Was Sigmar Gabriel nicht so toll findet

Der ehemalige Bundesaußenminister und SPD-Chef, Sigmar Gabriel, hat gerade erst den Bundestag verlassen und bekommt nun einen Platz im Aufsichtsrat der Deutschen Bank.

Das finden manche bedenklich, weil seine Kontakte aus der Politik somit natürlich automatisch der Deutschen Bank zur Verfügung stehen könnten und hiermit eine Vermischung von politischen und wirtschaftlichen Interessen, sowie natürlich auch von privaten Interessen von Sigmar Gabriel, stattfinden könnte.

Sigmar Gabriel sieht das Ganze aber eher nicht so:

„Ich finde es schlimm, dass sofort der Generalverdacht entsteht, man würde sozusagen seine Seele verkaufen, wenn man nach dem Ende seiner politischen Laufbahn eine Aufgabe in der Wirtschaft wahrnimmt“. Irgendwas müsse ein Politiker doch nach seiner Amtszeit machen dürfen.

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Vermutlich könnte dem auch Gerhard Schröder, ehemaliger deutscher Bundeskanzler, zustimmen, der ja nach seinem Job als Bundeskanzler dann seinen Beruf im Aufsichtsrat des russischen Energieriesen Gazprom gefunden hat. Manche sehen es so, dass Herr Schröder hier nicht nur seine politischen Kontakte und Einflüsse gewissermaßen ans russische Gazprom verkauft habe, sondern auch seine Seele. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

In dieser Hinsicht würde das Know-how und würden die Einflüsse von Sigmar Gabriel immerhin in Deutschland bleiben. Zumindest vordergründig. Je nachdem, für welche Kontakte in der Deutschen Bank die beiden dann zuständig wären: Herr Gabriel und seine Seele.