Pilatus, Judas, Petrus, Herodes. Die Ostergeschichte als Musical

Hier ein paar Szenen aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“, das die Ostergeschichte nachspielt. Jeweils zuerst die Version aus den 70ern, dann aus den 2000ern.

Jesu Einzug nach Jerusalem (nur 2000er Version, die andere ist unscharf):

Jesus vor dem jüdischen Hohen Rat. Die Priester haben Sorge, dass Jesus mit seinen vielen Anhängern die Römer, die Besatzungsmacht, auf den Plan rufen könnte, sodass die Römer brutal gegen die Juden insgesamt vorgehen. Zudem läuft Jesus mit seinen vielen Anhängern dem Tempel den Rang ab, da er sich gerade an die wendet, die dort keinen Zugang haben: die Ausgestoßenen und Kranken, um die sich niemand kümmert. Diese Szene wird manchmal als antisemitisch gesehen, jedoch muss man im Hinterkopf haben, dass es eine innerjüdische Angelegenheit war, Jesus war ja auch Jude. Und letztlich ist es die Besatzungsmacht, die Jesus ans Kreuz nageln lässt.

Jesus wird zum römischen Statthalter Pontius Pilatus gebracht.

Das letzte Abendmahl

Petrus verrät Jesus dreimal, noch bevor der Hahn kräht:

Jesus wird von Pilatus, der sich um die Angelegenheit nicht kümmern will, erstmal zu Herodes geschickt, dem von den Römern eingesetzten jüdischen König, in der Hoffnung, dann habe Pilatus seine Ruhe.

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