Monsanto. Glyphosat ist doch eigentlich lecker.

Die Tochter des deutschen Bayer-Konzern- Monsanto muss derzeit feststellen, dass ihr Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat offenbar gar nicht so gesund ist, wie von ihr selbst gerne postuliert.

Ginge es nach Monsanto, könnte man sich statt Nutella eigentlich auch Glyphosat aufs Brot schmieren. Dass dies aber nicht wirklich angebracht ist, zeigte nun ein Gerichtsprozess in den USA, als ein Mann, der über 20 Jahre hinweg Glyphosat verwendete, an Krebs erkrankte und den Konzern verklagte. Ein Gericht gab ihm recht und derzeit soll Monsanto 80 Millionen Dollar an besagten Kranken zahlen.

Der Konzern hat natürlich angekündigt, in Revision zu gehen, bevor sonst schnell 80 Millionen anderer Glyphosat-Kunden ebenfalls vor Gericht stehen. Außerdem will man auch an der Idee festhalten, dass Glyphosat schmackhaft, lecker und unglaublich gesund sei. Nur für Insekten vielleicht nicht. Für Menschen aber sowas von gesund.

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