AKK will eine allgemeine Dienstpflicht für junge Menschen einführen. Was man davon halten soll

Seit 2011 wurde in Deutschland die Wehrpflicht und somit auch der Zivildienst abgeschafft, also die Pflicht für junge Erwachsene, über ein Jahr lang in der Bundeswehr oder in sozialen Einrichtungen zu dienen, für einen Hungerlohn.

Die militärische Situation damals ließ es zu, dass man sich auf eine kleinere Berufsarmee in der Bundeswehr zurückzieht. Entsprechend der Beendigung der Wehrpflicht musste logischerweise auch der Ersatzdienst, der Zivildienst, entfallen.

Annegret Kramp-Karrenbauer, die CDU-Vorsitzende, brachte nun aber erneut den Gedanken ins Spiel, für junge Erwachsene eine verpflichtende Tätigkeit von einem Jahr einzuführen. Junge Menschen sollten doch ihrem Land etwas zurückgeben. Für wenig Geld. Oder vielleicht am besten kostenlos. Gedacht ist an Tätigkeiten in der Pflege, bei der Feuerwehr oder in der Bundeswehr.

Nun ist es so, dass aktuell etwa 40.000 Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst engagiert sind. Das reicht aber offenbar nicht.

Was Frau Kramp-Karrenbauer vorschlägt, klingt erstmal sehr ehrenhaft. Man solle als junger Mensch seinem Land und der Gesellschaft doch etwas zurückgeben. Und ja, viele Bürgerinnen und Bürger könnten dem vielleicht auch zustimmen. Wenn der Sohnemann oder die Tochter zu Hause schon nicht staubsaugen und den Müll hinausbringen will, dann sollen sie das doch bitte verpflichtend tun und den Opa im Altenheim pflegen, dann brauche man sich selber nicht mehr um ihn zu kümmern. Und das habe ja noch niemandem geschadet.

Deutsche Bürger jedoch zu einem Jahr Zwangsarbeit zu verpflichten, ist aktuell mit dem deutschen Grundgesetz nicht vereinbar. Es müsste dazu geändert werden mit einer Zweidrittelmehrheit, die vermutlich aber nicht zustande kommen würde derzeit.

Der tatsächliche Hintergrund für den Vorstoß von Kramp-Karrenbauer dürfte aber nicht der Anstand sein, der diesen verpflichtenden Freiwilligendienst nötig macht. Es sind viel mehr finanzielle Aspekte. Es gibt zu wenig Pflegekräfte in Deutschland, es gibt zu wenig Krankenschwestern und Krankenpfleger und zur Bundeswehr, deren technische Ausrüstung kaum noch funktioniert, auch, wenn sie nun eine ganz tolle Kinderbetreuung hat, möchte schon gleich gar keiner mehr gehen.

Warum? Weil derartige Tätigkeiten zu schlecht bezahlt werden. Warum werden sie zu schlecht bezahlt? Weil die Deutschen knauserig sind und kein Geld für Altenpflege und Krankenpflege ausgeben wollen, zumindest solange nicht, bis sie selber bettlägerig sind und der Pflege bedürfen. Dann sieht die Sache mit einem Mal nämlich ganz anders aus. Und die Bundeswehr brauche man ja eigentlich auch gar nicht, weil doch die Amerikaner schon für den deutschen Schutz sorgen würden. So glaubte man zumindest bisher. Verteidigung koste doch nichts.

Was also in ethisch goldenem Gewand daherkommt, sind finanzielle Sachzwänge, die eigentlich keine Sachzwänge sind. Denn kaum ein Land auf der Welt ist so reich wie Deutschland. Man bräuchte einfach etwas mehr Geld in die Pflegeberufe zu investieren und schon hätte man genug Pflegerinnen und Pfleger. So einfach geht das.

Aber die Kinder sind natürlich billiger. Und wie schon gesagt, wenn sie schon nicht den Müll rausbringen wollen, dann doch bitte sowas.

Ach ja, ein Gedanke noch. Die Tätigkeit in sozialen Berufen ist sicherlich durchaus eine Bereicherung für junge Menschen. Sie verpflichtend zu erzwingen ist aber keine gute Idee. Denn wer gepflegt werden muss, möchte doch lieber von jemandem gepflegt werden, der dies freiwillig und aus Verantwortung tut, nicht, weil er es muss.

Und noch ein Gedanke. Diejenigen jungen Erwachsenen, die dieses verpflichtende Dienstjahr nicht machen möchten, könnten stattdessen beispielsweise ein Jahr schneller mit ihrem Studium fertig sein und somit schneller im Beruf. Über die Steuern, die sie zahlen, würde sich die Pflege viel besser finanzieren lassen, als wenn man nun junge Menschen für einen Appel und ein Ei verpflichtend beschäftigen würde.

Und wir lernen: Was Politiker sagen, ist nicht unbedingt das, was wirklich dahinter steht.

10 Gedanken zu “AKK will eine allgemeine Dienstpflicht für junge Menschen einführen. Was man davon halten soll

  1. Da ist immer von „Zurückgeben“ die Rede. Was haben sie denn bisher (geschenkt) bekommen? Die schulische Ausbildung wird von Steuergeldern finanziert, viele Schulen sind marode. Oft müssen beide Elternteile früh arbeiten, um sich als Familie durchzubringen. Die Kosten für die Kita schlagen dann ordentlich zu Buche. Da ist absolut nichts zurückzugeben. Nur weil die feine Dame sich mit revolutionären Ideen schmücken will, gräbt sich Ideen von vorvorgestern aus.

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  2. Zwangsarbeit? Jawohl, diese gäbe es dann mit der (Wieder-)Einführung der allgemeinen Dienstpflicht (früher: Reichsarbeitsdienst), auch wenn sie heute oftmals getarnt als Gesellschaftsjahr unters Volk getrieben wird! Stünde diese nämlich erst einmal in der Verfassung, könnten Sie zu jedem x-beliebigen Dienst in sog. Mangelberufen herangezogen werden! Männer auf dem Bau, in Schlachthöfen, Frauen in Putzkolonnen – alles wäre denkbar – Missbrauch und Ausbeutung wären Tür und Tor geöffnet! Diese krude Idee von AKK (auch Spahn und Ziemiak!) verstößt eindeutig gegen so ziemlich alle Artikel unserer Verfassung (insb. Art. 12: Verbot der Zwangsarbeit) und gehört stante pede in die Tonne getreten!

    Nebenbei bemerkt, die drei erwähnten Protagonisten haben nie gedient und mussten sich mit den Schattenseiten eines wie immer gearteten Zwangsdienstes niemals auseinandersetzen! Schäbig, wie solche Politiker die Freiheit, ihr Leben selbst zu gestalten, unseren Jugendlichen vorenthalten wollen, wohingegen sie diese selbst in vollen Zügen genießen durften! Ich frage mich daher nach dem Motiv dieser sog. Volksvertreter, warum sie unsere Jugendlichen so hassen, warum sie ihnen ähnlich wie in einem Gefängnis die elementarsten Grundrechte entziehen wollen? Oder sind es gar einige mächtige Lobbyisten der privaten Pflegekartelle, die sich in Berlin gegenseitig die Klinke in die Hand geben, um an billige Arbeitssklaven zu kommen?

    Fazit: Von mir jedenfalls wird kein Politiker und keine Partei eine Stimme bekommen, der/die sich nicht dezidiert gegen einen Zwangsdienst ausspricht! Darüber hinaus möchte ich meine Steuergelder in die bessere Bezahlung von Pflegekräften (auch THW, Feuerwehr, Polizei und Bw) investiert wissen, und nicht in Zwangsmaßnahmen, die nur allein dazu dienen, unsere künftige Generation auszubeuten und zu knechten!

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  3. Die allgemeine Dienstpflicht hat nicht nur den Vorteil daß die deutsche Jugend ihren Dienst an der Volksgemeinschaft lernt. Der junge Mensch lernt aus der Geborgenheit des Elternhauses herauszutreten und allen Annehmlichkeiten zu entsagen um sich allein für das tägliche Brot für Volk und Vaterland zu verwenden.
    Seit Aussetzung der Wehrpflicht gibt es eine ganze Generation junger Männer, die nie von ihrem Ausbilder auf dem Appellplatz zurechtgeschliffen und gedemütigt wurden und es dennoch verstanden unbedingten Gehorsam zu üben. Diese deutsche Tugenden müssen wieder eingeübt werden. Eine autoritär geführte Jugend wird der pluralistischen Gesellschaft den Gar aus machen sodaß die Villa Kunterbunt verschwindet und unser Vaterland wieder erblühen wird wie in den Tagen seines Anfangs. Die deutschen Mädel sollen als Arbeitsmaid jungen Müttern zur Haushaltshilfe zugewiesen werden damit sie lernen Kinder zu versorgen und später ihrem Mann den Haushalt ordentlich zu führen.

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  4. Also das wirkt auf mich doch schon ziemlich völkisch, was Sie da schreiben. Eine plurale Gesellschaft ist prinzipiell nichts, wovor man sich fürchten müsste. Und auf einem Appellplatz „zurechtgeschliffen und gedemütigt“ zu werden, ist nicht mehr das, was der heutigen freiheitlichen Gesellschaft entspricht, zum Glück. Und Mädchen sollen natürlich genauso wie Jungen das Recht auf eine gute Bildung haben und somit die Chance bekommen, ihr Leben selbstbestimmt leben zu können. Ob eine Frau oder ein Mann oder beide in Absprache die Kinder versorgen, ist heute zum Glück nicht mehr etwas, worüber man wirklich diskutieren müsste. Die Menschen können das frei entscheiden.

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  5. Sie sehen doch wohin die „freie Entscheidung“ führt. Die deutsche Frau bekommt seit 40 Jahren im Schnitt 1,4 Kinder. 2,1-2,2 wären notwendig um den Bestand der Volksgemeinschaft zu erhalten. Selbst durch massive Zuwanderung wird die Einwohnerzahl bis 2050 von 82 Mio. auf ca. 60 Mio sinken. Das merkt in den Großstädten wie München niemand weil sich alles auf diese Oasen konzentriert. In Mecklenburg oder Pommern aber sind ganze Dörfer entvölkert. Der Platz wird nicht auf Dauer leer bleiben, irgendwann werden sich raumfremde Völkerschaften ihm bemächtigen und ihre Religionen, Riten und Traditionen mitbringen. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang mit unzähligen Beispielen in der Geschichte.
    Das Rentensystem wäre ohne die sehr hohen Steuerzuschüsse längst kollabiert, das gleiche gilt für die Gesetzliche Krankenversicherung. Die Überschüsse sind schöngerechnet, Arzthonorare wurden seit über 20 Jahren nicht erhöht. Insbesondere bei den Hausärzten herrscht Ärztemangel auf dem Land.
    Natürlich sollen Mädchen eine gute Bildung bekommen. Sie benötigen diese auch für ihre wichtigste Aufgabe, die Aufzucht von Kindern. Ihnen geben sie Religion und Kultur des Volkes weiter.
    Die christliche Lehre sagt aber ganz klar daß sie keine Selbstbestimmung haben sondern sich dem Mann unterordnen müssen. Dies hat nur da seine Grenzen wo der Mann etwas anordnet was erkennbar gegen Gott gerichtet ist.

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  6. Mit „Aufzucht“ meinen sie vermutlich Erziehung. Dass die Erziehung heute alleinige Sache der Frau wäre, ist eigentlich in der Diskussion und wird heute nicht mehr von jedem vertreten. Väter können genauso gut die Erziehung übernehmen oder wie gesagt im Wechsel.
    Was meinen Sie mit „Raumfremden Völkerschaften“? Deutschland ist ein Zuwanderungsland und seit den Gastarbeitern der 70er Jahre, die Deutschland eingeladen hatte, weil es sie dringend benötigte, profitiert es auch davon.
    Insgesamt profitiert Deutschland von der Globalisierung, was im Gegenzug natürlich auch bedeutet, dass unsere Gesellschaft hier pluraler wird. Das ist ja an sich nichts Schlechtes.
    Kultur war noch niemals statisch. Kultur war immer im Wandel. Als wesentlichen Aspekt der Kultur in Deutschland kann man heute zumindest das Grundgesetz sehen, an dem sich jeder orientieren muss, sowie generell die deutsche Rechtsprechung.
    Dass die Bevölkerung in Deutschland abnimmt, mag auch daran liegen, dass die Bildung insgesamt zugenommen hat. Ich hatte vor einiger Zeit in der ZEIT dazu einen Artikel gelesen, wonach mit zunehmender Bildung, eigentlich weltweit, die Zahl der Kinder abnimmt.
    In Deutschland gibt es ja mittlerweile viele Kinderkrippen, die darauf reagieren, dass entweder Frauen selbst arbeiten möchten, oder Mann und Frau darauf angewiesen sind, beide zu arbeiten, um sich eine Wohnung oder ein Haus leisten zu können.

    Dass die christliche Lehre angeblich ganz klar sagen soll, dass Frauen keine Selbstbestimmung haben sollten, ist mir neu. Wie kommen Sie denn darauf? Ich kann das so nicht erkennen. Jesus hatte in seiner Gefolgschaft einige Frauen, was für seine Zeit, die eigentlich recht patriarchal organisiert war, bahnbrechend neu war. Er hielt offensichtlich viel von Frauen und räumte ihnen eigentlich die gleichen Rechte ein wie Männern. Drum wundert mich ihre Aussage.

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  7. Daß Jesus den Frauen einen höheren Stellenwert zugestand ist richtig. Er führte nämlich das Verbot der Ehescheidung ein. Zuvor konnte eine Frau aus nichtigem Anlaß von ihrem Mann entlassen werden. Er mußte ihr nur einen Scheidebrief ausstellen. Diese Gleichwertigkeit, die Jesus betonte hatte aber nichts mit Gleichberechtigung zu tun, die heute gefordert wird. In Epheser 5, 21-33 schreibt Paulus, die Frauen müssen sich ihren Männern unterordnen wie dem Herrn (Vers 22) Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist – er hat sie als seinen Leib gerettet (Vers 23) Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen. (Vers 24). Die Männer haben die Frau so zu lieben wie Christus die Gemeinde geliebt hat (Vers 25) was bedeutet im Konfliktfall das eigene Leben für jenes der Frau nicht zu schonen (z.B. im Kriegsfall) Darum auch ihr: ein jeder liebe seine Frau wie sich selbst; die Frau aber habe Ehrfurcht vor dem Mann. (Vers 33).
    An dieser Ehrfurcht mangelt es heute. Aus diesem Grund wird die deutsche Sprache von Feministinnen vergewaltigt und mit Gendersternchen * / _ und anderen Sonderzeichen verballhornt. Sie wollen durch gelenkte Sprache wie in der DDR ein neues Bewußtsein in einer Top-Down-Strategie schaffen und damit die Gesellschaft verändern was ihnen leider erkennbar nachhaltig gelingt.
    Zu den raumfremden Völkerschaften ist zu sagen, daß die Gastarbeiter aus den späten 60er und Anfang der 70er Jahre kein Vergleich zu den heutigen Problemen waren. Auch wenn die Gastarbeiter der jungen Bundesrepublik erkennbar geholfen haben, freiwillig eingeladen haben wir sie nicht. Es wurde uns von der Besatzungsmacht schon gesagt daß sie das erwartet.
    Man wollte Integrationsleistungen der BRD sehen ehe man Deutschland Stück für Stück wieder im Konzert der freien Staaten anerkannte. So mußte Adenauer z.B. sich auch 1952 zu Wiedergutmachungszahlungen an Israel bereiterklären bevor die Bundesregierung überhaupt wieder Außenpolitik machen durfte.
    Sie kamen zu erst aus Griechenland und Italien, später aus der Türkei. Da kam das erste mal das Raumfremde, der Islam ins Spiel. Die Gastarbeitergeneration war aber nicht so religiös wie die heutigen Moslems es meist sind. Interessant ist aber daß die Bekämpfung des Christlichen z.B. Lichterfest statt St. Martin oder Winterferien statt Weihnachtsferien meist von Humanisten und Linken ausgeht. Es sind in aller Regel keine Moslems die dagegen Stimmung machen. Dennoch sind die Privillegien des Christentums in einer immer mehr religiös pluralisticher und säkularer werdenden Gesellschaft schwerer zu rechtfertigen. Ein Beispiel hierfür ist die Abschaffung des Religionsunterrichtes in Berlin.

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  8. Dass mit der Sprache auf Frauen und Männer und Menschen im Transgender-Bereich reagiert wird, kann man genauso gut als Nächstenliebe verstehen. Denn nur, was man auch benennt, existiert auch wirklich in den Köpfen der Menschen. Deshalb haben wir Menschen für alles mögliche Begrifflichkeiten geschaffen. Eine „Vergewaltigung“ der Sprache ist das sicher nicht, denn es steht einem ja frei, wie man sprechen möchte. Es sind ja nur Gedanken und Empfehlungen.

    Die Gastarbeiter wurden von Deutschland eingeladen, weil man sie brauchte.
    https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/geschichte_der_gastarbeiter/index.html

    Dass Deutschland an Israel Schadensersatzzahlungen leistete, ist ja wohl das Mindeste, was man machen konnte. Damit sind die Greueltaten der Deutschen im zweiten Weltkrieg zwar auch nicht beseitigt, aber man kann somit zumindest zum Ausdruck bringen, dass man die eigene Schuld eingesteht und Verantwortung übernimmt.

    Dass das Weihnachtsfest zum Lichterfest wird, ist aus christlicher Sicht sicher schade, andererseits zeigt man damit Menschen, die einen anderen Glauben haben, Respekt. Und Respekt ist wichtig im Umgang miteinander.

    Was Paulus über die Ehe sagt, ist natürlich paulinische Theologie. Aber er ist ja nicht der Einzige, der im neuen Testament zu Wort kommt. Und er ist übrigens auch der Meinung, die Frau solle doch bitte in der Gemeinde schweigen und es sei doch eigentlich besser, gar keine Frau zu haben. Insofern ist es etwas schwierig, Paulus in dieser Moralfrage, die sicher auch zeitbedingt war, eins zu eins aufs Heute übertragen zu wollen.
    Neben Paulus gibt es ja auch noch die deuteropaulinischen Briefe, die Evangelien, die Offenbarung.
    Man sollte derartige Dinge sicher von der Mitte der Schrift, von Jesus aus, interpretieren. Von dieser Sicht aus werden ja auch problematische Stellen aus dem Alten Testament neu interpretiert.

    Was man tun kann, ist für den christlichen Glauben im positiven werben, wenn man möchte, dass die christliche Kultur und der christliche Glaube in Deutschland oder Europa auch weiterhin auf Dauer Bestand hat. Mit Zwang darf man das aber nicht machen, zumal dies der Botschaft Jesu natürlich komplett zuwiderlaufen würde. Die Botschaft Jesu ist Freiheit und Nächstenliebe, sogar Feindesliebe. Im Dialog mit den abrahamitischen Religionen Judentum und Islam sollte man sicherlich die Gemeinsamkeiten betonen, den Monotheismus beispielsweise, hohe ethische Regeln und den Stammvater Abraham, auf dem die Religionen sich beziehen.

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