Russische Soldaten in Venezuela

Flugzeug, Militär, militärflugzeug

Wie vorhin auf einem seriösen Infosender zu hören war, sind offenbar russische Soldaten im zwei russischen Militärflugzeugen in Venezuela gelandet.

Nach Aussage des venezuelanische Diktators Maduro handle es sich um ganz normale Aktionen dabei.

Aus westlicher und demokratischer Sicht fallen einem dabei schnell die sogenannten grünen Männchen ein, russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, die vor 5 Jahren die ukrainische Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert und in der Ostukraine einen Krieg begonnen haben.

Zwar wird Venezuela vermutlich nicht annektiert werden, aber es wird klar, dass der ehemals demokratisch gewählte Präsident Maduro, der mittlerweile zum Diktator avanciert ist, Unterstützung von derselben Seite erhält, wie beispielsweise der syrische Diktator Assad.

Wie in Syrien dürfte das Volk, in dem Fall das von Venezuela, das Leidtragende sein. Denn russische Expansionspolitik hat den Blick nicht sonderlich auf das Wohlergehen des Einzelnen gerichtet, sondern auf den Gewinn politischer Einflusszonen und auf den vermeintlichen Glanz und Gloria Russlands.

Von Seiten der USA gab es auch schon Anzeichen in den letzten Wochen, möglicherweise militärisch gegen den Diktator in Venezuela vorzugehen. Insofern scheint sich hier hinter den Kulissen ein Machtkampf zwischen den beiden Supermächten Russland und USA anzubahnen, wobei Russland ja von Obama als Regionalmacht deklariert wurde, aber doch gerne wieder im Club der Supermächte zurück wäre, um das russische Ego zu stärken, oder zumindest das des russischen Präsidenten, der offenbar ein Faible für Diktatoren hat.