Heimliche Hetzer. Wie man sie erkennt und was man tun kann.

Wenn Beziehungen zwischen Menschen sich verändern und auf einmal schwierig werden, kann alles mögliche dahinter stecken.

Zunächst einmal tut man natürlich gut daran, bei sich selbst nachzufragen und zu überlegen und reflektieren, ob der Grund bei einem selbst liegen könnte, denn nur sich selbst kann man im Grunde auch wieder in eine andere Richtung hin ändern. Andere Menschen zu ändern geht nur, wenn sie das auch wollen, bzw andere Menschen müssen sich selbst ändern.

Hat man diese Möglichkeiten aber ausgeschöpft, sollte man im Hinterkopf haben, dass sich das Verhalten von Menschen und Beziehungen manchmal auch deshalb ändern, weil sich die Personenkonstellation geändert hat. Plötzlich kommt ein „schwarzes Schaf“ mit in eine Gesellschaft, also ein Mensch, der nicht gerade von ehrenwerten Motiven geprägt ist. Ein Mensch, der hintenrum über andere Menschen lästert, heimliche Seilschaften bildet und gegen andere hetzt, die dann ausgeschlossen und gemobbt werden.

Dies zu erkennen ist nicht immer leicht und offensichtlich, ganz im Gegenteil, geht es doch oft im Verborgenen und hintenrum vonstatten. Aber bisweilen kann dies der Grund dafür sein, dass Beziehungen sich ins Negative verändern.

Weil derartige Machenschaften aber schwer aufzudecken sind, kann es sein, dass Beziehungen einfach auseinander gehen oder sich ins Negative verändern und man staunend und mit offenem Mund dabei steht und den Atem anhält und sich wundert, was da gerade passiert.

Als einer der wenigen möglichen Auswege kann es gelten, das vertrauensvolle Gespräch mit den Personen zu suchen, die einem bisher am Herzen gelegen haben, deren Verhalten sich aber verändert hat. Ein solches Gespräch ist zu einem derartigen Zeitpunkt aber schwierig, weil sich ja die Einstellungen und Beziehungen schon verändert haben. Es ist aber vermutlich eines der wenigen Mittel, die noch dazu führen können, eine vertrauensvolle Basis wiederherzustellen. Man sollte also den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern tun, was man tun kann.

Es gibt bisweilen Menschen, denen eine gewisse Boshaftigkeit zu eigen ist, Menschen, die Spaß daran haben, zu spalten und zu trennen und Zwietracht zu säen, aus allen möglichen Gründen. Vielleicht, weil sie sich selbst dadurch wertvoller, mächtiger, selbstwirksamer, irgendwie besser fühlen. Diese Menschen kommen manchmal ganz unscheinbar und leutselig daher. Aber ihr leises und heimtückisches Werk ist verheerend. Diesen Menschen sollte man nicht das Feld überlassen. Weder in persönlichen Beziehungen, noch gesamtgesellschaftlich.

Sagen wir zu Hetze und Ausgrenzung und Mobbing nein. Weil wir selber es uns wert sind und weil die Menschen, die uns etwas bedeuten, es uns ebenfalls wert sind.