Bayern: Eine unkonventionelle Maßnahme gegen den Pfarrermangel

In Bayern herrscht aktuell ein gewisser Mangel an evangelischen Pfarrern, sodass die Sorge besteht, dass einige Gemeinden zeitweise ohne Pfarrer auskommen müssen bzw sich ein Pfarrer auf mehrere Gemeinden verteilen muss.

Aus landeskirchlichen Kreisen kam nun der Vorschlag, dass man übergangsweise auch katholische Priester anheuern könne, oder, sofern auch lokaler Mangel an Priestern bestehe, möglicherweise als interreligiöses Projekt Rabbiner oder Imame.

Der Vorschlag wurde vom Entscheidungsgremium der Landeskirche wohlwollend aufgenommen und wird derzeit diskutiert. Die Chancen auf eine tatsächliche Umsetzung stehen gut. So soll testweise bereits ab Anfang Mai in mehreren Gemeinden im Münchner Landkreis ein katholischer Pfarrer, Rabbiner oder Imam, zeitlich befristet, das Amt eines evangelischen Pfarrers übernehmen, solange bis genügend Nachwuchs die theologischen Qualifikationen im universitären Betrieb absolviert und erworben habe. Dies könne allerdings einige Jahre dauern.

Trotzdem ist man in der Landeskirche glücklich über diese Lösung, weil damit der personelle Engpass zeitnah überwunden werden könne.

So sei aus einem Mangel heraus auf kreative Weise ein richtungsweisendes Projekt für die interreligiöse Zukunft geworden, in die man mit positiver Spannung und Erwartung blicke.

Quelle: EDP.

2 Comments

  1. *lach*
    Ich bin heute schon derartig in den April geschickt worden, dass ich kein zweites Mal mehr alles glaube, was ich lese. 😉

Kommentar verfassen...(Kommentare, die Links enthalten, müssen auf Freischaltung warten)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.