Insektenmehl als Futter

Der fleischhersteller Wiesenhof möchte in der EU erreichen, dass man statt sojamehl künftig Insektenmehl an Tiere verfüttern darf.

Dadurch werden die natürlichen Ressourcen geschont, weil der Anbau von Soja natürlich auch Land in Anspruch nimmt und die Abholzung von Wäldern zur Folge haben kann.

Zudem kann beispielsweise aus der Larve der Soldatenfliege ein Kilo Insektenmehl gewonnen werden, wenn dafür 2 kg an biologischem Abfall zur Verfügung steht, beispielsweise weggeworfenes Obst und Gemüse aus Supermärkten.

Sicher keine schlechte Idee. Und ekeln braucht einen das eigentlich auch nicht, weil es nur eine Gewohnheitssache ist. Zudem essen die Tiere dieses Mehl, nicht die Menschen.

Die Menschen müssen sich dann vielleicht ekeln, dass lebende und große Tiere für sie geschlachtet werden mussten, damit sie auf deren Tellern landen. Das ist vielleicht unangenehm. Aber daran hat man sich ja längst auch schon gewöhnt. Und ja, von irgendwas muss der Mensch sich ernähren. Und die Tiere ebenso.

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