Eine kirchliche Baustelle. Das muss nichts Schlechtes bedeuten.

So, wie Häuser manchmal umgebaut und neu gebaut werden, muss sicherlich auch die Kirche, welcher Konfession auch immer, sich prinzipiell immer wieder fragen, ob sie mit ihrer Themensetzung die Menschen in ihrem jeweiligen Lebenszusammenhang erreichen kann.

In dieser Hinsicht ist die Kirche wohl seit 2000 Jahren und auch in Zukunft immer eine Baustelle, an der es immer weiter zu bauen gilt.

Die Kirche und der christliche Glaube leben davon, dass Glaubensinhalte immer wieder von neuem gehört und gelesen, dann aber auch neu und in der jeweiligen Situation und Zeit interpretiert, an die eigene Lebenswelt adaptiert und auch rezipiert werden.

Oder einfach: Damit der christliche Glaube lebendig bleibt, muss jeder selbst schauen, welchen Sitz der Glaube für ihn in seinem persönlichen Leben und seiner persönlichen Zeit hat und kann ihn bzw muss ihn wohl sogar auf seine individuelle Weise interpretieren und rezipieren.

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