Obdachlose und Organspende

Nein, gleich zu Beginn: ich will hier nicht irgendwie einen Bogen schlagen in der Art, dass Obdachlose nun Organe spenden sollten.

Es geht um etwa anderes.

In Deutschland leben aktuell knapp 83 Millionen Menschen.

Ungefähr 9000 von ihnen brauchen dringend eine Organspende, um überleben zu können.

Knapp 900.000 Menschen sind in Deutschland obdachlos, demnächst könnten es 1.200.000 sein. Obdachlosigkeit dürfte die Lebenserwartung nicht gerade erhöhen.

Es gibt also mehrere Baustellen in der Gesellschaft.

Zum einen ist es gut und richtig, dass künftig im Rahmen einer aktiven Entscheidung um mehr Organspender geworben werden soll, damit mehr Menschen überleben. Unbedingt.

Zudem sollten ähnliche Bemühungen aber beispielsweise auch für obdachlose Menschen intensiviert werden, damit auch sie mittelfristig überleben. Unbedingt.

Und ja, vermutlich gibt es noch mehr Baustellen im Lande. Ich habe hier einfach einmal zwei herausgegriffen.

Wichtig ist, dass das Leben eines jeden Einzelnen so wichtig genommen wird, als würde man in ihm Gott begegnen. Denn damit wird die Würde des Menschen aus christlicher Sicht begründet: dass Gott den Menschen zu seinem Ebenbild schuf. Den, der Organe benötigt. Und auch den, der auf der Straße langfristig nicht sehr alt werden wird. Das Leben eines jeden Menschen sollte man so hochschätzen, als handelte es sich bei ihm um einen Menschen, der einem wert und teuer ist.

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