Fridays for future

Heute demonstrieren sie wieder gegen die menschengemachte Klimaerwärmung, viele Schülerinnen und Schüler, bei den „fridays for future“-Demos, die nach guter alter Tradition und wie sich das bislang eingebürgert hat immer schon während der Unterrichtszeit anfangen.

Und wenn sie dann zu Ende demonstriert haben und morgen die Faschingsferien beginnen, fahren sie mit ihren Eltern zum Snowboarden in Skigebiete in den Alpen, die in ehemaligen Naturschutzgebieten errichtet worden sind. Oder fliegen ein wenig in die Sonne, Spanien, Südafrika, USA oder Fernost. Nach diesem ganzen Demo-Stress mal ein wenig entspannen.

13 Comments

  1. Jetzt muss man bedenken, dass auch heute schon in vielen Orten schulfrei war und trotzdem viele Schüler demonstriert haben…
    ABer ja, Konsequenz ist natürlich die Mutter der Glaubwürdigkeit

  2. Die Idee an sich ist klasse. Würde irgendjemand darüber reden, wenn Schüler am Wochenende demonstrieren würden? Nee, es muss Schulschwänzen sein, um kontrovers und diskutiert zu werden. Ob die Schüler solchermaßen sensibilisiert Fernreisen wichtig finden, wissen wir nicht.

  3. Ich muss schmunzeln, wenn ich das lese.
    Aber trotzdem muss ich gestehen, dass ich mich freue, dass die Schüler seit einiger Zeit wieder politischer sind, was ich übrigens auch im Unterricht merke.

  4. Nee, es war einfach mal satirisch überzeichnet von mir. Aber ich weiß nicht, ich finde es nicht allzu sinnvoll, Bildung gegen Demos auszuspielen. Ich glaube, würden beispielsweise Schüler immer samstags oder immer sonntags demonstrieren, würden sie trotzdem viel Aufmerksamkeit bekommen. Die Medien würden ebenfalls drüber berichten.

  5. Schon klar, dass Satire überspitzen muss. 😉
    Und ich denke ja auch die ganze Zeit: Können die Kids nicht in der Freizeit demonstrieren? Sicher schwänzen viele ohne einen Gedanken an den Klimawandel. Das beschäftigt mich, und deshalb bleibt es hängen bei mir – die Frage ob Demos zur Schulzeit richtig sind und dass etwas getan werden muss gegen den Klimawandel. Perfektes Marketing eigentlich, wie Seitenbacher Müsli. 😉

  6. @Ahora: Ich glaube, weil die Demos ja jetzt schon dauerhaft immer in die Schulzeit fallen, dass man Bildung nicht gegen Klimaschutz ausspielen sollte. Demonstrieren ja, aber doch nicht dauerhaft in der Schulzeit. Demos werden auch zu anderen Zeiten durchaus wahrgenommen.

  7. Am krassesten aber wäre es, wenn die Schüler und Schülerinnen in ihrer Freizeit demonstrieren würden und dieselbe Aufmerksamkeit der Gesellschaft und Medien hätte wie derzeit. 🙂

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