USA: ein sogenannter Notstand

Kürzlich hatte Präsident Trump den Notstand erklärt, weil an der Grenze zu Mexiko seiner Meinung nach unhaltbare Zustände herrschten, die den Notstand rechtfertigen würden.

Die Demokraten sind verwundert und können das in keiner Weise nachvollziehen. Nun sind sogar auch noch einige Bundesstaaten verwundert, nämlich 16 Stück, die gegen diese Notstandserklärung nun Klage erhoben haben.

Eine andere Sache, die allerdings wirklich als bedenklich gelten könnte, bleibt bislang fast völlig unerwähnt. Nämlich die hohe Anzahl von getöteten Menschen in den USA durch Schusswaffen, 40.000 im letzten Jahr. Hier steht eine Notstandserklärung noch aus, schon seit Jahrzehnten.

Aber das Besitzen und Tragen von Waffen gilt den US-Amerikanern, vielen zumindest, als sakrosankt. Als Deutscher kann man es zumindest einigermaßen nachvollziehen und verstehen, wenn man sich die Diskussion um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen anschaut, die es bereits seit Jahrzehnten gibt. Auch das unbegrenzt schnelle Rasen auf Autobahnen ist für die Deutschen sakrosankt, für viele zumindest.

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