Britisches Unterhaus rechtswidrig beurlaubt. O tempora, o mores!

Ebentickerte auf ZEIT-Online durch, dass die Zwangspause, die Boris Johnson dem Parlament verordnet hat, nicht rechtmäßig ist. So das Urteil des Supreme Courts.

Die Zwangspause wollte der werte Herr Johnson dazu nutzen, um einen No-Deal-Brexit Ende Oktober durchzbekommen, was das Parlament gerade in letzter Sekunde noch durch ein Gesetz verhindern konnte.

Schon dumm, wenn man Premierminister ist und sich mit den Rechtsvorschriften nicht auskennt. Hätte ihm doch mal wer sagen sollen, dass das nicht geht. Ach, wo wir gerade dabei sind: könnte ihm auch mal wer sagen, dass der Brexit bereits seine Spuren hinterlässt, siehe die Pleite des ältesten Reiseunternehmers gestern, Thomas Cook. Und sollte ihm auch mal wer sagen, dass der Brexit das Land vermutlich nicht reich und wohlhabend machen wird. Zumindest nicht in den nächsten Jahrzehnten. Ganz im Gegenteil.

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