Deutschland soll IS-Kämpfer aufnehmen

Donald Trump wandte sich gestern an Deutschland, Frankreich und Großbritannien und mahnte an, diese Länder sollten bitte gefälligst 800 von den USA gefangene IS-Kämpfer aufnehmen, die man ansonsten einfach frei lassen wolle.

Plötzlich dürfte die Politik in Deutschland Interesse an Gefangenenlagern wie Guantanamo bekommen, die man bislang immer kategorisch aus moralischen Gründen abgelehnt hatte. Denn sobald man nicht mehr von dem hohen moralischen Elfenbeinturm auf die anderen Länder hinabschauen kann, die für einen die Arbeit erledigen, sieht die Lage ja doch mit einem Mal ein klein bisschen anders aus: Ähm, habt ihr da noch was frei in Guantanamo eigentlich…?

Hoffen wir trotzdem, dass der Rechtsstaat in Deutschland die Oberhand behält und die Gefangenen rechtstaatlich untergebracht werden, und nicht in Guantanamo oder ähnlichen Unterkünften.

Aus Deutschland hört man währenddessen, dass prinzipiell jeder, der die deutsche Staatsbürgerschaft habe, auch nach Deutschland zurück einreisen dürfe. Allerdings brauche man dazu eine konsularische Betreuung. Da aber derzeit leider im syrischen Damaskus die deutsche Botschaft geschlossen ist, sei eine solche Betreuung aktuell nicht möglich. Ob und wann die Botschaft dort wieder öffnen wird, ist unklar. Als mögliches Datum gilt der St. Nimmerleinstag.

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