Das auserwählte Volk

Das Alte Testament beginnt damit, dass das israelitische Volk den verborgenen Gott, den man nicht sehen kann, den einen Gott, immer stärker kennenlernt.

Nach dem babylonischen Exil im 6. Jahrhundert vor Christus versteht sich dieses Volk als das Volk der Juden. Es fühlt sich verbunden mit Gott aufgrund der 613 Regeln, die in der Tora stehen und die für fromme Juden als Zeichen des Bundes mit Gott einzuhalten gilt. Die Juden sehen sich als das von Gott erwählte Volk.

Der Jude Jesus, aus dessen Lehre die christliche Religion entsteht, weitet den Begriff der Familie Gottes. Als er gefragt wird, wer denn seine Familie ist, sagt er nicht, dass seine Mutter das beispielsweise wäre, sondern er sagt, jeder, der den Willen Gottes tut, gehört zur Familie Gottes. Dabei meint er sicherlich den Gott, wie er ihn den Menschen vorstellt.

Trotzdem hat diese Aussage Jesu wahrscheinlich einiges an Potenzial, damit auch Gläubige anderer Religionen hier etwas andocken können. Denn Jesus spielt eigentlich auf die jüdische und die daraus sich entwickelnde christliche Ethik an. Wer den Willen Gottes in dem Sinne tut, wie Jesus ihm verkündet, der gehört zur Familie Gottes.

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