Morgen und gestern

Ohne morgen gäbe es übermorgen kein gestern.

Und ohne heute gäbe es gestern kein morgen.

7 Gedanken zu “Morgen und gestern

  1. theolounge.blog: „Ohne morgen gäbe es übermorgen kein gestern. Und ohne heute gäbe es gestern kein morgen.“

    Klingt nett, ist aber Quark.

    Die IDEEN von „morgen“ und „gestern“ werden zur Einordnung gebraucht. Ansonsten gibt es sie gar nicht. Die einzige „Zeit“, die es wirklich gibt, ist das JETZT. In ihm findet das Leben statt – zwischen zwei Atemzügen.

    Auf gestern und morgen haben wir keinen Zugriff, sie sind rudimentäre Erinnerung und Fantasie. Sonst nichts.

    Simpler 3-Stufen-Test:
    1. Einfach mal in der GEGENWART am Kopf kratzen und sehen, ob das geht.
    2. Sich nun in der VERGANGENHEIT am Kopf kratzen und sehen, ob das geht.
    3. Sich in der ZUKUNFT am Kopf kratzen und sehen, ob das geht.

    Gute Nacht.

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  2. theolounge.blog: „kann man sich nicht mal in der Gegenwart am Kopf kratzen“

    Tut mir leid für dich. 🙂 Wenn du dir auch nicht in der Gegenwart am Kopf kratzen kannst, kannst du womöglich auch nicht atmen… in der Gegenwart? Dann bist du tot!

    Ist aber nicht weiter schlimm. Das Leben geht weiter. Der Tod ist nicht das Ende. Er ist bloß das Ende einer Geschichte, die deinen Namen trägt (falls du einen hast).

    Meiner ist Deva Nirmalo (göttliche Unschuld).

    theolounge.blog: „…ist der Augenblick doch sofort schon wieder verflogen…“

    Ja, die Gegenwart scheint (dem Verstand) ein enges Fenster zu sein. Das liegt daran, daß der Verstand den gegenwärtigen Augenblick meidet wie der Teufel das Weihwasser und sich lieber in den Ruinen der Vergangenheit oder den Gespinsten der Zukunft suhlt. Er ist ein Phantast, der die Wirklichkeit meidet, wo er nur kann.

    Dafür hat man das Gebet, die Andacht, die Meditation, die Achtsamkeit erfunden, daß wir den Weg aus der Fantasiererei heraus, zurück in die Lebenswirklichkeit des Augenblicks finden.

    – Nirmalo

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  3. Ja, Achtsamkeit ist sicher sinnvoll, ernst gemeint.
    Das folgende nicht mehr so ernst gemeint. Kratze mich gerade am Kopf, muss aber feststellen, dass mein Kopfkratzen schon wieder in der Vergangenheit gelandet ist. Trotz Achtsamkeit.

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  4. theolounge.blog: „Ja, Achtsamkeit ist sicher sinnvoll“

    Warum bist du dir dessen nicht „sicher“? Denn wärest du dir sicher, hättest du das verunsichernde „sicher“ sicher nicht eingefügt.

    theolounge.blog: „Das folgende nicht mehr so ernst gemeint.“

    Warum nicht?

    theolounge.blog: „Kratze mich gerade am Kopf, muss aber feststellen, dass mein Kopfkratzen schon wieder in der Vergangenheit gelandet ist.“

    Ja, so ist es doch. Das ist die Wahrheit.
    Was ist mit der Wahrnehmung dessen?

    theolounge.blog: „Trotz Achtsamkeit“

    Ohne Achtsamkeit hättest du das Gesagte doch gar nicht bemerken können! 😎

    Erwachte Menschen unterscheiden sich von den Schlafenden durch einen auffallend hohen Grad an Wachsamkeit.

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