berwis_roellchen.jpgvon Guitator. Nun ist es wieder soweit. Die Faschingszeit neigt sich dem Ende: Vielerorts wird heute ausgelassen der Rosenmontag gefeiert und langsam aber sicher nähern wir uns Aschermittwoch, womit dann die vierzigtägige Fastenzeit bis Ostern beginnt. Doch leider wissen immer weniger Leute, die so ausgelassen an den täglichen Umzügen und Feierlichkeiten teilnehmen, um den Ursprung dieser Tradition.

Sechs Tage nun war das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in den USA unterwegs, um Wunden zu heilen und die Katholiken im Lande zur Mitgestaltung in den USA aufzurufen. Besonders durch Einwanderer aus Lateinamerika wächst die katholische Kirche in den USA, die dort ca. 60 Millionen Mitglieder hat, stetig. Konnte die Reise in den USA ausreichend für in den innerchristlichen Dialog in Begegnungen genutzt werden?

Am Sonntag den 06.04.2008 von 22.35 – 23.20 Uhr war in der Sendung Spiegel TV eine Reportage mit dem Titel Meine geheime Familie – Priester in der Zölibat-Falle“ ausgestrahlt worden. Gezeigt werden drei Fälle, in denen Priester (heimlich) weibliche Lebenspartner haben bzw. hatten und mit jenen Kinder in die Welt setzten. Einige Fälle wurden bis heute verschwiegen, wobei die Tendenz sich dahingehend verhält, auch als Priester zu dem Partner und dem gemeinsamen Kind(ern) – trotz aller Konsequenzen und Drohungen, bis hin zur Suspendierung – zu stehen.

Bereits gestern Nacht erreichten uns über Radio, Fernsehen und Internet Meldungen, dass es beim Fackeltragen der olympischen Fackel zu Zwischenfällen kam. Grund: Organisationen wollen damit gegen die Tibet-Politik Chinas protestieren. Heute nun ist die Fackel in Paris angekommen. Die Sicherheitsmaßnahmen sind in etwa so aufwendig, wie bei einem Staatsbesuch von Georg W. Bush in Anti-Irak-Kriegs Ländern. Wie sind die Proteste zu beurteilen? Sollte man überhaupt protestieren?

jumeirah_moschee_dubai.jpgIn Algerien sind in den letzten Monaten 14 von 32 evangelischen Kirchen geschlossen worden. Grund dafür ist eine Kampagne des algerischen Religionsministers Bu’Abdallah Ghoulamullah, der die Aktion medienwirksam folgendermaßen rechtfertigt: Die 32 Gemeinden (Wirklich eine echte Bedrohung! wie viele Moscheen haben wir hier nochmal?) werden seitens der Regierung wegen angeblichnen Missionsversuchen der Christen als Bedrohung für das islamische Land wahrgenommen. Bu’Abdallah Ghoulamullah setzt die christliche Mission gar mit Terrorismus gleich.

ultra_060307_0003a.jpgEs ist eines der dornigsten Themen zwischen der Politik und biologischen Ethik schlechthin: In wie weit darf aus medizinischen Gründen an embryonalen Stammzellen geforscht werden? Embryonale Stammzellen werden einem Embryo im frühen Status (meist vor dem 14ten Tag) entnommen. Dafür werden auch menschliche Embryonen verwendet. Der Embryo wird dabei vernichtet, nachdem er zuvor in-vitro gezüchtet wurde. Bisher darf in Deutschland generell nur an Stammzelllinien geforscht werden, die von Embryonen außerhalb Deutschlands kommen. Getötet werden müssen diese Embryonen deswegen im Ausland dennoch. Es soll hier nun ein Plädoyer für die Würde und Schutzbedürftigkeit des Embryos als Beginn menschlichen Lebens gehalten werden.

bfohrn048dsc15_010531.jpgNachdem am Mittwochabend die ersten Castings von „Deutschland sucht den Superstar“, kurz DSDS, ausgestrahlt wurden, gab es wieder jede Menge Gesprächsstoff um Kandidaten, die Jury, aber vor allem – wie immer – um die Sprüche von Jury-Dino Dieter Bohlen. Kritik an Bohlen kam nun von einem prominenten Branchenkollegen, nämlich Kammersänger Tony Marschall: Der haderte laut der Neuen Presse Hannover, dass Bohlens Sprüche „nichts mehr mit [der] Würde“ des Menschen gemäß des Grundgesetzes zu tun hätten. Es stellt sich nun für jeden Christen und jeden vernünftigen Menschen die Frage: Ist es verantwortlich und christlich sich DSDS zu gönnen?