Böllern zu Silvester?

Nach einer aktuellen Umfrage fänden 57% der Deutschen es gut, wenn das Böllern zu Silvester verboten wäre, 36% fänden das schlecht, 7% ist es egal.

79 % der Befragten finden Feuerwerke gefährlich, befragt man nur die Frauen sind es sogar 84%.

Nur etwa 27% der Bürger in Deutschland feuern jedes Jahr ein Feuerwerk ab. Insgesamt geben sie dafür jedes Jahr etwa 130 Millionen Euro aus.

Andererseits haben dann wieder einige Deutsche, wenn auch glücklicherweise nicht so viele, das Gefühl, beispielsweise die Flüchtlinge würden Deutschland zu viel kosten. Ach ja, das ist natürlich unfair von mir, hier nun wieder mit den Flüchtlingen anzufangen. Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen in die Laune vermiest habe.

Ich würde mal vorschlagen, wer zu Silvester böllern kann, der kann sich auch finanziell um Flüchtlinge und sozial schwache Menschen in Deutschland kümmern und zudem das Klima schützen, indem er höhere Klimaabgaben zahlt. Nur so ein Gedanke. Und ja, böllern kann man natürlich trotzdem. Aber bitte niemanden abschießen. Das finden nämlich Leute, die von Feuerwerkskörpern getroffen werden, beispielsweise an den Augen oder Ohren, immer nicht so toll.

14 Gedanken zu “Böllern zu Silvester?

  1. …und die deutschen kulturellen Institutionen weiterhin unterminieren. Da ist es doch viel „bunter“, wenn man bei tuerkischen Hochzeiten mit der AK47 in die Luft schiessen laesst!.
    Wenn die scheinheilige Kirche ihren Saeckel oeffnete, koennte jeder Fluechtling im Mercedes nach Europa fahren.
    Und was geht Sie es an, was der deutsche Buerger mit seinem erarbeiteten Geld macht. Deutsche Steuern und Spenden finanzieren schon Arme samt ihrer reichen Diktatoren in den fernsten Dreckloechern dieser Welt.
    Warum diese Appelle der sogenannten Christen? Gehen Sie doch einfach hin und helfen, anstatt sich an Ihrer geheuchelten Heiligkeit zu ahlen.

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  2. @alphachamber Man kann sich übrigens auch zusätzlich mit einem Blogartikel wie diesem hier für eine gute Sache einsetzen. Ob jemand sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt, ist immer eine Frage des jeweiligen Betrachters. Wenn man jemanden einen guten Tag wünscht, freut sich der eine darüber, der andere fühlt sich dadurch vielleicht unter Druck gesetzt.
    Jeder darf seine Meinung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben in Deutschland frei äußern. Sie haben Ihre hier ja auch ja äußert. Ihre Meinung formuliert übrigens auch einen moralischen Anspruch, allerdings einen anderen, als ich ihn formuliert habe. Ob ich mich durch Ihren anderen moralischen Anspruch unter Druck gesetzt fühle, ist dann eine Sache, die ich innerlich mit mir selbst ausmachen muss. Trotzdem haben Sie das Recht, Ihre Sicht zu formulieren, wie auch ich meine formulieren darf.

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  3. Hallo,
    SIe schreiben intelligent genug um zu wissen (hoffen wir wenigstens), dass es nicht um Meinungsfreiheit geht, sondern um ethische Appelle im Bezug auf Asylanten und deutsche Kultur. Gerne sind wir bereit dies im rationalen Sinne zu diskutieren, weniger unter einer duennen Schicht von politische korrektem Gutmenschentum.
    Auch Ihnen und allen anderen ein gesundes 2020!

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  4. Nach Freud definiert sich Kultur allgemein als: „Das Produkt der Instinktunterdrueckung“. Aber was meinen Sie spezifisch mit „Definition der deutschen Kultur“, eine Bewertung??

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  5. Freud ist der Autor, es liegt es an jedem Leser, sie fuer sich zu falsifizieren.
    Wenn Sie auf eine „Bewertung“ von Kultur anspielen, koennen wir Ihnen Karl Jaspers empfehlen: „Zerreisst die Kontinuitaet der Traditionen der civilitas, ist die Gemeinschaft in Gefahr, es unterbleibt die Weitergabe des kulturellen Erbes“.

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  6. Mit gefällt dieser Blog-Beitrag sehr gut!
    Danke dafür.
    Ich selber halte es ähnlich.
    Da ich – ich bekenne es – eine große Freude an Feuerwerken habe, mache ich es seit Jahrzehnten so, dass ich den Betrag, den ich für mein Feuerwerk ausgebe (es sind nie über 100 Euro, eher die Hälfte) in der gleichen Höhe für sozial-caritative Projekte spende. Das ist aber nicht die einzige sozial-caritative Spende, die ich im Jahr spende, um das vorweg zu sagen.
    Ich kann den Appell sehr gut hören, weil wir auch heute in unserer Zeit Menschen brauchen, die durch Appelle die Menschen zum Guten bewegen.

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