Eine gute und eine schlechte Nachricht

Ich will Sie ja zu Wochenbeginn nicht deprimieren, aber Wahrheiten kann man ja mal aussprechen. Denn auch, wenn man sie nicht ausspricht, bleiben sie ja wahr.

Die schlechte Nachricht: Eines Tages werden wir alle sterben. (Eventuell sogar ich)

Die gute Nachricht: All die übrigen Tage werden wir leben.

Und nun, Sie erwarten es schon, noch die christliche Ergänzung: Wir haben berechtigte Hoffnung darauf, dass wir nach dem irdischen Tod bei Gott weiter existieren dürfen und können. Das, was uns als Mensch ausmacht (unser „Leib“), geht nicht verloren, sondern wird leben. In Gottes Liebe und Güte und Gnade.

Nach Martin Luther können wir uns diese Gnade nicht verdienen, sondern brauchen nur daran zu glauben, dass Gott sich in Jesus uns Menschen gezeigt hat. Damit können wir etwas über Gottes Wesen aussagen. Gott ist demnach einer, der uns Menschen aus Gnade – nicht wegen unserer Verdienste – annimmt. Auch über den irdischen Tod hinaus. Das ist die christliche Hoffnung.

Aus Sicht pluralistischer Theologie wäre es sogar so, dass es eine Allversöhnung geben könnte: jeder Mensch wäre diesem Ansatz zufolge von Gott angenommen, weil man aus Gottes Liebe nicht hinausfallen könne – denn sonst wäre die Liebe nicht unendlich und Gott nicht Gott.

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