Die wunderbare Welt des Boris Johnson

Der frühere Bürgermeister Londons und mögliche künftige Premierminister von Großbritannien, Boris Johnson, hat eine ganz tolle Idee.

Sollte Großbritannien wirklich irgendwann aus der EU aussteigen, dann wolle er die Verbindlichkeiten in Höhe von 44 Milliarden Euro, die im Falle eines Ausstiegs sukzessive von Großbritannien an die EU bezahlt werden müssen, nur bezahlen, wenn er gerade Lust und Laune dazu hätte. Oder wenn er einen super guten Deal bekommen würde für ein Brexitabkommen. Also einen mega hyper hyper guten Deal. Er habe es nämlich schon immer seltsam gefunden, dass man einen Scheck bezahle, wenn einem der Vertrag nicht passe, so in etwa.

In dieser Hinsicht muss man alle Autoverkäufer ein wenig vor Herrn Johnson warnen. Überlegen Sie sich genau, ob Sie ihm einen Neuwagen verkaufen möchten. Es könnte nämlich passieren, dass Herr Johnson nach Empfang des Autos plötzlich keine Lust mehr auf Ratenzahlung hat und den Vertrag nachverhandeln möchte. Zu seinen Gunsten natürlich.

Nachtrag 10.06 2019

Originell, sachlich im Grunde richtig und nicht auf den Mund gefallen ist die Retourkutsche, die man heute aus Frankreich hört: Man wisse ja, was es bedeute, wenn ein Land seine Zahlungsverpflichtungen nicht bedienen könne. (Implizit ist gemeint: ein solches Land ist dann bankrott und pleite.)

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