Du. Ich.

Nur am Du wird man zum Ich, so sagte der Religionsphilosoph Martin Buber.

Damit ist gemeint, dass wir Menschen unsere Identität nur im Austausch mit anderen Menschen finden können.

In den aktuellen Zeiten, in denen man auf physische Kontakte verzichten soll, um die Pandemie einzudämmen, gilt wahrzunehmen, dass wir dennoch die Kontakte brauchen, wenn auch nicht physisch. Wir müssen mit anderen Menschen in Kontakt bleiben, um Mensch zu sein. Allerdings ist dafür nicht unbedingt die körperliche Nähe unabdingbar, sondern wir können es auch übers Telefon oder vielleicht über soziale Medien tun.

2 Gedanken zu “Du. Ich.

  1. Wir sind doch „Herdentiere“. Natürlich können wir frei wählen und die Wahl kann lauten: „Ich will jetzt alleine sein.“
    Doch irgendwie benötigen wir das Du als Gegenüber. Es sind auch unsere Spiegel. Wir selbst sind auch ein Gegenüber und Spiegel.
    Neulich hat mir ein Du mitgeteilt, dass mein Art mich auszudrücken lebendig sei. Das hat meine Seele zum Schwingen gebracht.
    Auch dieser Beitrag über >> Ich. Du. << schimmert durch die anderen Beiträge durch und leuchtet ein wenig mit der Sonne um die Wette. Danke.

    Gefällt 1 Person

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