Wen soll man eigentlich lieben und wen hassen?

Dazu zitiere ich am besten aus der Bergpredigt, also der Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen Jesu:

»Ihr wisst, dass es heißt: ›Liebe deinen Mitmenschen; hasse deinen Feind.‹ Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten. Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch ebenfalls lieben? Das tun auch die Betrüger! Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen! Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.«

Mt 5,43ff. Quelle.

10 Thoughts

  1. Auch Kirchen gläubig sollte man nicht sein. Dann will man mit Gott ein Geschäft machen. Wenn man gut ist, kommt man in den ‚Himmel‘, wenn man böse ist, in die ‚Hölle‘. Wir werden alle nach Hause zurückkehren. Psalm 90,3

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  2. Seit Martin Luther gilt ja in der evangelischen Kirche ja der Gedanke, dass wir von Gott aus Gnade angenommen sind, wenn wir an ihn glauben wollen, und dass wir uns nicht durch unsere Taten an ihn heran-dienen können. Das geht in die Richtung, die Du hier erwähnst.

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  3. Wir sind von Gott nicht aus Gnade angenommen. Er hat uns erschaffen und befand seine Schöpfung als gut. Durch die Vielfalt dieser Welt ist er uns fremd geworden. In der Bibel steht, wenn man im Rausch ist, kann man Gott nicht finden.
    Es gibt viele Erkenntniswege, um ihm näher zu kommen. Um ihn zu ’sehen‘ müssen wir oft unseren Standpunkt ändern. Die neue Sichtweise bringt uns Christi näher, in dessen Person er sich selbst gegeben hat. ..wie auch in jedem Geschöpf dieser Welt.
    Ich bin Gott dankbar für mein Dasein. Er gab sich in mir selbst zu erkennen.
    Die Kirchen bieten genug Anschauungsmaterial, zu prüfen, was gut oder nicht gut ist.

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  4. Den Feind zu lieben ist eine der größten Herausforderungen an uns.
    Gelegendlich ist mir solch eine menschliche Größe im Alltag schon begegnet. Aber nicht oft.
    Daran muss man sehr hart arbeiten. Und fast scheint es mir, als bringe unsere Natur diese Voraussetzungen, die es zur menschlichen Größe braucht, in unserem Charakter nicht mit.

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  5. Mt 5,43… wird nicht verstanden.

    Die Wenigen, die diese Worte wirklich verstehen, lesen keine Bibel. Sie brauchen keine Anleitungen. Sie sind aus sich selbst heraus reif genug, das Rechte zu tun und zu wollen.

    Dein vermeintlich „eigenes“ Kind soll nicht mehr wert sein als ein beliebig anderes? Wer geht diesen Schritt schon mit? Wenn unbegleitete Kinder in Lagern vor sich hin vegetieren…

    Wen interessiert´s?

    Die „ungeteilte“ Liebe, von der Jesus spricht, ist uns fremd.

    Diese wirkliche (!) Liebe
    ist uns eher unheimlich.

    …als hätte sie mit uns gar nichts zu tun.

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  6. »Ihr wisst, dass es heißt: ›Liebe deinen Mitmenschen; hasse deinen Feind.‹ Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten. Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch ebenfalls lieben? Das tun auch die Betrüger! Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen! Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.«

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