Karfreitag und Ostern | Ingolf Braun

Christus starb!

Gott richtete IHN für alle menschliche Schuld.

Christus lebt!

Gott erweckte IHN von den Toten.

.

Und was geht das mich an?

.

Mehr als Du denkst!

Denn was damals geschah,

ist für Dich geschehen schon längst.

Gott will Dich beschenken: ER ist für Dich da!

.

Wenn das nicht wäre,

hätte kein Mensch wirkliche Hoffnung.

Eine Existenz ohne Gott bedeutet nur Leere.

Seine Liebe aber heißt für Dich: Herzliche Einladung!

.

Nutze den Neuanfang;

mach Platz für Jesus in Deinem Leben.

Sein Erlösungswerk allein bringt Dich in Einklang

mit Deinen Warum-Fragen: ER will Dir Erfüllung geben!

.

Nimm in Anspruch,

was Gott Dir durch sein Wort verspricht.

Es ist wahr und nachzulesen im heiligen Bibelbuch.

Vertraue Gott und nimm seine Gnade an: Die gute Nachricht!

.

(”Kar”- freitag bedeutet: “Trauer”; Ostern bedeutet: “Gnade”; Joh.11,25 / Ingolf Braun)

2 Gedanken zu “Karfreitag und Ostern | Ingolf Braun

  1. Ich will es mal wagen.

    Ich habe mich schon viel mit der Geschichte um Jesus Christus beschäftigt.

    Ich habe gefragt. Ich habe zugehört. Ich habe nachgehakt. Ich habe in der Bibel gelesen. Ich war in der Messe. Ich war beim Gottesdienst. Ich habe gebetet.

    Ich habe die Worte gehört – doch irgendwie habe ich es noch immer nicht wirklich ergreifen können.

    Verstehen tue ich die Worte, doch mir erschließt sich irgendwie nicht der tiefere Sinn …

    Jesus hat sich mehr oder weniger für uns geopfert, damit wir erlöst sind …

    Das kapiere ich einfach nicht. Kann mir das irgendjemand mal so erklären, dass es bei mir den Aha-Effekt auslöst?

    Vermutlich ist es ganz einfach und leicht. Vermutlich haue ich mir dann mit der Hand auf die Stirn und denke: Wie peinlich… Erdboden, öffne dich…“
    Doch ich begreife es – bisher – einfach nicht.

    Danke schon mal.

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  2. Der Gedanke, dass Jesus die Menschheit mit seinem Blut freigekauft hat, wird beispielsweise auch bei Anselm von Canterbury thematisiert.
    Der Gedanke ist, wenn Gott gerecht ist, wie kann es dann sein, dass Menschen, die große Ungerechtigkeiten getan haben gegenüber anderen Menschen, von Gott angenommen werden können? Wenn Gott gerecht ist, dann kann das eigentlich nicht gehen, so der Gedanke.

    Anselm von Canterbury stellte es sich so vor, dass Gott gewissermaßen selbst die Strafe für die Ungerechtigkeit auf sich nehmen müsste, weil Menschen das gar nicht könnten. So wird der Tod Jesu als Sühnetod deklariert und gesehen, in welchem Gott selbst in seiner Hypostase als Jesus die Schuld der Welt auf sich nimmt. Damit, so der Gedanke, wäre er sich selbst treu geblieben, weil ein Teil von ihm für Gerechtigkeit steht. Ein anderer Teil Gottes, Jesus, steht aber für Gnade.

    Man kann das Ganze aber auch noch anders sehen, wenn man Sünde als Trennung von Gott definiert. Dadurch, dass der Mensch von Gott getrennt ist, achtet er nicht auf die Geschöpfe Gottes, also auch nicht auf seine Mitmenschen und tut mitunter schlimme Dinge.

    Die Sünde, also die Trennung des Menschen von Gott, kann nach dieser Vorstellung nur aufgehoben werden, wenn Gott sich den Menschen selbst zeigt. Denn wir können Gott ja nicht sehen. Und so wird Jesu Auftreten verstanden, dass sich in Jesus, einem wahren Menschen, der aber auch zugleich nur richtig verstanden wird, wenn man in ihm den wahren Gott sieht, Gott höchstpersönlich zeigt. Dadurch hat Gott, so der Gedanke, die Trennung zwischen ihm und den Menschen aufgehoben. Die Menschen können nun wissen, wie Gott ist. Das kann ihr Leben verändern. Wenn sie sich auf diesen Gedanken einlassen, werden sie künftig versuchen, so zu handeln, als ob in den Mitmenschen wirklich Ebenbilder Gottes zu finden sind.

    Und dadurch, dass Gott, also Jesus, nicht in letzter Sekunde am Kreuz von seiner Allmacht Gebrauch gemacht hat, indem er sich vielleicht durch ein Wunder oder irgendwie sonst befreit hätte, haben wir Menschen weiterhin Freiheit. Denn hätte Gott von seiner Allmacht Gebrauch gemacht, müssten wir zitternd ihm zu Füßen liegen.

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