„Extinction Rebellion“ und Klimanotstand?

Wenn sich das Klima in Zukunft noch weiter erwärmt, wonach es ja aktuell aussieht, leben wir demnächst vielleicht alle in einer Art Venedig.

Dazu müssen wir dann eigentlich nur unsere Städte noch auf Stelzen stellen. In der Theorie ja ganz einfach.

Heute hat in Berlin eine Umweltaktivistengruppe mit dem Namen „Extinction Rebellion“ einige Straßen blockiert, um auf die Anliegen des Klimaschutzes hinzuweisen. Zeitgleich, wenn auch nicht so geplant, hat die Bundesregierung ihr Klimapaket aufgeweicht. Auch die bisher geplante Reduzierung des CO2 Ausstoßes bis 2050 ist offensichtlich nicht mehr als verpflichtend gedacht, sondern nur noch als ein Ziel, das zu erreichen sicherlich gut und hilfreich wäre.

„Extinction Rebellion“ hatte offensichtlich auch noch dazu aufgerufen, einen Klimanotstand auszurufen. Davon ist aber wohl nicht so viel zu halten, denn bei einem echten Notstand würden ja Bürgerrechte außer Kraft gesetzt werden. Also Unsinn. Populismus. Was aber sinnvoll wäre, wäre natürlich eine nachhaltige Klimapolitik, die uns von dem oben erwähnten Szenario, dass wir oder zumindest einige Menschen künftig auf schwimmenden Städten sitzen, bewahrt.