Auferstehung Jesu: War sein Grab überhaupt leer ?

Besonders für evangelikale Christen ist dies oft eine Frage, an der sich alles entscheidet: wenn das Grab Jesu nicht leer war, sei er auch nicht auferstanden. Dies sieht der katholische Theologe Hans Kessler ganz anders. Denn, so Kessler, es könne viele … Auferstehung Jesu: War sein Grab überhaupt leer ? weiterlesen

#Fachchinesisch #Auferstehung | wirsindmosaikde

Einmal diskutierten einige Theologen mit Jesus, die zu den Sadduzäern gehörten. Der Text wird eingeleitet mit den Worten: „Da traten die Sadduzäer zu ihm, die lehren, es gebe keine Auferstehung“ (Mk 12, 18). Da zuckt der fromme Leser reflexartig zusammen, … #Fachchinesisch #Auferstehung | wirsindmosaikde weiterlesen

Ich bin die Auferstehung und das Leben! – Was soll das bedeuten ?

Via wirsindmosaik.wordpress.com. Gestern haben wir Ostern gefeiert. Daher habe ich mich der Kreuzigung und Auferstehung Jesu in vier Fragen genähert:  Ist das Kreuz ein christliches Symbol? Nein, es ist ein Hinrichtungsgerät. Auch wenn viele Christen es als Schmuckstück benutzen, das Kreuz war dazu gedacht, Menschen hinzurichten. (Warum tun Christen eigentlich soetwas? Wir sind schon recht seltsam. Ich meine, wer würde heute auf die Idee kommen, sich einen Miniatur-Elektrischen Stuhl um den Hals zu binden?) Zur Zeit von Jesus war das Kreuz eine bekannte Sache. Man denke nur an S…>mehr. Ich bin die Auferstehung und das Leben! – Was soll das bedeuten ? weiterlesen

Ostern. Fest der Auferstehung

Josef Bordat. Ohne Auferstehung ist der christliche Glaube sinnlos, ja, ohne Auferstehung (oder: ohne die Nachricht davon), gäbe es heute gar kein Christentum. Dieses hat sich nämlich durch die Nachricht von der Auferstehung entwickelt und verbreitet, gegen heftigen Widerstand über Jahrhunderte voller Gewalt, die diese Nachricht zum Verstummen bringen wollte. Die Nachricht lautet: „Jesus ist auferstanden und mit seinem verklärten Leib in die Herrlichkeit Gottes eingegangen.“ So hat es der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, kürzlich formuliert. Damit verbinde der Christ, so Erzbischof Müller, die Hoffnung, dass der Herr „in sichtbarer Leiblichkeit“ wieder kommen wird, um … Ostern. Fest der Auferstehung weiterlesen

Trauerreden für Karteileichen? Nein, predigt die Auferstehung!

Ismael Kluever. Im Café Grün in der Leibnitzstraße in Mainz bestellten wir erst einmal Espressi. Wir: eine Handvoll Verwandte aus meiner Sippe und die Haushälterin vom alten Fritz. So lange ihn die Krücken trugen, war der alte Fritz gerne in dieses sympathische Lokal gekommen, wo nicht nur die Bedienung so nett ist, sondern auch die Gäste besonders ruhig und rücksichtsvoll mit den Kellnern sprechen. Das Personal ist hier etwas “besonders”, woanders in der freien Wirtschaft gäbe es wegen ihrer Einschränkungen kaum Berufschancen. Nun kamen wir noch mal hierher und mussten erst mal die Kälte wegspülen, bevor wir uns dem Flammkuchen widmen … Trauerreden für Karteileichen? Nein, predigt die Auferstehung! weiterlesen

Wie hältst Du’s mit der Auferstehung?

Unter evangelischen Theologen (und nicht nur dort) gibt es viele Meinungen darüber, was mit der Auferstehung gemeint ist. Hier finden Sie einige Artikel zum Thema. Theologie – Ist Jesus wirklich auferstanden – in dem Sinne, dass er mit seinem wieder lebendig gewordenen Körper aus dem Grab herauskam? Mit Rudolf Bultmann und anderen Theologen könnte man „Auferstehung“ auch so verstehen: Ob Jesus für uns lebendig ist, entscheidet sich dann daran, ob uns seine Worte und sein Verhalten überzeugen.>mehr. Weitere Deutungen finden Sie >hier: Gedanken zur Auferstehung. Lesen Sie auch: >Tote verabschieden sich von uns. Allgemein: > Nahtoderfahrungen, Seele und mehr. > Antwortet … Wie hältst Du’s mit der Auferstehung? weiterlesen

Unsere tägliche Auferstehung

Ist es im ‚Himmel‘ langweilig ? Oder ist es sehr langweilig ? Diese Frage vernimmt man in gläubigen Kreisen zwar eher ungern, da man Sorge trägt, gar als ungläubig abgestempelt zu werden – eine üble Sache in gewissen Kreisen, die Glauben zum Leistungskriterium erheben. Aber auch in liberalem Umfeld scheint der Himmel nicht sonderlich erstrebenswert. Warum eigentlich nicht ? > mehr. Lesen Sie auch: > Probleme mit der Auferstehung ? Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ? > Wo steckt Gott ? – Theologie, Philosophie, Wissenschaft Bild:Untitled blue ,flickr.com Unsere tägliche Auferstehung weiterlesen

Jesu Tod und Auferstehung – ein Gespräch mit Moslems

Via gott.net. Warum musste Jesus sterben? Ein Gespräch. In Berlin hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis mit Christen und Moslems in einem Studentenwohnheim. Wir saßen bei wunderbarem Sommerabend-Wetter im Innenhof. Natürlich kamen wir sofort auf das Thema Religion. Was sonst? Mohammed ist immer im Gespräch. Wir verabredeten, dass jeder das sagen und fragen dürfe, was er auf dem Herzen beziehungsweise im Kopf habe. Und jeder dürfe und solle ausreden.>mehr. foto: Feggy Art,flickr.com Jesu Tod und Auferstehung – ein Gespräch mit Moslems weiterlesen

Geht „Auferstehung“ ohne Wunder und leeres Grab?

Ostern – Die Vorstellung von einer körperlichen Auferstehung Jesu und damit verbunden vom leeren Grab teilen nicht alle Christen. Der liberale Theologe Andreas Rössler versucht, die Auferstehung ohne übernatürliche, wunderhafte Elemente zu denken. Gleichwohl sagt er: Um die Botschaft von der Auferstehung plausibel zu begründen, muss ein Maßstab gelten – und der kann für alle Christen nur Christus selbst sein.>mehr. > Werden wir alle auferstehen ? > Tote verabschieden sich von uns > Ungewöhnliche Erfahrungen ? Was ist Parapsychologie ? foto:Fr. Stephen, MSC,flickr.com Geht „Auferstehung“ ohne Wunder und leeres Grab? weiterlesen

Auferstehung Jesu – Fakt oder Fiktion ?

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Buch von Prof. Gerd Theissen, Der historische Jesus (Prof. für neutestamentliche Theologie, Heidelberg).

Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache.

Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre. „Auferstehung Jesu – Fakt oder Fiktion ?“ weiterlesen

Meine digitale Auferstehung

Via Spiegel.de. Der digitale Selbstmord verfolgt sie bis heute, dabei ist er drei Jahre her. Damals löschte Frauke Lüpke-Narberhaus ihre Profile im Netz. Zum Jahrestag zieht sie Bilanz und erklärt, warum sie den sozialen Netzwerken nicht entkommen ist. Mein digitaler Selbstmord ist gescheitert. Drei Jahre lang versank ich regelmäßig bei Facebook, StudiVZ und Xing, bis ich im Februar 2008 genug hatte und dieses digitale Leben beendete. Andere würden sagen, ich habe mir maximal den digitalen kleinen Finger abgeschnitten, denn E-Mails schrieb ich genauso wie zuvor, und auch auf Online-Banking verzichtete ich nicht.>mehr. foto:Eustaquio Santimano / Eustaquio,flickr.com Meine digitale Auferstehung weiterlesen

Wie sieht die Kirche die: Auferstehung Jesu ?

Kirchliche Auferstehungslehren:

Römisch-katholische Kirche

Im Katechismus der Katholischen Kirche (1997/2003) wird die Auferstehung wie folgt erklärt (KKK 997):

„Was heißt ‚auferstehen‘? Im Tod, bei der Trennung der Seele vom Leib, fällt der Leib des Menschen der Verwesung anheim, während die Seele Gott entgegen geht und darauf wartet, dass sie einst mit ihrem verherrlichten Leib wiedervereint wird. In seiner Allmacht wird Gott unserem Leib dann endgültig das unvergängliche Leben geben, indem er ihn kraft der Auferstehung Jesu wieder mit unserer Seele vereint.“ „Wie sieht die Kirche die: Auferstehung Jesu ?“ weiterlesen

Was bedeutet eigentlich: Auferstehung ?

Historisch-kritische Diskussion.
Rationalismus

Zu Beginn der historischen Erforschung des NT im Zeitalter der Aufklärung diskutierte man über das leere Grab Jesu und versuchte, es rationalistisch zu erklären.

Für Hermann Samuel Reimarus (1694–1768) traf ein Vorwurf von Jerusalemer Juden zu, den Mt 28,11–15 als verabredete Lüge der sadduzäischen Gegner Jesu zurückweist: [Saget], seine Jünger kamen nachts und stahlen ihn, während wir [die Bewacher des Grabes] schliefen. Nur durch diesen Diebstahl des Leichnams Jesu, so Reimarus’ Betrugshypothese, hätten seine Anhänger ihn als für die Sünden der Menschen gestorbenen, nun auferstandenen Erlöser in Jerusalem verkünden können.

Heinrich Eberhard Gottlob Paulus (1761–1851) dagegen nahm an, Jesus sei „Was bedeutet eigentlich: Auferstehung ?“ weiterlesen

Jesu Auferstehung – ein historisches Ereignis?

Das Grab ist leer, Jesus von den Toten auferstanden. Geschichtliche Belege für das, was sich an Ostern in Jerusalem ereignete, gibt es nicht. Theologisch entscheidend ist die Wirkung des Geschehens auf die beteiligten Personen. An Ostern feiert die Christenheit die Auferweckung Jesu. Steht dahinter ein historisches Ereignis? Die Meinungen darüber sind geteilt. Historische Forschung und Geschichtsschreibung hat es vorwiegend mit politischen Vorgängen zu tun, die sich im Lichte der Öffentlichkeit abspielten. Was sich hinter den Kulissen, im Privatleben, in den Köpfen und Herzen der Menschen abspielte, ist von Interesse, aber weniger sicher zu ermitteln. > mehr. Lesen Sie auch: > Auferstehung … Jesu Auferstehung – ein historisches Ereignis? weiterlesen

Auferstehung Jesu: Unsinn oder Sinn ?

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Buch von Prof. Gerd Theissen, Der historische Jesus (Prof. für neutestamentliche Theologie, Heidelberg). Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache. Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre. „Auferstehung Jesu: Unsinn oder Sinn ?“ weiterlesen

Jesus und die Zukunft: Auferstehung und ewiges Leben

Wenn sie Dich umbringen, ist alles aus, sagen Jesu Freunde zu ihm. Er entgegnet: nein. Sie aber überhören, was er wiederholt sagt: dass er nach dem Leid und nach dem Tod wiederkommen wird, wenn Gott ihn auferwecken wird. Dass es mehr gibt hinter dieser sichtbaren Welt, als wir uns vorstellen können. Die Gewissheit ist es, die Jesus so stark macht. > mehr. Lesen Sie auch: > Hat Jesus wirklich gelebt ? > Auferstehung: selbst Kirchenmitglieder glauben nicht.   Bild:donut diva,flickr.com Jesus und die Zukunft: Auferstehung und ewiges Leben weiterlesen

Das Kreuz als Erinnerung an Tod, Auferstehung und Leben

Schick ist es geworden, ein Kreuz um den Hals zu tragen. Heute getragen, morgen weggeworfen. Manche beschweren sich darüber und sehen diese Mode als Mißbrauch eines grundlegenden christlichen Symbols.Marketingexperten der Kirche sehen das Kreuz als Kennzeichen der Marke „Kirche“. Dagegen gibt es theologischen Widerstand. Wie soll man aber damit umgehen ? Wie heilig soll das Kreuz sein ? > mehr.  Bild:  jenecklund,flickr.com Das Kreuz als Erinnerung an Tod, Auferstehung und Leben weiterlesen

Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ?

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Buch von Prof. Gerd Theissen, Der historische Jesus (Prof. für neutestamentliche Theologie, Heidelberg). Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache. Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre. „Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ?“ weiterlesen

Unsere tägliche Auferstehung

Ist es im ‚Himmel‘ langweilig ? Oder ist es sehr langweilig ? Diese Frage vernimmt man in gläubigen Kreisen zwar eher ungern, da man Sorge trägt, gar als ungläubig abgestempelt zu werden – eine üble Sache in gewissen Kreisen, die Glauben zum Leistungskriterium erheben. Aber auch in liberalem Umfeld scheint der Himmel nicht sonderlich erstrebenswert. Warum eigentlich nicht ?  > mehr. Lesen Sie auch: > Probleme mit der Auferstehung ? Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ?  > Wo steckt Gott ? – Theologie, Philosophie, Wissenschaft Bild:Untitled blue ,flickr.com Unsere tägliche Auferstehung weiterlesen

Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ?

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Buch von Prof. Gerd Theissen, Der historische Jesus (Prof. für neutestamentliche Theologie, Heidelberg). Die Auferstehung widerspricht unserem modernen Weltbild und kann von daher kein historisches Ereignis sein, da es per definitionem ohne Analogie in der Geschichte ist, es hat nämlich offenbar keine innergeschichtliche Ursache. Nach gläubigem Selbstverständnis darf jedoch dieses Ereignis nicht am Maßstab des Wahrscheinlichkeitsurteils gemessen werden, weil damit die mögliche Nichthistorizität eingeschlossen wäre. „Die Auferstehung Jesu: Realität oder Humbug ?“ weiterlesen

Die Kirche in Deutschland schrumpft. Was man dagegen tun kann.

Laut einer Forschungsgruppe der Universität Freiburg wird voraussichtlich die Kirchenzugehörigkeit in Deutschland von aktuell 54% auf ca 29% im Jahr 2060 abnehmen. Die Protestanten dürfte es dabei aufgrund der Altersstruktur etwas stärker treffen, insgesamt dürfte es aber sowohl die katholische … Die Kirche in Deutschland schrumpft. Was man dagegen tun kann. weiterlesen

Darf man sich ein Bild von Gott machen?

Im 5. Buch Mose, dem Deuteronomium, Kapitel 5,6ff, scheint die Sache eigentlich klar zu sein. Man darf sich kein Bild von Gott machen. Weshalb hängen dann in Kirchen aber überall Kreuze mit Christusabbildungen? Der Deuteronomiumstext lautet wie folgt: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft. 7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 8 Du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist. 9 Du sollst sie … Darf man sich ein Bild von Gott machen? weiterlesen

Ab wann ist Jesus Gottes Sohn und was bedeutet dieser Titel überhaupt?

Vielleicht verstehen Sie die Frage nicht, weil Sie davon ausgehen, dass Jesus doch Gottes Sohn ist. Das ist richtig, wenngleich erst einmal geklärt werden sollte, was damit gemeint ist. Es gibt, wie so oft im Leben, nämlich verschiedene Sichtweisen. Wenn Sie das Ganze allzu biologisch sehen, bekommen Sie wahrscheinlich gewisse Probleme. Denn dann ist vielleicht Josef der Vater, Gott ebenfalls oder jemand anders, weil Josef ja zunächst vorhatte, Maria heimlich zu verlassen, nachdem er erfuhr, dass sie schwanger war. Mt1,18f Als Maria, seine Mutter, dem Joseph vertraut war, fand sich’s ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem … Ab wann ist Jesus Gottes Sohn und was bedeutet dieser Titel überhaupt? weiterlesen

Hat überhaupt eine Religion recht?

Die Diskussion aus der eingangs gestellten Frage geht lange zurück und sei hier anhand von zwei Positionen aus dem Zeitalter der Aufklärung kurz beleuchtet, sowie von zwei pluralistischen theologischen Positionen der Gegenwart. Gotthold Ephraim Lessing formulierte in seiner Ringparabel Gedanken, wonach ein liebender Vater seinen drei Söhnen einen Ring hinterlassen hatte, der die Eigenschaft besitzt, vor Gott und den Menschen angenehm zu machen. Wer also diesen Ring besitzt, wird von den Menschen akzeptiert und geliebt. Der Vater wird hier als stellvertretend für Gott gesehen, die drei Söhne gelten als die drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Unter den Söhnen … Hat überhaupt eine Religion recht? weiterlesen

Was soll man von biblipedia halten?

Neues Jahr, neues Glück, so scheint es. Und mit Jahresbeginn ist eine neue Blogcommunity mit dem biblisch klingenden Namen biblipedia.de an den Start gegangen mit dem hehren Ziel, biblische Lehre für Blogger in die Welt hinaus zu verbreiten. An sich eigentlich gar keine so schlechte Sache, wenn da nicht ein kleines Problemchen wäre. Aber dazu später. Zunächst einmal sind 16 (erz?)konservative Christen angetreten, um ein Blogforum für evangelikale, liberale, postevangelikale Christen und für Skeptiker aufzubauen. Das erscheint mir schon etwas als Widerspruch, denn Liberale und Evangelikale passen irgendwo nicht so gut zusammen. Auch bin ich mal gespannt, ob diese 16 … Was soll man von biblipedia halten? weiterlesen

93 Milliarden Lichtjahre: was hat Weihnachten mit der Größe des Universums zu tun?

So groß schätzt man die Ausdehnung des Universums. Fragt sich noch, worin es eigentlich ist? Hier hakt es bei uns Menschen dann immer aus, weil wir einfach nur so denken können, dass ja alles in irgendetwas drin sein muss. Die Beantwortung der Frage würde einen Regress in infinitum nach sich ziehen, denn wüsste man beispielsweise, dass das Universum in einer sehr großen Schachtel stecken würde, wäre ja sogleich wieder die Frage, in was die dann drin steckt. Wir kommen da irgendwie nicht weiter. Ähnlich aussichtslos ist wohl auch die Frage nach dem phänomenologischen Bewusstsein, also nach der Frage, was unser … 93 Milliarden Lichtjahre: was hat Weihnachten mit der Größe des Universums zu tun? weiterlesen

Gibt es in der evangelischen Kirche auch Heilige ?

Die Frage mag sich für manche Leute erst einmal absurd anhören. Klar, in der katholischen Kirche gibt es Heilige. Das sind Menschen, die Gott besonders nahe stehen und in religiöser und ethischer Sicht als vorbildhaft angesehen werden. Aber bei den Protestanten, also in der evangelischen Kirche, wie sieht es da aus? Zunächst möchte man glauben, es gäbe dort selbstverständlich keine Heiligen. Deshalb als kurzer Vorgedanke zunächst einmal eine Antwort auf die Frage, was eigentlich das Heilige ist: Das Heilige schlechthin ist Gott selbst, aber Christus ist in seiner einzigartigen Beziehung zu Gott dem Vater durch seinen Tod und seine Auferstehung … Gibt es in der evangelischen Kirche auch Heilige ? weiterlesen

Beziehung

Matthias Mö. zu Johannes 20, 11-18  Die Reaktion Marias zeigt, dass die Beziehung, die sie zu Jesus hat, nicht rein verehrend ist, sondern eine Beziehung mit Nähe und Vertrauen: Es ist seine Stimme, die vertraute Art seiner Sprache, die durch den … Beziehung weiterlesen

Jesus lebt! – Nicht zu glauben!

Matthias Möller.  Zu 1. Korinther 15, 12-19 Jesus lebt!“. Dieser Satz ist an vielen Orten zu finden: auf Außenwänden christlicher Gemeindehäuser, auf Aufklebern an PKWs, auf Handzetteln, die Passanten in Fußgängerzonen wortlos in die Hand gedrückt werden. Wenn ich dieses „Jesus lebt!“ lese oder höre, erinnere ich mich an eine Frau, die mir von ihrem Besuch auf einem Kirchentag erzählte. In der Begrüßung sei gesagt worden, Jesus sei auf dem Kirchentag „mitten unter uns“.  Gesehen habe sie Jesus aber nicht. Sie hatte die Worte nicht „geistig, sondern „körperlich“ verstanden und fühlte sich von der Kirche betrogen. Paulus beschäftigt sich in seinem … Jesus lebt! – Nicht zu glauben! weiterlesen

Jesus ist auferstanden ! – Wie soll man das verstehen ?

Der Theologe Rudolf Bultmann (1884-1976) verzichtet auf „mythischen Wunderglauben“: Er sieht es so:   Jesus ist auferstanden –  in die christliche Botschaft (Kerygma). Die Auferstehung ist für ihn nicht ein wunderhaftes Geschehen, das nicht in unser Weltbild passt. Sondern: Jesus ist auferstanden in die Verkündigung von Gott als dem, dessen Macht in seiner Bereitschaft zu wehrloser Liebe bis in den Tod begründet ist. Es ist damit gemeint, dass Jesus (und somit Gott höchstpersönlich) immer dann in besonderer Weise gegenwärtig ist, wenn Menschen die christliche Botschaft verkünden und nach ihr leben. Dann ist Gott ganz nah. Dann ist der “Himmel” schon … Jesus ist auferstanden ! – Wie soll man das verstehen ? weiterlesen

Warum Christen, Juden und Muslime fasten

Hanspeter Obrist. Mit dem Aschermittwoch beginnt für die Christen das Fasten. Der Hauptfastentagder Juden ist der Versöhnungstag Jom Kippur und Muslime verzichten imRamadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Nahrung. Christen: Mit dem Aschermittwoch beginnen die Christen der Westkirche die 40-tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu. Früher galten für diese Zeit strenge…>mehr. Bild: MG Warum Christen, Juden und Muslime fasten weiterlesen

Der Weblog „theopop“schaut an der Schnittstelle von Religion und Popkultur hin

Via Fabian Maysenhölder. Bibelzitate bei der Berliner Band „Seeed“ und die Schöpfungsgeschichte in einer Baumarkt-Werbung: Dort, wo Religion auf Popkultur trifft, schaut der Tübinger Weblog „theopop“ gern mal genauer hin. Tübingen. Die frohe Osterbotschaft der Auferstehung bei James Bond? Theologisch anspruchsvolle Fragen aus dem Mund des Zeichentrick-Sofa-Helden Homer Simpson? Fälle für Theopop! Das von Tübinger Theologie-Studenten und Dozenten entwickelte Weblog geht religiösen Phänomenen in Alltag und Popkultur nach. „Mal frech, mal hintergründig“, meint die Jury der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), die den Blog im April mit dem dritten Platz, dem bronzenen „Webfish“ ausgezeichnet hat. Den „Webfish“-Preis vergibt die EKD für „besonders … Der Weblog „theopop“schaut an der Schnittstelle von Religion und Popkultur hin weiterlesen

Atheismus: Was wir von der Religion lernen können

Forscher und Philosophen entdecken die Vorteile religiösen Denkens – und wollen die besten Strategien in die Gesellschaft übertragen. Alain de Botton ist kein geborener Gläubiger, im Gegenteil. Der Sohn eines Schweizer Bankiers wuchs unter überzeugten Atheisten auf und hat früh gelernt, religiöse Gefühle »mit jener Art von Mitleid zu betrachten, die für gewöhnlich Menschen mit einer degenerativen Erkrankung vorbehalten ist«. Doch mit Mitte zwanzig ereilte ihn eine »Krise der Glaubenslosigkeit«, wie er gesteht. Ihm wurde klar, dass die großen Religionen nicht nur unglaubliche Behauptungen – etwa von der Existenz Gottes, der unbefleckten Empfängnis oder der Wiederauferstehung – hervorgebracht haben, sondern … Atheismus: Was wir von der Religion lernen können weiterlesen

Paulus, Malala und die Verfolgten

Stefan Ehrhardt. In der Tageslesung heißt es: “Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung zurückerhalten. Einige nahmen die Freilassung nicht an und ließen sich foltern, um eine bessere Auferstehung zu erlangen.Andere haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker. Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht; sie zogen in Schafspelzen und Ziegenfellen umher, Not leidend, bedrängt, misshandelt. Sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in den Höhlen und Schluchten des Landes. Doch sie alle, die aufgrund des Glaubens von Gott besonders anerkannt wurden, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott erst für uns etwas Besseres … Paulus, Malala und die Verfolgten weiterlesen

Pogrom und Stimmung

Josef Bordat. Oder: Warum es keine brennenden Kathedralen braucht, um besorgt zu sein Zugegeben: Ich war zunächst auch überrascht. Darüber, dass das Wort „Pogrom“ in einer Beschreibung der medialen und öffentlichen Rezeption der Katholischen Kirche auftaucht. Ein Unwort im zeitgenössischen Diskurs, auch als Wortbestandteil. Noch dazu in einer Äußerung, die nicht in einem Ad hoc-Interview erfolgte, sondern in einer wohlbedachten Stellungnahme. Schließlich war es auch nicht irgendwer, der hier sprach, sondern der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller. Pogrom „stammt aus dem Russischen und bedeutet übersetzt: Verwüstung, Zerstörung, Krawall“ (Wikipedia). Pogrome sind „gewaltsame Ausschreitungen gegen Menschen, die entweder…>mehr. Stimmung und Pogrom, 8. Februar … Pogrom und Stimmung weiterlesen

40 Tage Fasten. Warum?

berwis_roellchen.jpgvon Guitator. Nun ist es wieder soweit. Die Faschingszeit neigt sich dem Ende: Vielerorts wird heute ausgelassen der Rosenmontag gefeiert und langsam aber sicher nähern wir uns Aschermittwoch, womit dann die vierzigtägige Fastenzeit bis Ostern beginnt. Doch leider wissen immer weniger Leute, die so ausgelassen an den täglichen Umzügen und Feierlichkeiten teilnehmen, um den Ursprung dieser Tradition. „40 Tage Fasten. Warum?“ weiterlesen

„Ist Jesus nicht auferstanden, ist unsere Predigt vergeblich“

Theologie – Die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten ist seit jeher eine Herausforderung für das menschliche Denken. Auch unter Christen gibt es verschiedene Auffassungen über das leere Grab. Liberale Theologen wie Andreas Rössler erklären die Auferstehung ohne übernatürliche, wunderhafte Elemente. Das bleibt nicht ohne Widerspruch. Nach Ansicht von Jürgen Henkel lässt sich der christliche Glaube nicht auf ein diesseitiges Vernunftsprogramm reduzieren.>mehr. foto:lakelandlocal, Chuck Welch,flickr.com „Ist Jesus nicht auferstanden, ist unsere Predigt vergeblich“ weiterlesen

„Gott greift nur ein, wenn es nötig ist“

Religion – Die Wissenschaft hat die Natur weitgehend entzaubert. Wie lassen sich also Glauben und Naturwissenschaft zusammenbringen – mit Blick auf alltägliche Gebetsanliegen, auf die großen Fragestellungen der Wissenschaft, auf zentrale Glaubensinhalte wie Ostern und Auferstehung? Fragen an einen Mönch, der gleichzeitig ein renommierter Forscher ist: George Coyne, langjähriger Direktor der Vatikanischen Sternwarte.>mehr. foto: Sean Svadilfari,flickr.com „Gott greift nur ein, wenn es nötig ist“ weiterlesen

Ostern ist dieses Jahr einheitlich

In diesem Jahr haben alle Konfessionen den gleichen Ostertermin. Bonn – Dies ist kein Ostern wie jedes andere. Seit 1943 ist kein Ostersonntag mehr so spät gewesen wie in diesem Jahr. Damals fiel das Fest der Auferstehung Jesu auf den 25. April, in diesem Jahr ist es der 24. April.>mehr. foto:LeCornichon,flickr.com Ostern ist dieses Jahr einheitlich weiterlesen

Und Dein Reich komme – Was ist das „Reich Gottes“ ?

Der Begriff knüpft an die altorientalische Bezeichnung des höchsten Gottes El als „König“ (hebr. מלך melech) an.

Dieses Gottesprädikat tauchte in der Geschichte Israels seit der Königszeit (um 1000–586 v. Chr.) auf und wurde in der exilischen und nachexilischen Prophetie und Apokalyptik mit Vorstellungen wie der von Gott durchgesetzten universalen Herrschaft seines in der Tora geoffenbartem Heilswillens, der Befreiung aller Israeliten von Synkretismus, Exil und Fremdherrschaft, mit dem Endgericht und einer umstürzenden Neuschöpfung der Welt, einem neuen Zeitalter verbunden.

Für Juden und Christen bezeichnet Gottes Reich eine Welt, in der „Und Dein Reich komme – Was ist das „Reich Gottes“ ?“ weiterlesen

Was bedeutet: Jesus, der „Menschensohn“ ?

Der Begriff Menschensohn (hebräisch ben adam, aramäisch bar enascha oder bar nascha) stammt aus der Hebräischen Bibel.

Er bezeichnet dort zunächst einen Angehörigen der Gattung Mensch im Sinne von „Jemand“ oder „Einer“, später einen bestimmten transzendenten Heilsmittler der Endzeit.

Im Neuen Testament (NT) spricht Jesus von Nazaret so vom Menschensohn, dass er mit diesem eins erscheint. „Was bedeutet: Jesus, der „Menschensohn“ ?“ weiterlesen

Weshalb Gott in der gesamten menschlichen Geschichte am Handeln ist

Diese Annahme vertritt der renommierte Theologe Wolfhart Pannenberg.

Welche theologische Bedeutung aber hat sein Ansatz ? – Pannenbergs Ansatz ist grundgelegt in seiner Programmschrift „Offenbarung als Geschichte“ von 1961, in der er sich explizit von der Wort-Gottes-Theologie sowohl Barth’scher als auch Bultmann’scher Prägung absetzt.

Gestützt auf exegetische Untersuchungen von Rolf Rendtorff und Ulrich Wilckens entwickelt er die Position, dass die Offenbarung im Sinne von Selbstoffenbarung Gottes nicht direkt durch einzelne Offenbarungsereignisse, sondern durch das Gotteshandeln als ganzes in der Geschichte geschehe.

Gottes Selbstoffenbarung könne daher erst von ihrem Ende her, in eschatologischer Zukunft, voll verstanden werden.

Allerdings sei das Christusereignis, „Weshalb Gott in der gesamten menschlichen Geschichte am Handeln ist“ weiterlesen

Wie veränderte sich die Leben-Jesu Forschung ?

Erste Phase

Die ersten Untersuchungen der urchristlichen Schriften standen im Kontext des aufgeklärten Rationalismus: Geschehen sein kann nur, was naturwissenschaftlich möglich und erklärbar ist. Daraus folgten drei oft als unvereinbare Gegensätze beschriebene Unterscheidungen, die Albert Schweitzer rückblickend als die großen Entweder-Oder der Jesusforschung bezeichnete:

  • „entweder rein geschichtlich oder übernatürlich“: die Unterscheidung der Eigenverkündigung Jesu vom Glauben der Urchristen, etwa an seine Wunder und Auferstehung,
  • „entweder synoptisch oder johanneisch“: die Unterscheidung der drei verwandten synoptischen Evangelien vom Johannesevangelium,
  • „entweder eschatologisch oder uneschatologisch“: die Unterscheidung einer jüdischen Endzeiterwartung von einer gegenwartsbestimmten Lehre Jesu.[3]

Damit näherte sich die Forschung schrittweise der vermuteten Eigenverkündigung Jesu. „Wie veränderte sich die Leben-Jesu Forschung ?“ weiterlesen

Jesu Rückkehr zu Gott: Himmelfahrt ist Vatertag

Sinnbild – Brauchen wir Himmeltag? Was feiern wir an diesem Tag? Viele Menschen feiern Vatertag an Christi Himmelfahrt. Der Inhalt des christlichen Himmelfahrtsfestes ist heute nicht mehr deutlich. Das Kirchenjahr vollzieht in Festen das Leben Jesu nach und will es erfahrbar machen: Weihnachten als Fest der Geburt Jesu, Karfreitag feiern wir Jesu Tod, Ostern seine Auferstehung. Ist die Himmelfahrt nur ein Nachtrag zur Auferstehung? > mehr. foto:dugspr — Home for Good,flickr.com Jesu Rückkehr zu Gott: Himmelfahrt ist Vatertag weiterlesen

Des Todes Tod.

Haben Sie Angst vor dem Tod? Eine übliche Frage in den Kurzinterviews mancher Magazine. Nein, sagen die Interviewten häufig, aber vor dem Sterben. Sie möchten nicht qualvoll leiden. Gut zu verstehen. Wie viele Menschen, auch kleine Kinder, sind schwer verletzt oder auch nur verschüttet unter den Trümmern der Häuser bei der Katastrophe von Haiti gestorben. Man mag es sich nicht vorstellen. > mehr. Lesen Sie auch: > was die alten Schriften berichten foto:dtcchc,flickr.com Des Todes Tod. weiterlesen

Karfreitag: Erlösung durch Leid ?

Am Karfreitag gedenkt die Christenheit an Tod und Leiden Jesu. Wie ist sein Leiden zu verstehen? „Gottseidank ist ja bald Ostern“, mögen manche denken. Aber die einfache Gleichung, dass die Auferstehung Jesu, die wir Ostern feiern, das Leiden auslöscht, geht nicht auf. Karfreitag und Ostern geschehen nacheinander, aber bleiben im Kern doch ein Ineinander. > mehr. foto:die seb seite useruploads,flickr.com Karfreitag: Erlösung durch Leid ? weiterlesen

Präsidentschaftswahl in der Ukraine: Der Antiheld Janukowitsch ist zurück

In dem verzweifelten Wunsch nach Stabilität haben die Ukrainer den dubiosen Wiktor Janukowitsch gewählt. Politisch ruhigere Zeiten verspricht das nicht. Zwischen dem politischen Tod und der Auferstehung des Wiktor Janukowitsch liegen fünf für die Wirtschaft der Ukraine katastrophale Jahre. Nur diese Leidensjahre können erklären, warum die Ukrainer am Sonntag jenen Mann zum Präsidenten gewählt haben, den sie während der Orangen Revolution im Winter 2004 noch als von Moskau protegierten Wahlfälscher verflucht hatten. Janukowitsch gewann denkbar knapp vor seiner Gegnerin, der amtierenden Premierministerin Julija Timoschenko, die ihrem Konkurrenten wie schon 2004 Wahlfälschung vorwirft und das Ergebnis wohl nicht akzeptieren wird. > … Präsidentschaftswahl in der Ukraine: Der Antiheld Janukowitsch ist zurück weiterlesen

Advent: Gott kommt, dass Friede werde ?

Wie ist unsere Welt ? Wenn man sich umsieht, könnte man manchmal die Angst kriegen. Krieg und Terror. Deutschland ist im Krieg in Afghanistan, im Irak sprengen sich Menschen in die Luft und das Land findet keine Ruhe. Hardliner in Israel und Iran bereiten den Nährboden für den nächsten Krieg vor. Die Fussball-WM in Südafrika versteckt die Armen, um ein gutes Bild abzugeben. Das ist die Lage im Großen. Aber auch im Kleinen sieht es nicht besser aus. „Advent: Gott kommt, dass Friede werde ?“ weiterlesen

Heilung VII – Das Evangelium III – Der Dienst Jesu

Jesus und die KrankenIn Hebräer 1,3 heisst es, dass Jesus das Abbild von Gottes Wesen ist. Das bedeutet nichts anderes, als das kein wesensmässiger Unterschied zwischen ihm Gott bestand als er hier auf der Erde war. Deshalb konnte Jesus im Gespräch mit seinem Jünger Philippus sagen: „Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen“ (Johannes 14,9). Demnach ist alles, was wir Jesus in den Evangelien tun sehen der Wille des Vaters. Jesus hat in keinem Fall etwas getan, was nicht Gottes Willen entsprochen hätte. Also sollten wir uns den Dienst Jesu hier auf der Erde anschauen, wie er in den vier Evangelien überliefert ist. Wenn wir dem glauben, was die Bibel sagt, wird uns das die Augen für den Willen Gottes über Heilung öffnen.

Eine gute Zusammenfassung der Tätigkeit Jesu bietet ein evangelistisches Gespräch zwischen Petrus und Kornelius aus dem zehnten Kapitel der Apostelgeschichte. „Heilung VII – Das Evangelium III – Der Dienst Jesu“ weiterlesen

Warum Jesus Christus wirklich auferstanden ist

Lübecks früherer Bischof Ulrich Wilkens behandelt in seinem Werk ausführlich die neutestamentliche Botschaft von der Auferstehung Jesu. Für ihn sind die Berichte im Neuen Testament keine unhistorischen Legenden, sondern glaubhafte Belege dafür, dass Jesus Christus tatsächlich von den Toten auferstanden ist. > mehr.  Bild: dtcchc,flickr.com Warum Jesus Christus wirklich auferstanden ist weiterlesen

Jetzt fängt das Leben erst richtig an!

Wenn Auferstehungshoffnung konkret wird… Erst in Grenzsituationen unseres Lebens merken wir, wie tragbar unsere Überzeugungen sind. Theoretisieren kann man viel – und es macht oft Spass. Aber hält unser Glaube, unser Vertrauen auch, wenn es eng wird und um Leben oder Tod geht? Hier gibt es einen Erfahrungsbericht dazu… Jetzt fängt das Leben erst richtig an! weiterlesen

Ostern: höher als alle Vernunft (ZEIT)

Was ist dran am Glauben an die Auferstehung ? Hier eine kleine Quellenkunde für Atheisten. – Was eigentlich kann man über Ostern wissen, selbst wenn man gar nicht daran glaubt ? Über das Ereignis der Auferstehung wissen wir im Sinne eines historischen Wissens nichts. Doch über die Geschichte von Ostern wissen wir eine ganze Menge. Warum das aber das Wichtige ist, lesen Sie hier. > mehr. Bild: pierre ethier,flickr.com Ostern: höher als alle Vernunft (ZEIT) weiterlesen

Memento mori

vanitas“Bedenke, dass du sterben musst!” Irgendwann kommt der Tod auf jeden von uns zu.

Der Mensch, vom Weib geboren, knapp an Tagen, unruhvoll, 2 er geht wie die Blume auf und welkt, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht bestehen. (Hiob 14,1-2)

Es macht keinen Sinn die Augen davor zu schliessen und so zu tun als würden wir ewig hier bleiben. Natürlich versuchen wir das trotzdem, wir klammern den Tod soweit aus unserem Leben aus, dass er wie etwas Irreales erscheint, dass man nur noch aus Hollywood-Actionfilmen kennt. Stirbt dann jemand im näheren Umfeld tun alle so, als wäre so etwas noch nie vorgekommen und sind fassungs- und orientierungslos. Die Bibel bezeichnet so ein Denken als dumm. Das Gegenteil ist Weisheit: Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. (Psalm 90,12 nach Luther) „Memento mori“ weiterlesen

Sind Reinkarnation und christlicher Glaube miteinander vereinbar?

reinkarnation-hkoppdelaneyGegen den Strom gedacht – von Manfred Reichelt. In unserer Zeit glauben immer mehr Menschen an die Reinkarnation. Sie sind davon überzeugt, daß der Mensch nach einem Aufenthalt im Jenseits immer wieder auf die Erde zurückkehrt. Ursache dafür sei die karmische Notwendigkeit. „Karma“, ein Sanskrit-Begriff, hat die Bedeutung von „tun“, „handeln“ und meint hier die Wirkung, die Folge eines Tuns. Ist das Handeln eines Menschen dieser Welt verhaftet, sei es durch Begierden, Haß und so weiter, drängt die eigene Seele nach dem Tod zur Rückkehr in diese Welt. Erst dann, wenn in einem Erdenleben alle Verhaftungen gelöst, wirkliche Losgelöstheit erreicht wurde, ist eine Rückkehr in diese Welt nicht mehr notwendig. „Sind Reinkarnation und christlicher Glaube miteinander vereinbar?“ weiterlesen

Finanzkrise als Peanuts

klimawandel1Wenn alle Staaten ihre guten Vorsätze in Sachen Klimaschutz tatsächlich wie versprochen umsetzen, dann werden wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts bei einer Erwärmung von fünf bis sechs Grad Celsius landen. Eigentlich muss man sagen: Wir planen die Katastrophe“, so Dr. Burkhard Gnärig, Geschäftsführer des Berlin Civil Society Center und Vorstandsvorsitzender der Hilfsorganisation Save the Chrildren, am 13. November 2008 auf dem Fachtag des Deutschen Fundraising Verbandes in Berlin.

Gnärig machte diese Feststellung, „Finanzkrise als Peanuts“ weiterlesen

seeing is believing

Ein berühmter Satz, der ziemlich gut die Einstellung vieler (der meisten?) Menschen zum Ausdruck bringt. “Ich glaube nur, was ich sehen und anfassen kann!”, war auch die Einstellung von Thomas, einem der Jünger, der den auferstandenen Jesus als einer der letzten gesehen hat. Er konnte die Begeisterung der Anderen nicht teilen, die ihm von der Auferstehung berichteten. “Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.[1] Thomas wollte nicht glauben, was er nicht sieht, er war nicht bereit, Tatsachen anzuerkennen und zuzulassen, die unsichtbar sind. „seeing is believing“ weiterlesen

Erkenntnis – Das Gebet des Paulus

Erkenntnis kann nur erkennen, was Gott bereits getan hat. Sie macht keine eigenständigen Erfindungen sondern entdeckt etwas Vorhandenes. Schon das blosse Wort “Entdeckung” ist interessant. Es bedeutet, dass etwas ent-deckt wird, also aufgedeckt. Die Decke, die über etwas gelegen hat wird fortgenommen und man kann es nun sehen. Es war immer da, aber vor den Blicken verborgen. In diesem Sinne muss man auch die “fortschreitende Offenbarung” verstehen, um die es in einem der letzten Posts zum Thema “Metatheologie” ging. Der erste Schritt um eine (neue) Erkenntnis zu bekommen ist es, überhaupt eine zu wollen. Sehnsucht nach mehr von Gott ist wichtig damit sich das geistliche Leben nicht festfährt und im Fluss bleibt. „Erkenntnis – Das Gebet des Paulus“ weiterlesen

Brennt ein Feuer in uns? Keine Liebe ohne Feuer…

Brennt ein Feuer für Gott in uns? Zwei Bibeltexte zum letzten Augusttag stellen uns drängende Fragen zur inneren Kraft unserer Überzeugungen, und auf BETE ZU JESUS! werden wir konkret daran erinnert.

Aber der Reihe nach, beginnen wir…
Bild: Florinda Ke Sophie,florinda.at

„Brennt ein Feuer in uns? Keine Liebe ohne Feuer…“ weiterlesen

Leiden – als Christ?

In unserer Hauskirche lesen wir oft zusammen ein Kapitel aus der Bibel. Zur Zeit haben wir den 1. Petrusbrief in der Mangel. Dort lasen wir auch diese Verse:

1Petr 1,5-7 …die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereit steht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;

Ich bin ja durchaus der Meinung, daß Gott es sehr gut mit uns meint. Ich glaube auch, daß Jesus Christus derselbe ist – gestern, heute und in alle Ewigkeit! Deshalb glaube ich, daß Gott auch heute noch die Kraft hat zu heilen, zu retten und zu befreien. „Leiden – als Christ?“ weiterlesen

Ein geistiger Rettungsring – Die »Perlen des Glaubens«

Von Daniel Tibi. Die spirituelle Sehnsucht der Menschen unserer Zeit ist groß, das erkannte der schwedische protestantische Bischof Martin Lönnebo (* 1930) und suchte nach einer Möglichkeit, den Menschen eine Hilfe zum Gebet an die Hand zu geben. Die Idee kam ihm nach seiner Pensionierung, im Jahr 1996, während einer Reise nach Griechenland. Bei einer Fahrt auf einem Fischerboot wurde er von einem Sturm überrascht und saß für einige Tage auf einer kleiner Insel fest. Er sah die Dorfbewohner mit ihren Rosenkränzen, Ikonen und Kerzen. Dabei wurde ihm klar, dass es in der protestantischen Kirche keine solchen Hilfsmittel gibt, um den Geist beim Gebet auf Gott auszurichten. Muße hatte er in den Tagen seines unfreiwilligen Aufenthalts auf der Insel genug. So begann in ihm die Idee zu einem Perlenband zu reifen. „Ein geistiger Rettungsring – Die »Perlen des Glaubens«“ weiterlesen