Die Grenzen von E-Scootern

Auch in München gibt es ja neuerdings Elektroroller, die man sich per Smartphone einfach ausleihen kann. Gefühlt vielleicht seit einer Woche, möglicherweise schon etwas länger.

Gestern lieh ich mir einen aus und fuhr damit durch München, es war sehr angenehm. Der Wind wehte ein wenig um den Kopf herum, auch, wenn man mit diesen fahrbaren Untersätzen natürlich nicht allzu schnell ist. Aber doch schneller beispielsweise, als alte Leute, die auf dem Fahrrad gemächlich unterwegs sind.

Und so fuhr ich dann und war guter Laune und voller Zuversicht, bis plötzlich der Elektro-Roller abrupt stoppte.

Was war passiert?

Er hatte nur noch 17% Akku. Das hieß für ihn offenbar, bis hierhin und keinen Schritt weiter. Zuvor hatte er mir auf der App, als ich ihn ausgeliehen hatte, doch wesentlich mehr Akkustand gemeldet, meine ich zumindest. Und so viel gefahren bin ich mit dem Gerät eigentlich auch nicht, vielleicht 20 Minuten lang. Drum war ich doch sehr erstaunt, zumal ich eigentlich mitten auf der Fahrt war. Gut, an vielen Orten in München stehen derzeit solche Scooter, man hätte sich auch einfach einen anderen leihen können. Trotzdem kam die Sache unerwartet und abrupt. Und so ganz zufriedenstellend war diese unfreiwillige Beendigung der Fahrt nicht. Da gibt es noch Luft nach oben, um hier ein wenig nachzubessern.