El Paso und so

Nach zwei verheerenden Amokläufen in den USA steht man in den USA zurecht Kopf und fragt sich, warum es immer so viele unschuldige Menschen erwischen muss.

Die Demokraten vermuten, Donald Trump sei schuld, weil er eine Rhetorik an den Tag lege, die auf Spaltung der Gesellschaft aus sei. Allerdings muss man sagen, dass es auch vor Donald Trump schon Amokläufe in den USA gegeben hat. Er allein dürfte also nicht das Problem sein.

Das Hauptproblem, wenn ich das mit Vorsicht einmal formulieren darf, dürften die vielen Waffen sein, die sich jeder in den USA kaufen darf. Da redet man sich in Deutschland natürlich ganz klug, sperrt doch einfach alle eure Waffen weg. Andererseits gibt es ja auch in Deutschland gewisse Waffenliebhaber, von normalen Leuten bis hin zu sogenannten Reichsbürgern, die dann vom Verfassungsschutz beobachtet oder auch entwaffnet werden. Insgesamt ist es mit den Schusswaffen in Deutschland jedoch wohl noch ganz übersichtlich, wenn man vielleicht den Ruhrpott und Nordrhein-Westfalen einmal ausklammert.

Was also tun? Gehen wir Deutschen doch zumindest einmal in der Geschichte mit gutem Beispiel voran und verzichten auf etwas, das ebenfalls vielen unschuldigen Menschen den Tod bringt. Vielleicht schaut jemand aus den USA herüber und zieht dann seine Rückschlüsse auf die vielen Schusswaffen und verzichtet am Schluss sogar darauf.

Verzichten wir in Deutschland doch als gutes Beispiel einfach mal darauf, mit unseren Autos auf Autobahnen bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen zu können, im Gegenzug soll jeder US-Amerikaner nur noch null Schusswaffen besitzen. Wäre das ein Deal? Make Lebensschutz great again.