders als negativ auffassen kann. Hier geht es zu den Antworten auf die wichtigsten Kritikpunkte… weiterlesen. Lesen Sie auch: > Todd Bentley – Wunderheilungen bei Evangelisation ? [Bild: Gerd Altmann. pixelquelle] Kritik an der Lakeland-Erweckung weiterlesen

Nein, meine Söhne geb ich nicht !

„Ich denk, ich schreib Euch besser schon beizeiten, und sag Euch heute schon endgültig ab, ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten, um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab. Ich lieb die beiden, das will ich Euch sagen, mehr als mein Leben, als mein Augenlicht, und die, die werden keine Waffen tragen, nein, meine Söhne geb ich nicht !“ „Nein, meine Söhne geb ich nicht !“ weiterlesen

Richtig beten

In unserem wöchentlichen Mittagsgebetskreis tauschen wir uns vorher aus. Wer etwas zum Erzählen hat (Gebetserhörungen, offene Fragen, Freude und Leid), teilt es den anderen mit, ehe dann jemand aus der Gruppe eine kurze Andacht hält.

Diesmal erzählte Stefan (Name geändert) von einer schweren Erkrankung seiner Mutter. Sie hatte schon längere Zeit Herzbeschwerden und es sollten neue Bypässe gelegt werden. Grund genug zum Sorgen und Sich-Gedanken-Machen für die Familie. „Richtig beten“ weiterlesen

Exorzismus – Der Teufel spricht: es gibt mich nicht ?

Drei Fälle von Exorzismus gab es in den letzten acht Jahren im Erzbistum Paderborn, in einem der Fälle durch einen kirchlichen Vertreter aus Bayern. Auch der Bischof von Augsburg soll Exorzismen veranlasst haben. > mehr. . Mehr dazu: > Der Teufel spricht: es gibt mich nicht     > AUDIO: Auf Teufel komm raus > AUDIO: Teufelsaustreibungen  > Schule der Exorzisten (3SAT)                            > Vortrag über Exorzismus    > Die dunkle Macht                                               > Was ist Exorzismus ?  Bild: [nati] ,flickr.com Exorzismus – Der Teufel spricht: es gibt mich nicht ? weiterlesen

Todd Bentley – Wunderheilungen bei Evangelisation ?

Lakeland/USA. Angeblich spektakuläre Heilungen breiten sich im Rahmen einer Evangelisation über die Welt aus. Per Internet und Fernsehen werden sie vom Bundesstaat Florida aus weltweit übertragen. Zentrale Figur dabei ist der 32 jährige Prediger Todd Bentley von freshfire.ca , der seit dem 2. April in Lakeland predigt. Was soll man davon halten ? > Hier ein paar Gedanken. Hier die Homepage von „freshfire“. Machen Sie sich selbst ein Bild: ist es einfach eine enthusiastische Massenbewegung mit ihrer eigenen Dynamik, oder ist etwas dran, ist es Charisma und Glaube, von dem wir lernen können  ?: > Hier Lesen Sie auch: > Heilsausgießung … Todd Bentley – Wunderheilungen bei Evangelisation ? weiterlesen

„Kein Schubladen-Denken, sondern individueller Zugang zu Jugendlichen“

„Die Jugendlichen, mit denen wir es zu tun haben, fallen auf. Man sagt auch, „Sie sind auffällig“. Sie haben Kraft und wollen sie zeigen. Man sagt auch: „Sie sind gewaltbereit“. Sie haben Probleme. Man sagt auch: „Sie machen Probleme“. Sie werden ausgegrenzt. Man sagt auch: „Sie grenzen sich selber aus“. Meist stimmt beides.“    > weiterlesen. Bild: konstantin gastmann,pixelio.de „Kein Schubladen-Denken, sondern individueller Zugang zu Jugendlichen“ weiterlesen

Nahtod – Erfahrungen (audio)

Sie waren tot – oder fast jedenfalls – und ihr Leben hat sich vollständig verändert. Eine Erfahrung, die prägt. Und eine, über die man nicht mit allen Leuten sprechen kann. Eine Erfahrung, die mit Ostern zusammenhängt – und auch mit Pfingsten, der Geburtsstunde der Kirche. Hören Sie > hier.  (br-online) . Lesen Sie auch: > Tote verabschieden sich von uns > Nahtoderfahrungen > Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ? Bild: FlowerLover,pixelio.de Nahtod – Erfahrungen (audio) weiterlesen

Sprudelndes Leben ? – Sagen Sie öfters mal NEIN !

wozu-flickr.jpgPredigtserie (10/10). „Das Leben genießen – aber wie ? Laufen Sie vor Problemen davon, manchmal.“ Ein paar Gedanken, die Sie weiterbringen:
*

(* Bitte abwarten, je nach DSL Geschwindigkeit kann es einige Zeit dauern, bis die Datei heruntergeladen wurde ! )

Höre auch: „Sprudelndes Leben ? – Sagen Sie öfters mal NEIN !“ weiterlesen

Kopf hoch!

“Kopf hoch!”, hört man öfters in schwierigen Situationen. “Das wird schon wieder” – so versucht das Gegenüber einem wieder neuen Mut zu machen.

Aber vieles “wird nicht einfach wieder” so in Ordnung kommen. Die Krankheit schreitet fort, der Verlust eines Angehörigen schmerzt anhaltend und er fehlt. Dauerhaft. Es sind gut gemeinte Floskeln, die aber keine Veränderungs-Kraft in sich bergen.

„Kopf hoch!“ weiterlesen

Somewhere over the rainbow (Video)

Zwei Videos, um sich die Schönheit der Welt ein wenig bewußt zu machen. Eine Hommage auch an ihren Schöpfer. Ach ja, und dabei stellt sich auch gleich die Frage: warum wechselte Noah ständig seinen Beruf ? Nun, lesen Sie > hier. Im Zusammenhang mit Noah und der Sintflut noch eine wichtige Aussage der Bibel, eine Zusage Gottes:

»Jedes Mal bei großem Wind und Wetter werde ich einen Regenbogen an den Himmel setzen, Zeichen dafür, dass es nie mehr eine Sintflut geben wird

„Somewhere over the rainbow (Video)“ weiterlesen