Wie man sich bettet, so schläft man

Blöder Spruch und die Deutschen haben ja viele Sprichwörter, die dann aber trotzdem auch irgendwie den Punkt treffen.

Früher war es mir eigentlich egal, wie ich schlafe, ich schlief einfach.

Lange Jahre in meiner Jugend schlief ich auf einer dicken Schaumstoffmatratze, die zwar etwas hart war, aber es war in Ordnung.

Vor einigen Jahren kauften wir uns nach einem Umzug eine günstige Schaumstoffmatratze, die mit der Zeit aber immer dünner wurde. Lag man auf der Seite, spürte man nach einigen Jahren bereits die Latten unter einem.

Auf dieser seltsamen Schaumstoffmatratze lag ich auch einmal auf der Seite und wachte mit fürchterlichen Schulterschmerzen auf, weil offenbar die Schulter nicht richtig entlastet wurde. Über die Monate hinweg verschwanden diese Schulterschmerzen dann wieder. Aber ich hatte wohl die ganze Nacht wirklich falsch gelegen. Da hätte ich mir früher nie Gedanken drüber gemacht.

Im letzten Urlaub im Hotel gab es Matratzen, die relativ hart waren. Kein Problem, dachte ich, aber wenn man allmählich auf die 50 zugeht, ist es vielleicht doch nicht ganz unerheblich, wie man schläft. Bei manchen Leuten macht es wahrscheinlich auch in jüngerem Alter schon einiges aus. Auf jeden Fall wachte ich an zwei Tagen am Morgen mit dermaßen starken Nackenschmerzen auf, die auch den ganzen Vormittag noch anhielten, dass ich mir wirklich die Frage stellte, wie man so eine Matratze überhaupt in einem Hotel verwenden kann.

Vor einiger Zeit zu machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Matratze und wollte eigentlich auch einiges an Geld ausgeben, bzw wollte vielleicht nicht, war aber Willens.

Dann investierte ich 5 € und hatte Zugang zu dem Portal Stiftung Warentest, wo ich verschiedene Matratzenbewertungen las und studierte.

Schließlich bestellten wir uns die „Bodycare Anti-Kartell“ von bett1.de. Das soll nun keine Schleichwerbung sein, ich bekomme zumindest null und absolut kein Geld dafür. Aber ich schreibe es mal aufgrund dieser Geschichte, die ich mit Matratzen hatte und weil es ja vielleicht auch ein Thema für andere Menschen ist. Und wer schlecht schläft, wird nämlich auch schneller krank, bzw umgekehrt. Wer gut schläft, dessen Immunsystem kann über Nacht auch gut ausruhen und sich regenerieren.

Die neue Matratze haben wir seit einigen Monaten und sie ist für meine Zwecke wirklich genial. Und offenbar auch für die Zwecke von vielen anderen Menschen, drum wird offenbar in Europa sie so viel verkauft. Man kann dünn sein oder dick, schwer oder leicht, es passt irgendwie immer. Dreht man sie um, hat man den Härtegrad drei, dreht man sie wieder um, hat man den Härtegrad vier. Auf dem Rücken kann man entspannt liegen, genauso wie auf der Seite. Das Becken wird entlastet, die Schultern auch. Die 5 € bei Stiftung Warentest hatten sich insofern ziemlich rentiert, als dort klar wurde, dass eine teure Matratze nicht unbedingt eine gute ist. Die Bodycare kostete als Doppelmatratze um die 450 €, als Einzelmatratze etwa zweihundert. Wenn jemand auf der Suche ist nach einer Matratze ist und Rückenprobleme hat, empfehle ich entweder diese Matratze, oder auf jedenfall den Umweg über Stiftung warentest. Hat sich sehr rentiert.

Müsste ich besagtem Hotel auch mal empfehlen. Naja, die werden wohl kaum ihre gesamten Matratzen austauschen, nur weil ich da mal eine E-Mail schreibe. Also lasse ich es gleich. Aber sollten Sie auf der Suche sein, hätten sie hier jetzt ja ein paar Anregungen, wie man vorgehen kann, um eine Matratze zu finden, die für eine dann auch passt.