Von Liebe und Akzeptanz

Zwei Menschen lieben sich, so sagen sie.

Der eine Mensch sagt, ich liebe dich, aber nicht, was du tust. Ist man aber nicht zu einem Großteil auch das, was man tut?

Der andere Mensch sagt, ich liebe dich, aber du musst dich ändern. Damit du so bist, wie ich dich haben will.

Wie ist es nun, lieben sich die beiden? Oder lieben sie nicht vielmehr ihre eigene Vorstellung von dem Idealmenschen, den sie erschaffen wollen? Oder ist es eine Kombination aus beidem?

In vielen Partnerschaften dürfte es so sein, dass es die Kombination ist. Man liebt einander, akzeptiert aber nicht oder nicht immer, wie der andere ist, zumindest nicht bis ins Letzte. Sich gegenseitig ein Korrektiv zu sein, kann sinnvoll sein. Sich gegenseitig ein zu starkes Korrektiv zu sein, kann aber auch eine Last werden, weil der andere dann nicht mehr derjenige sein kann, der er eigentlich ist.

Oder positiv formuliert: man lasse einander zu einem Großteil so sein, wie man ist. Und freue sich daran, dass man unterschiedlich ist. Denn das ist das Wesen aller Menschen. Sie sind alle unterschiedlich, ganz egal, wen man trifft.

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