Neu für Obdachlose in München: der Wärmebus

Für die Ärmsten der Armen, die Menschen, die kein Obdach über dem Kopf haben, also die Obdachlosen, gibt es in München schon seit längerem den sogenannten Kältebus.

Er fährt des Nachts durch die Stadt und versorgt Obdachlose mit dem Nötigsten, mit warmen Speisen und Getränken, Hygieneartikeln und gegebenenfalls auch einem Schlafsack, um nachts nicht zu erfrieren.

Seit heute gibt es in München auch einen sogenannten Wärmebus, der vom evangelischen Hilfswerk getragen wird. Dieser Bus sammelt nachts bedürftige Obdachlose auf und bietet ihnen an, sie in die Bayern-Kaserne zu fahren, wo sie ein warmes Bett für die Nacht haben. Zudem bekommen die Obdachlosen dort, wenn sie es möchten, eine Beratung, um sie langfristig oder mittelfristig in die Lage zu versetzen, die Straße zu verlassen und wieder ein Dach über dem Kopf zu haben.

Wer mit dem christlichen Glauben vielleicht nichts anfangen kann und gerne mal fragt, wozu man die Kirche denn überhaupt brauche, sollte in Gedanken auch derartige soziale Initiativen der Kirche berücksichtigen. Denn der Staat und die Stadt können sich offensichtlich nicht um alles kümmern. Ohne private Hilfsinitiativen wäre die Welt auch in Deutschland wohl ein ganzes Stück schlechter.

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