Länder, die im Meer versinken

Die Sache mit der Klimaerwärmung wird doch recht unterschiedlich wahrgenommen, je nachdem, wer auf dieses Thema blickt.

Manche großen Industrieländer gehen davon aus, dass es so schlimm schon nicht kommen werde und dass vor allem das zarte Pflänzchen der Konjunktur doch bitte nicht geknickt werden dürfe, zumal der Klimawandel und die Klimaerwärmung ja ohnehin nur eine Erfindung der linksgrünversifften Frauenbewegung seien.

Schwellenländer, die kurz davor stehen, vielleicht auch einmal zum Industrieland zu werden, schließen sich in ihrer Meinung den Industrieländern an.

Und als dritte Gruppe gibt es noch die Länder, die demnächst im Meer versinken werden, wenn der Meeresspiegel aufgrund der zunehmenden weltweiten Temperaturen ansteigt, wie die Malediven beispielsweise. Sie sind der Meinung, dass die Kosten der Klimaerwärmung für sie doch relativ hoch seien.

Unsinn, hört man von den beiden ersten Gruppen sowie von den Ländern, die demnächst eine Wüste sein werden, wie beispielsweise von Ländern in der Sahelzone, man könne ja relativ kostengünstig Schnorchel und Schlauchboote beschaffen, die Kosten seien so hoch also nicht. Urlauber würden zudem weiterhin auf die Malediven fliegen, dann eben als Paradies zum Schnorcheln. So what. Brauche man sich ja nicht so anzustellen, nur, weil das Wasser mal ein bisschen steigt. Wir sind ja nicht aus Zucker. Außerdem habe es Atlantis ja auch nichts geschadet, im Meer versunken zu sein.