Dieselskandal: Wie es jetzt weitergeht

Der Diesel hat ja aktuell nicht mehr den allerbesten Ruf. Zu viele Stickoxide werden offenbar durch ihn in die Umwelt gepustet.

Gerade in Städten stellt das ein Problem für ältere und kranke Leute und für Kinder dar.

Die Autoindustrie hat nun verstanden und will präventiv reagieren. Man hört aus dieser Richtung, dass sie künftig keine Dieselfahrzeuge mehr an ältere und kranke Leute und an Kinder verkaufen wolle.

Kritikern gehen diese Maßnahmen allerdings nicht weit genug.

Auch die Politik signalisierte, dass man mittlerweile verstanden habe, dass die Stickoxide für die Bürger ein Problem darstellten. Man werde mit einem Gesetzesentwurf reagieren, demzufolge die oben genannten Risikogruppen künftig aus Städten ferngehalten werden sollen. Auch prüfe man juristisch für diese Gruppen schnellere Abschiebungen in sichere Drittländer oder zumindest ländliche Gegenden.

Auch die Waren produzierende Industrie insgesamt möchte einen anderen Weg einschlagen. Man habe verstanden, dass zu hohe Stickoxidbelastung im Straßenverkehr ein Problem darstelle. Dennoch sei der Diesel an sich gar nicht so schlecht. So arbeite die Industrie derzeit an einer Brennstoffzelle mit einem kleinen Dieselaggregat, durch welches dann ein Akku mit Strom versorgt wird.

Diese Diesel-Brennstoffzelle könne beispielsweise eingesetzt werden an Orten, die nicht so kritisch seien wie der Straßenverkehr, so beispielsweise in Rasierapparaten, Transistorradios, elektrischen Zahnbürsten, dem heimischen Herd, für die Stromerzeugung in Flugzeugen, beispielsweise im Cockpit, oder auch für Herzschrittmacher.

Hier gebe es noch eine breite Palette an Möglichkeiten.

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